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Glaube und Unglaube
von roswitha frojd   Sat, 24 Jul 21 um 7:32 CEST

Im Namen Jesus Christus



4595 Gegenwart Gottes .... Stimme des Vaters .... Rechte Kinder ....
Ich bin bei euch, so ihr Meine Stimme vernehmet gedanklich oder auch tönend, wie es eure Seelenreife gestattet. Und Meine Gegenwart müsset ihr fühlen, ansonsten es keine lebendige Verbindung ist, die ihr mit Mir eingegangen seid durch das Gebet. Und so werdet ihr auch die Überzeugung gewinnen, daß ihr euch in göttlicher Obhut befindet, daß nichts Schlechtes an euch herantreten kann und daß ihr sonach Meine Schützlinge seid.
Wer sich dessen nicht bewußt ist, der zweifelt an Meiner Gegenwart und also an Meinem direkten Wirken an und in euch, der hat auch keinen Teil an Mir, der steht Mir fern durch seine Abwehr, die sein Unglaube ergibt.

Wer nach Mir verlangt, der besitzet Mich auch, wer an Mir zweifelt, hindert Mich selbst, ihm nahezutreten. So schafft ihr Menschen euch selbst das Verhältnis, in dem Ich zu euch stehe. Der Gott der Liebe ist immer bereit für euch, so ihr Ihm Zutritt gewähret in euer Herz und so ihr also Mich aufnehmen wollet, brauchet ihr nimmermehr zu fürchten, daß sich Mein Gegner eindrängt, also bestimmt ihr selbst durch euren Willen den, der von euch Besitz nimmt. Und ihr werdet keineswegs die Beute des Satans sein können, solange ihr Mir zustrebt und Mir zu dienen willig seid.
Die Menschheit ist geistig blind, sie fasset nicht das Wunder, das sich vollzieht, wo Mein Wort aus der Höhe zur Erde geleitet wird. Und wo Ich also wirke, tritt die Welt hinzu und möchte das Licht aus den Himmeln verlöschen, sie kann den strahlenden Glanz nicht vertragen und sucht, ihn zu verdunkeln. Wo Ich wirke, dort lauert Mein Gegner auf Gelegenheit, Schatten auf das Licht zu werfen, und der Wille des Menschen leistet ihm Vorschub.

Das rechte Licht scheuen sie, den Irrlichtern aber jagen sie nach, und sie sind bald nicht fähig, ein rechtes Licht vom Irrlicht zu unterscheiden. Mein Geist würde sie aufklären, so sie nur dessen achteten, was das Herz ihnen kundtut. Sie aber lassen nur den Verstand sprechen, und dieser führet sie falsch.
Und so wird nur der sein Ziel erreichen, der durch das Herz sich von Mir belehren lässet, der gläubig ist wie ein Kind und also auch die Stimme des Vaters erkennt, mag sie ihm direkt oder durch Boten ertönen .... immer ist es Mein Wort, das den Menschen Kunde geben will und zeuget von Mir. Wer dieses Mein Wort nicht erkennt, der ist nicht Mein, er hat nicht Mich zum Vater, sondern den, der wider Mich wirket, der die Kinder vom Vaterherzen abdrängen will und der auch große Macht hat, so sich das Kind vom Vater isoliert, so es Ihm abtrünnig wird.

Fallet nicht jenem zum Opfer, sonst ist euer Wille geschwächt, und euch kann nur geholfen werden durch innigste Verbindung, durch bewußtes Streben nach Meiner Gegenwart und bedingungsloser Unterwerfung eures Willens. Dann wird euch das Treiben Meines Gegners offenbar werden, und Meine Liebe wird den Sieg davontragen, denn sie gilt euch, solange ihr auf Erden weilet und auch in der Ewigkeit .... Amen


0450 Stimme des Herrn .... Glaube und Unglaube ....
Und so fahre denn fort: Erkenne, daß du bist ein Weiser unter den Weisen, wo die Stimme des Herzens dir tönet .... wo der Herr Selbst dich lehrt durch Seine Boten. Vernimmst du diese Stimme, so gehorchst du auch jedesmal der Aufforderung, die von oben an dich gerichtet ist, und diese Verbindung schafft dir und uns großen Segen, denn es horchen alle Wesen um dich zu und empfangen gleichzeitig alle Lehren, die dir geboten werden.

Fromme Menschen nun werden nicht zögern, den Wert und Segen dieser Worte zu erkennen, und werden deshalb bemüht sein, gleich dir, sie auf ihr Leben zu übertragen, desgleichen werden alle auch ohne Bedenken sie als pure Gotteswahrheit annehmen .... doch eben nur diesen kann auch der große Segen beschieden sein, denn wer da nicht glaubt, der nimmt die Worte auch keineswegs als von oben gesendet an und wird deshalb auch nicht den Nutzen dieser an sich verspüren. Wohingegen alles Leid auf Erden gehindert und vermindert werden könnte durch das Annehmen und Befolgen dieser Lehren.

Sehet euch darum die übergroße Not unter der Menschheit an .... die Glaubenslosigkeit ist die alleinige Ursache davon .... der Unglaube an eine Kraft, Die Hilfe geben kann .... der Unglaube, daß sie sich selbst diese bringen könnte durch Danken und Handeln .... wird ihre Not immer größer werden lassen, denn das Endziel der Menschen ist eben dieser Glaube .... und um den Menschen zum Glauben zu bringen, müssen so unendlich viele Mühsale und Kümmernisse über die Menschheit kommen, denn nur diese allein können dann noch verändernd auf den Menschen einwirken, wenn Zeichen und Worte von oben nicht anerkannt und angenommen werden.

Die tiefste Finsternis umfängt zur Zeit die Menschheit, alles schmachtet in den Ketten der Materie, nur ein kleinster Teil besinnt sich auf sich selbst und gibt dem ewigen Herrn und Schöpfer die Ehre .... Dem Gebot Gottes nach aber wird die Erde zum Tal des Leides werden müssen, um die Zahl derer, die Ihn erkennen, zu vergrößern, und alles Leid der Erde wird sich fördernd und beglückend in der Ewigkeit auswirken. Darum fürchtet nicht, was über euch kommt .... es ist vorübergehend, und alles Leid wird euch Segen bringen dereinst .... doch wer dem Leid entgeht auf Erden, wird schwer zu tragen haben im Jenseits ....

Die Stimme des Herrn übertönt alles Weltgetriebe .... sie wird auch dorthin dringen, wo man keine Zugeständnisse machen will an das Bestehen einer Gottheit .... sie wird dort ebenso Verwirrungen, Angst und Leid anrichten, um auch da Seinen Samen zu legen, auf daß er aufgehe und zur Zeit der Reife Frucht tragen könne .... Wer diese Stimme höret und sie befolget, wird weise sein .... Nur der allein wird wissen um Dinge, die dem anderen verborgen bleiben .... Fasset dies und handelt danach .... Je inniger ihr die Verbindung sucht mit der Gottheit, desto eher und hilfsbereiter wird Sie euch entgegenkommen, und der tiefe Wille allein, das Rechte zu tun und den Zweck des Erdendaseins nach dem Willen des Höchsten richtig zu erfüllen .... dieser Wille allein bringt euch der Wahrheit und somit dem Ziel näher .... der Vereinigung mit dem ewigen Gott, dem Vater alles Lichts .... Amen


4799 Anruf des Namens Jesu ....
Das Geheimnis göttlicher Offenbarungen ist nur so lange ein Geheimnis, wie sich die Menschen noch nicht klar sind über die Ausgießung des Geistes. Und so lange werden sie auch zweifeln, verwerfen, Echtes für falsch ansehen und auch wieder falschen Propheten Gehör schenken, weil mehr die Sucht, etwas Ungewöhnliches, ihnen Verborgengehaltenes zu erfahren, bei den Menschen vorspricht, als das tiefe Wahrheitsverlangen und die Liebe zu Gott als Urquell der Wahrheit.

Göttliche Offenbarungen entstammen diesem Urquell, weil Sich die ewige Gottheit äußert den Menschen gegenüber, auf das diese Sie erkennen lernen und Sie lieben können. Also kann erstmalig nicht abgeleugnet werden, daß Gott Sich offenbart. Wer nun Ihn hören will, der muß Ihm nahekommen, ansonsten Gott Sich ihm nicht offenbaren wird.
Und so ist die erste Bedingung ein starker Glaube, daß Gott dem Menschen gegenwärtig ist .... Die Gegenwart Gottes kann aber nur dann angenommen werden, wenn der Mensch durch die Liebe Gott sich nähert, also wenn er Gott, als die ewige Liebe, anzieht durch sein Angleichen an Ihn. Und so muß ein Lebenswandel in Liebe offensichtlich zu erkennen sein, wo göttliche Offenbarungen vernommen worden sein wollen. Glaube und Liebe sind also vorerst nötig, und aus ihnen geht hervor die Demut .... eine tiefe Demut Gott gegenüber, Der als vollkommenstes Wesen erkannt wird und die Unvollkommenheit des Geschöpfes, resp. den weiten Abstand von Ihm bewußt werden läßt.

Dem Demütigen gibt Gott Seine Gnade .... Darum wird ein Mensch, der göttlicher Offenbarungen gewürdigt wird, niemals sich selbst in den Vordergrund stellen, er wird niemals seine eigene Person herausstellen, sondern immer nur für Gott eintreten den Mitmenschen gegenüber. Und ein solch demütiger, in der Liebe und im Glauben stehender Mensch kann niemals ein falscher Prophet sein, er wird als Werkzeug Gottes benützt und Empfänger göttlicher Offenbarungen sein, die als von Ihm Selbst gesprochen bewertet werden müssen und nur reinste Wahrheit enthalten. Es gibt keine halben Wahrheiten, es gibt, kein Teilwissen, so Gott Selbst Sich einem Menschen kundgibt so Er Seinen Geist über einen Menschen ausgießt, der sich dessen würdig macht.

Immer und ewig wird Gott Sein Wort den Menschen auf Erden vermitteln, und immer und ewig wird sich dieses Sein Wort gleichbleiben .... So Gott aber zu den Menschen spricht durch eines dienstwilligen Menschen Herz und Mund, wo Er also durch diesen allen Menschen Sein Wort gibt, muß stets damit gerechnet werden, daß sich der Satan mit allem Eifer einsetzet, um das göttliche Wirken zu unterbinden, und da er sich nicht gegen Gott Selbst wenden kann, er sich dessen Werkzeug gefügig zu machen sucht.
Also wird sein Bestreben sein, den Menschen an der Entgegennahme des göttlichen Wortes zu hindern, sooft dies möglich ist. Er scheut auch vor keinem Mittel zurück, nur wird er immer einen starken Gegner haben in Jesus Christus, dem Sohn Gottes und Erlöser der Welt.
Denn Dieser war gewissermaßen von Beginn Seiner Sendung an des Satans größter Feind, weil Er ihn überwältigte und durch Seinen Sieg unzählige Seelen dem Satan abgerungen hatte. Diese Feindschaft zwischen dem höchsten Lichtgeist und dem Fürsten der Finsternis wird ein ständiges Gegenwirken des letzteren dem Zuführen der reinen Wahrheit nach sich ziehen.

Doch der Mensch als solcher hat einen sicheren Schutz gegen alle derartigen Einflüsse und gottfeindlichen Bemühungen in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus Selbst, Der durch bloßen Anruf, durch Aussprechen Seines geheiligten Namens, dem Menschen die Kraft gibt, sich des lästigen Feindes zu erwehren.
Doch es darf dieser Anruf nicht nur ein Lippengebet, ein gedankenloses Aussprechen mit dem Munde sein, wie alles, was die von Gott verheißene Wirkung haben soll, ein Gebet im Geist und in der Wahrheit voraussetzt. Jesus Christus ist noch immer der Schirmherr eines tiefen Glaubens, Er ist noch immer der Macht des Gegners gewachsen und vermag nur allein durch Seinen Willen Seinen Gegner unschädlich zu machen.

Doch ob die Menschen Seinen Schutz in Anspruch nehmen wollen, liegt ihnen selbst ob. Der Unglaube an die Kraft Seines Namens gibt dem Satan das Übergewicht, doch dann haben es sich die Menschen selbst zuzuschreiben, wenn sie in seine Gewalt geraten, was Gott zwar stets zu verhindern suchen, jedoch niemals zwangsmäßig auf den Willen des Menschen einwirken wird. Der Glaube allein ist die unversiegbare Kraft, die ein Mensch dem Widersacher entgegensetzen kann, und er wird sicher weichen, doch der Glaube ist freie Willenssache eines Menschen, er kann alles erreichen, wird aber niemals von Gott gezwungen, weshalb der Mensch, der nicht tief glaubt, die Macht Seines Gegners zu spüren bekommt, der ihn zum Abfall von Gott zu bringen sucht ....
Der Anruf des Namens Jesu also ist und bleibt sicherster Schutz, denn Ihm muß der Satan weichen, ansonsten die Gottheit Jesu angezweifelt werden müßte oder die Macht des Satans Gott Selbst übertreffen würde. Es ist falsch, anzunehmen, daß einmal gegebene Verheißungen Kraft und Wirkung verlieren könnten; es ist ferner falsch, Äußerungen unreifer Seelen aus dem geistigen Reich für göttliche Offenbarungen zu halten, denn es muß ein Unterschied gemacht werden von Übertragungen aus dem geistigen Reich auf das körperliche Ohr des Menschen und solchen, die als Geistwirken das geistige Ohr berühren.

Es muß also unterschieden werden: Ausgießung des Geistes im wachen Zustand von Mitteilungen aus dem geistigen Reich im unbewußten Zustand, wo gewissermaßen alle Geister Zugang haben und der menschliche Wille die Geistwesen zu Gehör kommen läßt, denen er sich ausliefert.
Dann ist der förmliche Ausspruch des Namens Jesu nicht genügend, jene Geister zu verdrängen. So jedoch Jesus Christus im Geist und in der Wahrheit angerufen wird, werden auch jene Geister gebannt. Darum ist es auch nicht ratsam, einen Verkehr mit der geistigen Welt herzustellen, so die Ergebnisse in unbewußtem Zustand gewonnen werden, die auch niemals als göttliche Offenbarungen hingestellt werden dürfen, weil zu solchen das Wirken des Geistes im Menschen erforderlich ist, so daß die Äußerungen Gottes als innere Stimme vernommen wird.

Es kann wohl ein Verkehr mit der geistigen Welt angebahnt werden durch eifrige geistige Gedankentätigkeit, weil dann die Geistwesen gedanklich auf den Menschen einwirken, doch dann ist immer noch der Wille des Menschen, sein Lebenswandel und sein Reifegrad ausschlaggebend, welche Wesen sich ihm nahen und ihn gedanklich belehren.
Doch der Anruf Jesu Christi im Geist und in der Wahrheit wird mit Sicherheit den Menschen schützen vor geistiger Gefahr, wie es auch nicht anders denkbar ist, wenn eine göttliche Macht voller Weisheit und Liebe anerkannt werden soll, Die auch über den Satan Gewalt hat und Ihre Geschöpfe wahrlich schützen wird vor dessen Einfluß, wenn die Geschöpfe selbst dies ernstlich wollen, wenn sie also Gott zustreben und dem Satan entfliehen wollen.

Suchet den Fehler oder den Grund stets bei euch selbst, wenn die Erfahrungen nicht den Verheißungen Christi entsprechen. Sein Wort ist unantastbar, es ist unveränderlich und reinste Wahrheit, also wird es auch bestehen bleiben und niemals an Wirkung verlieren. Und immer werden sich die Menschen Sein Wort zur Richtschnur ihres Lebenswandels nehmen können, und die Erfüllung Seiner Verheißungen wird ihnen gewiß sein .... Amen



Re: Glaube und Unglaube
von roswitha frojd   Sun, 25 Jul 21 um 7:52 CEST
 
5953 Bindung mit Gott ....
Und wenn ihr Mich gefunden habt auf Erden, so ist euer Weg durch das Erdental nicht mehr so schwer, denn ihr betrachtet dann alles, was an euch herantritt, als Meinen Willen, ihr wisset euch von Mir betreut, und ihr lenket eure Augen nur noch auf das Ziel, dessen Erreichen Zweck eures Erdenlebens ist. Und Ich kann ständig bei euch weilen, weil auch eure Gedanken ständig bei Mir sind ....

Ihr habt den Grund gefunden, auf dem ihr nun fest und sicher stehet, während ihr zuvor keine rechte Sicherheit fühltet, weil ihr keinen festen Grund unter den Füßen hattet. Und in der Endzeit werdet ihr diese Sicherheit dringend benötigen, denn was ihr erlebet, was sich um euch abspielt, würde euch verwirren und euch einen seichten oder toten Glauben gänzlich verlieren lassen. Die Bindung mit Mir aber gibt euch Erklärung, und ihr verstehet Meinen Heilsplan von Ewigkeit ....
In arge Zweifel werden die Lauen und Glaubenslosen gestürzt, denn sie glauben, die Liebe eines Gottes bestreiten oder gänzlich verneinen zu müssen, weil sie ganz ohne Erkenntnis sind und nur das Elend sehen. Und sie wissen auch nicht, wieweit die Menschen selbst dieses Elend verschuldet haben und wie sich alles Böse auswirket. Glücklich können sich preisen, die sich Mir angeschlossen haben, die mit Mir verbunden sind und sich alles geistig zu erklären versuchen, denn ihnen wird diese Erklärung werden, und nichts mehr wird ihren Glauben an Mich erschüttern können.

Es werden starke Kontraste sein, Stärke des Glaubens einerseits und gänzlicher Unglaube andererseits, und die Geschehen in der letzten Zeit vor dem Ende werden dazu beitragen, daß sich ein Teil der Menschen voll überzeugt für Mich bekennen wird, während die anderen ebenso überzeugt gegen Mich stehen werden, weil beider Lebenswandel dafür Erklärung ist. Die Mich gefunden haben, sehen und erkennen Mich überall ....

Meine Gegner aber sehen nur die Welt, die ihnen mehr bedeutet als ein Gott und Schöpfer von Ewigkeit .... und wo die Welt in Gefahr ist, wo sichtlicher Verfall oder umwälzende Zerstörung sie zum Nachdenken bringen sollten, dort schleudern sie nur Haß entgegen der Macht, Die sie nicht anerkennen wollen und doch anerkennen müssen .... Und sie verleugnen diese Macht, getrieben von dem, der Mein Gegner ist.
Doch nichts mehr kann den Glauben derer und ihre Sicherheit erschüttern, die sich Mir angeschlossen haben, die alles ergeben und vertrauensvoll in Meine Hand legen und nichts fürchten, als daß sie Mich verlieren könnten .... Die Bindung mit Mir ist es, die ihnen die Kraft und die Erkenntnis gibt, und in dieser Bindung werden sie Mir auch treu bleiben bis zum Ende .... sie werden Meine Kraft ständig empfangen dürfen, denn sie sind Mein und werden es auch bleiben ewiglich .... Amen


1894 Verwirrtes Denken - Unglaube .... Glaube - Gnade ....
In dem verwirrten Denken der Menschen ist die Erklärung zu suchen für ihren Unglauben. Wenn sich die Menschen einer Geistesrichtung anschließen, die völlig irrig genannt werden kann, im Vergleich zur reinen Lehre Christi, so ist das ein irregeleitetes Denken, das um so folgenschwerer ist, je weniger es der Wahrheit entspricht. Der Wahrheit sich entgegenstellende Gedanken müssen verständlicherweise vom rechten Glauben ablenken, dem Unglauben aber guten Boden bereiten.

Es wird aber der Mensch keine klaren Gedanken fassen können, sondern sprunghaft bald das eine, bald das andere glauben, d.h. für Wahrheit halten. Und also ist sein Gedankengang verworren, das Rechte aber wird er schwerlich als Wahrheit erkennen, und es ist ein solcher Zustand wenig zufriedenstellend. Er trägt dem Menschen keinen geistigen Fortschritt ein, sondern beunruhigt ihn dauernd und läßt ihn jedoch lange in seiner Ansicht beharren.
An der reinen Wahrheit wird er vorübergehen, denn er schaltet Gott aus. Er sucht also, durch eigenes Denken, aus eigener Kraft, das ihm Unfaßliche zu ergründen, und das Denken geht daher falsche Wege. Oder aber sein Wille zur Wahrheit ist nicht groß, und so kann sie ihm auch nicht geboten werden, wohingegen klarste Weisheit dem Menschen zugeht, der nach der Erkenntnis verlangt um ihrer selbst willen.

Glaube und Unglaube haben entgegengerichtete Voraussetzungen. Um glauben zu können, muß der Mensch im kindlichsten Verhältnis stehen zu Gott. Er muß sich der ewigen Gottheit schrankenlos hingeben .... er muß sich selbst für klein und unbedeutend halten und in der ewigen Gottheit ein Wesen von höchster Vollkommenheit erkennen .... Denn dies ist Glaube ....
Der Ungläubige jedoch verneint alles, hält sich für klug und weise und ist keiner Belehrung zugänglich. Er wird sich niemals einem höheren Wesen unterstellen, weil er Dessen Vorhandensein ableugnet.

Er ist also erhaben, und so sind die Voraussetzungen gänzlich verschieden .... das Denken des gläubigen Menschen klar und gerecht, während der ungläubige Mensch in seinen Gedanken keine Ordnung hat und auch zu keinem rechten Schluß kommen kann. Denn es kann einem sich erhaben fühlenden Menschen auch nimmermehr die Klarheit des Geistes gegeben werden, denn er betet nicht um die Gnade, und sie kann ihm daher nicht zugehen. Ohne die göttliche Gnade aber kann der Mensch nicht im rechten Denken stehen. Oft aber ist der Wille des Menschen zu schwach, Hilfe zu suchen bei Gott Selbst, und so wird er in Unkenntnis wandeln so lange, bis er im Gebet Klarheit des Geistes anfordert und demütig nun die göttliche Gnade erwartet .... Amen


6660 Glaube an Gott .... Kraftzuwendung ....
Ohne den Beistand Gottes erreicht kein Mensch sein Ziel, denn es fehlt ihm am Willen und an Kraft, wenn er als Mensch diese Erde betritt. Sein Erdenleben kann zwar erfolgreich erscheinen, aber ein körperliches Wohlergehen ist nicht das Ziel des Menschen, das er anstreben und erreichen soll. Es ist der Fortschritt der Seele, ihr Ausreifen, zwecks dessen sich der Mensch auf Erden verkörpern durfte, und zu dieser Entwicklung der Seele braucht der Mensch den Beistand Gottes.

Er braucht Kraftzufuhr aus Gott, er braucht geistige Güter, die ihm nur Gott Selbst bieten kann .... Doch Seine Gnadenzuwendungen bedingen die Bereitwilligkeit, sie zu nützen .... sie bedingen einen Gott-zugewandten Willen, also ein geöffnetes Herz.
Jeder Mensch nun, ganz gleich in welcher irdischen Lage er sich befindet, kann dieser Anforderung nachkommen, die ihm ein reiches Maß von Gnaden sichert, und also kann jeder Mensch seiner Seele zur Reife verhelfen, er kann das Ziel erreichen, das ihm gesteckt ist, doch es ist sein freier Wille. Und darum wieder gibt es nicht viele Menschen, die ihren Erdenlebenszweck erreichen, weil der Mensch seiner Seele weniger achtet als seines Körpers und seine Blicke der Welt zuwendet und seines Gottes und Schöpfers nicht gedenket ....

Er kann aber nicht zwangsmäßig zu anderem Denken veranlaßt werden, nur kann ihm ständig Gott in Erinnerung gebracht und seines Zusammenhanges mit seinem Schöpfer von Ewigkeit Erwähnung getan werden.
Weil Gott nicht umgangen werden kann, wenn das Ziel erreicht werden soll, muß Er auch ständig den Menschen vorgestellt werden .... Immer wieder müssen die Gedanken der Menschen zu Dem hingelenkt werden, Dem sie ihr Dasein verdanken, und immer wieder müssen sie aufmerksam gemacht werden darauf, daß sie von einer Macht abhängig sind und daß sie sich diese Macht geneigt machen sollen, indem sie den Willen Gottes erfüllen und also sich mit Ihm in Verbindung setzen .... Es ist der Glaube an Gott das Erste, wenn ihr Erdendasein kein Leerlauf bleiben soll ....
Alle Menschen werden zwar davon in Kenntnis gesetzt, daß Einer ist, Der alles bestimmt, Der alles lenket nach Seinem Willen .... Aber wenige nur suchen sich die innere Überzeugung dessen zu verschaffen, was ihnen darüber vermittelt wird, wenige Menschen nur lassen den angelernten Glauben in sich lebendig werden .... Doch erst der lebendige Glaube stellt auch eine Verbindung des Menschen mit Gott her, die dann sicher jene Gnadenzufuhr zur Folge hat, die das Erreichen des Zieles garantiert.

Solange dem Menschen der lebendige Glaube fehlt an einen Gott und Schöpfer, so lange auch ist sein Wollen und Denken diesem Gott noch nicht zugewandt, und so lange wird er auch kraftlos sein, um seiner Seele zur Höhe zu verhelfen. Er wird genauso wenig an seine Seele und seine eigentliche Erdenaufgabe glauben, er wird sein Erdenleben nur rein irdisch betrachten, und jegliches Streben wird nur dem körperlichen Wohl gelten ....

Der Unglaube ist das schlimmste Übel, er ist das größte Hindernis, das Ziel zu erreichen auf Erden, er ist die beste Waffe des Gegners von Gott, denn den Ungläubigen hat er ganz und gar in seiner Gewalt. Aber auch der Ungläubige ist mit der Gabe des Verstandes ausgestattet worden, und er braucht nur trotz seines Unglaubens ein starkes Wahrheitsverlangen in sich zu entwickeln, dann kann sein Verstand sich mit Gedanken beschäftigen, die auch seinen Unglauben zum Wanken bringen können. Denn es kann sein Unglaube Folge sein falscher Lehren, und ein solcher Unglaube kann auch erschüttert werden durch wahrheitsgemäße Belehrungen, die den Menschen zum Nachdenken veranlassen.

Der Glaube an Gott ist unerläßlich, soll das Erdenleben nicht vergeblich gelebt worden sein. Aber er ist auch zu gewinnen bei gutem Willen .... Ist aber ein Mensch völlig in der Gewalt des Gegners, so fehlt ihm dieser Wille, und dann kann seine Seele im gleichen Zustand das Erdenleben verlassen, wie sie es betreten hat, und dann kann es auch im jenseitigen Reich endlos lange Zeit dauern, bis sich ihr Wille wandelt und sie einen Herrn über sich anerkennt .... Doch Gott muß anerkannt werden von jeder Seele, die einmal ihr Ziel erreichen will .... Amen



Re: Glaube und Unglaube
von roswitha frojd   Mon, 26 Jul 21 um 7:18 CEST
 
2052 Glaube - Unglaube .... Verstandesdenken - Wissen ....

Die Selbständigkeit des menschlichen Denkens ist wohl zu schätzen, wo es sich um irdische Fragen und deren Beantwortung handelt, die größte Gefahr aber dort, wo geistige Probleme gelöst werden sollen. Es hat der Mensch das Bestreben, die Richtigkeit seines Denkens zu beweisen, und das wird ihm auch gelingen in rein irdischen Ergebnissen seines Denkens.
Geistiges aber ist nicht mit Beweisen zu belegen, folglich kann auch niemals verstandesmäßig etwas für richtig oder falsch erklärt werden, was geistige Fragen anbelangt. Die Vielseitigkeit irdischer Auffassung bedingt ein Beweisen dessen, was als Lehre aufgestellt wird. Geistiges Wissen aber kann nicht in eine feste Lehre gedrängt werden, weil Beweise nicht erbracht werden können.

Wie man aber die Wahrheit dessen nicht beweisen kann, was als geistiges Gedankengut gewonnen wurde, so kann man auch keinen Beweis für die Unwahrheit dessen erbringen, denn selbst der hochentwickelte Verstand kann nicht eindringen in ein Gebiet, das ihm verschlossen bleibt, solange er nicht geistige Kraft dazu in Anspruch nimmt. Man wird nur immer von „Glauben“ reden können; der Glaube aber ist Sache des Herzens, nicht des Verstandes.
Auf dem Glaubenswege gelangt der Mensch zu einem Wissen, das er verstandesmäßig sich niemals aneignen kann. Dieses Wissen aber zu beweisen ist nicht möglich, es kann ihm aber auch nicht die Unwahrheit dessen nachgewiesen werden, was er zu wissen glaubt. Und da keine Beweise erbracht werden können, muß es auch dem Mitmenschen überlassen bleiben, sich das Wissen des gläubigen Menschen anzueignen. Es ist das Annehmen dieser Weisheiten eine völlig freie Willensangelegenheit.

Andererseits aber hat der Mitmensch auch nicht das Recht, ihn als einen Phantasten oder Lügner hinzustellen, denn auch er kann dafür keinen Beweis erbringen, und sein noch so scharfes und klares Verstandes-Denken ist unzulänglich geistigen Wahrheiten gegenüber. Der gläubige Mensch nimmt diese an, der Ungläubige weigert sich ....
Der gläubige Mensch ist einen Weg gegangen, den auch der Ungläubige gehen kann, wenn er will .... Dann aber muß er die gleichen Kenntnisse sammeln, und dann erst kann er sich von der Wahrheit dessen überzeugen, was er zuvor ablehnte. Glaube oder Unglaube bestimmt den Wissensgrad oder völlige Unwissenheit ....

Wo der Glaube aber mangelt, dort nützt auch das schärfste Verstandesdenken nichts, es führt in die Irre. Menschliche Weisheit erforscht irdische Probleme und dringt doch nicht in die Gebiete ein, die abseits vom Irdischen liegen. Tiefe Gläubigkeit aber lüftet den Schleier des Verborgenen, und es enthüllen sich dem Menschen die tiefsten Geheimnisse.
Und ob auch nichts bewiesen werden kann .... der gleichfalls Gläubige wird bedingungslos das als Wahrheit anerkennen, was ihm von gläubiger Seite vermittelt wird. Ihm wird das gleiche Wissen erschlossen werden, er wird mit beglückender Sicherheit vertreten, was er als Wahrheit erkennt, und Verstandesweisheit wird ihn nicht vom Gegenteil überzeugen können, weil sein Herz ihm die Bestätigung gibt, daß er im rechten Denken steht.

Es kann also die Wahrheit nur dem Mitmenschen vermittelt werden, doch um sie als Wahrheit annehmen zu können, muß dieser sich gleichfalls zu einem gläubigen, wahrheitsverlangenden Menschen gestalten, dann erst erkennt er den Wert dessen, was ihm geboten wird, und dann wird er sich auch nicht beirren lassen, so ihm verstandesmäßig die Wahrheit widerlegt und sie als Unwahrheit hingestellt oder angezweifelt wird. Rein verstandesmäßig vorgebrachte Eindrücke sollen daher nicht bewertet, das Empfinden des Herzens aber beachtet werden, denn dieses ist glaubwürdiger als irdisch erworbene Weisheit .... Amen


1562 Fester Glaube sichert unbegrenzte Macht .... Gesetzmäßigkeit ....
Nichts ist unausführbar, so ihr im felsenfesten Glauben steht. Der euch geschaffen hat, Dessen Macht ist unbegrenzt. Es sind alle Seine Wesen entstanden aus dieser Macht, und ebenso kann der Schöpfer Seine Macht in Seine Geschöpfe legen, sofern diese den Willen haben, mit Gott und für Ihn zu wirken. Was sich der Mensch nun vornimmt, wird ihm gelingen, er vertraut sich Gott völlig an, tut scheinbar alle Handlungen aus eigenem Antrieb, wird aber von Gott geleitet, so daß er also nur das ausführt, was göttlicher Wille ist.

Und der göttliche Wille wird nie anders sein als der Wille eines sich Gott innig hingebenden Erdenkindes, denn dieser Wille ist nur so lange etwas Eigenes, Unabhängiges, als der Mensch sich seiner eigenen Kraft bewußt befähigt glaubt, alles allein meistern zu können. So er jedoch in Demut und Schwäche sich selbst, d.h. seinen Willen, Gott hingibt, ist dieser Wille nun Eigentum Gottes, und Er lenkt und leitet ihn nun nach Seinem göttlichen Ratschluß. Und es muß folglich alles Denken und Handeln nun dem Willen Gottes entsprechen, so der Mensch immer dem Drang seines Herzens folgt, d.h. das ausführt, was ihm sein Wille zu tun vorschreibt. Denn er gibt nun gewissermaßen seinen Körper her, auf daß Gott Sich dessen bediene und also wirket durch ihn.

Er wird nun gänzlich erfaßt von göttlicher Kraft, es ist ihm nichts unmöglich, was er auch unternimmt. Es ist göttlicher Geist, der den Menschen nun leitet, wenngleich alles an ihm irdisch erscheint und sich gänzlich irdischen Gesetzen anpaßt. Denn es wirket Gott immer im Rahmen der Gesetzmäßigkeit, um nicht durch außergewöhnliche Ereignisse die Menschen zum Glauben zu zwingen, jedoch wird ein Strom von Kraft dem Erdenmenschen zufließen, der ihn das Unüberwindlich-Erscheinende mit Leichtigkeit meistern läßt. Doch es muß der Glaube fest sein .... ein Mensch, der nicht vollgläubig sich Gott anvertraut, öffnet sein Herz auch nicht der auf ihn einströmenden Kraft, sein Unglaube oder leiser Zweifel ist Hindernis, und also kann Gott nicht wirken im Menschen nach Seinem Willen.

Um jedoch den tiefsten Glauben sein eigen nennen zu können, muß der Mensch bitten innig und ausdauernd, daß Gott Sich ihm offenbart in Seiner Herrlichkeit, daß Er Sich erbarmend ihm zuneige und dort helfend eingreife, wo das Erdenkind zu versagen droht. Und Gott erhört das Gebet des Schwachen desto eher, je demütiger und hilfloser er sich Ihm übergibt. Er läßt ein bittendes Erdenkind nicht in der Not der Seele, und Er wird den Glauben dessen stärken zur rechten Zeit, denn Er ist mächtig, und Er will, daß die Menschheit an Seine Macht glauben soll, und also beweiset Er diese, indem Er durch Seine Diener spricht zu den Menschen und auch wirket durch Taten .... also Seine Macht überträgt auf alle, die Ihm treu ergeben sind und ihren Willen Ihm freudig unterstellen .... Amen


5081 „Der Glaube versetzt Berge ....“
Nur eines tut euch not: den Glauben aufleben lassen zu jener Stärke, die keine Furcht und keine Mutlosigkeit mehr zuläßt. Dann wird euer Leben ein leichtes sein, denn dann überwindet ihr alles durch diesen Glauben, der euch zu unmittelbaren Empfängern Meiner Kraft macht und euch dann alles möglich ist. Nichts ist Mir und Meiner Kraft unmöglich und also auch euch, so ihr euch Meiner Kraft bedient eben durch einen starken Glauben.

Ihr seid ein Teil von Mir und in dem Maße gleich Mir kraftvoll, wie ihr euch Mir anschließet; sowie ihr euch nicht abseits stellt, sondern mit Mir verbunden bleibt, muß euch auch Meine Kraft durchströmen, und ihr müsset auch diese Kraft nützen können. Nur euer eigener Zweifel, eure Unkenntnis und euer Unglaube hindert euch, die Kraft aus Mir zu nützen, die euch unbegrenzt zur Verfügung steht. „Ihr werdet Berge versetzen können, so ihr nur glaubt ....“ Diese Worte sind keine Redensart, sondern vollste Wahrheit.

Ihr seid göttliche Geschöpfe, in denen Ich wirken will und kann, so ihr Mir keinen Widerstand entgegen setzet. Mein Wirken aber heißt, die göttlichen Merkmale wieder hervortreten zu lassen, die in euch schlummern als Anteil Meiner Selbst, die ihr aber nicht zur Entfaltung bringet, weil euer Glaube schwach ist. Außergewöhnlich in euch wirken ohne euren Glauben aber wäre schädlich für eure Seele. Den Glauben müsset ihr selbst in euch aufleben lassen, und ihr könnet dies auch, wenn ihr durch Liebeswirken euch Mir verbindet, denn der Glaube wird durch die Liebe lebendig. So ihr also schwachgläubig seid, ist die Liebe in euch noch nicht recht entflammt, die Ichliebe beherrscht euch noch zu sehr, und ihr seid noch nicht mit Mir vereint, weshalb ihr Mir auch nicht voll vertraut, weshalb euer Glaube leicht erschüttert wird.

Die Liebe macht den Glauben lebendig, die Liebe aber könnet ihr üben, indem ihr euch dessen entäußert, was euch lieb ist, und den notleidenden Mitmenschen damit beglückt, indem ihr hingebet, um etwas überaus Wertvolles zu empfangen .... einen starken Glauben, der euch nicht mehr zweifeln lässet an Meiner Liebe, Meiner Weisheit und Meiner Allmacht. Und je mehr ihr euch zur Liebe wandelt, desto inniger verbindet ihr euch mit Mir, dann seid ihr euch Meiner Gegenwart bewußt und wirket und wollet nun mit Mir, also wird euch auch alles auszuführen möglich sein, was ihr nun in Angriff nehmet.

Dann werdet ihr nur zu wollen brauchen, und alle Elemente werden euch gehorchen, es wird euch keine Macht mehr Widerstand leisten können, denn durch einen starken Glauben nehmet ihr Mich Selbst in Anspruch, und ihr wisset, daß Meine Kraft und Macht unbegrenzt ist und daß Meinem Willen, der nun auch der eure ist, alles gehorchen muß und auch gehorchen wird. Dann könnet ihr auch Berge versetzen, denn Meiner Kraft gegenüber gibt es keinen Widerstand, und auch ihr könnet ihn besiegen, wenn ihr durch die Liebe den Glauben so lebendig werden lasset, daß Ich Selbst nun in euch wirken kann … . Amen



Re: Glaube und Unglaube
von roswitha frojd   Tue, 27 Jul 21 um 8:25 CEST
 
4827 Starker Glaube Folge der Liebe ....
Die Kraft zum Glauben schöpfet ihr aus der Liebe zu Mir, oder auch, die Liebe macht den Glauben lebendig. Es wird euch alles wesensnah erscheinen, also nicht mehr unwirklich, sowie euch die Liebe erfüllt, doch verstehen könnet ihr dies erst, so ihr die Liebe in euch habt, ansonsten es nur Worte sind, die kein Leben in sich tragen. Ich kann euch nur immer wieder hinweisen darauf, daß aus der Liebe die Kraft hervorgeht, daß ihr alles vermöget, so ihr in der Liebe steht und also auch dann tief glauben könnet, daß ihr dann einen lebendigen Glauben euer eigen nennt.

Jedes Gebet zu Mir um Glaubenskraft kann Ich nur mit den Worten erwidern: Liebet Mich, dann werdet ihr auch glauben können .... und die Liebe zu Mir schließet die Liebe zum Nächsten ein. Sonach müsset ihr nur gut und hilfreich gegen euren Nächsten sein, und euer Glaube wird wachsen zu jener Stärke, die unerschütterlich ist und jedem Ansturm standhält. Habt ihr aber einen tiefen, unerschütterlichen Glauben, dann verspüret ihr auch Mich in eurer Nähe, dann bin Ich euch stets gegenwärtig, und ihr seid euch dessen bewußt.

Sowie ihr reden könnet zu Mir, wie ein Kind zum Vater spricht, ist euer Glaube auch stark und lebendig, denn sprechen werdet ihr nur zu Dem, Den ihr anerkennt, und ihr beweiset durch das Gebet im Geist und in der Wahrheit euren Glauben an Mich, und so ihr nun die innige Zwiesprache mit Mir lange übet, werdet ihr auch nicht mehr zweifeln können, weder an Meinem Wort noch an Meiner Liebe, noch an allem, was euch sonst unannehmbar erscheint. Ihr glaubet dann alles, weil ihr es fühlt, daß euer Vater nur die Wahrheit spricht und Er Seine Kinder liebt. Und weil ihr an Mich glaubt, werdet ihr auch alles tun, was Ich von euch verlange, ihr werdet so leben, wie es Mir wohlgefällig ist ....

Die Liebe wird euer ganzes Wesen erfüllen .... Dann findet der Zusammenschluß mit Mir statt, dann ist euch das geistige Leben zur Wirklichkeit geworden, während das irdische Leben an euch wie ein Traumzustand vorübergeht, dann seid ihr so fest mit Mir verbunden, daß eine Trennung von Mir nicht mehr möglich ist, dann könnet ihr nicht mehr von Glauben sprechen, sondern alles ist für euch Wissen, Erkenntnis, Licht. Jeder Zweifel, jeder Unglaube ist ausgeschieden, ihr seid völlig von Mir durchdrungen und zum Urzustand zurückgekehrt, der Licht und Kraft und Seligkeit bedeutet bis in alle Ewigkeit .... Amen


7011 Die Jünger der Endzeit ....
„Und es werden die Letzten die Ersten sein ....“ Denn ihnen obliegt eine gar gewaltige Aufgabe: inmitten einer glaubenslosen Welt zu künden von dem göttlichen Erlöser Jesus Christus .... Und es ist dies deshalb eine gewaltige Aufgabe, weil es keinerlei Beweise gibt für Seinen Erdenwandel, weil es eine viel umstrittene Frage ist, ob der Mensch Jesus je gelebt hat, und weil die Gottheit des Menschen Jesus oder auch die Menschwerdung Gottes in Ihm für die Menschen in der Endzeit völlig unverständliche Begriffe sind und ein Glaube daran ihnen unmöglich erscheint.

Und doch sollen die Jünger der Endzeit überzeugt für Ihn und Sein Erlösungswerk eintreten, sie sollen überzeugt Ihn verkünden .... Und diese Überzeugung müssen sie zuvor selbst gewinnen. Durch Lehren wiederum kann sie nicht gewonnen werden, sondern es gehört dazu ein Lebenswandel in uneigennütziger Nächstenliebe, der erst dem Menschen das Licht gibt, so daß er alles klar überschauen und die Zusammenhänge begreifen kann und dann auch überzeugt eintreten wird für Jesus Christus und Sein Erlösungswerk.

Es wird aber in einer Welt der Eigenliebe sehr schwer sein, sich selbst zu wandeln und die Ichliebe zurückzudrängen um des Nächsten willen, der Hilfe bedarf .... Wer es aber tut, der wird wahrlich einen Lohn empfangen dereinst in der Ewigkeit, denn er nur ist befähigt, jene Aufgabe zu bewältigen, daß er als ein rechter Streiter Christi und ein wahrer Apostel wieder das Evangelium verkündet unter der glaubenslosen Menschheit.

Er wird es nicht leicht haben, wenngleich er selbst zutiefst überzeugt ist von der Wahrheit dessen, was er kündet, denn die Lieblosigkeit der Mitmenschen wird ihm Einwände entgegensetzen .... es werden die Menschen ihren Verstand anwenden und jegliche Glaubenslehre zerpflücken, und die vielen Irrlehren in der Welt werden ihnen den Rücken stärken, und darum wird mit den Irrlehren gleichzeitig auch die Wahrheit verworfen werden, und es bedarf eines scharfen Schwertes .... es muß mit dem Schwert des Mundes gekämpft werden mit allem Eifer ....
Und diese Aufgabe wäre nicht zu erfüllen, wenn nicht ständig Gott Selbst mit ihnen wäre und Er Selbst durch den Mund jener Apostel reden würde mit überzeugender Macht. Wo aber keine Liebe ist, dort ist auch Gottes Wort vergeblich.

Am Ende streitet wieder Gott Selbst gegen Seinen Widersacher, dem die Lieblosigkeit der Menschen zum Vorteil gereicht, die darum nicht zum Glauben gelangen an den Einen, Der auch sie erretten könnte noch vor dem Ende. Und darum ist ein jeder Diener des Herrn gesegnet, der sich selbst bereit erklärt, als Streiter Christi den Kampf zu führen gegen Unglaube und Lieblosigkeit ....
Denn dessen Glaube an Jesus Christus wird überaus hoch gewertet, weil es für diese Jünger der Endzeit weit schwerer ist, zu glauben, als es für die ersten Jünger gewesen ist, die den göttlichen Heiland und Erlöser stets in ihrer Nähe hatten und von Ihm Selbst eingeführt wurden in die Wahrheit.
Auch sie zweifelten zuweilen, auch ihnen war es nicht immer leicht, zu glauben, aber sie erlebten Sein Wirken, sie hörten Seine Worte, und sie konnten Seinen Lebenswandel verfolgen und auch Seinen Tod am Kreuz .... Und sie erfuhren die Ausgießung des Geistes ....
Doch alles Wissen darüber müssen die Jünger der Endzeit an sich selbst erfahren, sie müssen erst den Geist in sich zum Erwachen bringen, auf daß er sie einführt und ihnen Kunde gibt von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk. Denn nur dadurch ist die innere Überzeugung zu gewinnen, daß der Geist aus Gott sie belehret .... Und eine solche Belehrung ist wiederum nur möglich, wenn der Mensch in der Liebe lebt ....

Aber ebenso eifrig werden die letzten Jünger am Werk sein, ebenso eifrig werden sie das Evangelium hinaustragen in die Welt und auf den göttlichen Erlöser hinweisen, Der allein die Rettung ist aus Sünde und Tod .... Und ob auch ihnen Widerstände erwachsen, ob man sie auch mundtot zu machen sucht .... Gott Selbst wird mit ihnen sein und ihnen die Worte in den Mund legen, Gott Selbst wird sprechen durch Seine Jünger, die Ihm dienen, denn die Menschheit geht dem Ende entgegen .... Amen


6776 Weiterleiten prophetischen Wortes ....
Wenn sich die Anzeichen des Endes bemerkbar machen werden, dann werden auch jene eurer Worte gedenken, die euch Abwehr entgegenbrachten zuvor .... Und das bezwecke Ich, wenn Ich euch ständig beauftrage, Mein Wort weiterzuleiten, allen Kenntnis zu geben von dem Bevorstehenden. Solange noch ihr Leben eintönig dahingeht, nehmen sie auch eure Worte nicht ernst, aber sie werden daran zurückdenken, so sich ungewöhnliche Erscheinungen einstellen, von denen ihr zuvor schon geredet habt ....

Zwar werden Zweifel und Unglaube oft ihre Gedanken wieder verjagen, die sich ernstlich damit zu befassen suchen, aber wiederum auch die Geschehen ihre Wirkung nicht verfehlen, und es ist dann doch erreicht worden, daß sie alles mit einer höheren Gewalt-zusammen-hängend sich zu erklären suchen und schon vorbereitet sind auf die große Not und die schwere Zeit, die vor euch allen liegt. Und so wisset ihr, daß Ich nur darum euch zu eifriger Weinbergsarbeit ermahne, damit noch viele Kenntnis nehmen sollen von jenen Ankündigungen, auch wenn sie nicht daran glauben.

Traget das Wissen allen zu, die euren Weg kreuzen, und störet euch nicht daran, wenn sie euch verspotten oder lästern. In anderer Weise als durch Menschen kann jenes Wissen nicht verbreitet werden, und es muß immer ihnen selbst überlassen bleiben, ob sie es annehmen wollen oder nicht. Immer nur sollet ihr ihnen sagen, daß ihr euch nur eines göttlichen Auftrages entledigt, wenn ihr zu ihnen sprechet, daß sie nicht gezwungen werden zu glauben, daß sie aber auch einmal solche Gedanken in sich bewegen sollten, daß ein schnelles Ende allen Menschen bevorstehe ....

Und ob sie euch auch unwillig anhören, die Gedanken an eure Worte werden sie verfolgen oder auch plötzlich ihnen zum Bewußtsein kommen, wenn ungewöhnliche Erscheinungen gemeldet werden. Und es bereitet sich etwas vor .... weil alles sich erfüllt, was Ich durch Seher und Propheten den Menschen verkünden ließ .... Und werdet ihr selbst nicht wankelmütig, wenn scheinbar die Tage dahingehen in Ruhe und Frieden; schneller, als ihr denkt, ist der Tag da, wo ein großes Wehklagen sein wird unter den Menschen. Und es kann noch viel Saat aufgehen, wo der Boden nicht ganz steinig gewesen ist.

Ich habe nicht viele Arbeiter auf Erden, denen Mein Heilsplan bekannt ist, vor denen Ich ihn ausgebreitet habe, um tüchtige Mithelfer auf Erden zu finden für eine Arbeit, die nur von Menschen ausgeführt werden kann .... Diese wenigen aber sind eingeweiht in Meinen Heilsplan und erkennen auch die Notwendigkeit eines Eingreifens Meinerseits, und in dieser Erkenntnis sollen sie auch ihre Mitmenschen aufmerksam machen und sich ausgeben als Meine Sendboten, als Meine Knechte, die nur den Auftrag ihres Herrn ausführen .... sie sollen, als in Meinen Diensten stehend, Menschen nicht fürchten, sie sollen ohne Scheu reden, was Ich Selbst ihnen mitgeteilt habe, und sie sollen fest überzeugt sein, daß Ich auch zu Meinem Wort stehe .... daß alles kommt so, wie Ich es kundgetan habe denen, die an Meiner Statt auf Erden reden sollen.
Und wenn auch die Menschen mitleidig lächeln ob eures Glaubens, daß ihr unmittelbar mit Mir in Verbindung stehet .... Einmal werden sie erstarren ob ihres Unglaubens.

Ich berufe euch alle zu dieser Arbeit, die ihr von Meinem Wort Kenntnis erhaltet, denn euch allen wird stets Gelegenheit sich bieten, wo ihr dessen Erwähnung tun könnet, was ihr durch Mein Wort erfahret .... Denn auch dies ist noch ein letztes Mittel zur Rettung, das aber auch wieder nicht zwingend ist.
Was immer auch kommen wird, es ist alles vorgesehen von Ewigkeit, es ist in Meinen Heilsplan einbezogen und von Meiner Liebe und Meiner Weisheit bestimmt. Und darum könnet ihr, Meine Diener auf Erden, mit voller Überzeugung Meine Ankündigungen verbreiten, ihr brauchet nicht zu fürchten, daß ihr einst Lügen gestraft werdet, denn die ewige Wahrheit Selbst leitet euch jenes Wissen zu, und die ewige Wahrheit Selbst gibt euch den Auftrag, auch eure Mitmenschen davon zu unterrichten .... Um ihres Seelenheiles willen wende Ich noch solche Mittel an, die es ihnen leichtmachen, zu glauben, die aber niemals den freien Willen der Menschen beschränken .... Denn auch dann noch können sie sich selbst Erklärungen geben, wenn sie nicht glauben wollen … . Amen