DER SATURN

Darstellung dieses Planeten samt Ring und Monden und seiner Lebewesen

- Kapitel 10 -


   
2  
3  
4  
5
Fürs dritte wohnen die Saturnmenschen auch darum gerne bei den Wassern, weil dieselben, wie schon gesagt wurde, einen besonders herrlichen Lichtschimmer zur Nachtzeit von sich geben. Und fürs vierte atmen die dortigen Flüsse eine besonders angenehm kühlende Luft aus, wovon die Saturnbewohner außerordentlich große Freunde sind. Und fürs fünfte wohnen sie wegen ihrer Haustiere, die wir erst später kennenlernen werden, an den Ufern der Ströme, damit dieselben leichter getränkt werden können. Auf den Bergen können die größeren Haustiere oft kaum gehalten werden wegen Mangel an ausreichendem Wasser, da die Quellen solcher Flüsse sich mehr in den unteren Teilen der Berge befinden und die höheren sich dann begnügen müssen mit dem Regenbaum und jener euch schon bekannten bewässernden Frucht. Das größte Haustier aber braucht oft an einem Tag, nach eurem Maß gerechnet, nicht selten bei tausend Startinen Wasser zu seiner Durstlöschung, was euch etwas rätselhaft klingen dürfte. Allein diese Hauskuh übertrifft eure Elefanten so sehr an Größe, daß diese auf ihrem Rücken gar leicht als Schmarotzertierchen herumsteigen könnten. Wegen der außerordentlichen Nützlichkeit dieses Tieres aber bewohnen die Saturnmenschen gerne die Ufer der Ströme, Flüsse und Seen, damit dieses nützliche Haustier keinen Schaden leidet; denn es hat das Eigentümliche, daß es fünfmal mehr trinkt als es frißt; was alles später, wenn wir erst eigentlich zu den Tieren kommen werden, genau erörtert wird.
 
6  
7  
8  
9  
10  
11  
12  
13  
14  
15  
16  
17