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Angsthäschen
von ein noch Schwacher Beitrag bearbeiten  Fr, 27. Mai 2011 um 7:45 MESZ
Liebe Freunde,

das "äußerliche Gericht" ist noch bei vielen ein Thema, welches das Gemüt verwirrt. Deshalb möchte ich für mehr Gelassenheit plädieren (deshalb der Titel).

In äußerlichen Katastrophen sterben oft viele Menschen, auch jene, die sich zusammengerechnet haben, wie sie äußerlich unbeschadet durchs "Leben" kommen. Wohl gibt es aber immer wieder wunderbare Errettungen, die so sicher von weltlichen Gehirnen nicht geplant werden hätten können. Schlussfolgerung: Den Gerechten passiert nichts, jene, die am äußerlichen Leben hängen, werden ev. neben dem äußeren jedenfalls das wahre innere Leben verlieren, was unendlich wertvoller ist.

Die einen ertrinken, die anderen nicht. Cat Stevens hat Allah gerufen, der da heißt, der Gnädige und Erbarmende, und ihm versprochen, dass er sein Leben für ihn einsetzen möchte, und er ist nicht ertrunken.

Die Jünger Jesu waren in Schluchtenwasser gefangen und riefen zuerst Jehovah, das wirkte nicht, erst als die Jesus, den Barmherzigen riefen, wurden sie errettet.

Jede äußere Katastrophe entsteht entsprechend innerlicher Begebenheiten. Die derzeitigen Katastrophen sind entsprechend der Gesamtbevölkerung. Die Entwicklung wird so sein, wie sich die Menschen innerlich entwickeln werden. So wie jeder von uns eine Krankheit als Hinweis bekommt, was nicht passt, so sind auch äußerliche Katastrophen da. Diese Gerichte sind nicht da, um zu vernichten, sondern um besser zu erkennen. Und nicht für irgendwelche Spektakel angeblicher herumschwirrender Möchtegernjünger.

Doch: Ob im Diesseits oder im Jenseits, alle werden vom Blitz getroffen! Die einen sind gerichtet, die nächsten bessern sich dadurch, für die Besten aber ist dieses "Gericht" die Wiederkunft Christi im reinen Tempel.

Jesus liebt auch jene, die sich innerlich in die Hölle begeben, niemand wird von ihm vernichtet, auch jenen wird so geholfen, wie sie es benötigen, doch können sie die Freuden des Liebsten so noch nicht empfangen, solange sie sich abwenden.

Wer durch eine Gefühlsänderung zum barmherzigen Jesus will, also selbst ebenfalls barmherzig sein will, damit er verbunden sein kann, wird freudig aufgenommen, wir haben einen barmherzigen Gott!

Es gibt nur eine Art Vorbereitung auf den Herrn!
Das ist nicht, sich Bildnisse zu erstellen, was alles äußerlich passiert, um seine Kraft vom Sinn des Lebens abzuwenden, sondern wie es im Thread "Ein Gotteskind werden." beschrieben ist. Wer Sein Fleisch isset und Sein Blut trinket, der wird ewig leben.

Dafür sollen wir unser ganzes Leben einsetzen und so wir durch diese geistigen Taten innerlich erhellter werden, den anderen helfen, den Sinn davon auch zu erkennen.

Ich segne euch und vergebe jedem, der mir noch nicht wohl gesinnt ist.

Euer Bruder im Herrn Jesus Christus.


Re: Angsthäschen
von ein noch Schwacher  Fr, 27. Mai 2011 um 8:33 MESZ
Geschichtliches vom Berge „Straßengel“. – 29. August 1840, nachmittags (Fortsetzung)

01] Im Jahre 1263, da war in dieser Gegend unter den hier wohnenden Menschen das Laster der Dieberei, des Mordes und der Unzucht so stark herangewachsen, daß es nötig war, einen Würgengel mit einer schwarzen Zornfackel hierher zu senden, die Eingeweide solcher Menschen allenthalben anzuzünden und sie zu verderben.

02] Es war das diejenige allgemeine Todesart, die damals nicht nur hier, sondern beinahe in ganz Europa in den verschiedenen Teilen unter dem Namen „der schwarze Tod“ auftrat.

03] Es lebte aber zu dieser Zeit eine Mir recht wohlgefällige Bauernfamilie gegen Abend am Fuße dieses Hügels. Dem Hauswirte selbst war von Mir aus – seiner Frömmigkeit wegen – die innere Sehe gegeben.

04] An einem schwülen Sommerabende zogen sich hier schwere Gewitterwolken zusammen, und bald entleerten sich dieselben gerade über diesem Hügel, von tausend gewaltigen Blitzen mit dem furchtbarsten Donner begleitet.

05] Der Landmann merkte an diesem außergewöhnlichen Wetter eine andere Bedeutung, als es eure heutigen Naturgelehrten merken dürften, und sprach zu seinem frommen Gesinde:

06] „Liebe Kinder! Fürchtet euch nicht! Der Herr vergißt auch in Seinem Zorne derer nicht, die Ihn aus ganzer Seele, aus ganzem Gemüte und aus allen Kräften lieben. Schwer zwar liegt die mächtige, strafende Rechte des ewigen Weltenlenkers über diesem schwarzen Gewölk; aber Seine Linke ruht segnend auf den Häuptern derer, die Ihn lieben. Und seid versichert, daß der Herr den nämlichen Engel, den Er der Welt schickt zur Geißel, uns gewiß und wahr zum tröstenden Retter geben wird!“

07] Und siehe, als der Landmann diese Mir wohlgefälligen Worte zu den dankbaren Herzen seiner Angehörigen gesprochen hatte, da vernimmt er von der schon damals vorbeiführenden Straße her jemanden vom Blitz, Sturm und Hagel Bedrängten um Hilfe rufen. Eiligst verläßt er das Zimmer, nimmt einen festen Tannenstock und eilt dem Bedrängten zu Hilfe, findet da einen Menschen fast halbtot auf der Straße liegen, ladet ihn alsogleich auf seine Schultern, trägt ihn in seine Wohnung und pflegt ihn daselbst die ganze Nacht hindurch.

08] Des andern Tages sagt dieser Fremdling zu dem Landmanne: „Folge mir auf diesen Hügel hinauf!“ – Und der Landmann folgte ihm mit seinem Stocke. – Darauf sagte der Fremdling zu dem Landmanne: „Stecke diesen Stock in die Erde!“ – Und der Landmann tat, wie ihm der Fremdling befohlen. Und siehe da, alsbald grünte der Stock zu einem stattlichen Baume!

09] Und der Fremdling sprach ferner: „Siehe, das sei dir ein Zeichen meiner Sendung und deiner Treue! Denn ich bin ein Bote des Herrn zur Erde und will das trotzige Menschengeschlecht vernichten. Doch da du den Stock nahmst und eiltest mir zu Hilfe und rettetest gleichsam in deiner frommen Einfalt einem Menschen das Leben – siehe, so nehme ich von dieser deiner Freundschaft die Hälfte, und es soll dadurch ein bedeutender Teil des mir gegebenen Zornes gesänftet werden!“

10] Da griff der nun erkannte Engel nach dem frischen Baume, brach ihn zur Hälfte ab und sagte zum Bauer: „Sieh her, das sei die schwarze Todesfackel, an welcher viele Tausende und Tausende von Menschen den Tod sowohl zeitlich als auch viele darunter ewig finden werden. Die ganze Zeit aber meines Waltens will ich dich beschützen, und nach dem Willen des Herrn sollst du dich vor nichts fürchten. Denn ich werde alle Nacht bei dir einkehren. Du aber gehe des Tags hin an verschiedene Stellen und sage den hart Bedrängten, daß wer vom Tode gerettet sein will, solle sich flüchten auf den Hügel, allda der Baum ist, den wir jetzt gepflanzt haben, und solle da Buße wirken und fasten drei Tage und drei Nächte. Alsdann soll er von dem Baume ein Zweiglein nehmen, und so wird er durch dieses Zeichen verschont bleiben vor meinem Zorne.“

11] Nun sehet, das ist die ursprüngliche Geschichte! Und dieser Bauer wurde von mehreren umliegenden Bewohnern, die dadurch gerettet wurden, als ein „Engel an der Straße“ benamset. Doch er wollte seiner Frömmigkeit halber diesen Namen nicht, sondern gab ihn dem rettenden Würgengel. Der Engel aber gab im Angesichte des Landmannes Mir diesen Namen.

12] Aus dieser Ursache pflanzten dann spätere Nachkommen in frommer Einfalt Mein Bildnis auf diesen abgebrochenen Baum, über welchem dann auch bald diese gegenwärtige Kirche erbaut wurde.

13] Jedoch was das fernere Geschichtliche dieses Ortes betrifft, so könnet ihr dasselbe ohnedies in jeder Chronik dieses Landes finden, da es bloß nur Geschichtliches ohne weiteren moralischen Wert ist.

14] Sehet also hin auf diesen Landmann, dessen Stock noch bis zur Stunde in dieser Kirche zu sehen ist. Und seid ebenfalls voll Liebe und Einfalt! Dann werdet auch ihr überall und allezeit sicher an Mir euren großen „Rettungsengel an der Straße“ finden! – Amen. Ich, die Ewige Liebe und Weisheit. Amen.