DIE ERDE

Die geistige Erde

- Kapitel 34 -


 

19. Februar 1847

 
   
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Solch ein Begehren wird ihnen gewährt, nach welcher Gewährung aber gewöhnlich nie Wort gehalten wird; denn diese Geister werden aus Abscheu und Haß gegen die Materie entweder boshaft und rachsüchtig, oder sie rotten sich zu vielen Millionen zusammen und wollen hinaus in die weite Unendlichkeit entfliehen. Die Boshaften und Rachsüchtigen werden wieder gefangengenommen und unter obigen meteorischen Erscheinlichkeiten zur Erde herabgeführt, wo sie alsbald in den Pflanzenregionen zu arbeiten angewiesen werden. Haben sie aber dazu keine Lust, so werden sie in der Erscheinlichkeit des Wassers in Bäche, Flüsse, Seen und Meere getrieben, wo sie dann auch, euch schon bekanntermaßen, nicht selten ihr mannigfaltiges Unwesen treiben. Sind sie aber äußerst boshaft geworden und haben sich darinnen mit den herben Geistern des Meeres vereinigt, da kann es sogar geschehen und geschieht es auch gar häufig, daß solche arge Patrone wieder in das Innerste der Erde zurückgetrieben werden, was ein höchst bedauernswürdiges Los ist. Geben sich aber diese Geister fleißíg mit dem Betriebe des Pflanzenwuchses ab, so können sie entweder den Weg des Fleisches antreten, oder sie können nach einer gewissen zurückgelegten Dienstperiode, welche sich längstens bis zweihundert Jahre und etwas darüber erstrecken kann, wieder in ihren vorigen freien Zustand zurückkehren, in welchem freien Zustande sie dann entweder die Luft, die Gebirge, das Erdreich, Wälder, manchmal auch Seen und Flüsse bewohnen können.
 
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