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Schattenseiten Lichtkreis
von Anonymus   Thu, 22 Jun 17 um 14:05 CEST


« Seerose » http://www.2jesus.de/bibel-forum/lichtkreis-christi-ev-vorsicht-ist-eine-sekte-t5804.html

Betreff des Beitrags:
lichtkreis Christi e.V. vorsicht ist eine Sekte
Verfasst: 25. August 2011 00:27

«Professor Edgar Kaucher der sich « Elias» nennt ist der Vorsitzender in der Sekte Lichtkreis Christi e.V., seine rechte Hand ist Günter Schumacher er nennt sich « Sachaer». Kaucher hat meinem Mann große Versprechungen gegeben und 40.000,- ausgeliehen, ohne meine Zustimmung. Es sollte mit dem Herzens-Segen angeblicher « Mutter des Herrn» ( richtiger Name: Rut Estner ) die Anführerin dieser Gruppe ist, nach ein-zwei Jahren ein großes Gewinn geben. Ein Jahr später hat es sich als große Geldwäsche herausgestellt (siehe Polizeiberichte von 2004) und unsere Familie mit vier Kinder ging mit den lehren Händen aus der Sekte. Das hat mein Mann nicht verkraftet, seine Glaube zerbrach. Das hat zur Familienbruch geführt.
Es hat mir so weh getan...., nur dank Kinder habe ich den Schmerz überstanden. »



Re: Schattenseiten Lichtkreis
von Michael   Thu, 29 Jun 17 um 22:20 CEST
 
Hm, ein alter Hut ?, zu finden auf Psiram https://forum.psiram.com/index. php?topic=7667.0


Ungeachtet der angeblichen Tatsachen, um was es da gehen soll ist es sehr interessant, das Streit, Enttäuschung und Ungemach in den besten Familien vorkommt ?

Vor allem aber bei jenen, welche sich einer (absoluten) Heilslehre anschließen, die für sich beansprucht, den (einzig) wahren Weg zu zeigen. Resultat davon ist natürlich "missionieren" zu wollen. Das ist für den, der missioniert wird leider etwas unangenehm, da dem zu Missionierenden von Anfang eine minderwertige Position zugewiesen wird. Wir kennen das von den Zeugen Ihovas - da taucht plötzlich jemand vor der eigenen Haustüre auf, welcher in missionarischer Mission die Leute außerhalb der Glaubensgemeinschaft von Ihrem (angeblich) in der Organisation gefundenen Glück überzeugen möchte. Und damit stehen die Missionierenden in der Rolle der lichtvollen Heilsbringer, welche an das Glauben was GUT, RICHTIG, UND WAHR ist und die anderen, nicht tugendhaften, minderwertigeren Menschen von Ihrem jetzt so nahen und greifbaren Glück überzeugen müssen.
Da versucht also ein von der eigenen Heilslehre geläuterter seinem Mitmenschen (welchen er vorgibt zu Lieben !) von der Absurdität seines Glaubens zu überzeugen und versteht dabei nicht das er damit schon die Intoleranz personifiziert, welche beide freien Menschen spalten MUSS, denn es gibt doch keine Alternative in diesem Gespräch, als die Erfüllung der eigenen missionarischen Hochgefühle.

Ich denke mir manchmal, wenn die Zeugen wieder vor der Haustüre stehen, das es diesen ungebetenen Gästen nur um sich selber geht. Wenn Sie in dem Missionieren aufgehen, haben Sie bereits Ihre überlegene Position eingenommen und genau deswegen schlummern in dieser Handlung auch die tiefsten Niederungen menschlicher Verhaltensweisen.

Wer Glaubt kann nun mal Ent-täuscht werden, deswegen wird der Nichtgläubige früher oder später zur Gefahr für das verfestigende Dogma ?






Re: Schattenseiten Lichtkreis
von roswitha frojd E-Mail   Thu, 15 Mar 18 um 16:16 CET
 



Unglaube

BD 2052
Glaube - Unglaube .... Verstandesdenken - Wissen ...

Die Selbständigkeit des menschlichen Denkens ist wohl zu schätzen, wo es sich um irdische Fragen und deren Beantwortung handelt, die größte Gefahr aber dort, wo geistige Probleme gelöst werden sollen.
Es hat der Mensch das Bestreben, die Richtigkeit seines Denkens zu beweisen, und das wird ihm auch gelingen in rein irdischen Ergebnissen seines Denkens. Geistiges aber ist nicht mit Beweisen zu belegen, folglich kann auch niemals verstandesmäßig etwas für richtig oder falsch erklärt werden, was geistige Fragen anbelangt.

Die Vielseitigkeit irdischer Auffassung bedingt ein Beweisen dessen, was als Lehre aufgestellt wird. Geistiges Wissen aber kann nicht in eine feste Lehre gedrängt werden, weil Beweise nicht erbracht werden können. Wie man aber die Wahrheit dessen nicht beweisen kann, was als geistiges Gedankengut gewonnen wurde, so kann man auch keinen Beweis für die Unwahrheit dessen erbringen, denn selbst der hochentwickelte Verstand kann nicht eindringen in ein Gebiet, das ihm verschlossen bleibt, solange er nicht geistige Kraft dazu in Anspruch nimmt.

Man wird nur immer von ,,Glauben" reden können; der Glaube aber ist Sache des Herzens, nicht des Verstandes.
Auf dem Glaubenswege gelangt der Mensch zu einem Wissen, das er verstandesmäßig sich niemals aneignen kann. Dieses Wissen aber zu beweisen ist nicht möglich, es kann ihm aber auch nicht die Unwahrheit dessen nachgewiesen werden, was er zu wissen glaubt. Und da keine Beweise erbracht werden können, muß es auch dem Mitmenschen überlassen bleiben, sich das Wissen des gläubigen Menschen anzueignen. Es ist das Annehmen dieser Weisheiten eine völlig freie Willensangelegenheit.

Andererseits aber hat der Mitmensch auch nicht das Recht, ihn als einen Phantasten oder Lügner hinzustellen, denn auch er kann dafür keinen Beweis erbringen, und sein noch so scharfes und klares Verstandes-Denken ist unzulänglich geistigen Wahrheiten gegenüber. Der gläubige Mensch nimmt diese an, der Ungläubige weigert sich ....

Der gläubige Mensch ist einen Weg gegangen, den auch der Ungläubige gehen kann, wenn er will .... Dann aber muß er die gleichen Kenntnisse sammeln, und dann erst kann er sich von der Wahrheit dessen überzeugen, was er zuvor ablehnte.

Glaube oder Unglaube bestimmt den Wissensgrad oder völlige Unwissenheit .... Wo der Glaube aber mangelt, dort nützt auch das schärfste Verstandesdenken nichts, es führt in die Irre.
Menschliche Weisheit erforscht irdische Probleme und dringt doch nicht in die Gebiete ein, die abseits vom Irdischen liegen. Tiefe Gläubigkeit aber lüftet den Schleier des Verborgenen, und es enthüllen sich dem Menschen die tiefsten Geheimnisse.

Und ob auch nichts bewiesen werden kann .... der gleichfalls Gläubige wird bedingungslos das als Wahrheit anerkennen, was ihm von gläubiger Seite vermittelt wird. Ihm wird das gleiche Wissen erschlossen werden, er wird mit beglückender Sicherheit vertreten, was er als Wahrheit erkennt, und Verstandesweisheit wird ihn nicht vom Gegenteil überzeugen können, weil sein Herz ihm die Bestätigung gibt, daß er im rechten Denken steht.

Es kann also die Wahrheit nur dem Mitmenschen vermittelt werden, doch um sie als Wahrheit annehmen zu können, muß dieser sich gleichfalls zu einem gläubigen, wahrheitsverlangenden Menschen gestalten, dann erst erkennt er den Wert dessen, was ihm geboten wird, und dann wird er sich auch nicht beirren lassen, so ihm verstandesmäßig die Wahrheit widerlegt und sie als Unwahrheit hingestellt oder angezweifelt wird.

Rein verstandesmäßig vorgebrachte Eindrücke sollen daher nicht bewertet, das Empfinden des Herzens aber beachtet werden, denn dieses ist glaubwürdiger als irdisch erworbene Weisheit .... __Amen


BD 1894
Verwirrtes Denken - Unglaube .... Glaube - Gnade

In dem verwirrten Denken der Menschen ist die Erklärung zu suchen für ihren Unglauben. Wenn sich die Menschen einer Geistesrichtung anschließen, die völlig irrig genannt werden kann, im Vergleich zur reinen Lehre Christi, so ist das ein irregeleitetes Denken, das um so folgenschwerer ist, je weniger es der Wahrheit entspricht.

Der Wahrheit sich entgegenstellende Gedanken müssen verständlicherweise vom rechten Glauben ablenken, dem Unglauben aber guten Boden bereiten. Es wird aber der Mensch keine «klaren» Gedanken fassen können, sondern sprunghaft bald das eine, bald das andere glauben, d.h. für Wahrheit halten.

Und also ist sein Gedankengang verworren, das Rechte aber wird er schwerlich als Wahrheit erkennen, und es ist ein solcher Zustand wenig zufriedenstellend. Er trägt dem Menschen keinen geistigen Fortschritt ein, sondern beunruhigt ihn dauernd und läßt ihn jedoch lange in seiner Ansicht beharren.

An der reinen Wahrheit wird er vorübergehen, denn er schaltet Gott aus.

Er sucht also, durch eigenes Denken, aus eigener Kraft, das ihm Unfaßliche zu ergründen, und das Denken geht daher falsche Wege. Oder aber sein Wille zur Wahrheit ist nicht groß, und so kann sie ihm auch nicht geboten werden, wohingegen klarste Weisheit dem Menschen zugeht, der nach der Erkenntnis verlangt um ihrer selbst willen.

Glaube und Unglaube haben entgegen gerichtete Voraussetzungen. Um glauben zu können, muß der Mensch im kindlichsten Verhältnis stehen zu Gott. Er muß sich der ewigen Gottheit schrankenlos hingeben .... er muß sich selbst für klein und unbedeutend halten und in der ewigen Gottheit ein Wesen von höchster Vollkommenheit erkennen ....

Denn dies ist Glaube .... Der Ungläubige jedoch verneint alles, hält sich für klug und weise und ist keiner Belehrung zugänglich.

Er wird sich niemals einem höheren Wesen unterstellen, weil er Dessen Vorhandensein ableugnet. Er ist also erhaben, und so sind die Voraussetzungen gänzlich verschieden .... das Denken des gläubigen Menschen klar und gerecht, während der ungläubige Mensch in seinen Gedanken keine Ordnung hat und auch zu keinem rechten Schluß kommen kann.

Denn es kann einem sich erhaben fühlenden Menschen auch nimmermehr die Klarheit des Geistes gegeben werden, denn er betet nicht um die Gnade, und sie kann ihm daher nicht zugehen.
Ohne die göttliche Gnade aber kann der Mensch nicht im rechten Denken stehen. Oft aber ist der Wille des Menschen zu schwach, Hilfe zu suchen bei Gott Selbst, und so wird er in Unkenntnis wandeln so lange, bis er im Gebet Klarheit des Geistes anfordert und demütig nun die göttliche Gnade erwartet .... __Amen

BD 1585
Schlüssel zur Erkenntnis .... Tor .... Glaube - Pförtner ...

Die unerforschte Geisteskraft ist der fehlende Schlüssel zur Erkenntnis. Und es ist diese Geisteskraft wieder nicht zu beweisen, sondern sie kann nur durch den Glauben bejaht werden. Der gläubige Mensch aber wird auch den Beweis erbringen können, d.h., ihm selbst werden die Äußerungen des Geistes Beweis sein, während der ungläubige Mensch auch offensichtliches Wirken des Geistes verneinen wird und daher niemals zum Erkennen kommen kann.

Es ist hier eine Grenze gezogen worden durch Gottes Weisheit. Wer diese Grenze überschreitet im Glauben, der hat auch den Schlüssel zur Erkenntnis gefunden.
Es muß aber der Ungläubigesich genügen lassen, außerhalb des Wissens zu stehen, sofern er nicht das Wissen annehmen will, das der gläubige Mensch ihm vermittelt. Es ist also der Glaube die Pforte, und es wirket jenseits dieser Pforte der Geist aus Gott ....

Wer jedoch durch diese Pforte nicht eingehen will, der wird den göttlichen Geist und seine Kraft niemals zu spüren bekommen, denn er verwehret sich selbst den Zutritt zu dem, was von Gott zeugt ....

Er wird auch niemals des Geistes Wirken erforschen können verstandesmäßig.
Und das eben läßt den Ungläubigen abweisen, der alles bewiesen haben will, was er glauben soll.

Der Glaube fragt nicht nach Beweisen, er bejaht dem Empfinden des Herzens gemäß. Was dem gläubigen Menschen unverständlich erscheint, das belegt er mit Gottes Liebe, Weisheit und Allmacht .... Er erkennt Gott an, und somit sucht er nicht mehr nach Beweisen, sondern er findet im Wesen der ewigen Gottheit die Bestätigung dessen, was er glauben soll .... Und das Empfinden des Herzens gibt ihm genaue Richtlinien dessen an, und also äußert sich der Geist aus Gott, indem er das Herz veranlaßt, anzunehmen oder abzulehnen, was ihm geboten wird.

Und der Geist aus Gott unterweiset das Herz wahrlich recht. Es wird dieses genau Wahrheit von Lüge zu unterscheiden wissen und also im rechten Erkennen stehen. Es ist aber dem Menschen niemals Aufschluß zu geben, dessen Wille sich nicht des Schlüssels zur Erkenntnis bedient. Er steht vor einem geschlossenen Tor, das undurchdringlich ist und nicht den geringsten Durchblick gestattet. Und er kann auf keinem anderen Wege in das Gebiet hinter dem Tor gelangen, und es muß der Pförtner selbst, der Glaube, ihm die Tür öffnen, oder sie wird ihm ewig verschlossen bleiben .... __Amen


BD3471
Erfüllung der Voraussagen .... Beweis für Ungläubige ...

Keine Meiner Voraussagen wird unerfüllt bleiben, denn die Not der Zeit gebietet es, die geistig noch weit größer ist als irdisch. Und so ihr das Gebaren der Menschheit beachtet, so ihr das Denken und Trachten der Menschen näher in Augenschein nehmet, erkennet auch ihr die Dringlichkeit einer Änderung aller Lebensverhältnisse, denn nur durch solche ist es möglich, die Menschen zu wandeln ....

Und darum könnet ihr mit einer baldigen Änderung rechnen, denn die Zeit ist abgelaufen, die bisherige Not ist ohne Erfolg geblieben, und also kann nur noch eine größere Not eine letzte Möglichkeit bieten, und diese wird kommen unwiderruflich durch Meinen Willen. Denn Ich Selbst bringe Mich in Erscheinung und kann von jedem erkannt werden, der guten Willens ist.

Was Menschenwille, menschlicher Haß und Lieblosigkeit bisher verrichtete, das wird noch übertroffen werden durch Meinen Willen, es wird Vernichtung und Zerstörung auch dessen bewirken, was ihr noch zu besitzen glaubet an irdischen Gütern.

Die Menschen müssen in einen Tiefstand geraten, der sie zu Mir um Hilfe rufen lässet, soll ihnen noch Rettung gebracht werden vor dem Ende. Sie müssen erkennen, daß jegliche irdische Hoffnung ihnen zunichte wird, dann erst werden sich wenige geistig befassen, und um dieser wenigen willen wende Ich noch ein letztes Mittel an, bevor das Ende kommt.

Doch die Zeit, die Meiner letzten Rettungsaktion folgt, wird schwer sein für alle, für Gläubige und Ungläubige, nur daß die Gläubigen ständig Kraft von Mir empfangen werden, um durchhalten zu können.

Der Glaube vieler Menschen wird wankend werden, so es nicht ein lebendiger Glaube ist. Und das bezwecke Ich, daß auch ein toter Glaube dadurch erweckt werde, weil er sonst keinen Wert hat für die Ewigkeit.
Glaubenslosen und glaubensschwachen Menschen will Ich zu Hilfe kommen durch Meine Stimme, die laut und vernehmbar ertönen wird.

Doch es wird ein großer Abfall sein von Mir, der letzte Sturm wird viele untaugliche Früchte abschütteln .... Doch dies soll Mich nicht hindern, den Sturm über die Erde gehen zu lassen. Wer standhält, der bewähret sich für die Ewigkeit. Und so zweifelt nicht an Meinem Wort, harret des Tages, der da kommen wird mit Bestimmtheit, und nützet jeden Tag bis dahin, denn ihr könnet noch viel gewinnen, so ihr emsig tätig seid .... in der Arbeit an eurer Seele.

Jeder Tag der Not kann euch geistigen Erfolg eintragen, so ihr nur Meiner gedenket, so ihr euch darüber klar seid, daß nichts ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung geschehen kann. Und werfet beruhigt jede Sorge auf Mich, und Ich werde euch tragen helfen, was Ich euch auferlege um eurer Seelen willen.

Die Zeit wird mit Windeseile an euch vorübergehen, doch so schwer sie auch für euch ist, sie ist eine Gnade, weil ihr weit größere geistige Fortschritte erzielen könnt als in langer, ruhiger Zeit, die euch lau und träge werden lässet und euch dem letzten Ziel nicht näher führt.

Darum harret geduldig der Erfüllung Meiner Voraussagungen, erwartet nicht ein Beenden der Not durch Meinen Eingriff, sondern nur eine Änderung dieser, denn eure Seelen sind noch nicht reif zum völligen Frieden auf dieser Erde, ihr müsset kämpfen und starken Glauben gewinnen, dann erst kann Ich die Not von euch nehmen, dann erst könnet ihr eine Zeit des Friedens erleben auf Erden oder im jenseitigen Reich.

Doch immer wieder haltet euch vor Augen, daß Mein Wort Wahrheit ist, daß Ich nicht um ein Jota davon abgehe, was Ich verkündet habe lange Zeit zuvor, und daß ihr selbst Zeuge sein werdet, daß ihr erleben werdet, was Ich verkünde, auf daß ihr für Mein Wort eintreten könnet vor der Welt.

Denn Mein letzter Eingriff soll denen Beweis sein, die Meinem Wort bisher keinen Glauben schenkten, die Ich noch gewinnen will für Mich und denen Ich Mich durch das Naturgeschehen offensichtlich zu erkennen gebe .... auf daß sie glauben an Meine Macht und an Mein Wirken durch euch ....
Und so verkünde Ich euch wieder, es wird der Tag kommen plötzlich und unerwartet, er wird eine große irdische Not ablösen, doch wieder neue Not bringen in anderer Form .... Doch so ihr glaubet, daß nur die Liebe zu euch Mich dazu bestimmt, euch durch Leid gehen zu lassen, wird sie für euch auch ertragbar sein, denn einmal kommt das Ende und die Erlösung für alle, die an Mich glauben und sich Mir hingeben, für alle, die Mich bekennen vor der Welt .... __Amen


BD 3168
Widerlegen der Einwände des Ungläubigen

Der wissende Mensch wird jeden Einwand widerlegen können, den der ungläubige Mensch anführt, um seinen Unglauben damit zu begründen.

Denn so er einmal das rechte Wissen, die göttliche Weisheit, entgegengenommen hat, wird er jede falsche Ansicht entkräften können, weil ihm selbst jeder Zweifel gelöst und jede Frage beantwortet worden ist und er somit die eigene Erkenntnis den Einwänden des Ungläubigen entgegensetzen kann.

Er kann nun sein Wissen verwerten, er kann selbst aufklärend wirken, Irrtümer berichtigen, Fragen beantworten; er kann lehren und Weisheiten austeilen, die jedoch nur dann als Wahrheit Weisheit erkannt werden, wenn der Zuhörer ernsten Verlangens nach Wahrheit ist.
Denn um einen Ungläubigen zum Glauben zu gewinnen, muß der Lehrende fähig sein, alle Bedenken in ihm zu zerstreuen, er muß ihm die göttliche Wahrheit in einer Weise nahebringen, daß auch der verstandestätige Mensch sich ihr nicht verschließen kann, so er ernstlich über das Vernommene nachdenkt.

Er muß das Wissen, das er dem Mitmenschen weitergeben will, logisch zu begründen suchen, so daß selbst der Kritiker nicht restlos ablehnen kann, sondern er dazu Stellung nehmen muß.

Das Wissen, das er selbst empfangen hat, verpflichtet ihn zum Weiterleiten, es befähigt ihn aber auch dazu, so daß er nur etwas ausführt, wozu er vorbereitet worden ist durch das Zuleiten der Wahrheit aus Gott.

Zwar werden ihm Gegner erstehen, die gar mächtig an seinem Wissen rütteln wollen, denn überall, wo die Wahrheit verbreitet wird, sucht auch der Gegner Gottes sich durchzusetzen, um jene zu unterbinden.

Doch wer um der Wahrheit willen sich für diese einsetzet, wer nicht irdisch Ehre und Ruhm zu gewinnen sucht, der wird keinen Gegner zu fürchten brauchen, denn er spricht nur im Auftrag Gottes, und er steht nun auch in der Kraft Gottes, so er Sein Wort vertritt.
Was Gott zuvor dem Menschen in Seiner Liebe vermittelt hat, um ihn als Wahrheitsträger auszubilden, das bleibt unwiderruflich sein geistiges Eigentum, selbst wenn er gedanklich es noch nicht ganz beherrscht, doch so er die lehrende Tätigkeit ausübt, werden ihm die Gedanken zuströmen, wie er sie benötigt, um für die Wahrheit zu sprechen.

Und es werden seine Worte auch überzeugen, so auch der Partner um der reinen Wahrheit willen eine Aussprache gesucht hat. Doch erfolglos werden sie an den Ohren dessen verhallen, der nur aus Streitlust Einwände aufwirft, an deren Widerlegung ihm nichts gelegen ist.

Doch der Vertreter der reinen Wahrheit wird dies bald erkennen und mit seinen Worten sparsam umgehen, denn sein Wissen teilet er nur aus, wo es begehrt wird, weil Gott es ihm ins Herz legt, weil es kostbares Gut ist, das auch er nur empfangen konnte durch inniges Verlangen danach .... __Amen