FORUM & GÄSTEBUCH

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Einen sonnigen Sonntagmorgen in der Gegenwart Jesu Christi!
von Frieda Beitrag bearbeiten  So, 25. Sep 2011 um 10:06 MESZ
Guten Tag an alle Geschwister
Liebe Petra
Ich habe mich in den letzten Tagen mit dem Kapitel 227 im Band II GEJ befasst, weil du es erwähnt hast. Einmal mehr staune ich, wie sehr dieses Kapitel mit meiner Frage zum "Stärkeren" aus Jeremia zusammenhängt, ja geradezu die Auflösung dazu gibt. Dies bestätigt mir einmal mehr: Wenn wir Menschen uns zusammentun in JESU Geist, dann wirkt Er mitten unter uns, und jeder Mensch ist dann mit dem ihm zu Eigen gegebenen Teil Ausdruck der Botschaft, die Er uns schenken will. Einer von uns alleine kann nicht alles tragen, aber wenn wir gemeinsam "weiden" auf Seinen Triften und uns austauschen über das, was wir in und um uns finden, dann ergibt sich im Würdigen weitaus Grösseres und Gewichtigeres, als was wir alleine hätten fassen können.

Im Kapitel 227 erzählt JESUS, welche Überlegungen Er als Schöpfer in den Akt der Freisetzung einbezog, als Er das erstgeschaffene Wesen hinausstellte und dieses, sein Geschöpf, seinem eigenen freien Willen überliess. Dass das Wesen überhaupt einmal seinen freien Willen zu gebrauchen anfing und selbsttätig wurde nach der freien Intelligenz, das war das erste Anliegen JESU. Er erklärt, dass Er zu diesem Zwecke einen Reiz in das Innere des Wesens legen musste. Dieser Reiz zu befolgen musste unangenehme Folgen nach sich ziehen, weil der Reiz (oder Trieb) im Grunde eine Willkürlichkeit Gottes im Geschöpf war, von welcher Willkürlichkeit sich das Geschöpf ja innerlich "etablieren" sollte (frei werden sollte). Von "aussen" belehrte Gott das Geschöpf wohl, sich diesem Reize zu widersetzen, damit es im Besiegen und Beherrschen des Reizes endgültig selbsttätig, frei und lebendig werden würde.
"Mit allem dem versehen, kann erst das neugeschaffene Wesen einen wahren Gebrauch von seiner Intelligenz und ...Tatfähigkeit zu machen beginnen, gehe es dann wie es wolle, krumm oder gerade, recht oder unrecht. Kurz und gut, das neugeschaffene Wesen wird nun einmal aus sich heraus selbsttätig und beginnt dadurch den Hauptakt zur vollen und wahren Selbständigkeit, und das ist es, um was es sich am Ende bei allen geschaffenen Intelligenzwesen handelt; denn die Selbständigkeit wird dadurch erreicht, so oder so, entweder auf einem kürzeren oder längeren Wege, und der vollen Vernichtung eines einmal geschaffenen intelligenten Wesens ist dadurch vorgebeugt." (aus Kap. 277, Abschnitt 9).

Durch dieses Kapitel werden auch "meine" Kapitel 63 + 64 aus Band 6 heller beleuchtet, denn es erklärt, weshalb gerade der Unglaube unter den Menschen das Reifezeichen für die Offenbarung Gottes ist, wie auch das Reifezeichen für den Moment, da Gott als Mensch unter den Menschen wandeln kann, weil "der alte Grund völlig aufgehört hat, demzufolge niemand Gott schauen könne und dabei behalten das Leben." Mit der errungenen Selbsttätigkeit des Menschen - sei dieses Selbständigsein vorderhand ein seliges oder unseliges -, haben wir als Menschen die Vorbedingung zum Leben erfüllt, und "nun könnet ihr Mich anschauen, wie ihr wollt, und behaltet dennoch unversehrt euer Leben!" (Band 6, Kap. 63,14).

Haben nicht auch andere Leser den Eindruck, dass dieser Schritt in die Selbständigkeit des Lebens seitens der Menschheit (bald zur Genüge) getan wurde? - Und ist es dann nicht das nächste, dringendste Anliegen des Schöpfers, die endgültig selbständig tätigen Wesen durch liebevolle Führung und Rat an den Punkt zu bringen, dass jegliches unselige Dasein und Streben (neu) ausgerichtet werde hin zum Seligen? - Dazu brauchen wir Dich, JESUS, damit Du uns nun von aussen belehrest, wie Du schon vor 2000 Jahren den Versuch gestartet hast in Israel! Hochgelobt sei DER da kommt, im Namen unseres Vaters, Schöpfers und Herrn!

Ein weiteres Mal finde ich in diesen Zusammenhängen belegt und bestätigt, dass JESUS nichts sehnlicher wünscht, als der Menschheit unter die Arme zu greifen und herauszuhelfen aus jeglichen Nöten, damit Seine Freude an den Geschöpfen eine vollkommene sei! - Denn als "Vater" wird Er doch wohl mit Seinen Kindern leiden, wenn sie leiden, und ER wird Sich aber auch sättigen an der Freude Seiner Kinder, die in der Fülle des Lebens stehen.

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Ein gewaltsames Gericht über einen Grossteil der Erde scheint mir da je länger je mehr eine Dummheit zu sein: ein barstes Zunichtemachen dessen, was in puncto Selbständigwerdung von den Menschen mühsam erreicht wurde. Wenn wir Menschen einander annehmen und keinen ausschliessen, dann wird JESUS der Letzte sein, der jemanden richtet. - Und warum sollten wir jemanden ausschliessen? - Wir wissen, dass alles Teil unseres Selbst ist, das entweder schon selig ist oder noch der Erlösung harrt!

Apokalypse im Sinne des Wortes, was es seinem griechischen Ursprung nach bedeutet, nämlich: Offenbarung (Gottes)! - Das macht gewiss Sinn in jeder Hinsicht!

"Darum haltet geduldig aus bis zur Ankunft des Herrn! Auch der Bauer (JESUS) wartet auf die kostbare Frucht der Erde; er wartet geduldig, bis im Herbst und im Frühjahr der Regen fällt. Ebenso geduldig sollt auch ihr sein. Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor. Klagt nicht übereinander, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter (der uns allen Richtung gibt) steht schon vor der Tür."
(Jakobus 5,7 - 9)

Und im folgenden ist der obenerwähnte "Richter", wie ich ihn in Gott sehe und verstehe, erklärt und bestätigt:
"Gott hat uns nicht für das Gericht bestimmt, sondern dafür, dass wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen. Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit Ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen. Darum tröstet und ermahnt einander, und einer richte den anderen auf, wie ihr es schon tut." (1 Thess 5,9 - 11)
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Danke Petra, dass du mich zum Kapitel 227 "hingeführt" hast. Deine Gegenwart bewegte mich dazu, diese Einsichten hier mit allen zu teilen. Lob sei vor allen anderen aber Jesus Christus für Seine Führung und Gnade.

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Frieda



Re: Einen sonnigen Sonntagmorgen in der Gegenwart Jesu Christi!
von Petra  Di, 27. Sep 2011 um 9:49 MESZ
Liebe Frieda,
eigentlich wollte ich gestern schon antworten, nachdem ich diesen Beitrag und das Kapitel 227 noch einmal gelesen hatte.
Nun kann ich mir endlich die Zeit dafür nehmen.
Besonders berührte mich die auch von Dir besonders hervorgehobene Erkenntnis:
"denn die Selbständigkeit wird dadurch erreicht, so oder so, entweder auf einem kürzeren oder längeren Wege, und der vollen Vernichtung eines einmal geschaffenen intelligenten Wesens ist dadurch vorgebeugt." (aus Kap. 277, Abschnitt 9)."

Wir können uns total entspannen und einfach SEIN, einfach Leben wie unser Herz es uns zeigt und wie JESUS uns führt. Ein jedes Menschenkind wird das Ziel erreichen und letztlich zu seinem Schöpfer zurückkehren. -- Genau mit diesem Thema beschäftige ich mich in dieser Zeit.--- Du hattest mich vor Tagen gebeten Dich/ Euch daran teilhaben zu lassen und ein Wort dazu zu geben.
Ich hatte schon in einem vorherigen Beitrag erwähnt, dass ich mich auf "Die Reise in die Unsterblichkeit" (bestehend aus drei Bänden) von Robert James Lees begeben habe.

Am Liebsten möchte ich Alles mit Dir/ Euch teilen. Doch ich bin gerade dabei dabei, langsam selbst zu erfassen, was Robert James Lees mir da eröffnet.
In dieser Nacht begann ich mit dem Vorwort zum 2. Band. Ich las und musste sofort an Dich und Deine Aufforderung, liebe Frieda denken.
Hier ein kleiner Auszug aus diesem Vorwort:

"Und hier finden wir auch den Schlüssel
zum tieferen Sinn unseres Lebens.
Diese drei Abschnitte sind:
I. Das irdische Dasein als sterblicher oder Kindheits-Zustand unseres Seins.
Der Erdenmensch (als “Kind“) kann wohl Gebote und Verbote verstehen und ist
für seine Handlungen, seinen Ungehorsam verantwortlich. Die Wirkungen von
Gut und Böse kann er jedoch noch nicht immer klar erkennen.

II. Die Lehrzeit oder Jugend unseres Daseins. Die Seele wird — je nach
ihren Bedürfnissen — erzogen und darauf vorbereitet, ihrer wahren Berufung als
Kind Gottes zu folgen. In ihrer Höherentwicklung durchschreitet die Seele die
sieben Sphären des Übergangszustandes oder Zwischenreiches, ähnlich wie ein
Schüler sieben Schulklassen absolviert. Der alle liebende gerechte Vater belohnt
seine Kinder nach ihren Werken in Erfüllung der Verheißung, daß alle Menschen
gerettet werden.
Haben wir die sieben Sphären durchschritten, so nähern wir uns dem

III. Abschnitt: dem Mannesalter. Nach Beendigung der Lehrzeit und Ablegung
aller Irrtümer und Schwächen tritt die Seele ihr Erbteil als Kind Gottes an. Jetzt
ist erfüllt, was Jesus Christus klar in die Worte faßte: „Ihr müßt von neuem
geboren werden!“
Dieser Augenblick der zweiten Geburt, nicht aber die Ablegung unseres Körpers
erweist sich, wie wir belehrt werden, als die große Scheidelinie zwischen den
Welten. Schon hier auf Erden kann sie erreicht werden, wenn ..." soweit erst einmal das Zitat.

Ich hoffe, dass mir beim Lesen dieses 2. Bandes " Das Elysische Leben" noch viel Erkenntnis und Offenbarung teil wird, an der ich Euch teilhaben lassen kann.
Ich bin und bleibe selbst eine Suchende... Vor allem interessiert es mich natürlich auch, was Lees mit den oben genannten "sieben Sphären des Übergangszustandes" meint. ...

Liebe Frieda, ich freue mich, dass JESUS uns beide zurück ins Forum geführt hat und werde so mich hier, so oft es mir möglich ist, mit einbringen!

Ich wünsche Dir, liebe Frieda und natürlich allen Lesern im Forum einen gesegneten Tag und grüße Euch herzlich

Eure Petra!









Re: Was für eine Freude!
von Frieda Beitrag bearbeiten  Di, 27. Sep 2011 um 17:11 MESZ
Liebe Petra

Wie schön hast du ausgedrückt, was mir schon lange als teure Gewissheit im Herzen liegt:
"Wir können uns total entspannen und einfach SEIN, einfach Leben wie unser Herz es uns zeigt und wie JESUS uns führt. Ein jedes Menschenkind wird das Ziel erreichen und letztlich zu seinem Schöpfer zurückkehren."
Im Geiste dieses Wortes erkenne ich wieder meine Schwester, die mir nahe ist. Ich labe mich an der Freude, dass ein Mensch / dass du diese Gewissheit mit mir teilst.

Danke auch für dein Zitat von Lees. Ich möchte den Text etwas wirken lassen. Vielleicht gebe ich später Resonanz darauf.

Weisst du was, Petra? - Du bist eine wunderbare Glaubensschwester! - Kein bisschen nachtragend. - Mein Herz trieft vor Liebe...

Herzlichst
Frieda

und aus dem Überschwang meiner Freude einen fröhlichen Segensgruss an alle, die mitlesen.


Re: Zu Lees
von Frieda Beitrag bearbeiten  Mi, 28. Sep 2011 um 12:53 MESZ
Nachdem ich das Zitat aus Lees Buch etwas verinnerlich habe, teile ich gerne, was mir dazu einfällt. Ich schicke voraus: es sind Gedanken, die in der Reihe stehen sollen mit dem, was allenfalls andere dazu in sich finden. Prüfet alles - das Gute behaltet!
"Und hier finden wir auch den Schlüssel
zum tieferen Sinn unseres Lebens.
Diese drei Abschnitte sind:
I. Das irdische Dasein als sterblicher oder Kindheits-Zustand unseres Seins.
Der Erdenmensch (als “Kind“) kann wohl Gebote und Verbote verstehen und ist
für seine Handlungen, seinen Ungehorsam verantwortlich. Die Wirkungen von
Gut und Böse kann er jedoch noch nicht immer klar erkennen. ..."
Paralell zum individuellen, persönlichen Menschen, empfinde ich mich immer auch als (Teil der) Menschheit. Geht nicht auch die Menschheit als grosse Einheit durch dieselben Entwicklungsstufen?
Mir fällt auf, dass diese erste Phase des Menschwerdens genau in die Zeit des Mose passt, da von Gott aus auch die Gebote an die "Kinder" erlassen wurden, weil sie ja gut und böse noch nicht so klar unterscheiden konnten. - Ich denke, dass die Menschheit diese Phase bis zur Fleischwerdung des Wortes Gottes, bis zur Ankunft JESU Christi, abgeschlossen hatte. Aufgrund der gemachten Erfahrungen "wusste" bis zu diesem Zeitpunkt der Mensch / die Menschheit, welche ihrer Taten "schlechte" Folgen nach sich ziehen würden, und welche Taten "gute" Früchte zur Folge haben würden.

II. Die Lehrzeit oder Jugend unseres Daseins. Die Seele wird — je nach
ihren Bedürfnissen — erzogen und darauf vorbereitet, ihrer wahren Berufung als
Kind Gottes zu folgen. In ihrer Höherentwicklung durchschreitet die Seele die
sieben Sphären des Übergangszustandes oder Zwischenreiches, ähnlich wie ein
Schüler sieben Schulklassen absolviert. Der alle liebende gerechte Vater belohnt
seine Kinder nach ihren Werken in Erfüllung der Verheißung, daß alle Menschen
gerettet werden.
Haben wir die sieben Sphären durchschritten, so nähern wir uns dem..."
Analog zu den sieben Stufen fallen mir die Sieben Schöpfungstage ein. "Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem Er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte." (Gen. 2,3). Gleichzeitig erinnere ich mich auch an die Sieben Geister Gottes, die auch im Menschen sind. Es sind dies

1. Die Liebe (oder das Leben)
2. Die Weisheit (oder das Licht)
3. Der Wille (oder die Kraft)

4. Die Ordnung (welche hervorgeht aus den ersten 3)
5. Der Ernst (welcher der Ordnung Beständigkeit verleiht)
6. Die Geduld (welche allem Raum und Zeit gibt, sich zu entfalten)

7. Die Barmherzigkeit (welche zur Reife verhilft und rückwirkend allem die geistige Vollendung verleiht)

Aus GEJ 7, Kap. 20,10:
"Alle die früheren (die ersten 6) Geister sind beinahe allen Geschöpfen teilweise mehr oder weniger frei gegeben; aber der siebente Geist muss erst vom Menschen durch seinen höchsteigenen Fleiss und Eifer gewonnen werden." (Darum ruht Gott am siebten Schöpfungstag!). Unter dem Titel "Die Disharmonie der sieben Geister im Menschen" ist beschrieben, dass der Mensch gerufen ist, "seine" sieben Geister in Harmonie zueinander zu bringen, so dass sie sich "gegenseitig fort und fort im schönsten Ebenmasse unterstützen."

"Darum hat der Herr Selbst nun euch allen die Liebe zu Gott und zum Nächsten vor allem ans Herz gelegt und dazu gesagt: "Seid barmherzig (der 7. Geist Gottes), wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist, und seid sanftmütig und demütig, so wie auch Ich von ganzem Herzen sanftmütig und demütig bin!" - Der Herr gebot euch Menschen sonach, den siebenten Geist vor allem darum auszubilden, weil eben in diesem Geiste alle vorhergehenden enthalten sind und durchgebildet werden. Wer demnach diesen letzten Geist mit allem Eifer bildet und stärkt, der bildet und stärkt zugleich die vorangehenden Geister und wird dadurch am ehesten und sichersten vollendet. Wer aber seine Bildung mit einem oder auch mehreren der früheren Geister beginnt, der gelangt schwer, oder oft auch gar nicht zur ganzen und vollen Lebensvollendung, weil diese ersteren Geister pur für sich den siebenten Geist nicht in sich enthalten, der Siebente (Die Barmherzigkeit) aber enthält alle ihm Vorangehenden. ...Wie durch solche Gewinnung alle die früheren sechs Geister erst ihre wahre Bedeutung und den wahren Lebenszweck erreichen, so erreicht denn auch der ganze Mensch durch die Gewinnung des siebenten Geistes erst die vollste Lebensfreiheit und Selbständigkeit." (GEJ 7, Kap. 20,9 + 11)

Mir schwebt vor, dass die Ankunft JESU der Übergang der Menschheit "in die Jugend bzw. Lehrzeit (nach Lees) markiert. Seither ist der Mensch am Üben zur Gewinnung des siebten Geistes. Und Gott ruht, da es am Menschen ist, den Wert und die Wichtigkeit der Barmherzigkeit einzusehen und im Üben der Nächstenliebe die Barmherzigkeit bis zur Grundhaltung seines Daseins zu verinnerlichen. - Seit der Geburt JESU sind 2000 Jahre Lehrzeit vergangen; die Jugend- und Lehrzeit der Menschheit! Ist die Menschheit nicht reif geworden für den Übergang ins Mannesalter?

III. Abschnitt: dem Mannesalter. Nach Beendigung der Lehrzeit und Ablegung
aller Irrtümer und Schwächen tritt die Seele ihr Erbteil als Kind Gottes an. Jetzt
ist erfüllt, was Jesus Christus klar in die Worte faßte: „Ihr müßt von neuem
geboren werden!“
Dieser Augenblick der zweiten Geburt, nicht aber die Ablegung unseres Körpers
erweist sich, wie wir belehrt werden, als die große Scheidelinie zwischen den
Welten. Schon hier auf Erden kann sie erreicht werden, wenn ..." soweit erst einmal das Zitat.

An diesem 3 Abschnitt fällt mir auf, dass laut Lees die Ablegung des Körpers nicht mehr relevant sein soll/muss, um einzutreten ins geistige Reich, ins Reich Gottes, das uns Menschen laut JESUS "nahe ist."
Ferner steigt der Gedanke auf: Sind wir Menschen zum heutigen Zeitpunkt nicht überreif für eine weitere - vielleicht sogar bleibende - Offenbarung Gottes? - Wer von uns Menschen ward denn schon mal im geistigen Mannesalter! Brauchen wir nicht gerade als junge Erwachsene, völlig freie und eigenverantwortliche Menschen, die Führung Gott mehr denn jemals zuvor? - Wenn ich an die Wissenschaften und Künste der Menschheit denke, dann ist zweifelsohne eine grosse Ermächtigung der Menschen im Gange. Wie gehen wir mit dieser Macht verantwortungsvoll um, wenn die Glieder am Leibe Christi "ohne Haupt" tätig sind? - Wir müssen mit dem Haupt verbunden sein und vom Haupt geleitet sein, wenn wir als "Menschheit im Mannesalter" (oder als ermächtigte Menschheit) schadlos bleiben wollen. Schon von daher drängt sich die Wiederkunft Jesu auf, ganz abgesehen davon, dass das Wissen um die Realität Gottes bei vielen Menschen stumm geworden ist angesichts des Missbrauchs, den wir in den vergangenen 2000 Jahren mit den Lehren rund um die Liebe betrieben haben. - Zu Recht ist die Jugend misstrauisch und lässt sich nicht mehr "Wahrheiten" aufschwätzen, die ihnen nicht einleuchten. Darum brauchen wir JESUS in unserer Mitte, sichtbar, hörbar, Sich den Biederen und Interessierten offenbarend als Gott von Ewigkeit, wie ER das damals vor 2000 Jahren in Israel Hunderten gegenüber tat, wie es in den Schriften festgehalten ist.
Das sind meine Gedanken zu Lees Zitat. Ich habe das Gefühl, dass die 7 Zwischenstufen die Erfahrungen sind, die der Mensch im "Erarbeiten der Barmherzigkeit" gewinnt. Er wird im Üben der Nächstenliebe die einzelnen Geister kennenlernen und mit ihnen vertraut werden, bis sie alle durchgeübt und miteinander in Einklang gebracht sind.
Liebe Petra, vielleicht kannst du damit etwas anfangen. Sofern du ebenfalls einen Zusammenhang zwischen den sieben Entwicklungsstufen und den 7 Geistern Gottes erkennst und es dich interessiert: GEJ Band 7, ab Kap. 17 - Kap. 20, und in Kapitel 21 ist geschrieben, dass Lazarus frägt: "O Herr, sage Du es mir, ob es an der Zeit ist, das Buch (über diese Lehre) vorzuweisen?"
Sagt JESUS: Allerdings, gehe nur und bringe es! Es wird niemandem schaden, wenn er solche gar wichtige Lehre (noch einmal) vernimmt."
Mit diesem Wort der Ermächtigung gesegnet setze ich diese "Wiedergabe der Lehre JESU" guten Gewissens offen ins Forum. JESUS Christus, erleuchte alle Lesenden, indem wir mit DIR lesen, was Du für uns geschrieben hast, damit wir in Deinem Lichte verstehen und begreifen.
Segensgrüsse an alle
Frieda