DIE NATÜRLICHE SONNE

Mitteilungen über unsere Sonne und ihre natürlichen Verhältnisse

- Kapitel 64 -


   
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So wüßten wir demnach, wie dieses Instrument beschaffen ist. Es fragt sich jetzt nur: Wie wird dieses Instrument denn gespielt? - Dieses Instrument wird, ungefähr so wie eure Orgeln, mittels einer Art Tastatur gespielt; nur hat die Tastatur eine andere Gestalt, und die halben Töne sind anders eingeteilt als auf euren Klavieren. Denn die Skala, die ihr die diatonische nennt, ist hier keine Grundskala; sondern ihre Grundskala besteht aus lauter ganzen Tönen, zwischen welchen überall ein halber Ton sitzt. - So ist demnach auch die Tastatur. Diese besteht eigentlich aus zwei Reihen länglicher, ungefähr einen Schuh breiter Halbkugeln. Diese Tastatur wird die untere genannt. Zwischen einer jeden solchen untern Taste, etwas höher und auch etwas kürzer, ist ebenfalls eine, aber nur einen halben Schuh breite, längliche Halbkugel angebracht. - Ihr werdet hier sagen: Wären denn flache Tasten nicht besser als solche abgerundete? - Für eure Finger mögen flache Tasten wohl dienlicher sein als abgerundete; aber für die starken Finger unserer Mironbewohner sind wieder diese Tasten besser. Denn hätten sie flache Tasten, so müßten diese wenigstens noch einmal so breit sein, damit sie einzeln könnten abgedrückt werden, - da ein Finger eines Mironbewohners vorn nicht selten bei zwei Schuh im Durchmesser hat. Durch die Erhabenheit der Taste aber kann der Spieler jede einzelne Taste, welche einen sehr geringen Fall hat, gar leicht und unbeschadet der zwei Nebentasten eindrücken. Nun seht ihr schon den Vorteil dieser Tastaturform für unsere Bewohner.
 
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