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Ein Gotteskind werden
von ein noch Schwacher  Do, 7. Apr 2011 um 11:10 MESZ
Liebe Freunde, einige unter uns wollen Jesus aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit aller Kraft lieben, und das ist der Weg, denn Jesus sagt: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie sich selbst. Es geht also um das Gefühl der Liebe, das ist es, was wir erreichen sollen, womit wir in ihn eingehen dürfen und er in uns wirkt.

Nun geht es aber darum, Jesus, diese vollkommene Liebe genauer zu erkennen, denn so ziemlich jeder glaubt von sich, er handle gut und richtig. Dafür gibt es die Weisheit vom Himmel, sich diesem Gefühl, welches der Geist ist, anzunähern. "Im Geist anbeten" oder "seine Werke tun" hat also immer damit zu tun, seine Gefühle auf das erforderliche befreiende und unschuldige Gefühl auszurichten, wodurch wir nicht in die Taten verstrickt werden. Ich würde vorschlagen, dass wir hier über diesen Weg reden, was wir in uns zuerst einmal zu besiegen haben, damit wir durch die geistige Wiedergeburt auf ewig ein Gotteskind werden können!

GEJ11 115.kapitel
11] Aus dem kannst du nun wohl entnehmen, daß Ich deinem ausgesprochenen Wunsche (Anm: dass den Menschen das Übel klar wird) seit dem Urbeginn der Menschen stets getreuest nachgekommen bin, jetzt sicher außerordentlich nachkomme, und also auch bis ans Ende der Zeiten dieser Welt nachkommen werde; aber der Wille des Menschen wird dennoch stets frei bleiben, und ein jeder Mensch wird in jeder Zeit die Fleischlebensprobe durchzumachen haben und wird sich in all den Begierden und Gelüsten des Fleisches möglichst selbst verleugnen und in allem demütig und geduldig sein müssen, um so Mein Reich in sich wahrhaft zu pflegen und zu vollenden. Denn ein jeder, der zu Mir wird kommen wollen, der wird auch so vollkommen sein müssen, wie da Ich Selbst vollkommen bin; damit er aber das auch werden kann, darum bin Ich Selbst leibhaftig in diese Welt zu euch gekommen und zeige euch allen den Weg dazu.
12] Lasset euch denn nicht betören und verblenden von der Welt, ihrer Materie und von den Gelüsten eures Fleisches, auf daß in euch nicht wach werde das Gericht der Welt, ihrer Materie und eures Fleisches und dadurch denn auch die eigentliche Hölle, die der wahre, zweite Tod der Seele ist.«


Re: Ein Gotteskind werden
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  Do, 7. Apr 2011 um 12:31 MESZ
Lieber Bruder
Es handelt sich bei dem von dir zitierten Kapitel um Band 10 des GEJ, Kapitel 115, 11 (nicht Band 11), unter dem Titel Eine Verheissung des Herrn über die Letzte Zeit.

Danke für diesen Hinweis, Bruder, ich werde mich gleich darin vertiefen.
Einen schönen Nachmittag wünscht dir und allen
Frieda


Die Wiederherstellung von allem ...(Apostelgeschichte 3,21)
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  Fr, 8. Apr 2011 um 15:04 MESZ
...bedeutet
"Ein Gotteskind zu werden"
... (Dies) hat immer damit zu tun, seine Gefühle auf das erforderliche befreiende und unschuldige Gefühl auszurichten, wodurch wir nicht in die Taten verstrickt werden. Ich würde vorschlagen, dass wir hier über diesen Weg reden, was wir in uns zuerst einmal zu besiegen haben, damit wir durch die geistige Wiedergeburt auf ewig ein Gotteskind werden können!"

Lieber Bruder
Dieses obige Zitat aus deinem Beitrag berührt mich ganz zentral und lässt in mir das treffende Gefühl der Stimmigkeit aufkommen. Unter der "Wiederherstellung von allem" kann eigentlich nur gemeint sein, dass der Mensch zum Gotteskinde wird. (Hier nebenbei auch einen ganz lieben Dank an Petra, da dein Beitrag über die SOHNschaft mir Brücke ward in meinem Finden).

Lieber Bruder, ich habe mich ausserdem auch vertieft in deine übrigen "Entdeckungen", die fürwahr viel Einleuchtendes enthalten. Ganz besonders treffend dargestellt hast du dabei den Lahmen, der nicht stehen und nicht gehen kann, wobei (deiner Anleitung über das "Stehen" folgend) das Nicht-Gehen-Können anzeigt, dass er (geistig) keine (Fort-)Schritte machen kann. Als so ein Lahmer empfinde ich mich immer dann, wenn sich innerlich Widerstände melden, im Herzen oder Kern eines Mitmenschen JESUS zu sehen, weil das "Verkehrte" oder "Verstockte" mir ins Auge springt und meinen Blick für Seine Gegenwart verschleiert. Da beginnt dann der Kampf der Selbstverleugnung, denn an diesem Punkte empfinde ich mit voller Wucht, dass mein Selbst angefüllt ist mit geheimem Ärger und Zorn. Dieses Selbst dann zu "verleugnen" und sogestalt aus dem Herzen hinauszudrängen ist schwere Arbeit, und gäbe es den Erlöser JESUS CHRISTUS nicht, bliebe ich stets ein Opfer oder Täter des Ärgers und des Zorns, was du mit dem Begriff "in die Taten verstrickt werden" umschrieben hast. Wunderbar treffend, wie ich finde! Danke für deine sehr kostbaren Aufhellungen, so dass mir die inneren Abläufe bewusst werden konnten und ich künftig mit JESU Gnade und Hilfe achtsamer und gewappneter die heiklen Klippen umschiffen kann.

Sehr schön finde ich auch deine Übersetzung von V 20: "auf dass da komme die Zeit der Erquickung vor dem Angesicht des Herrn und er sende den, der euch zuvor zum Christus bestimmt ist, JESUS."

Wenn wir also zum Gotteskinde werden (oder geworden sind???) dann ist die "Wiederherstellung von allem" erfüllt, so dass wir JESUS (endlich wieder) von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen. Denn in der Zwischenzeit "musste IHN (laut Apostelgeschichte) freilich der Himmel aufnehmen". Er ging also (vorübergehend?) ins Exil, weil wir IHN nicht wollten bzw. IHN töteten. Ganz konkret frage ich mich: Muss ich ein vollendetes oder vollkommenes Gotteskind geworden sein, oder reicht es, wenn ich guten Willens bin dazu, dass JESU Rückkehr zur Erde als Vater inmitten Seiner Kindlein sich erfüllen kann?
Reicht es, wenn einige Gläubige zu wahren Gotteskindern werden, oder müssen alle Gläubigen oder gar alle Menschen vollkommene Gotteskinder sein / oder werden?
Wie siehst / wie sehen andere das? Was denkt ihr darüber?

Ferner zu Vers 21: Du schreibst: "Die 3. Periode ist voll! Jesus hat ja die Brücke geschlagen..."
Da du, lieber Bruder, speziell auf die Zahlen verwiesen hast, ist mir aufgefallen, dass wir gerade das 21. Jahrhundert begonnen haben. Allerdings würde es dann bedeuten, dass die Periode (noch) nicht voll ist. Die Brücke ist zwar geschlagen, aber die Periode ist wohl erst voll, wenn JESUS als VATER wieder unter Seinen Kindern weilt. Könnte man dies auch so auffassen?

Du schreibst: "21 bedeutet auch die Situation jedweden "Gerichtes", etwa nach dem Ableben, in der Form, dass nun die Wahrheit offenbar wird..."
Mir scheint, dass nun die Wahrheit offenbar wird bereits vor dem Ableben, denn sie tritt an den Tag, wo immer wir hinsehen. Wer hätte je geglaubt vor 20 Jahren, dass heimliche Machenschaften aller Art so nackt vor uns ausgebreitet würden, wie es derzeit der Fall ist. Mir fällt auf, dass wo Menschen nicht ehrlich und authentisch auftreten, bald schon die Journalisten wie Geier über ein Aas herfallen und sogestalt bald allen verkünden, wo ein toter Hund begraben liegt. Für mein Gefühl zeigen uns diese Aase genau das an, "...was wir (auf dem Wege zum Gotteskinde) zuerst einmal in uns zu besiegen haben", wie du, lieber Bruder das oben so präzise bezeichnet hast. Ist das nicht das Licht, das vorausgeht bei der Ankunft des Menschensohnes?

Lieber Bruder, ich greife deinen letzten Satz auf und erhebe ihn zu meinem Wahlspruche, liebe Schwester Petra, und alle die dazugehören möchten: Auf dass wir den Weg gemeinsam mit JESUS gehen!
Herzlichst
Frieda





Re: Ein Gotteskind werden
von ein noch Schwacher  Sa, 9. Apr 2011 um 12:31 MESZ
Liebe Frieda,

da hast du ja einiges erkennen dürfen, ich mich mit!

Über die "Wiederherstellung von allem" habt ihr ja schon sehr schön geschrieben.

Sehr treffend hast du auch ein Hindernis beschrieben, das der Gefühlsgruppe von Abneigung, Zorn, Wut, Hass, Rache gegenüber Mitmenschen oder gar gegen Jesus. Wobei ich betonen möchte, dass Abneigung gegenüber einem Menschen, hat er auch noch so etwas Arges getan, im Grunde ebenso eine Abneigung gegenüber Jesus ist, weil dieser die Liebe und gar die Feindesliebe IST und verweigert man sich der Feindesliebe ist verärgert, so ist man "ärger" als der andere und somit im Bösen, man wendet sich von Jesus ab!

Man muss sich klar sein, dass es nicht Gefühle und Jesus gibt, sondern Jesus eines dieser Gefühle, nämlich das erhabenste, IST. Ich bin in Jesus, wenn ich dieses Gefühl, das er uns umständlich mit vielen weisen Worten (Licht des Feuers) beschreiben muss, und uns sogar im Menschenleib vorlebte, damit wir es immer besser erkennen, zulasse.

Ich merkte einst, wie verschiedene Gefühle/Emotionen das klare Denken verhindern. Das weiß man heute weitgehend auch in der Psychologie. Jesus will nun nichts anderes von uns, als dass wir diese Hindernisse aufgeben, damit wir mit dem edlen Gefühl klar erkennen können und sinnvoll und frei von diesem Gefühlswirrwarr agieren können. Seine Gebote befolgen, seine Bergpredigt befolgen, etc. - oh was für eine scheinbare „Folter“ für manche Menschen, sie fühlen sich dabei unfrei. Dabei sind sie doch, solange sie sich nicht von diesen negativen Gefühlen lösen, nichts anderes als der Sünde Knecht.

Diese Gefühlsgruppe des Ärgers ist eine Folge von anderen Gefühlen. Es half mir sehr, als ich eine logische "Gefühlsabfolge" in der Bhagavad Gita (was da heißt "Gesang Gottes", ist das nicht herzergreifend?) las, die ebenso göttlich geordnet ist wie z.B. die noch in der richtigen Reihenfolge vorliegenden Teile der Bibel.

Leider ist durch die Übersetzung aus dem Sanskrit, einer noch sehr ursprünglichen Sprache, in welcher der Text in Reimform vorliegt, das Gefühl schwerer zu fassen, aber der Sinn sollte dennoch verständlich sein:

"2.62. Wer an sinnliche Dinge denkt, wird bald zu ihnen neigen sich,
aus solchem Hange wird Begier, aus der Begier entsteht der Zorn.
2.63. Aus dem Zorn die Betörung kommt, dann tritt Gedächtnisstörung ein,
dann geht zugrund die Einsicht ihm, und endlich geht er selbst zugrund.

Das hat mich damals stark beeindruckt, konnte ich mir doch nun deutlicher werden lassen, warum in den Geboten die Begierde vorkommt und auch in der Bergpredigt. Und wie weit dieser Begriff letztlich reicht!

Weiter heißt es:
2.64. Wer aber lebt in dieser Welt mit Sinnen, die ihm untertan,
die frei von Hass und Leidenschaft, der kommt zu ruhiger Heiterkeit.

Begier beinhaltet Gier. Nun ist man sehr lange "noch" gierig, auch wenn man im Vergleich zu anderen der Bescheidenste ist. Bin ich auf etwas gierig, entsteht Abneigung, Wut, etc., wenn mir das jemand strittig macht. Und das kann sehr vielfältig sein. Leidenschaft ist eine ähnliche Bezeichnung, beinhaltet sinnhafterweise bereits "Leid" das man sich dadurch schafft. Die niederen Triebe schaffen also enorm viele Probleme und der Mensch soll sich über diesen "natürlichen" tierhaften Triebteil erheben und sich die Natur untertan machen. Dies wurde oft missverstanden, aber sagt genau dies aus. Und dies geht durch die Liebe zu Jesus, der nie Triebhaftes vorlebte, viel leichter!

Über die Zeit, in der Jesus für uns als einzelne Menschen (scheinbar) nicht verfügbar ist: Das ist z.B. eine Zeit in uns, in der wir absinken, es wird Dunkel in uns, wir sind verzweifelt, doch in diesem Dunkel ist das Licht am leichtesten erkennbar, der "Tröster". Halleluja!

Die Wiederkunft Christi für die gesamte Erde würde ich gerne erst später behandeln, weil man sich zuerst um die Wiederkunft Christi in sich bemühen soll! Und versteht man, was in sich vorgeht, so versteht man leichter, was analog dazu in der Menschheit passieren wird. Die Wiederkunft ist jedenfalls IN Menschen, in welchen, darüber können wir später so richtig *sehen* (geistig).

Doch eine Entsprechung möchte ich noch erwähnen: Erde = Seele. Die Erde als äußerlicher Ort ist der Prüfungsplanet für den freien Willen, die Seele als innerlicher Ort ist je nachdem Himmel oder Hölle, wohin sich unser freier Wille orientiert.

Gepriesen sei Jesus, dass er uns so gut beisteht!


Re: Ein Gotteskind werden
von ein noch Schwacher  Mo, 11. Apr 2011 um 19:35 MESZ
Liebe Freunde, die ihr würdig für Jesus werden wollt.

Selbstbeschau!

Nachzulesen unter GEJ Kapitel 224-226

Dort werdet ihr alles bestätigt finden, was ich euch weitergegeben habe, auch warum ihr euch vorerst nicht so viel mit künftigen äußerlichen Vorgängen ablenken sollt, sondern zuerst euch selbst kennenlernen sollt und ein Herr über die Natur werden sollt.

Und denkt auch an Entsprechungen.

Danke an den Herrn für diesen heilsamen Hinweis.


Demut
von ein noch Schwacher Beitrag bearbeiten  Fr, 13. Mai 2011 um 23:59 MESZ
Liebe Freunde,
liebe Frieda,

du hast (im anderen Thread) sehr schön geschrieben, dass dich Demut aufnahmefähig machen soll. Bevor wir nicht demütig sind, haben wir kein aufnahmefähiges Gefäß, das Jesus füllen könnte. Sondern es ist gefüllt mit allerlei Müll, den Hindernissen. Man kann es auch anders ausdrücken – die Seele muss sich statt dem Materiellen dem Geistigen zuwenden, sonst wird sie materieller.

Unser Beitrag ist die Demut, Jesu Beitrag ist, uns auf vielfältige Weise zu erklären und vorzuzeigen, wie wir unseren Willen ausrichten können. Die Demut zu erreichen, die Hindernisse zu beseitigen, ist die Arbeit, die wir zu leisten haben.

Erst dann kann Jesu Geist in uns wirken. In der Welt geht das aber gemischt vor sich. Arbeit an uns, sie uns demütiger macht, Sabbat, der die Liebe stärkt und Kraft gibt, damit wir somit mit Jesu Hilfe wieder an uns arbeiten können....

Arbeiten ist wieder ein schwer verständliches Wort. Loslassen (der Hindernisse im Gefäß), was einfach klingt, ist anfangs sozusagen „harte Arbeit“. Und zuvor verstehen, was loszulassen sei. Doch wird es durch Einhaltung des Sabbats wesentlich leichter, weil man gleichzeitig das Gegenteil, die gerechte Liebe stärkt – auch damit nicht ein Blödsinn durch den nächsten ersetzt wird.

Sieh her, was es für Hindernisse gibt (GEJ4):

Da aber Kinder nur selten eine solche Erziehung erhalten, durch die ihr Geist in ihrer Seele erweckt würde, so hat dann der erwachsene und zur reineren Erkenntnis gelangte Mensch vor allem darauf zu sehen, daß er sich der wahren und rechten Demut befleißige aus allen seinen Kräften. Bevor er nicht den letzten Rest eines Hochmutsgefühles getilgt hat, kann er weder hier noch jenseits in eine völlige Vollendung des rein geistigen Himmelslebens übergehen.
Wer da sich selbst erproben will, ob er in der Demut ganz vollendet ist, der frage sein Herz,
ob er noch durch irgend etwas beleidigt werden kann, und ob er seinen größten Beleidigern und Verfolgern leicht aus vollem Herzen vergeben kann und Gutes tun denen, die ihm Arges zugefügt haben,
ob er gar keine Sehnsucht nach irgendeiner Weltherrlichkeit dann und wann fühlt,
ob es ihm angenehm ist, als der Geringste unter den Geringen sogar sich zu fühlen, um jedermann in allem dienen zu können!
Wer das alles ohne Trauer und Wehmut vermag, der ist schon hier ein Einwohner der höchsten Himmel Gottes und wird es bleiben in Ewigkeit; denn durch solch eine gerechte Demut wird nicht nur die Seele völlig eins mit ihrem Geiste, sondern auch zum größten Teile der Leib.

An der Demut sollen wir uns also selbst befleißigen. Dies ist, was ich meine, an uns zu arbeiten. Denn selbst, wenn man einmal weiß, was zu tun ist, ist es nicht so leicht, das Eingelernte sofort abzulegen, sondern die Überwindung braucht Zeit. Apropos „Überwindung“, in der Offenbarung Johannis kommt diese auch immer wieder vor. Sieh her, das haben WIR zu leisten. ABER, wenn wir das leisten wollen, so wird uns Jesus dabei helfen. Z.B. wenn ich eine Verführung vor mir habe, der ich schwer nachgeben kann, dann warnt mich erstens mein Gewissen und wenn es mich hinzieht, so bitte ich Jesus aus ganzer Kraft, mir zu helfen, der Verführung JETZT nicht nachzugeben. Aber wir können nicht bitten, dass wir nie irgendeiner Verführung nachgeben, sondern das ist ja die Prüfung auf der Erde, dass wir uns darin üben, reiben, um schlussendlich nie wieder nachzugeben. So REINIGEN wir uns. Und es ist ein wunderschönes Gefühl, nicht nachgegeben zu haben.

Die Demut ist die Reinigung des Herzens.

Die Demut wird dargestellt mit dem Wasser. Die Wassertaufe leitet die Abwendung vom Hochmut ein.

Und in der Haushaltung Gottes 1, ganz zu Beginn, kündigt Jesus an, dass jene, die reinen Herzens sind, seine Stimme vernehmen können. Denn dann kann die Liebe in uns Platz nehmen.

Später folgt mehr, du kannst aber schon gerne dazu schreiben.

Ich meine, es ist eine frohe Botschaft, dass wir uns nur für die Aufnahme des Allerliebsten Barmherzigen reinigen brauchen.



Re: Ein Gotteskind werden
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  Sa, 14. Mai 2011 um 9:19 MESZ
Lieber Bruder, DANKE!
Ich erkenne, dass du in der Nacht "gearbeitet" hast! - Oder hat es mit dir gearbeitet?

An dir erkenne ich die Fähigkeit, (dass es mir doch hin und wieder gelingt) durch das Vordergründige hindurchzugehen und in das Untergründige des Geistes einzutauchen.

Danke für deine Mühe, Danke auch JESUS Christus für Seine Arbeit an mir / uns!
Es gefällt mir sehr, dass du nach deinem Abstecher "Islam" mich wieder zurückgeführt hast zum Thema "Ein Gotteskind werden". Ich glaube, darin liegt das zentrale Thema und das Ziel des Menschseins! Zuerst habe ich /haben wir wohl noch vieles in dem zu klären (uns reinigen zu lassen), was uns ganz nahe liegt, oder was uns geradezu auf der Nase sitzt. Danach erst kann es Sinn machen, uns auf neue, fremde Gebiete zu wagen. Was uns direkt auf der Nase sitzt, das beachten wir ja kaum, weil wir es nur mit unserem Inneren erfassen können; vorerst als vage Ahnung, welche wir dem Gefühle nach höchstens aufspüren können. Von einem Erkennen kann da keine Rede sein, da mein/unser inneres Auge noch sehr trübe, wenn nicht gar geschlossen ist. Darum bin ich ja auch so sehr darauf angewiesen, dass ich hinausgehe und das Bild meines Inneren im Spiegel "da draussen", z.B. im Verhalten meiner Geschwister oder am Weltgeschehen "ablese". Ich brauche halt eben jenes spärliche äussere Licht, das ich (noch) habe, auch wenn es noch so dürftig ist. Mit dem Segen und der Hilfe JESU vermag ich dann jeweils trotz meiner inneren Blindheit dies oder jenes zu erkennen, an dem "zu arbeiten" (wie du schreibst) ich aufgerufen bin. Wie arbeite ich aber in meinem Inneren, da ja noch tiefe Nacht herrscht ob meiner geistigen Blindheit? In stockfinsterer Nacht ist schwerlich etwas Erspriessliches zu erarbeiten!

Du, Bruder, hast mir die Antwort und damit die Bestätigung gegeben, wie ich trotz meiner inneren, blinden Hilflosigkeit dennoch zu einer Veränderung zum Guten hin gelangen kann, den du schreibst:
"Die Demut ist die Reinigung des Herzens.
Die Demut wird dargestellt mit dem Wasser. Die Wassertaufe leitet die Abwendung vom Hochmut ein.
Ich meine, es ist eine frohe Botschaft, dass wir uns nur für die Aufnahme des Allerliebsten Barmherzigen reinigen brauchen."
Dies ist für mein Gefühl, und sofern ich es recht erspüre, genau der Punkt, wo die "Fusswaschung JESU" vonnöten ist, denn wenn ER mich nicht reinigt mit Seinen reinen Wassern der Erbarmung und Gnade, indem ER Sich zu mir herunterlässt und sich meines Schmutzes annimmt, also mir zu Füssen, oder zu Diensten ist, indem ER mich von dem reinwäscht, was mein (scheinbar) unvertilgbarer Hochmut an Verunreinigungen nach sich zieht, so werde ich niemals aus meiner Nacht der Blindheit hinauskommen an Sein Licht. Ich bin darauf angewiesen, dass ER Sich in meine Nacht hineinbegibt und stets von neuem Sich meiner erbarmt, desto mehr ich eifere, "mein Gutes" hinauszustellen, denn wo könnte etwas wirklich Gutes herauskommen, wo das Tun aus dem Erdreich namens Hochmut entspriesst? Hochmut aber muss in mir sein, ansonsten ich ein sehender und erwachter Geist wäre, der sich auch entsprechend im Spiegel der Welt als solcher zeigen müsste.
Darum, lieber Bruder: wie könnte ich da etwa aus mir selber an mir eine erfolgreiche Arbeit vollbringen, wenn nicht JESUS die Hauptarbeitet und Schmutzarbeit verrichtet? Ich kann nur eines tun: Einsicht annehmen darüber, dass an mir Heilung und Waschung geschehen muss, wenn die Welt besser werden soll, und dass JESUS in Seiner grossen Barmliebe die Hindernisse und Gebrechen meiner Seele wegräumt, die ich mit Seiner Hilfe und Gnade als solche erkannt habe. So reinigt ER "meine Füsse" vom Schmutz der Welt, welcher Schmutz aber im Grunde des Grundes auf meinem Geistesauge klebt, und deshalb mir im Spiegel der Welt entgegenkommt.
So erging es mir auch in deinem Beitrag unter dem Thema "Islam".
Du schriebst damals am Schluss: "Das ist derzeit überhaupt mein Hauptproblem, ich will niemanden mit der Wahrheit "erschlagen" und ich bin so traurig, wenn ich mich zurückhalten soll, wo sie ja doch solche wunderschönen Perlen sind. Glaubt nur nicht, dass es reicht, die Wahrheit weiterzugeben, und jeder nimmt sie strahlend auf - kaum jemand will sie, weil es fast jeder selbst besser wissen will, oder weil ihnen nur die körperliche "Gesundheit" das wichtigste im Leben ist, oder für Eingesessene Machtverlust, etc. bedeutet. Das Licht kam in die Finsternis.... " (Zitat Ende)
Darin erkenne ich die Stimme des Bräutigams meiner Seele. Ja, JESUS sprach und spricht daraus zu mir! Und da ist eine grosse Freude, IHN so rein in meinem Gegenüber zu hören. Aber wenn ich dann das "Drumherum" mitbeachte, dann erkenne ich, dass du (als mein Spiegel) diese Worte aus der Tiefe des Geistes JESU Christi für dich bereits "vereinnahmt" hast, indem du sie deinen Geschwistern weitergibst, als hättest du die wunderbaren und kostbaren Perlen in deinem eigenen Besitze. So wirst du (oder ich) zum Dieb und Ignorant an JESUS. Wie oft habe ich dich und alle Geschwister aufgefordert, doch mit mir noch inbrünstiger nach den Perlen in den Schriften JESU, die auf der Website angeboten werden, zu suchen und miteinander zu teilen, was JESUS einem jeden von uns als Gabe ins Herz legt, auf dass wir dann gemeinschaftliche Fischzüge machen könnten. Wo gemeinschaftlich "gefischt" wird, da wird ein grosses Netz ausgeworfen und damit können dann auch grosse Erkenntnisse "an Land gezogen" werden. Warum verbleibe ich aber nun schon lange mit meinem Wunsche ungehört unter meinen Geschwistern?
Siehe, lieber Bruder, in diesem deinem obigen Beitrag unter dem "Islam" zeigt(e) mir JESUS, dass ich noch immer nicht mit reinem und lauterem Herzen dastehe, sondern der Hochmut noch stets mein Anteil ist. Ich nehme von dem, was mir JESUS gibt, einmal als Ignorant, indem ich das, was von IHM aus für mich als Ermahnung gedacht ist, und leite es - für mich unbeherzigt - weiter an die Anderen, als gelte diese Ermahnung (nur) ihnen und nicht etwa mir. Ein andermal wiederum nehme ich von dem, was JESUS als Gnadengabe in mich legt, wie ein Dieb und ein Räuber, und reiche es voller Stolz über meine errungene Weisheit(en) als "meine Erkenntnisse und mein selbstverdientes Gut" weiter, als wäre es das Meinige. Ja, ich gehe gar so weit, dass ich für andere SEIN Wort interpretiere, als würde JESUS nur mir geben, und die anderen etwa nur durch mich beschenken. Was andere haben erscheint mir in meinem Wahne höchstens wert, auf Mängel und Fehler (in meinen Augen) überprüft zu werden, damit ich meine - in meinen Augen -weitaus weiseren Erkenntnisse aus JESUS Christus grosszügig in der tätigen Nächstenliebe weiterverschenke. Dass andere vielleicht gerade in dem, was ich nicht nachvollziehen kann oder schwerlich verstehe, einen viel gewichtigeren Fisch gefangen haben könnten, das kommt mir nicht einmal in den Sinn.
Manchmal steigt in mir der Verdacht auf, dass JESUS manch eine Gabe nur darum in mich hineinlegt, weil ER mir zeigen will - und mich daran teilhaben lassen will - die übergrossen Liebe, die ER zu meinen Gechwistern hat, die Engel sind im Menschenkleid, weil sie mir dienen in Seinem Namen, auch wenn ich das nicht immer so leicht und einfach sehen kann mit meinen blinden Augen und meinem verkehrten Sinn. Im Grunde des Grundes ist doch - wenn ich den Spiegel der Welt so recht ernst nehme - in den Augen Gottes an meinen Tun und Lassen stets nur der Schmutz an den Füssen mein Anteil, welcher Schmutz als Selbsterhöhung und Geltungsdrang die Wirkung des ausgegossenen reinen Geistes Gottes in mir und um mich, verwässert, verunreinigt und trübt. Da kann ich mich noch so sehr bemühen, "demütig" zu sein; daraus wird wiederum höchstens nur ein verkappter oder ein getarnter Hochmut, so dass ich dann letztlich erst recht als ein Wolf im Schafspelz unter den wahren Lämmern bin.
Wie kann / wie könnte ich mir da selber helfen? Soll ich da nicht schreien wie ein hilfloses, bedürftiges Kind: Vater, hilf mir, räume diese Hindernisse für Deine reine Liebe in mir weg, vertilge den Hochmut und versiegle die Quelle seines Ursprungs, denn ich erkenne ihn ja nicht einmal selber als solchen; ich merke ihn erst an den üblen Folgen, die sich mir zeigen im Spiegel der Welt, und auch daran, dass DU nicht Selber da bist und lehrst, denn wäre ich endlich bereit, DICH als Lehrer und Führer anzunehmen, dann wärest DU hier, erkennbar für mich in meinem Gegenüber, so wie DU schon einmal vor 2000 Jahren gewillt dazu warst.
Stattdessen gibt es nur kurze, kleine Blitze der Erkenntnisse von JESU'S Gegenwart, die sich nur herausschälen lassen, wenn ich mir die dichten Schmutzschleier drumherum zuerst wegdenke. Aber dazu bedarf es ja auch wiederum die Unterscheidungskraft oder die Sehe, den Schmutz und das Reine auseinanderzuhalten. Woher nehme ich solche Fähigkeit, wenn sie mir nicht geschenkt wird? Ich spüre stets die verkehrte Neigung in mir, den Schmutz den anderen zuzuschieben; ich möchte mich vom Spiegel abwenden und oft am liebsten die Augen verschliessen, (oder das Internet zumachen) und mich in meine heile Welt zurückziehen, wo ich im Gefühle schwelgen kann, dass die Welt (bei mir) ganz in Ordnung ist. Doch JESUS hat mir eindringlich gezeigt, dass ER mich nur (vorübergehend) auf einen Sockel der Erbarmung gestellt hat, damit ich von da aus endlich Einsicht annehme über mein grösseres Ich, das noch lange nicht in der rechten Ordnung Gottes ist.
Nach und nach werde ich vielleicht auch fähig, mein grösseres Ich in Seinem Sinne und zu meinem eigenen Wohl und zukünftigen Heile zu verwalten. Aber derzeit kann von dem noch keine Rede sein.
Was rätst du mir nun, wie soll ich weiter gehen? Auf welche Art könnte ich mehr denn bis jetzt an mir arbeiten, so dass ich nicht mehr stets nur als ein fauler und widerspenstiger Knecht mich von meinem eigenen Herrn und Meister bedienen lasse(n muss)? Wie werde ich meines Hochmutes von Grund auf ledig? Wie könnte ich mir eigene Verdienste erringen vor Gott?
Stört dich nun noch immer sehr, wenn ich ab und zu, und vielleicht auch einmal zuviel, ein Stossgebet in Worte fasse in der Hoffnung, dass ein mir noch fremder und unbewusster Anteil "da draussen" (der seine Entsprechung hat in mir drinnen - und umgekehrt) dies Gebet aufgreift, mit der rechten Innigkeit und aus der tiefsten Wahrheit und Kraft des heiligen Geistes heraus es vor Gott bringt, und so meinem halbherzigen Gebete das nötige Gewicht verleiht, damit JESUS Christus trotz meiner Unverbesserlichkeit Sich dazu bewegen lässt, mir zu helfen? Er verheisst ja: "Alles was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen."
Bruder, wie siehst du nun die Situation? Ich persönlich wäre immer noch überzeugt, dass im gemeinsamen Lesen des Wortes JESU Christi und im Austausch der Schätze, die ER aus Freude über unsere gemeinsame Zuwendung zu IHM an uns verschenken möchte, die beste Arbeit von unserer Seite her wäre. Denn nur einer ist der Geber, wir aber bedürfen wohl noch sehr lange hin des Annehmens. Wie könnte es auch anders sein zwischen Schöpfer und Geschöpf? Zwischen Vater und Kindlein? Zwischen Bräutigam und Braut? Zwischen Geist und Seele? Was meinst du dazu? - Oder hast du einen anderen, besseren Vorschlag?
Frieda