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Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Sat, 17 Apr 21 um 12:52 CEST



BD 1917 Das Wort Gottes vom Herrn selbst geboten

Eine unermeßliche Fülle göttlicher Gnade strömet euch Menschen zu, so euch das Wort Gottes vermittelt wird, geboten vom Herrn Selbst, Der zur Erde niedersteigt, um denen Kraft zu geben, die Ihn und Sein Wort begehren. Gott teilet aus eine Gabe, deren Wert ihr nicht ermessen könnt, eine Gabe, die so köstlich ist und erquickend .... und dennoch nehmen nur wenige diese Gabe in Empfang. Wenige öffnen Herz und Ohren und schöpfen aus dem Quell der Weisheit. Doch Gott bietet allen Menschen dieses Geschenk an, und wo Er ein williges Erdenkind findet, beauftragt Er dieses, Sein Wort zu verbreiten, denn Er will, daß die Wahrheit den Menschen zugeführt werde.
Und nun werdet ihr Menschen verstehen, daß Gott die Wahrheit nur deshalb zur Erde leitet, um der Menschheit, die in der Lüge verstrickt ist, zu helfen, daß sie von letzerer frei werde. Denn wo die Lüge ist, dort ist auch das Reich des Widersachers, und es soll ihm dieses Reich entwunden werden, es soll dort die Wahrheit herrschen.

Gottes große Liebe will den Menschen helfen, und Er kommt zu ihnen trotz ihrer Ablehnung allem Geistigen gegenüber. Er gibt ihnen etwas, was sie nicht verdient haben, Er läßt ihnen durch einen Mittler Botschaften zugehen, deren Inhalt einen jeden Menschen überzeugen muß, so er willig ist, die Wahrheit zu hören und anzunehmen. Diese Botschaften geben nur rein geistig Aufschluß über das Wirken und Walten Gottes und der Lichtwesen, sie unterweisen ferner den Menschen über seine eigentliche Erdenaufgabe und geben auch ein Bild über das Geschehen in der Welt, und um ihrer Bedeutsamkeit willen sollen diese Botschaften der gesamten Menschheit zugeführt werden.
Wer sich nun dieser Aufgabe unterzieht, das ihm vermittelte göttliche Wort unter den Mitmenschen zu verbreiten, dessen Kraft wird ungemein gestärkt werden, und er wird etwas vermögen, was ohne diese Kraftzufuhr völlig unausführbar wäre, er wird reden können nach göttlichem Willen, er wird die Gabe des Redens bekommen, sowie er sich einsetzet für Jesus Christus, den göttlichen Erlöser. Es ist dies eine Aufgabe, die vollste Einsatzbereitschaft erfordert, die starken Willen bedingt und eine ständige Fühlungnahme mit Gott zur Voraussetzung hat .... es ist eine Aufgabe, die nur dann durchgeführt werden kann, wenn der Mensch tief im Glauben steht, d.h. völlig sorglos alles dem Vater im Himmel anträgt und nur immer Folge leistet den göttlichen Geboten; denn dadurch wächst der Mensch zur Höhe empor ....

Er wird hören, was andere Menschen nicht vernehmen können, er wird vorausschauen, d.h., Gott wird ihm in Bildern die Entwicklung der Dinge zeigen, die sich im Weltgeschehen abspielen. Und so nun der Mensch dieses ankündigt seinen Mitmenschen, wird wohl anfangs Ungläubigkeit und Zweifel anzutreffen sein, und doch wird dies so manchen Menschen zu denken geben, sobald die Ankündigungen den Menschen augenscheinlich sich erfüllen.
Dann werden noch unzählige Menschen sich zu Dem bekennen, Der Sich kundgetan hat durch Menschenmund, sie werden die göttliche Gabe nun erst würdigen und sich bemühen, Seinem göttlichen Wort entsprechend zu leben, und also ihr Wesen zu veredeln suchen. Und dann ist die Gnade Gottes wirksam geworden .... es hat ein Mensch dazu beigetragen, Licht in die Menschenherzen zu bringen, und es wird dieses Licht hellen Schein aussenden und erleuchten alles, was sich seinen belebenden Strahlen nicht entzieht. Denn Gott ist Selbst zur Erde herabgestiegen, um das Licht den Menschen zu bringen, auf daß sie auf Erden wandeln in der rechten Erkenntnis und also Gebrauch machen von der göttlichen Gnade, die ihnen ungemessen zur Verfügung steht. Amen


8754 Wie es war vor der Zeit der Sündflut ....

Es wird wieder eine Zeit sein wie vor der Sündflut .... Wieder werden die Menschen in überschäumender Freude ihr Erdenleben genießen, wieder werden sie streben und höchste Ziele erreichen wollen, doch all ihr Denken wird nur irdisch materiell ausgerichtet sein .... Wieder wird die Sünde überhandnehmen, und die Menschen werden sichtliche Diener des Satans sein, die Wahrheit wird verlacht und der Irrtum angebetet werden .... Die Stimme Gottes wird überhört werden, doch der Stimme des Satans sind die Menschenherzen aufgeschlossen, und also werden sie immer nur Übles verrichten und ständig wider die ewige Ordnung verstoßen, sie werden bar jeder Liebe sein, dafür eine übergroße Selbstliebe besitzen und immer nur für sich selbst sorgen und schaffen und an der Not des Mitmenschen erbarmungslos vorübergehen.

Aber es ist euch diese Zeit vorausgesagt worden, und sie wird kommen, wie ein Tag auf den anderen folgt, denn einmal wird die Zukunft zur Gegenwart, und einmal erfüllen sich alle Voraussagen, und ihr Menschen stehet vor dem Ende, und es wird keine lange Zeit mehr vergehen. Und darum sollet ihr alle noch eifrig tätig sein, die ihr euch angeboten habt für die Arbeit im Weinberg des Herrn. Ihr sollet alles tun, was möglich ist, um eure Mitmenschen aufzuklären, und euch wird dazu von oben ein Geistesgut zugeleitet, das wahrlich dazu geeignet ist, die Menschen zur Selbstbesinnung zu bringen, wenn sie es nur ernsthaft bedenken. Doch alle Menschenherzen kann Gott durchschauen und auch ersehen, wer noch zu retten ist. Und für diese wenigen sendet Er Seine Boten aus, die ihnen das Wort bringen sollen, das ihnen vollste Aufklärung schenkt und ihnen auch die Richtlinien für einen rechten Lebenswandel angibt.

Dieses Sein Wort anzunehmen bedeutet schon Rettung aus der Finsternis und Rettung vor dem Untergang, denn wer das Wort Gottes in Besitz nimmt, der wird auch mit ihm alles empfangen, was er benötigt, und er wird kraft- und lichtvoll sein, und dann kann ihn nichts mehr schrecken, was von seiten des Gegengeistes auf ihn einstürmt. Und wollet ihr daran noch zweifeln, wenn ihr euch umsehet in der Welt, wenn ihr das Treiben der Weltkinder beachtet und auch alle Weltgeschehen verfolgen könnet, die wahrlich Formen annehmen, daß nur ein gewaltiges Zerstörungswerk Gottes die Menschen noch aufrütteln kann? Denn könnet ihr wohl annehmen, daß des Gegners Wirken nachlassen wird, daß er einmal die Herrschaft wieder aufgibt, die er erlangt hat bei den Menschen? ....

Könnet ihr annehmen, daß die Menschen in dieser Zeit ihre Selbstliebe bekämpfen und sich hilfsbereit dem Mitmenschen zuwenden, daß sie die Liebe in sich entzünden und sich mit Gott in Verbindung setzen? .... Es wird dies nur ganz wenigen gelingen, und diese gehören zu den Seinen, die Er am Ende der Tage entrücken wird, welche die neue Erde als Stammeltern des neuen Menschengeschlechtes bewohnen werden, wie es stets und ständig verkündet wird. Doch die Zahl derer wird so gering sein, und das Ziel der Arbeiter im Weinberg des Herrn soll einzig und allein sein, diese Zahl zu erhöhen und alle noch wandlungsfähigen Menschen zu dieser Wandlung zu veranlassen, auf daß die Ernte am Ende nicht allzu gering sei ....

Aber das Ende kommt mit aller Gewißheit .... Denn wenn euch Menschen auch Zeit und Stunde unbekannt ist und auch niemals von Gott aus euch die genaue Zeit angegeben ist, so rückt sie doch mit großer Geschwindigkeit näher, denn sie ist vorbestimmt seit Ewigkeit. Und immer dringender werdet ihr ermahnt werden, euch auf das Ende vorzubereiten, weil ihr noch die Möglichkeit habt, euch zu wandeln und euch eurem Gott und Schöpfer anzuschließen, Der euch als Vater beglücken will mit einem ewigen Leben .... Ihr sollet aber dennoch täglich eure Arbeit verrichten, eben weil ihr Tag und Stunde des Endes nicht wisset, aber ihr sollet rechnen damit, daß euch nur noch wenig Zeit bleibt, ansonsten ihr nicht immer dringender auf das Ende hingewiesen würdet ....

Beachtet nur alle Anzeichen, denn es wird sein wie vor der Sündflut, die Menschen werden keine Grenzen mehr finden in ihrer Vergnügungssucht, und ständig werden sie vom Gegner Gottes angeregt werden zu zügellosem Leben, zu Sünden und Verbrechen aller Art, und die Menschen werden ganz ihm zu Willen sein, weil sie selbst nicht die Kraft haben, sich zu widersetzen, und weil sie nicht die Gnaden des Erlösungswerkes Jesu Christi in Anspruch nehmen, Der ihnen einen verstärkten Willen erworben hat durch Seinen Tod am Kreuz. Scheinbar wird die Macht des Gegners von Gott größer sein als die Macht Gottes, wenn an dem satanischen Zustand der Menschen und ihrem Tun der Maßstab angelegt wird, doch der freie Wille der Menschen ist Anlaß dieser großen Macht ....

Dennoch gebietet Gott Selbst ihm Einhalt, wenn er seine Machtbefugnis überschreitet, wenn er gegen Gott Selbst vorgeht und das Wissen um Ihn in Jesus und um Sein Erlösungswerk völlig auszurotten sucht .... Dann wird das Licht von Ewigkeit Selbst die Finsternis durchbrechen, dann wird Jesus Selbst kommen in den Wolken und von der Erde holen die Schar der Gläubigen, die Ihm treu bleiben bis zum Ende. Dann wird Er sie entrücken vor den Augen der vom Satan regierten Menschen, und diese werden dem sicheren Tode verfallen sein, denn es wird sich die Erde spalten und alle aufnehmen, die versagen in ihrer letzten Erdenlebensprobe und die darum aufs neue gebannt werden in den Schöpfungen der neuen Erde.
So unglaubhaft euch das auch scheinen mag, ihr müsset es als Wahrheit annehmen und dürfet nicht glauben, daß euer Bleiben auf dieser Erde noch sehr lang ist .... Schneller, als ihr denkt, wird der Tag kommen, und gesegnet, wer noch zuvor die Wahrheit annimmt, wenn sie ihm dargeboten wird von euch, die ihr dienet als treue Arbeiter im Weinberg des Herrn.

Gesegnet, wer bewußt seinen Erdenwandel führt, bewußt sich Gott zuwendet und das Ziel auf Erden zu erreichen suchet, denn er wird wahrlich auch hindurchgeführt werden durch alle Versuchungen, und er wird auch den Anfechtungen des Gegners von Gott Widerstand zu leisten vermögen, denn es hat der Gegner nur Macht über den Menschen, wenn dieser selbst ihm die Macht einräumt .... Niemals aber wird der Gegner den Menschen zwingen können, ihm hörig zu sein, dessen Wille seinem Gott und Schöpfer gilt, Den er als seinen Vater erkannt hat und Ihm allein zustrebt ....
Und weil die Menschheit selbst also den Gegner Gottes erhoben hat auf den Thron, wird sie auch teilnehmen an seinem Los, wenn er in Ketten gelegt und in die Finsternis geworfen wird .... Auch sein Anhang wird gebannt werden in der Materie und den Weg der Aufwärtsentwicklung noch einmal zurücklegen müssen, und das wird also auch eine Umgestaltung der gesamten Erdoberfläche bedingen, ein Zerstören der Schöpfungswerke, auf daß wieder das Geistige darin frei wird und neu verformt werden kann in den Schöpfungen der neuen Erde. Denn niemals steht von Gott aus der Entwicklungsgang still, immer werden neue Möglichkeiten geschaffen, wenn das Geistige als Mensch versagt, denn einmal muß eine jede Seele zum Ziel gelangen, einmal wird jede Seele zum Leben kommen und dieses Leben ewig nicht mehr verlieren .... Amen


3138 Geistige Not .... Leid und Trübsal ....

Noch erkennen die Menschen nicht, wohin sie treiben, denn ihre Gedanken sind zu sehr auf das irdische Geschehen gerichtet, als daß sie ihres geistigen Zustandes achteten. Sie bangen um ihr irdisches Leben und um den Verlust irdischer Güter. Ihr Seelenheil aber ist ihnen gleichgültig, weil sie ein solches in Abrede stellen und sich auch nicht belehren lassen. Und auch der göttliche Eingriff wird sie nicht anders denken lehren, denn auch diesen werden sie sich irdisch zu erklären suchen und niemals ihre Glaubenslosigkeit als indirekte Ursache gelten lassen.

Und darum hat die Not auf Erden ein solches Ausmaß angenommen, es gibt keinen Menschen, der sie nicht zu spüren bekommt, und auch der Gläubige wird davon nicht unberührt bleiben, soll doch seine Einstellung dazu die Mitmenschen bewegen, sich seinem Glauben anzuschließen, der den Menschen Kraft gibt, alles zu ertragen, was Gott über ihn kommen läßt. Dieser Glaube mangelt den Menschen, und folglich sehen sie auch in der irdischen Not keine geistige Ursache, und folglich beheben sie diese Not nicht durch Änderung ihres Lebens, durch einen Lebenswandel, der ganz im Willen Gottes ist.

Es kann ihnen aber nicht anders geholfen werden, als daß Leid und Trübsal ihr ständiger Begleiter ist, bis sie sich von der Erde und allem, was die Erde betrifft, gelöst haben, bis sie an ihr Verhältnis zu dem Schöpfer des Himmels und der Erde denken und aus freiem Willen dieses Verhältnis zu bessern suchen, dann erst wird ihnen die irdische Materie gleichgültig, der Tod steht ihnen täglich vor Augen, und nun erst erkennen sie, daß ihr Leben einen anderen Sinn haben muß, und sie suchen diesen Sinn zu ergründen, sie ziehen sich selbst zur Rechenschaft und fragen sich ernstlich, ob und wie sie die göttlichen Gebote erfüllt haben, denn sowie sie einmal glauben an eine Macht, vor Der sie sich dereinst verantworten müssen, erkennen sie auch die Gebote Gottes an, und es wird dieser Glaube nun in ihnen lebendig, er treibt sie an zu inneren Wandlungen und auch zu eifriger Betätigung an denen, die noch völlig irdisch denken und keine Anstalten machen, sich zu wandeln.

Doch nicht immer werden sie Erfolg haben. Wo das Verlangen nach irdischen Gütern zu stark ist, dort steht der Mensch jedem geistigen Gedanken fern, ihn interessiert nur das Weltgeschehen, er leidet unsagbar unter diesem, doch immer nur aus weltlichen Gründen, niemals gedenkt er der Seelennot derer, die hart betroffen werden, eben weil ihre Seelen in großer Not sind. Denn die göttliche Liebe will sie noch erretten, bevor es zu spät ist, Er will, daß sie noch zur Erkenntnis kommen, und läßt daher die Erde durch äußere Trübsal gehen, auf daß noch einige wenige gerettet werden, deren Herzen noch nicht ganz verhärtet sind .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Sun, 18 Apr 21 um 8:48 CEST
 
2224 Verbreiten der Offenbarungen Gottes Wille ....

Gottes Wille ist es, daß Seine Offenbarungen verbreitet werden, auf daß die Menschen jegliches Weltgeschehen betrachten lernen als göttliche Sendung oder göttliche Zulassung um ihrer Seelen willen; auf daß sie einen Zusammenhang erkennen lernen von jenem mit dem geistigen Zustand der Menschen.

Nur durch das Wort Gottes, das Er Selbst den Menschen vermittelt, kann ihnen dieser Zusammenhang erklärt werden, denn es müssen die Menschen zuvor unterwiesen werden von der geistigen Not und deren Auswirkung auf die Seelen, um begreifen zu können, welche Gegenmaßnahmen erforderlich sind, um diese Not der Menschen auf Erden zu beheben.

Das Wissen um den Sinn und Zweck der Schöpfung, um die Gnade der Verkörperung und um die Folgen eines rechten wie auch eines falschen Erdenlebens macht alles verständlich, was den Menschen sonst unbegreiflich ist. Und es gibt nur einen Weg, den Menschen dieses Wissen zu übermitteln, da anders es ihnen nicht geboten werden kann. Denn sowie ein Mensch den Mitmenschen belehren möchte, würde er keinen Glauben bei ihm finden, wenngleich er nur die Wahrheit ausspricht, weil die Menschheit schon zu sehr entgeistet ist, also von der Wahrheit zu weit sich entfernt hat, als daß sie diese als Wahrheit erkennen könnte.

Es sind die Menschen so irdisch eingestellt, daß sie nur erhaben über alles lachen, was ihnen als geistige Lehre vermittelt wird. Darum muß auf irdischer Grundlage aufgebaut werden, d.h., es müssen geistige Lehren in einer Weise den Menschen zugeführt werden, die das Interesse der Menschen wachruft; sie müssen sich überzeugen können vom Wirken einer Macht, selbst wenn sie diese Macht nicht anerkennen wollen. Und daher muß ihnen Kenntnis gegeben werden von diesem Wirken, sie müssen von dem Inhalt der Kundgaben unterrichtet werden, so daß sie sich selbst überzeugen können, daß sie der Wahrheit entsprechen, so sich das Weltgeschehen entwickelt den Kundgaben gemäß. Der Ungläubige wird dennoch bei seinem Unglauben verharren, da es ihm freisteht zu glauben oder nicht ....

Er wird alles als Zufall hinstellen und auch seinen Mitmenschen zu beeinflussen suchen. Doch es werden auch viele Menschen nachdenken und ihre Ansicht wandeln, und Gott weiß um diese Menschen und will ihnen helfen, weil sie aus eigener Kraft nicht aus der Wirrnis herausfinden .... Und also offenbart Er Sich ihnen, und selig, die Ihn erkennen und Seinen Offenbarungen Glauben schenken .... Sie werden aus der geistigen Not errettet, weil sie willig sind, sich belehren zu lassen .... Amen


6346 Beachtung des Weltgeschehens ....
Durch das Weltgeschehen lasset ihr Menschen euch weit mehr beeindrucken, als es gut ist für euch, denn all euer Denken, eure Hoffnungen und Wünsche sind dahin gerichtet und ihr findet keine Zeit für besinnliche Stunden, da ihr mit euch selbst ins Gericht geht, da ihr den Gang eurer eigenen Entwicklung beachtet. Es würde sich alles für den einzelnen Menschen zur Zufriedenheit lösen, wenn er seine eigene Gestaltung in den Vordergrund rücken möchte und überzeugt glauben würde, daß auch das Weltgeschehen von Mir Selbst gelenkt wird .... doch immer entsprechend dem Willen der Menschen und ihrer geistigen Beschaffenheit.

Was ihr Menschen als Wichtigstes ansehet, ist immer nur die Folge eurer geistigen Gleichgültigkeit .... es ist die Auswirkung des geistigen Tiefstandes der Menschen. Denn dieser bestimmt sowohl den menschlichen Willen zu lieblosem Vorgehen gegen die Menschheit, wie er aber auch offensichtliches Unheil und also auch beunruhigende Weltgeschehen begründet, durch welche die Menschheit aufgerüttelt und zum Streben nach oben veranlaßt werden soll.

Wären die Menschen nur um weniges mehr auf ihr geistiges Wohl bedacht, dann würde sich auch irdisch alles wieder ordnen .... die Menschen würden sich nicht beunruhigen lassen von dem Vorgehen einzelner, denn sie würden Mir dann alles vortragen und eine Änderung Mir anheimstellen .... Und es würde dies wahrlich ihnen nicht zum Schaden sein, sie würden auch irdisch wieder in ruhigeres Fahrwasser gelenkt werden und dennoch zum Ziel gelangen ....
Und so könnet ihr Menschen noch mit viel Unheil rechnen, das der Erde bevorsteht, teils durch menschlichen Willen veranlaßt, teils von Mir Selbst euch zugedacht, um eure Gedankenrichtung zu ändern, um euch gewaltsam an euer Ende zu erinnern, wenn ihr das Leben vieler Menschen um euch gefährdet oder ausgelöscht sehet .... wenn ihr erfahren müsset, wie machtlos ihr selbst seid, wenn ihr euch nicht an den Einen wendet, Der allein machtvoll ist .... Den ihr aber vergesset oder nicht anerkennen wollet, ansonsten ihr euch die Erfüllung Seines Willens angelegen sein lassen würdet und dann auch Seinen Schutz genießen würdet in jeder Not und Gefahr, selbst wenn diese menschlicherseits euch drohen.

Lebet ihr mit Mir, dann schenket ihr dem Weltgeschehen wenig Beachtung, weil ihr euch selbst und euer Ergehen Mir empfehlet, weil ihr Mir auch vertrauet, daß Ich euch helfe. Schaltet ihr Mich aber aus euren Gedanken aus, dann achtet ihr nur auf das, was Mein Gegner anrichtet .... dann fesselt Mein Gegner euch selbst durch das Geschehen, das sein Werk ist, und ihr geratet mit hinein in den Strudel, der euch hereinzieht ....
Was immer geschieht in der Welt, Mein Wille und Meine Macht können es bannen, und Mein Wille und Meine Macht kann auch die Auswirkung alles Schlechten von euch abwenden, die ihr euch Mir unterstellt, die ihr zu Mir eure Zuflucht nehmet, die ihr euch Mir anempfehlet und in Mir euren Vater sehet ....

Ihr brauchet die Welt wahrlich nicht zu fürchten, wenn ihr eure Blicke richtet hinauf zu Mir, wenn ihr das irdische Reich geringachtet, aber eifrig das geistige Reich anstrebet .... Euch braucht nichts zu schrecken, und ob um euch auch die Hölle wütet, Ich führe euch durch alle Gefahren, sowie ihr in Verbindung stehet mit Mir durch euren Willen, eure Liebe und euer Streben .... sowie eure Blicke geistig gerichtet sind .... Es wird euch keineswegs eine Gefahr drohen, denn es kann euch nichts geschehen, als was euch dienet zur Vollendung .... Strebet ihr eure geistige Vollendung an, dann fürchtet ihr auch nicht mehr weltliche Geschehen oder beunruhigende Ereignisse, denn ihr fühlet euch in Meinem Schutz wohlgeborgen .... Amen


7989 Gottes Führung Seiner Diener ....
Alles wird euch zum Segen gereichen, was ihr in Meinem Namen unternehmet, wozu ihr euch Meinen Segen erbittet. Und so werdet ihr auch jederzeit Meine Unterstützung erfahren, wenn ihr Mich an eurer Seite gehen lasset .... wenn ihr euch Meiner Führung anvertraut .... Und Ich werde euch recht führen, denn euch sind die Wege vorgezeichnet, die ihr gehen sollet, um Mir zu dienen. Meine Sorge gilt immer nur den Seelen der Menschen, die Ich noch gewinnen will, bevor das Ende kommt. Ich will zu ihnen sprechen und sende ihnen daher Meine Boten zu .... Ich will, daß jene Kenntnis nehmen von Meinem Wort, und Ich weiß wahrlich, an welche Türen Ich noch anklopfen kann, wo Ich Einlaß begehren kann und auch aufgenommen werde ....

Und allen diesen suche Ich noch Mein Wort zuzuführen, und ihr, Meine Diener, sollet die Boten sein, die Ich jenen zusende .... Darum werde Ich auch eure Führung übernehmen, und ihr brauchet euch nur vertrauensvoll Mir hinzugeben, daß Ich euch leite. Denn ihr müsset es wissen, daß die Zeit nur noch beschränkt ist und darum nicht gesäumt werden darf, Mein Evangelium zu verbreiten. Ihr dürfet euch aber auch voll und ganz auf Mich verlassen, daß Ich neben euch gehe und ihr immer nur alles an euch herantreten lassen sollet, denn es kommt, wie Mein Wille es bestimmt und wie es auch eurer Mission dienlich ist ....

Und wie es kommt, so ist es auch gut, ob auch ihr selbst mitunter die Zweckmäßigkeit eines Geschehens nicht erkennet .... Darum ist jegliche Sorge unnütz, die ihr euch macht .... Ihr sollet nur glauben und eure Gedanken Mir zuwenden und dann ruhig an Meiner Hand gehen und voll des inneren Friedens sein .... Aber ihr sollt euch auch dessen bewußt sein, daß es not tut, immer von neuem Anschluß zu suchen an Mich, weil die Welt oft euch davon abhalten will. Ihr sollt darum Meine Hand nimmer loslassen, ihr sollt immer nur wollen, daß Ich bei euch bleibe und euch führe, und wahrlich, eure Wege werden recht sein und immer dahin führen, wo ihr Ruhe und inneren Frieden finden werdet.

Das Weltgeschehen wird euch stets mehr beunruhigen, und doch werdet ihr nichts mehr abwenden können, denn es kommt, wie es vorgesehen ist laut Plan von Ewigkeit .... weil die Zeit erfüllt ist, weil die geistige Wende eintreten muß, die auch eine irdische Wende bedingt .... Doch ihr, die ihr zu den Meinen gehört, ihr sollt eure Mission ausführen, die das Erlösen der Seelen bezweckt. Solange Ich euch dafür benötige, wird euch auch das Weltgeschehen nicht sonderlich berühren, stehen Mir doch wahrlich Mittel und Wege zur Verfügung, von euch, die ihr Mir dienen wollet, abzuwenden, was eure Weinbergsarbeit verhindern könnte.

Mein Heilsplan von Ewigkeit ist festgelegt, und auch eure Bereitwilligkeit, Mir zu dienen, war Mir bekannt seit Ewigkeit, und entsprechend konnte darum auch Mein Plan sein, der die Rückführung des gefallenen Geistigen zum Ziel hat. Jede einzelne Seele ist Mir bekannt, die Ich noch vor dem Ende gewinne, und keine Wege oder Mittel scheue Ich, wo es möglich ist, auch nur eine einzige Seele zu retten vor dem Verderben. Aber immer werde Ich den freien Willen achten und darum auch jeden Menschen segnen, der im freien Willen Mir dienet im Sinne Meines Heilsplanes. Und dessen nehme Ich Mich ganz besonders an ....

Und sowie er also selbst im freien Willen sich an Meine Seite stellt, kann er auch dessen gewiß sein, daß er sich nun nicht mehr zu sorgen braucht um sein Erdendasein, um sein Los und seine Aufgabe, denn alles ist nun von Mir gelenkt, und alles ist Mein Wille oder Meine Zulassung .... Und in dieser Gewißheit sollet ihr leben und immer nur tun, wozu es euch innerlich drängt .... Dann wird euer Erdengang ein gesegneter sein, ihr werdet Meines Schutzes und Meiner Führung gewiß sein können, ihr werdet keine falschen Wege gehen, ihr werdet Mir taugliche Knechte sein in Meinem Weinberg, ihr werdet eure Mission erfüllen und Mir dienen, und Ich werde euch segnen in Zeit und Ewigkeit .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Mon, 19 Apr 21 um 9:08 CEST
 
7168 Liebe - Weisheit - Macht ....

Meine Macht ist unbegrenzt .... aber sie wird in Meiner Liebe auch weisheitsgemäß angewandt. Verstehet es, daß Ich nicht willkürlich wirke, wenn Meine Weisheit erkennt, daß ein solches Wirken nicht für euer oder eurer Mitmenschen Seelenheil förderlich wäre. Die Weisheit hat in der Liebe ihren Ursprung, die Liebe aber ist mein Urwesen. Und so ist es mir nicht möglich, wider die von Mir erkannte Weisheit zu wirken und zu handeln, ansonsten ihr auch Meine Liebe anzweifeln könntet und somit einen Gott, Der in Sich Liebe, Weisheit und Macht ist.

Und diese Begründung müsset ihr gelten lassen, wenn Dinge geschehen oder unterbleiben, die euch zu Fragen veranlassen, und ihr könnet nichts Besseres tun, als vollgläubig Mir vertrauen, daß Ich Selbst alles lenke, sei es euer eigenes Schicksal, seien es Geschehen um euch oder auch Weltgeschehen, die der leiseste Wille von Mir ändern könnte, wenn Meine Weisheit dies als gut und nützlich für euch erkennen würde .... Lasse Ich es aber geschehen, so ist auch solches gut für die Menschen, die ihrer Seelen Förderung wegen auf Erden weilen.
Und seid ihr nun fähig, alles von diesem Standpunkt aus zu betrachten, dann wird euch eine Ruhe überkommen, weil ihr dann auch euch geborgen fühlet in Mir, Dessen Liebe für euch unzweifelhaft ist. Mir genügte wahrlich nur ein Wink, und zahllose Scharen Meiner dienstbaren Geister würden eine völlige Wandlung herbeiführen .... Doch welchen Erfolg würde das für eure Seelen haben, die noch ringen und kämpfen müssen, um zur Vollendung zu kommen auf dieser Erde ....

Ohne Kampf ist kein Fortschritt zu erreichen, zumal nicht dann, wenn es den Menschen an der Kraft der Liebe mangelt. Und der Kampf bedingt seinen Anlaß, er bedingt ein Aufrütteln aus der Ruhe, in die alle Menschen geraten werden, durch Meine immerwährende Macht und Willensäußerung, die zum Teil in Schicksalsschlägen bestehen, zum Teil aber auch in Zulassungen der Willensäußerungen der Menschen. Meine Macht zwar könnte letztere verhindern, aber sie schaltet sich nicht ein in der Erkenntnis des Segens, der auch daraus erwachsen kann für viele Seelen.

Aber die Gewißheit, der feste Glaube, daß Ich Himmel und Erde regiere, daß nichts geschehen kann ohne Meinen Willen oder Meine Zulassung, soll euch beruhigen, was auch kommen mag, denn immer werde Ich zur Hilfe bereit sein, sowie Ich ernstlich darum angegangen werde. Aber die Notwendigkeit besteht wiederum, die Menschen von Zeit zu Zeit in Angst und Aufruhr zu versetzen, vergessen sie doch leicht die Aufgabe und den Zweck ihres Erdenlebens und die Existenz einer Macht, Die auch ihr tägliches geruhsames Leben schlagartig wandeln kann, und um dieser Menschen willen lasse Ich zuweilen Meine Macht zurücktreten, und ob sie gleich an Meiner Liebe deshalb zweifeln möchten .... Denn sie vergessen, daß Ich überaus weise bin und darum auch erkenne, was ihnen dienet, besonders in der letzten Zeit vor dem Ende.

Doch die Meinen werden sich weniger bedroht fühlen, sie werden sich Mir in vollem Glauben hingeben, daß Ich Meine Hände über sie breite und sie schütze in jeder Not und Gefahr. Und die Meinen werden auch wissen, was noch nötig ist zum Heil der Seelen, die zu retten nicht mehr viel Zeit bleibt. Und die Meinen werden auch alles als Zeichen der Zeit ansehen, die Ich ankündigen ließ immer und immer wieder. Denn wie der Wille der Menschen ist, so auch wickelt sich das Weltgeschehen ab, weil Meine Macht des freien Willens wegen oft sich nicht auswirkt, wenn Meine Liebe und Weisheit sich einen Erfolg verspricht.

Und das sollet ihr wissen, daß kein Mensch sich selbst überlassen bleibt, daß Ich um eines jeden Menschen Seele noch ringe bis zum Ende und daß eine jede Seele andere Mittel benötigt, die darum auch angewendet werden, auch wenn ihr Menschen es nicht verstehen könnt, daß Meine Macht nicht eingreift, wo offensichtlich Leid und Elend heraufbeschworen wird von Menschen, die unter gegnerischer Gewalt stehen .... Denn Ich allein weiß es, was euch zum Besten dienet für eure Seele .... Amen


1112 Kein Geschehen ist zwecklos .... Irrende Ansichten .... Geistiges Wissen ....

Die im Wissen stehen, erkennen die göttliche Kraft in allem, was geschieht. Sie wissen, daß allem zuerst der Wille Gottes zugrunde liegt, sie wissen auch, daß nichts ohne Absicht geschieht und daß sich die Geschehnisse so aneinanderfügen, daß sie immer dem Ausreifen alles Geistigen in der Schöpfung dienen. Und es ist dieses Wissen von ganz besonderem Vorteil, wenn man die vielen falschen Ansichten dagegenhält, die Gottes Weisheit, Liebe und Allmacht ausschalten wollen und diese göttliche Kraft mit bloßen Auswirkungen der Naturgewalten bezeichnen wollen ....
Nichts im Weltall ist unbeabsichtigt, also Zufall .... Immer liegt ein bestimmter Zweck einem Geschehen zugrunde, doch diesen Zweck erkennen die Menschen zumeist nicht ....

Da andererseits aber ein wenig Aufmerksamkeit allem Naturgeschehen gegenüber eine gewisse Planmäßigkeit erkennen läßt und also ein weiser Schöpfer unstreitbar anerkannt werden muß, so muß auch jedes Geschehen dem Ratschluß der ewigen Weisheit entsprechen und also darin seinen Ursprung haben, und es kann sonach etwas im göttlichen Plan Wohlbedachtes nicht von menschlicher Seite kritisiert oder gar abgestritten werden.
Nur kann es der Menschheit nicht verständlich gemacht werden, daß der Wille Gottes mitunter dort sich äußert, wo nach menschlichem Ermessen gerade ein gewaltsamer Eingriff unangebracht ist .... Denn sie fasset nicht, daß der geistige Zustand des Menschen manches erfordert, das dem verstandesmäßig Denkenden schwer zu erklären ist, und daß darum auch die Menschen betroffen werden müssen, die in den Augen der Welt rein und makellos, vor Gott jedoch sehr fehlerhaft dastehen.

Und um dieser willen bereiten sich im Weltgeschehen große Umwälzungen vor, um dieser willen wird die Erde noch viel Leid sehen, jedoch ist kein Leid ohne Absicht des göttlichen Herrn, und es wird auch um dieser willen ein unverkennbares Gericht von oben kommen müssen, auf daß diese nur gerettet werden, denn die Welt blicket nicht, wie der Vater im Himmel es tut, mit den Augen der Liebe auf die Geschöpfe, sie urteilet blind nach dem Äußeren, sie weiß nichts um die Notwendigkeit alles göttlichen Eingreifens, sondern sieht nur das Leid, das über die Menschheit kommt, und nur, der im Wissen steht, weiß, daß nur die Liebe und das Erbarmen den Vater im Himmel veranlaßt zu allem Geschehen und dieses nötig ist um der Seelen willen .... Amen


1892 Die Leiden des Weltgeschehens Akt göttlicher Barmherzigkeit ....

Je weniger den Menschen das Wesen der Gottheit verständlich ist, desto unbegreiflicher erscheint es ihnen, daß das große Leid, das sie erleben und tragen müssen, keine Strafe ist, sondern als ein Akt der größten Barmherzigkeit angesehen werden muß. Es ist dies nur dann verständlich, wenn die unendliche Liebe Gottes in Betracht gezogen wird .... die Liebe, die alles zu sich heranziehen und lenken möchte und die nicht erkannt wird.

Sie läßt die Wesen nicht fallen, und also verhindert sie, daß die Menschen in ihrer Blindheit sich gänzlich von Gott trennen, sie will den Wesen das qualvolle Los der getrennt von Gott verharrenden Seelen ersparen und wendet daher ein Mittel an, das wohl grausam erscheint, jedoch am ehesten dazu führt, daß sich die Menschen mit Gott vereinigen. Denn nun kann Er sie bedenken mit weit Herrlicherem als nur irdischem Glück und irdischen Freuden ....

Die Wonnen des Paradieses hat Gott für die wenigen bereit, die Ihn lieben und Ihm dienen. Niemals aber kann Er diese Wonnen den Wesen zuwenden, die sich fernhalten von Ihm. Und es erbarmt Gott, daß Seine Geschöpfe darben sollen, daß sie nicht teilhaben sollen an der ewigen Herrlichkeit. Und weil die Menschen keine Anstalten machen, den Weg zu betreten, der zu Ihm führt, so kommt Er ihnen entgegen, indem Er im Leid an ihre Herzen klopft und Einlaß begehrt.

Wie lange sie nun verstockt sind und Seine Stimme nicht hören wollen, das bestimmt auch den Leidensgrad dieser Menschen. Und zur Zeit ist der Geisteszustand der Menschen so niedrig, und also erfordert dies ganz besondere Maßnahmen von seiten der ewigen Gottheit, auf daß der Zweck erreicht werde. Und so lenkt der Herr das durch Menschenwillen herbeigeführte Weltgeschehen so, daß die Seele des Menschen dadurch zur geistigen Reife kommen kann, wenngleich der Körper unsagbar Schweres durchzumachen hat. Denn es ist der Körper vergänglich, die Seele aber geht hinüber ins geistige Reich.

Die Leiden des Körpers werden einmal beendet, die Leiden der Seele jedoch nicht mit dem Tode des Leibes. Und was daher als Grausamkeit erscheint, ist eine Zulassung Gottes, begründet in Seiner unendlichen Liebe. Denn durch das Leid kann der Mensch die ewige Seligkeit erlangen; selten aber geht er den Weg zu Gott, solange sein Erdenleben in ruhigem Gleichmaß verläuft. In größter Not steigt das Gebet zum Vater im Himmel empor, und zwar im Geist und in der Wahrheit. Und also kann der Vater auch das Gebet erhören und Seine Hilfe senden. Und es wird wahrlich die Seele dereinst Gott Lob und Dank singen, daß Er größeres Elend im Jenseits dadurch von ihr abgewendet hat. Die Menschheit aber begreift dies nicht eher, als bis sie in der großen Liebe Gottes die Erklärung sucht .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Tue, 20 Apr 21 um 8:26 CEST
 
2356 Geistiger Untergang .... Hilfeleistung durch Mitmenschen ....

Die gesamte Menschheit steht vor dem geistigen Untergang, denn überall ist der gleiche Zustand, der Zustand der Lieblosigkeit, und überall ist das Verlangen nach irdischem Gut vorherrschend, und dies kennzeichnet die geistige Unreife der menschlichen Seele. Geistiges Streben dagegen wird zumeist ausgeschaltet, und darum wird auch nur sehr selten das Manko ausgeglichen, was wohl möglich ist, wenn dem Menschen ein Wissen erschlossen wird und er nun bewußt danach strebt, sich zu vervollkommnen. Dieses bewußte Streben kann dem Menschen hohe geistige Erfolge eintragen.

Es wird nun aber gerade jegliches Wissen unterbunden .... es wird ihm etwas geboten als göttliche Sendung, was jedoch sehr mangelhaftes Wissen bezeugt, und daher wird diese Lehre auch die Menschen nicht zur bewußten Arbeit an sich anregen, und gerade die bewußte Arbeit an sich trägt der Seele den Reifegrad ein. Wird diese nun unterbunden, dann besteht auch die Gefahr einer gänzlichen Verflachung, denn die Menschen verlieren jegliche Kenntnis, weil sie nur dem Weltgeschehen ihre Aufmerksamkeit zuwenden, und deshalb ist es von unnennbarem Segen, wenn außerhalb der bestehenden Organisationen geistiges Wissen gepflegt wird, wo die Menschen sich gegenseitig erziehen zur Liebe, zur Barmherzigkeit, zur Sanftmut und Geduld.

Wenn das göttliche Wort von Mund zu Mund sich fortpflanzt, ist jede Organisation überflüssig, denn dann hat der Mensch alles, was er braucht .... Er braucht dieses nur zu befolgen, dann erschließt sich ihm das Wissen, und der wissende Mensch beginnt auch das Umgestaltungswerk an sich, d.h., er sucht sich dem anzupassen, was verlangt wird, und kann sonach auch als wissender Mensch seine Mitmenschen recht leiten und sie gleichfalls anspornen, sich an dem Umgestaltungswerk zu beteiligen. Die wenigsten Menschen gehen mit allen ihren Sorgen zu Gott, eben weil sie eine ewige Gottheit nicht anerkennen wollen und können. Und also muß ihnen durch Mitmenschen erklärt werden, daß sie dem Körper gegenüber Pflichten haben nur soweit ihr irdisches Leben davon abhängt ....

Es muß ihnen erklärt werden, daß sie die Arbeit an der Seele allem anderen voransetzen müssen, so daß sie den Körper nun nicht mehr so bedenken wie zuvor .... Dann erst beginnen sie, wissend zu werden .... Und dieses Wissen können sie nun weitergeben, zuerst im engsten Kreise und dann auch in der Öffentlichkeit, wenngleich von der irdischen Gewalt dies unterbunden wird. Doch es ist nötig, der Menschheit zu Hilfe zu kommen, weil sie in einer unfaßbaren Not sich befindet und ihr nur auf dem Wege vollständiger Willensfreiheit geholfen werden kann .... durch Unterweisungen, die sie nun annehmen und ablehnen können, und dadurch dem geistigen Untergang entgehen oder ihm verfallen sind .... Amen


1533 Weltliche Erfolge .... Entgeistete Zeit ....

Noch sind die Menschen in entsetzlichem Irrtum verfangen; sie erkennen nicht die Zuchtrute, die über ihnen geschwungen wird. Sie sind verblendet und haben kein rechtes Urteil über den Dämon, der sie beherrscht. Und es ist dies die List des Bösen, sich zu umhüllen mit dem Schein der Gerechtigkeit. Es ist dies seine Waffe, die wirksam ist bei denen, die selbst ohne Falsch sind. Denn ihr Gemüt glaubt nicht an ein solches Ränkespiel des Widersachers, und sie suchen daher alle Beweise zu entkräften. Und es wird noch arger Hinweise bedürfen, um diese Verblendeten sehend zu machen.

Die Welt sieht nur die weltlichen Erfolge, bedenket aber nicht, wie unsagbar arm an geistigen Erfolgen zur Zeit die Menschen sind; sie bedenket nicht, welche entsetzlichen Folgen eine solche entgeistete Zeit heraufbeschwört. Und da es ihnen an der Erkenntnis mangelt, tun sie nichts, um aus der trostlosen Lage herauszukommen. Sie leben, ohne ihres Endes zu gedenken, sie freuen sich jedes irdischen Erfolges und suchen ihn auf außergewöhnliches Können zurückzuführen. So sie aber den trostlosen Zustand in geistiger Beziehung erkennen möchten, so würden sie niemals diesen billigen, sondern ihn zu beheben versuchen. Doch es ist ihre Kraft zu schwach, sie müssen mit sich selbst ringen, um zu klarem Beurteilungsvermögen zu gelangen. Menschliche Hinweise genügen nicht, so nicht Gott Selbst zu ihnen spricht auf mannigfache Art ....

Dann erst wird es in ihnen heller werden, und voller Entsetzen werden sie sich abwenden von dem, der ihre Sinne langsam verwirrte, der selbst alle guten Regungen eines Menschen benützt für sich und seinen Vorteil. Das geistige Erleben ist erst das, was das Erdenleben lebenswert macht; denn dann erst hat der Mensch die rechte Freude am Leben, während zuvor der Mensch hungert nach einer geistigen Erlösung, diese aber erst dann stattfinden kann, so er sich zur Welt ablehnend verhält und sich nicht vom Mammon oder sonstigem irdischen Blendwerk betören läßt.

Den Menschen müssen erst die Lehren aus Gott übermittelt werden, dann erst beginnen sie alles Weltgeschehen um sich mit anderen Augen zu betrachten, und nun erst ist es möglich, daß sie sich ein gesundes Urteil bilden und nun verachten lernen, was sie bisher verehrten, daß sie sich zu lösen versuchen von seinem Einfluß und sich nun gläubig bittend zum Herrn wenden um Befreiung aus böser Gewalt. Dann erst wird der Geisteszustand der Menschen ein höherer werden und die Gefahr eines völligen Unterganges der Menschheit behoben sein, denn nun wirket wieder die göttliche Kraft, da sie erbeten, also auch gewährt wird um des Heiles der Seele willen. Amen


3211 Lebensschicksal Gottes Wille ....

Wie es Gott bestimmt hat, so geht das Weltgeschehen seinen Gang, und also wickelt sich auch für jeden einzelnen Menschen das Erdenleben so ab, wie es Sein Wille ist. Es kann niemand seinem Schicksal entfliehen, er kann nur durch vollvertrauendes Gebet bei Gott erreichen, daß Er ihm tragen hilft, so er selbst zu schwach ist. Und darum kann der Mensch sich selbst sein Schicksal nicht anders gestalten, wenn er dies auch glaubt, denn so, wie es kommt, hat Gott es vorgesehen seit Ewigkeit, und Er Selbst legt dem Menschen die Gedanken ins Herz, daß er gerade das ausführt, was Seinem göttlichen Plan entspricht.

Der Mensch hat wohl seinen freien Willen, irdische Geschehen aber müssen immer als Gottes Wille oder Zulassung angesehen werden, die völlig mit dem Plan von Ewigkeit übereinstimmen. Denn Gott weiß seit Ewigkeit über die geistige Verfassung eines jeden Menschen. Und so kommt nichts über den Menschen, was nicht Sein weisester Wille für heilsam erachtet für die Seele dessen. Folglich kann der Mensch auch von sich aus nichts abwenden, nur wieder durch inniges Gebet die Wirkung für seinen Körper erhöhen, so sie günstig, oder abschwächen, so sie für ihn leidvoll ist.

Und es kann sich deshalb der Mensch voller Zuversicht dem Walten und Wirken Gottes überlassen, denn wie es kommt, so ist es gut für seine Seele, und die Stärke seines Glaubens kann auch jedes Geschehen irdisch erträglich gestalten, so sich der Mensch vollvertrauend dem Vater im Himmel übergibt und Ihn allein walten läßt. Er kann völlig sorglos alles über sich ergehen lassen, denn es gibt nichts, was nicht zuvor die Zustimmung Gottes gefunden hätte, also als gut für seine Seele befunden und ihm deshalb auferlegt worden wäre.

Und darum braucht der Mensch auch nichts zu fürchten, er braucht nicht zu bangen vor dem Kommenden, sowie er sich Gott innig verbindet, ist doch seiner Einstellung zu Gott gemäß auch sein ganzer Lebenslauf. Und so er dies erkennt, wird er ruhig und gefaßt dem entgegensehen, was ihm beschieden ist, weiß er doch nun auch, daß nur die Liebe Gottes Anlaß ist, wenn Freude oder Leid über ihn kommt. Denn Er weiß von Ewigkeit, welche Mittel das Erdenkind benötigt, um an seiner Seele reifen zu können, und Er wendet diese Mittel an ....

Unwiderruflich kommt alles so, wie Er es bestimmt hat, ohne daß der Mensch es aus eigener Kraft ändern kann. Darum sind alle Sorgen unnötig, die sich der Mensch über seine Zukunft macht, denn er kann diese nicht verbessern, so es ihm nicht dienlich ist, wie sie aber auch nicht schlimmer zu sein braucht, wenn der Glaube des Menschen so stark ist, daß er in inniger Verbindung bleibt mit Gott. Denn Sein Wille wird stets geschehen im Himmel und auf Erden, Seinem Willen kann sich der Mensch nicht widersetzen, und Sein Wille ist wahrlich der weiseste und daher auch immer gut .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Wed, 21 Apr 21 um 8:09 CEST
 
0860 Alterserscheinungen .... Erstreben der körperlichen Elastizität aus irdischen Gründen .... Gewaltiges Geschehen ....

Die Erdenaufgabe ist leicht zu nennen, wenn der Preis dagegengestellt wird; denn es ist nur eine kurze Zeit des Ringens vonnöten, um die Herrlichkeiten auf ewig genießen zu können. Je älter der Mensch wird, desto leichter wird ihm auch das Opfer des Verzicht-Leistens auf irdische Freuden und somit auch die Gewinnung der ewigen Seligkeit aussichtsreicher. Und es ist wiederum nur sein Wille, daß er dem Begehren Einhalt tut, daß in ihm nichts mehr nach der Welt verlangt und er des Lebens nach dem Tode gedenkt.

Die Weisen der Welt, d.h., die da glauben, es zu sein, stellen irdische Erfüllung bis ins hohe Alter in den Vordergrund. Sie sind gewissermaßen ängstlich darauf bedacht, gerade diesen Trieb nach Erfüllung nicht verlorengehen zu lassen .... ihr Augenmerk ist darauf gerichtet, möglichst lange den gleichen Anforderungen entsprechen zu können wie die Jugend, und das ist irrendes menschliches Denken, denn es sollte der Mensch eher Dank wissen seiner Seele, die nicht mehr nach Lebenserfüllung verlangt .... Es sollten die sogenannten Alterserscheinungen freudig begrüßt werden, denn sie sind Schritte zum rechten Ziel .... In ungehemmtem Lebensgenuß aber kann der Mensch unmöglich reifen; es kann niemals beidem entsprochen werden, dem Verlangen der Welt und dem geistigen Fortschritt. Und so ist es nur bedauerlich, wenn die Menschen ängstlich bemüht sind, bis ins hohe Alter eine gewisse körperliche Elastizität zu bewahren ....

Es kann der Körper wohl seiner irdischen Tätigkeit nachkommen, und es wird ihm auch dazu Kraft gegeben werden, solange diese Tätigkeit eben nur Pflichterfüllung ist und dem Wohl der Menschheit dient. So sie aber nur geleistet werden möchte, um andererseits ungeteiltem Lebensgenuß frönen zu können, und der Körper nur deswegen jung und leistungsfähig bleiben möchte, ist ein solches Verlangen nach Kraft und immer gleichbleibender Elastizität eben ein rein irdisches zu nennen und niemals im göttlichen Sinn gutzuheißen. Was den Menschen guttut, so sie einmal die geistige Verbindung hergestellt haben, das wird der Vater im Himmel ihnen schon zuwenden, jedoch danach zu streben mit allen irdischen Sinnen und Mitteln, ist wertlos, denn es bedenket eben der Mensch in erster Linie das zeitliche, nicht aber das ewige Wohlergehen und gedenket nicht seiner Vergänglichkeit ....
Ein gewaltiges Geschehen wird euch in Kürze diese Vergänglichkeit alles Irdischen vor Augen führen .... Und wohl dem, der von Stund an sein Leben anders bewertet und sich zu geistigem Streben durchringt. Sobald sich die Welt einem Erlebnis gegenübergestellt sieht, das ganz und gar nicht in ihre Pläne und Berechnungen paßt, ist auch Gelegenheit geboten, zu völligem Umsturz auf geistigem Gebiet, denn es wird der Mensch aus dem Gleichgewicht seines Denkens gebracht, und so er nun diese Gelegenheit wahrnimmt, kann dieses Weltgeschehen von unsagbar segensreichem Einfluß sein auf die Seele des Menschen und also auch für sein Ergehen in der Ewigkeit. Nur der Wille, das Rechte zu tun, muß eigenes Produkt sein, alles andere nimmt der himmlische Vater in liebevoller Fürsorge in Seine Hände ....

Er lenkt den Menschen, dessen Wille eigenmächtig tätig wurde, nun so sichtbar, daß die suchende Seele göttliches Walten erkennt und sich dieser Führung willig hingibt. Wer jedoch immer nur sich selbst und sein körperliches Wohlergehen in den Vordergrund stellt, dessen Wille ist nur auf irdischen Vorteil gerichtet, und es kann ein solcher Mensch auch niemals von der ewigen Gottheit zur Erkenntnis oder zum rechten Denken gezwungen werden, denn es ist der Wille des Menschen frei, und er wird in Ewigkeit nicht angetastet werden, auf daß jedes Wesen in vollster Willensfreiheit das rechte Verhältnis zu Gott suchen und finden soll .... Amen


8709 Gott ist der Herr über Leben und Tod ....

Ihr wisset, daß Mein Gegner am Ende große Macht hat und daß er diese auch ausnützet in jeder Weise. Und seine Macht ist deshalb so groß, weil ihr Menschen selbst sie ihm einräumt, weil ihr seinem Willen nachkommt und euch nicht im geringsten gegen seine Versuchungen wehret oder ihnen Widerstand leistet. Ihr seid es selbst, die ihr ihm ein solches Wirken gestattet, daß er heillose Verwirrung anrichten kann unter euch Menschen, denn er hat euch völlig in seiner Gewalt, weil ihr ohne Liebe seid ....

Die Liebe würde ihn euch fernhalten, denn da er selbst bar jeder Liebe ist, kann er selbst nicht wehren gegen die Liebe, er unterliegt der Liebe bedingungslos, ihr Menschen aber wendet sie nicht an, sondern seid gleichen Wesens wie er .... ohne Liebe und daher auch ohne Kraft zum Widerstand. Und ihm ist es daher möglich, sich ganz in euer Denken einzuschalten, euch irrezuführen und euch zu beeinflussen, daß ihr immer nur ausführet, was sein Wille ist ....
Sein Wille aber ist, euch Menschen zu hindern, den Weg zu Mir zu finden .... sein Wille ist, euch in seiner Gewalt zu erhalten, euch anzustiften zu Handlungen bösester Art, euch dauernd zur Sünde zu reizen und allen Meinen Geboten der Liebe zuwiderzuhandeln. Sein Wille ist ferner, überall das Licht zu verlöschen, wo es aufleuchtet, um das Dunkel zu durchdringen .... Und wo er es nicht verlöschen kann, dort sucht er, es zu trüben, Blendlichter daneben aufzustellen, die so grell leuchten, daß das rechte Licht nicht erkannt werden kann von den Menschen, deren geistiges Auge geblendet wird. Alles tut er, um seinen Anhang nicht zu verlieren und um den zurückzugewinnen, der sich ihm schon entzogen und Mir sich zugewendet hat.

Und diese Bemühungen wird er fortsetzen bis zum Ende, und immer williger werden die Menschen sein, seinem Begehr nachzukommen und sich in der Sünde zu bewegen, wie es seine Absicht ist. Und so wird er auch Menschenleben zu zerstören suchen, um deren Entwicklung ganz abzubrechen. Er wird wieder Menschen zu bestimmen suchen zu Zerstörungswerken jeglicher Art, weil ihm selbst über jedes Schöpfungswerk die Macht genommen ist, wenngleich es das Geistige in sich birgt, das ihm noch angehört. Aber die Schöpfungswerke kann er nicht zerstören, und er kann auch nicht das Leben eines Menschen beenden, doch Menschen gleichen Willens dazu anstiften .... Und Ich wehre ihm nicht, weil ein jeder Mensch freien Willen hat und nicht auszuführen braucht, was ihm Mein Gegner einflüstert. Tut er es, dann wird er es auch zu verantworten haben eben seines freien Willens wegen.

Wie aber stehe Ich Selbst zu solchen Taten, die gegen das Leben eines Menschen gerichtet sind .... ? Wieder lasse Ich den freien Willen des Menschen gelten, was er auch beabsichtigt. Doch immer noch entscheide Ich über Leben oder Tod .... Denn Ich kann sehr wohl auch einen bösen Plan vereiteln, Ich kann einen jeden Menschen schützen davor, Angriffen böser Menschen zum Opfer zu fallen, und Ich weiß es, ob und wann Ich einem Menschen diesen Schutz angedeihen lasse ....
Ich weiß auch, wann eines Menschen letzte Stunde geschlagen hat, die Ich bestimmt habe für sein Erdenleben. Denn dann rufe Ich des Menschen Seele ab zu ihrem Heil .... um sie zu schützen vor dem Rückfall zur Tiefe, wenn sie schon eine gewisse Reife erreicht hat, oder auch, um eine Seele weiter zu gebrauchen im geistigen Reich, daß sie sich am Erlösungswerk beteilige von diesem Reich aus .... wie Ich aber auch das Leben derer beende, die keinen Fortschritt auf Erden mehr erkennen lassen oder deren Aufgabe auf Erden Ich als beendet ansehe.

Alles dieses bestimme Ich, denn Ich bin der Herr über Leben und Tod .... Und ob Mein Gegner noch so brutal vorgeht, ob er die ihm hörigen Menschen auch anstiftet zu Taten des Hasses und der Lieblosigkeit, er besitzt nicht die Macht, dem Leben eines Menschen ein Ende zu bereiten .... Er kann nur den Menschen als Mittelsperson bestimmen, doch wie die Auswirkung jeglicher noch so bösen Tat ist, das wird immer Meinem Willen überlassen sein. Doch für den Willen zur Tat muß sich eine jede Seele verantworten, und auch Meinem Gegner selbst bleibt die Fesselung nicht erspart nach seinem Wirken in der letzten Zeit vor dem Ende.

Ich werde also wohl dem Menschen den freien Willen lassen, der sich dem Willen Meines Gegners ergeben hat, Ich werde ihn nicht hindern, sein Vorhaben auszuführen, und wenn es noch so schlecht ist, aber Ich Selbst bestimme die Auswirkung oder lasse sie zu. Und verliert ein Mensch sein Leben durch teuflischen Anschlag, dann hat Mein Wille das Ende dessen vorbestimmt, denn Ich Selbst rufe einen Menschen ab, weil Ich es ersehe, wann die Stunde dafür gekommen ist. Und ob auch nun Mein Gegner triumphiert .... er ist auch nur ein Werkzeug in Meinem Heilsplan von Ewigkeit, er ist es, der den freien Willen des Menschen erst benötigt, um seine schändlichen Pläne ausführen zu können.

Doch alles, was geschieht, ist in Meinem Heilsplan von Ewigkeit einbezogen, und auch Mein Gegner trägt durch seinen Willen dazu bei, diesen Heilsplan zu unterstützen und die Menschen zu einer Entscheidung zu drängen, weil ein jeder Mensch seinen freien Willen unter Beweis stellen muß, ob sich dieser für Mich oder für ihn entscheidet, und entsprechend sich auch alles Weltgeschehen abspielt, wobei er wohl stark beteiligt ist, letzten Endes aber doch Mein Wille bestimmend bleibt, wieweit Ich sein Wirken dulde immer in der Voraussicht des Ausganges, der Mir allein bekannt ist .... Amen


8683 Auswirkung des freien Willens .... Plötzlicher Tod ....

Auch das Weltgeschehen wickelt sich ab Meiner göttlichen Bestimmung gemäß. Wenngleich menschlicher Wille die treibende Kraft ist, so wußte Ich doch seit Ewigkeit um den Willen der Menschen und lenke die Auswirkung Meiner Weisheit gemäß, so daß letzten Endes alles auch zur Vollendung der Seelen beitragen kann, wenn sie sich nicht offensichtlich widersetzen, d.h. bewußt der Tiefe zustreben durch ihre Zugehörigkeit zu Meinem Gegner.

Denn jegliches Geschehen kann positive und auch negative Auswirkung haben, jegliches Geschehen kann der eine Mensch .... d.h. dessen Seele .... als Hilfe empfinden, während es für andere ein Hindernis ist zur Aufwärtsentwicklung. Ich aber weiß um die Auswirkung und lasse daher auch dem menschlichen Willen seine Freiheit. Die Folgen aber müssen wieder Menschen tragen, die wohl scheinbar unbeteiligt waren, jedoch auch durch sogenannte Schicksalsschläge hindurchgehen müssen, um auszureifen ....

Mir ist seit Ewigkeit alles bekannt, und Mein Heilsplan wurde auf dem freien Willen der Menschen aufgebaut .... Und dieser menschliche Wille richtet zuweilen Verwirrungen größten Ausmaßes an, deren Folgen wieder von der Menschheit auf sich genommen werden muß .... Denn sowie die göttliche Ordnung außer acht gelassen wird, ist auch ein Chaos die unausbleibliche Folge, und unter diesem Chaos werden auch die Menschen leiden müssen.
Doch es ist die Zeit des Endes, wo sich fast niemand mehr in göttlicher Ordnung bewegt, wo nur ein kleiner Teil der Menschen bemüht ist, Meinem göttlichen Willen gemäß zu leben, alle anderen aber gegen das Gesetz der Ordnung verstoßen und darum auch ein gesetzwidriger Zustand zu erkennen ist, der sich auswirkt in Friedlosigkeit, Haß, feindlichem Kampf widereinander und völlig ungeordneten Verhältnissen, in Elendzuständen jeglicher Art .... Denn es kann dort nicht Ruhe und Frieden herrschen, wo die Geister der Finsternis heraufbeschworen werden durch Gott-widrige Handlungen ....

Es kann kein Glück und keine Ordnung sein, wo keine Liebe ist, und die Liebe ist erkaltet unter den Menschen. Der Fürst der Finsternis treibt die Menschen unausgesetzt an zu Taten des Hasses und der Lieblosigkeit, und es kann daraus immer nur größeres Elend hervorgehen .... selbst wenn es der Allgemeinheit verborgen gehalten wird, so wird es doch jeder Mensch erkennen, der noch die Gesetzte der ewigen Ordnung einhalten will.
Doch Ich habe auch diesem Verhalten der Menschen, ihrer Sündhaftigkeit, die in ihrem Handeln zum Ausdruck kommt, ein Ende gesetzt, denn bald ist die Zeit erfüllet, und bald wird ein jeder selbst Stellung nehmen müssen und sich für sein innerstes Empfinden verantworten, denn bald ist die Zeit abgelaufen, die Meinem Gegner zugebilligt wurde und die er wahrlich gut genützt hat .... Bald wird die Ordnung von Ewigkeit wiederhergestellt werden, wie es verheißen ist in Wort und Schrift.

Und es werden dem Ende noch viele Schrecken vorangehen, es werden die Menschen noch oft aufgerüttelt werden und sich auch dessen bewußt werden, daß jeder Tag der letzte sein kann .... Und wohl dem, der entsprechend seinen Erdenwandel führt. Immer aber werden auch Meine Boten Kunde geben von allem, was der Menschheit noch bevorsteht .... Immer wieder wird sie hingewiesen werden auf Mein offensichtliches Wirken, das ihnen Beweis sein könnte von einer Macht, Die alles regieret, Die alles lenket nach Ihrem Willen, ohne jedoch den Willen der Menschen auszuschließen.

Doch ihr Menschen könnet wohl handeln, gut oder böse .... wie sich eure Handlungen aber auswirken, das bestimme Ich, Der Ich um den Willen aller Menschen weiß und darum auch immer denen beistehen werde, die eines guten Willens sind, und ob sie auch durch Menschenwillen in größtes Leid gestürzt werden .... Dann wird es ihnen nur zum Segen gereichen für ihre Seelen, und einstmals werden sie Meine Lenkung erkennen und Mir dennoch danken für das schwere Schicksal, das ihnen auferlegt wurde.

Doch ihr sollet immer bedenken, daß Ich niemals des Menschen Willen unfrei mache, daß ein jeder Mensch denken und wollen kann nach eigenem Ermessen, aber auch ein jeder Mensch die Folgen seines Willens auf sich nehmen muß, daß jeder Mensch sich einmal für seinen Willen verantworten muß, ganz gleich, wie sich die vollbrachte Tat auswirkt. Und Meine Zulassungen sind auch begründet, selbst wenn ihr dies nicht begreifen könnet, weil ihr wisset, daß es Mir nicht an Macht gebricht, einen Menschen an der Ausführung seines Willens zu hindern. Ich aber übersehe eines jeden Menschen Lebenslauf, Ich weiß um seine Seelenreife, und Ich weiß, was ihm noch zur Erhöhung dieser dienen kann ....

Ich will auch einem jeden Menschen seinen eigenen Tod vor Augen stellen, dem keiner ausweichen kann, wenn er an ihn selbst herantritt. Und wenn Ich nur erreiche, daß die Menschen alle daran gemahnet werden, daß sie selbst zu jeder Minute abscheiden können, dann ist dies schon ein Erfolg für die Seele des einzelnen, es ist ein Nahetreten Meiner Selbst, es ist ein Einschalten Meiner Selbst in seine Gedanken, die er dann wohl richten kann nach eigenem Willen, die aber ihn auch auf den rechten Weg führen können, weil Ich nichts unversucht lasse, die Menschen auf den rechten Weg zu führen, und weil Ich allein auch weiß um die rechten Mittel, noch einen kleinen Erfolg zu erzielen, noch einige Seelen zu gewinnen vor dem Ende, das nicht mehr fern ist .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Thu, 22 Apr 21 um 8:15 CEST
 
4445 Gottes Wille - Menschenwille .... Freier Wille ....

Wie es beschlossen ist seit Ewigkeit, so geht das Weltgeschehen seinen Gang, d.h., menschlicher Wille bestimmt zwar den Verlauf, doch immer werden die Auswirkungen dessen, was durch menschlichen Willen angeregt wird, Meinem Willen entsprechen, also in irgendeiner Weise der Aufwärtsentwicklung der Menschen dienen, so diese den rechten Nutzen ziehen aus jedem Geschehen. Und so kann wohl die Absicht der Menschen eine gänzlich Meinem Willen widersprechende sein, doch so Ich etwas zulasse, verbinde Ich auch ein Ziel damit, und somit entspricht jegliches Geschehen Meinem Plan von Ewigkeit, weil Ich seit Ewigkeit weiß um den Willen der Menschen, um ihre Gedanken und Taten, und daher doch ein jeder frei wollen und handeln kann, er also keineswegs bestimmt ist, das auszuführen, was er tut.

Daß Ich darum weiß, ist kein Beweis eines zwangsmäßigen Einwirkens auf den Willen der Menschen .... was sie tun wollen, steht ihnen frei, doch wie sich ihr Tun auswirkt, unterliegt Meinem Willen. Und so werden die Menschen in der Endzeit Dinge vollbringen, die ihren materiellen Geist kennzeichnen, sie werden ihr irdisches Leben verbessern und sich Genüsse verschaffen wollen und darum Handlungen ausführen, die aber das Gegenteil zur Folge haben, weil Ich es so will .... weil Ich weiß, daß die Verwirklichung ihrer Pläne nur völligen geistigen Rückgang bedeutet, und Ich also ihre Absichten durchkreuze, um indirekt ihnen zu verhelfen zur Seelenreife, wenngleich nur wenige dies erkennen und auch die Zahl derer klein ist, die um Meinen Plan von Ewigkeit wissen und in allem Meine Führung sehen.

Mehr denn je werden Menschen in der Endzeit des Glaubens sein, daß sie es sind, die durch ihren Willen das Schicksal der Völker lenken, und doch sind sie nur die Figuren im Spiel. Sie werden von Mir regieret, doch immer unter Achtung ihres freien Willen, den Ich niemals antasten werde um der Menschen selbst willen. Wenn also durch Menschen ein Akt vollzogen wird, der nicht die Liebe zur Ursache hat, wenn dadurch weltliche Vorteile erstrebt werden, wenn er wider die christliche Nächstenliebe verstößt oder in Haß oder Lieblosigkeit gegen die Mitmenschen zum Ausdruck kommt, dann hindere Ich diese Handlungen nicht, Ich lasse auch da den Menschen freien Willen, aber Ich fordere auch Verantwortung von ihnen für jede Tat oder jeden Gedanken, der die Mitmenschen in irgendeiner Weise schädigt.

Ob aber ihre Pläne zur Ausführung kommen mit dem Erfolg, den sie sich wünschen, ist ganz allein Mein Wille, und was nun auch geschieht, wird immer dem strebenden Menschen Gelegenheit geben, zu Mir zu finden, Mich zu erkennen und mit Mir in Verbindung zu treten. Und so dienet Mir auch die Unterwelt, d.h., auch sie kann Meinen Willen nicht aufhalten und wird sonach ungewollt nur dazu beitragen, daß Mein Plan von Ewigkeit zur Ausführung kommt, der die Erlösung des Geistigen bezweckt .... Amen


3742 Urteil blinder Toren .... Falsches Wissen ohne Liebe ....

Der einzige Weg zur Weisheit, dem allein wahren Wissen aus Gott, ist die Liebe .... Wie aber könnet ihr Menschen wissend sein, so ihr die Liebe nicht in euch habet? Wie könnet ihr euch anmaßen, Vorgänge im Weltgeschehen sowohl als auch im Leben des einzelnen Menschen zu verurteilen ihrer Auswirkung nach, so ihr nicht um Sinn und Zweck derer wisset, so euch jede Kenntnis mangelt und ihr völlig blind seid im Geist als Folge eures lieblosen Lebenswandels .... Lebet in der Liebe, und es wird euch wie Schuppen von den Augen fallen, warum der Schöpfer und Erhalter des Himmels und der Erde auch das geschehen lässet, was euch durch Mitmenschen zugefügt wird, die gleichfalls bar jeder Liebe sind.

Solange ihr nicht den Zweck des Erdenlebens und eure eigentliche Bestimmung erkennet, erkennet ihr auch nicht Mich Selbst in jeglichem irdischen Geschehen, ihr erkennet nicht Meinen Willen, der allem zugrunde liegt, was geschieht, wenngleich Ich nicht gutheiße, was Lieblosigkeit zuwege bringt, sondern es nur eine Zulassung Meinerseits ist, um euch selbst vom falschen Wege zurückzureißen, um euch auf den Weg der Liebe zu führen, durch den ihr dann auch zum Erkennen kommet. Ihr alle wollet weise sein und gehet sogar soweit, Mich Selbst abzulehnen, weil eure Weisheit ein Anerkennen Meiner Selbst nicht gestattet ....

O ihr blinden Toren, wie weit seid ihr doch von der Wahrheit, vom rechten Wissen, entfernt. Und wie leicht könntet ihr zu ihr gelangen, so ihr der innerlichen Regung des Herzens mehr nachgeben möchtet, die euch zum Liebeswirken dränget, so ihr große Not um euch sehet. Doch ihr schenket der Stimme des Herzens zu wenig Gehör, ihr denket nur an euch, und ihr wollet euch nicht entäußern, um Not zu lindern, und ertötet den Liebesfunken in euch, anstatt ihn anzufachen zu heller Flamme. Und darum bleibt es dunkel in euch, und in der Lichtlosigkeit eurer Seele wisset ihr freilich nichts von Meinem Walten und Wirken zu eurer Errettung. Und es wird euer Denken falsch bleiben, solange ihr ohne Liebe dahinlebet, und möget ihr noch soviel Verstandesschärfe besitzen ....

Der Verstand führt euch nicht zu dem Ziel wie die Liebe .... der Verstand lässet euch nicht weise werden, denn wahre Weisheit wird in der Liebe geboren. Und solange ihr die Liebetätigkeit vernachlässigt, werdet ihr nicht den Sinn und Zweck des Erdenlebens erkennen, ihr werdet nicht den Sinn und Zweck der großen irdischen Not erkennen, ihr werdet nicht Mich erkennen, denn nur durch die Liebe werdet ihr in rechtes Denken geleitet, nur die Liebe verbürgt euch wahres Wissen, weil die Wahrheit aus Mir zugeht dem, der Meinem Willen entsprechend in der Liebe zu leben sich bemüht. Diesem aber wird die große irdische Not verständlich sein, er wird nicht zweifeln an Mir und Meiner Macht, er wird an Mich glauben, und desto fester, je größer die irdische Not auf ihn einstürmt .... Und ihm wird auch geholfen werden, denn er gehört zu den Meinen, und die Meinen verlasse Ich ewiglich nicht .... Amen


4747 Zeichen des nahen Endes: geistige Verflachung .... Scheinbarer Friedenszustand ....
Ein sicheres Zeichen des herannahenden Endes ist die geistige Verflachung unter den Menschen. Selten nur werdet ihr Menschen finden, denen die geistige Entwicklung ihrer Seele das Wichtigste ist. Und immer wieder werdet ihr feststellen können, daß nur die irdische Welt das Denken und Handeln der Menschen bestimmt, daß ihr Sinnen und Trachten nur materiellen Gütern gilt und sie nach geistigem Wissen kein Verlangen haben. Und so ihr dies erkennet, werdet ihr auch die Notwendigkeit eines Eingriffs Meinerseits einsehen müssen, oder ihr glaubet nicht an Mich und den Zusammenhang von Mir mit Meinen Geschöpfen.

Doch Ich mache euch wieder darauf aufmerksam, daß schneller, als ihr denkt, sich das Weltbild ändern wird .... Im Weltgetriebe werden auch zuweilen die Meinen unsicher ob der Wahrheit der Ankündigungen; sie wollen wohl glauben, doch sie werden wankend gemacht durch die Weltmenschen und ihre Anschauung. Ich aber bewahre sie vor dem Abfall von Mir .... Ich werde plötzlich in Erscheinung treten und denen den Beweis von der Wahrheit liefern, die Mir lieb sind durch ihren Willen, deren Glauben noch schwach ist.

Weil aber die Welt keine Verbindung hat mit dem geistigen Reich, weil die Verflachung unter den Menschen immer mehr zutage tritt und der kleine Kreis der Meinen sehr bald abgesondert von der Welt stehen wird und seine Einstellung zum Leben nur Spott und Verachtung findet, wird das Weltgeschehen den Meinen zu Stärkung ihres Glaubens verhelfen, während die Weltmenschen aufmerken werden, die durch Meine Liebe und Gnade Kenntnis genommen haben durch euch, Meine Diener, von Meinen Ankündigungen des nahen Endes. Ich Selbst werde sprechen, wo eurer Stimme nicht geachtet wird.

Ihr aber, die ihr Mein sein wollet, festigt euch stets mehr und mehr im Glauben .... Ziehet euch zurück, damit die Welt euch nicht beeinflussen kann; lebet still für euch, und dienet Mir mit Wort und Tat; wirket im stillen, auf daß die Welt euch nicht verfolge, wenn es zu vermeiden ist. Die Zeit drängt dem Ende entgegen, und eines jeden Schicksal steht fest nach seinem Willen. Täuschet euch nicht durch den scheinbaren Friedenszustand, er ist kein Dauerzustand, sondern er erfährt sehr bald eine Trübung, und schlagartig setzet dann ein Kampf ein von größter Bedeutung ....
Alles wird in Aufruhr sein, irdisch und geistig werden die Mächte gegeneinander vorgehen und Mein Eingreifen erforderlich machen.
Und dann werden wohl einige wenige noch zum Erkennen kommen und sich dem kleinen Kreis der Meinen anschließen. Und ihnen allen verspreche Ich Meinen Schutz und Meine Hilfe in der letzten Zeit vor dem Ende. Ich werde mit allen sein, die mit Mir sein wollen, und sie werden sich Meiner Gegenwart auch bewußt sein und darum stark sein im Glauben, so daß sie ausharren auch im schwersten Kampf und Mir treu bleiben bis zum Ende .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Fri, 23 Apr 21 um 8:40 CEST
 
3258 Verfrühtes Abscheiden von der Welt .... Zweck ....

Fortgesetzt wird den Menschen das Vergehen irdischer Dinge vor Augen geführt, und ständig tritt der Tod an sie heran, wenn zahllose Menschen verfrüht aus dem Leben scheiden und jene machtlos den Ereignissen gegenüberstehen, die Leid und Elend über die Menschen bringen. Doch ihren Sinn wandeln sie nicht, und sie denken auch nicht über die eigentliche Ursache des Leidens und verfrühten Sterbens der Menschen nach. Und darum nimmt das Leid immer schmerzhaftere Formen an, und die Menschheit wird voller Entsetzen das Weltgeschehen verfolgen und erstarren über die Größe des Unglücks, das über sie hereinbricht. Denn sie will es nicht anders, bleiben doch die Menschen völlig unbeeindruckt von dem Elend der Zeit, und sie ziehen keinen Nutzen davon für ihre Seelen. Und darum wendet Gott die schärfsten Mittel an, um sie aufzurütteln aus ihrer Lethargie, denn ob auch die Menschen irdisch und körperlich leiden, ihre Seelen bleiben unberührt davon, sie bleiben gleichgültig den Schicksalsschlägen gegenüber, ansonsten sie sich zu wandeln suchten in der Erkenntnis, daß ihre geistige Einstellung der Anlaß zu dem vermehrten Leid auf Erden ist.

Und darum müssen auch so viele Menschen vorzeitig aus dem Leben scheiden, weil ein längeres Verweilen eher ihren Seelen zum Nachteil als zum Vorteil wäre, indem sie ihren Glauben völlig verlieren und nur noch ihres irdischen Lebens gedenken würden.
Darum läßt Gott es auch zu, daß so unzählige Menschen das Leibesleben verlieren trotz mangelhaften Reifezustandes, um eine Rückentwicklung zu verhindern, um ihnen noch im Jenseits die Möglichkeit zu geben auszureifen, denn ihnen bleibt der Zustand auf Erden nicht verborgen, und sie können auch den weiteren Verlauf verfolgen und zur Erkenntnis kommen, daß die Menschen selbst das schwere Erdenleid verschulden durch die Vernachlässigung ihres Seelenheils, durch einen falsch geführten Lebenswandel, durch Glaubenslosigkeit und liebloses Denken.

Es können aber auch die Menschen, die Gott vorzeitig abruft von der Erde, noch angesichts des Todes zur Erkenntnis kommen, sie können sich noch innig Gott verbinden, sie können durch großes Leid noch geläutert werden, und dann hat dieses ihnen einen erhöhten Reifegrad eingetragen, den ein längeres Erdenleben ihnen nicht gebracht hätte, und dann ist ein frühes Abscheiden von der Welt noch für sie von Segen. Und so groß das irdische Leid auf Erden ist, es ist nur ein Mittel zur Gewinnung der Seelen .... jedoch von wenigen Menschen nur als solches erkannt.
Die Größe der Not soll sie den Weg zu Gott finden lassen, Der jegliche Not bannen kann und auch bannen wird, so der Mensch gläubig Seiner Hilfe harrt. Wo jedoch auch diese große Not erfolglos ist, wo die Menschen Ihn vergessen und in der größten Gefahr schweben, gänzlich dem Abgrund zuzusteuern, dort beendet Gott so manches Erdenleben, und Er läßt unmenschlich scheinendes Unglück zu, denn Er gedenket stets der Seelen der Menschen, und Er sucht diese zu retten, wenngleich dabei der Körper vergeht .... denn nichts ist falsch, was Er tut, sondern alles gut und für die Seele des Menschen von Segen .... Amen


3529 Formglaube .... Überzeugter Glaube ....

In Zeiten größter irdischer Not klärt sich der Geisteszustand der einzelnen Menschen insofern, als daß der Glaube entweder gefestigt wird oder gänzlich verloren geht, so es zuvor nur ein Formglaube war, der die Menschen noch nicht überzeugen konnte. Es fallen viele ab vom Glauben, ihre Blicke sind noch zu sehr irdisch gerichtet, und sie können das Weltgeschehen und ihr eigenes Schicksal nicht in Einklang bringen mit der ewigen Gottheit, von Der sie sich ihrer Unkenntnis wegen nur ein glückliches Erdenleben erwarten.

Sie wollen nur einen Gott anerkennen, Der ihnen alle Annehmlichkeiten des Lebens schenkt, doch daß sie selbst sich ein Wohlergehen auf Erden verscherzen durch ihren Lebenswandel, durch ihre Gottferne, ist ihnen unverständlich. Je schwerer nun die Not an sie herantritt, desto mehr entfernen sie sich von Ihm, sie lehnen Ihn ab, ergeben sich nicht in ihr Schicksal, sondern murren und klagen und suchen sich selbst den Notzustand zu verringern durch ungerechte Handlungen und liebloses Vorgehen gegen den Nächsten. Ihr Glaube an Gott war nur ein Formglaube, der einer ernsten Prüfung nicht standhielt, der aber auch wertlos war und erst zum überzeugten Glauben werden muß.

Es sind nur wenige Menschen, die sich in Zeiten der Not enger an Gott anschließen, weil sie fest an Ihn glauben und sich von diesem Glauben nicht abbringen lassen. Sie sehen die Leiden an als das, was sie sind, als ein Mittel, wodurch Gott die Ihm abtrünnigen Menschen gewinnen will. Sie bitten Gott unentwegt um Kraft und sind nun auch fähig, das Leid zu ertragen. Der Glaube gibt ihnen diese Kraft, und Gott verlässet die Seinen nicht, d.h., die an Ihn glauben und zu Ihm flüchten in jeder Not. Der Zustand jener Ungläubigen aber ist hoffnungslos, solange sie nur dem irdischen Geschehen Beachtung schenken und nicht nachdenken über Sinn und Zweck dessen.
Es muß aber eine Klärung erfolgen, denn der Formglaube ist kein Glaube, wie Gott ihn fordert .... er ist schulmäßig übertragen worden auf die Menschen und ist an ihnen selbst noch nicht lebendig geworden; es ist ein toter Glaube, der nicht die Seele fördert in ihrer Entwicklung und daher einer starken Prüfung bedarf, auf daß sich der Mensch durch diese klar werde über sein Denken und seine Einstellung zu Gott.

Wer Ihn abweiset, beeindruckt durch die Not und das irdische Geschehen, durch das eigene Schicksal, der wird durch größere Prüfungen hindurchgehen müssen, um den Glauben doch noch zu gewinnen, oder er wird verlorengehen und am Ende zu jenen gehören, die verdammt sind, die zu den Gegnern Gottes zählen und darum die gerechte Strafe empfangen, die wieder den Gang durch die neue Schöpfung zurücklegen müssen zum Zwecke ihrer Erlösung.
Die Gläubigen werden ebenfalls starken Prüfungen ausgesetzt sein, doch ein überzeugter Glaube läßt sich nicht so leicht erschüttern, und Gott steht denen bei, die Ihm treu sind, die allen Prüfungen standhalten und sich desto inniger an Gott anschließen, weil sie fest an Ihn und Seine Liebe, Allmacht und Weisheit glauben. Und dieser feste Glaube wird ihnen gelohnt werden am Tage des Gerichtes, wo Gott Selbst sie einführt in das Paradies, wo alle Not ein Ende findet und sie in der Gegenwart Gottes überaus glücklich sind .... Amen


2784 Mangel an geistigem Wissen ....

Der Mangel an geistigem Wissen wird im kommenden Glaubenskampf ganz besonders zutage treten, weil nun die Menschen das vertreten oder annehmen werden, was sie überzeugt bejahen können, und die Unkenntnis auf geistigem Gebiet der Grund ist, weshalb sie jeglichen Glauben verwerfen und wider ihn zu Felde ziehen. Nur der wissende Mensch kennt den Zusammenhang aller Dinge, er weiß um den Sinn und Zweck der Schöpfung und die Erdenaufgabe des Menschen. Und da er nun tief gläubig ist und alles überzeugt vertreten kann, erkennt er nun auch die Führung Gottes und Seinen Willen, und also ist sein Erdenweg um vieles leichter trotz Anfeindung durch die Welt, und er wird die Proben des Glaubens siegreich bestehen.

Denn das Wissen ist seine Waffe, seine Kraft und seine Stärke .... Den wissenden Menschen kann nichts bedrücken, sowie er sich mit Gott verbunden weiß. Der wissende Mensch hat auch keine Zweifel über den Ausgang des Glaubenskampfes, wohingegen der Mensch ohne geistige Kenntnisse ständigen Zweifeln und Bedenken unterworfen ist, weil ihn die Überzeugung der Gläubigen zaghaft macht und er selbst wohl vermutet, aber keine Gewähr hat für die Richtigkeit seiner Vermutungen.

Dem wissenden Menschen ist jede Phase des Glaubenskampfes verständlich, ihn überrascht nichts, denn er weiß, daß alles so kommen muß, wie es durch das Wort Gottes den Menschen kundgetan wurde. Denn er selbst ist durch das Wort Gottes wissend geworden, und also weiß er auch um den Ausgang eines Kampfes, der nur dem geistigen Licht gilt, weil die Finsternis gegen alles Lichtvolle zu Felde zieht. Und so wird auf der einen Seite gekämpft werden in blinder Wut gegen jeglichen Vertreter göttlicher Wahrheit, es wird weder Weisheit noch Liebe zu erkennen sein in den Verfügungen, denen sich der Mensch unterordnen soll ....

Es wird kein Aufbau angestrebt werden, sondern lediglich ein Vernichtungswerk sich abspielen, das jeglichem geistigen Wissen gilt, das besonders die Organisationen betrifft, deren Lehren zum Glauben an Jesus Christus als Erlöser der Welt anhalten, denn diesen wird der brutalste Kampf angesagt werden .... und der unwissende Mensch wird keine Erklärung dafür haben .... er wird den seichten Glauben an Gott noch hingeben und den Ausführungen derer Gehör schenken, die noch unwissender sind, die wenigsten aber werden sich bei den Gläubigen Rat holen, die allein ihnen Aufklärung geben könnten.

Und doch kann nur das Wissen ihnen das Weltgeschehen verständlich machen, es kann nur der wissende Mensch wahrheitsgemäß den Mitmenschen die Notwendigkeit und die Zweckmäßigkeit des Glaubenskampfes unterbreiten, nur der wissende Mensch kann die Mitmenschen trösten und sie hinweisen auf den Einen, Der ihnen helfen kann und helfen wird, so sie sich Ihm selbst anvertrauen und standhalten wider die Feinde ....
Und es werden diese wissenden Menschen überzeugend reden können, und es wird Gott Selbst durch ihren Mund reden, um noch die schwachen, unschlüssigen Menschen zu gewinnen für Sich, deren Willen noch nicht gänzlich Gott abgewandt ist und die Ihn daher auch nicht ableugnen können. Und darum leitet Gott zuvor schon dieses Wissen zur Erde, Er bildet Sich Seine Streiter aus, indem Er sie einführt in die Wahrheit und ihnen Kenntnis gibt über die kommende Zeit, auf daß sie erstarken an der Wahrheit Seines Wortes, so die Zeit gekommen ist, da Er sie zum Wirken für Ihn benötigt .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Sat, 24 Apr 21 um 7:23 CEST
 
2291 Verschiedene Geistesrichtungen .... Prüfen der Quellen ....

Es führen die Menschen einen Kampf gegeneinander, der weit schlimmer ist als das Weltgeschehen zur Zeit .... Es sind dies die verschiedenen Geistesrichtungen, deren Vertreter desto hartnäckiger kämpfen, je mehr ihnen ihre Anschauungen widerlegt werden. Und dieser andauernde Kampf gegeneinander hat nur zur Folge, daß eine jede verdrängt werden muß von seiten Dessen, Der allein die Wahrheit ist und Der die Wahrheit zur Erde leiten will. Denn so sich die Menschen für eine Geistesrichtung einsetzen, die nicht der Wahrheit entspricht, ist dies ein Entfernen von Gott als Wahrheit Selbst. Jeder geistige Kampf ist nur dann berechtigt, wenn der Kämpfende im Erkennen steht. Dann soll er auch dafür eintreten, was er als Wahrheit erkannt hat. Es glaubt zwar ein jeder Vertreter seiner Geistesrichtung, im Erkennen zu stehen, und daher hält er sich auch für berechtigt zu kämpfen.

Doch eines beachtet der Mensch nicht .... daß der Ursprung seines Wissens maßgebend ist für die Wahrheit dessen .... Sowie die Menschen nicht die gleiche Meinung haben, muß auch auf verschiedene Quellen ihrer Weisheit geschlossen werden. Und diese Quelle ist also das erste, was einer Kritik unterzogen werden muß. Grübeln und Forschen ist zumeist jeder gewonnenen Anschauung vorangegangen, und Grübeln und Forschen haben verschiedene Ergebnisse gezeitigt .... Also kann Grübeln und Forschen niemals die Richtigkeit gewährleisten, sondern die Gewähr für Wahrheit muß anderswo gesucht werden. Solange Menschen verschieden denken, sind sie der ewigen Wahrheit noch fern, denn in der Wahrheit müssen sich alle finden. Um gleich zu denken, muß aber auch die Grundeinstellung gleich sein, d.h., die Stellungnahme zu Gott ist zuvor zu prüfen.

Ist die Einstellung zu Gott richtig, dann muß auch das Denken richtig sein, denn Gott als die ewige Wahrheit wird das Denken des Menschen recht leiten, so der Mensch Ihn als Wahrheit erkennt und begehrt. Die rechte Einstellung zu Gott ist also Vorbedingung zum rechten Denken, und so kann nur der Mensch in der Wahrheit stehen, der Gott bejaht aus voller Überzeugung seines Herzens. Ihn bejahen tut der Mensch aber nur, so er die lebendige Fühlungnahme mit Ihm herstellt .... so er sich selbst als völlig von Ihm abhängiges Geschöpf erkennt und er den Zusammenschluß mit Ihm begehrt, also sich mit Ihm vereinigen möchte, weil er die Trennung von Ihm als Gottwidrigkeit empfindet. Diese geistige Grundlage ist erste Voraussetzung zum rechten Denken ....

Und ihr entsprechend wird sich auch der Mensch in der Wahrheit bewegen. Also ist das Wissen des Menschen erst dann zu bewerten, wenn es gewonnen wurde in der tiefen Verbindung mit Gott, die wieder nur hergestellt werden kann, wenn der Mensch glaubt an ein Wesen, das überaus liebevoll, weise und mächtig ist .... das also höchst vollkommen ist. Dieser überzeugte Glaube ist ein lebendiges Bejahen der ewigen Gottheit .... Die Liebe, die Weisheit und die Allmacht Gottes aber wird für die außergewöhnlichsten Dinge Erklärung sein. Es wird alles für möglich gehalten werden können, von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet.

Der Mensch aber, der noch nicht in der Wahrheit steht, wird alles das verwerfen, was der in der Wahrheit stehende Mensch mit der göttlichen Liebe, Weisheit und Allmacht begründet, weil ihm der Glaube an ein so vollkommenes Wesen fehlt. Folglich verbindet er sich nicht mit diesem Wesen und kann nicht von Ihm belehrt werden .... Und die ihn belehren, sind Menschen, die nicht über menschliches Irren erhaben sind. Ihre Anschauungen können Mutmaßungen sein, niemals aber können sie den Ausspruch machen auf unwiderlegbare Weisheiten. Vielmehr wird es einem in der Wahrheit stehenden Menschen leicht gelingen, sie zu widerlegen, weil diesem nichts fremd ist und er in die tiefsten Weisheiten eingeführt wird durch die innige Verbindung mit Gott.

Und so sollten Menschen, die verschiedene Geistesrichtungen verfechten, sich immer erst die Mühe machen, ihre Stellungnahme zu Gott zu klären, und es wird sich dann herausstellen, wer der Wahrheit am nächsten steht, denn unweigerlich wird sie dort sein, wo der tiefste Glaube an Gott im Menschen verwurzelt ist. Denn dieser Mensch steht im Verband mit Gott, und dieser kann sich auch als von Gott gelehrt betrachten, sowie er Gott Selbst um die Wahrheit angeht, also sein Wissen unmittelbar von Dem entgegennimmt, Der in Sich die Wahrheit ist. Der Wille zu Gott und das Verlangen nach der Wahrheit sind Garantie dafür, daß Gott Selbst Sich äußert und die Wahrheit austeilt. Und also sollen die Menschen sich nicht bekämpfen, sondern prüfen und dann annehmen, was ihnen innerlich als annehmbar erscheint. Und so der Wille zur Wahrheit im Menschen stark entwickelt ist, wird ihm auch sehr schnell die Erkenntnis kommen .... Amen


1002 Unglaube Anlaß zum Weltgeschehen .... Gnadenfrist .... Rahmen ....

Niemals noch ist die Not auf Erden so groß gewesen, daß Sich die ewige Gottheit zu gewaltsamen Eingreifen veranlaßt sah in solchem Maß, daß unnennbares Elend in irdischer Beziehung der Menschheit beschieden ist. Je glaubensloser sie ihre Wege wandelt, desto härter wird sie von jenen Maßnahmen getroffen werden, denn nur allein diese Glaubenslosigkeit ist Ursache alles Leides, ist dies doch die letzte Möglichkeit, in gewisser Weise erzieherisch die Menschen noch zu beeinflussen. Wo man an allem Leid und Unglück auch dann noch mit geschlossenen Augen vorübergeht, ohne des Herrn zu gedenken, dort ist jede Hilfe für die Seele unmöglich.

Tiefste Einsamkeit und Verlassenheit läßt erst den Menschen erkennen, daß irgendwelche andere Bestimmung Anlaß seines Erdendaseins ist, und es wird erst dann der Gedankengang recht gelenkt, wenn des Menschen Bestreben ist, seiner Bestimmung auf Erden nachzukommen. Was vordem sein Gemüt bewegt, ist irdisch und sonach völlig nutzlos .... Erst im Zustand des Erkennens ist die unmittelbare Einwirkung geistiger Kraft insofern erkennbar, daß nun alles Form und Leben gewinnt, was bisher nur schemenartig gedanklich den Menschen berührte.

Zu Zeiten tiefsten Unglaubens aber ist der Menschen Sinn viel eher geneigt, an oberflächlichen, unwichtigen Dingen Gefallen zu finden, und immer bestrebt, die kurze Zeit auf Erden irdisch möglichst auszunutzen, alle geistigen Gedanken aber zu verwerfen, und es haben somit die geistigen Kräfte wenig Einfluß auf solche Menschen .... Wo nun alle Mühe dieser erfolglos bleibt, wo der Mensch völlig außerhalb geistigen Wirkens steht, ist es nun geboten, Mittel anzuwenden, die wohl unsagbares Elend nach sich ziehen, jedoch nicht ganz erfolglos sind, und so werden sich die Geschehnisse auf Erden mehren von Tag zu Tag, die sichtbar die Vergänglichkeit irdischer Güter sowie des Leibeslebens bezeigen ....

Es wird unaufhörlich den Menschen der Weg gewiesen, den sie zu gehen haben, doch es wird dieser Weg ihnen nicht gangbar erscheinen, weil sie eben nicht glauben wollen. Sie werden jeder Naturkatastrophe und auch allen sonstigen Geschehnissen immer wieder ihre weisheitsvollen Begründungen und Einwände entgegensetzen, niemals aber die Mahnungen und Warnungen der ewigen Gottheit daran erkennen wollen. Und die sonderbarsten Ereignisse sind ihrer Ansicht nach ganz selbstverständliche, mit den Naturkräften erklärbare Erscheinungen, denen keine außergewöhnliche Bedeutung beizulegen sei.

Eine öftere Wiederholung solcher Geschehnisse wird nur zuwege bringen, daß sich die Menschheit daran gewöhnt und immer teilnahmsloser ihnen gegenüber sich einstellt, und die unausbleibliche Folge davon ist, daß die ewige Gottheit nun entsprechend gewaltigere Zeichen Ihrer Allmacht und Ihres Wirkens den Menschen geben wird, auf daß noch die glaubensschwachen, nicht gänzlich verstockten Menschen dies als Sendung von oben erkennen und ihre Seelen retten, ehe es zu spät ist.

Solche Zeichen müssen zwar immer im Rahmen des Naturmäßig-Möglichen dem Menschen zugehen, um nicht zwangsweise den Willen desselben zu beeinflussen, doch die gewaltigen Ausmaße dieser Zeichen werden doch so manchen Menschen zum Denken veranlassen. Und es werden sogar stutzig werden, die sich bis dahin rein wissenschaftlich betätigten, wenn sie erkennen werden, daß ihre Forschungen und Ergebnisse nicht standhalten und alle irdischen Berechnungen hinfällig werden angesichts solcher Ereignisse, die aufwühlend und vernichtend in das Erdenleben eingreifen. Denn es wird das Wirken des Herrn überall in Erscheinung treten .... es wird allen Menschen das Außergewöhnliche Seines Wirkens auffallen, nur nicht als solches anerkannt werden.

Es werden die Menschen allzusehr nach einer Erklärung suchen, die ihrem Denken und Willen entspricht, und doch auch das Unzulängliche ihres Wissens erkennen .... Diesen wird wahrlich ihr Zweifeln zum Segen gereichen, da er Beginn ist zum Glauben, denn wer sich nicht scheut, einzugestehen, daß sein Wissen zur Erklärung nicht ausreicht, der sucht unwillkürlich, auf geistige Weise hinter eine Erklärung zu kommen, und wird dann nicht länger in Unwissenheit oder Zweifeln belassen bleiben, denn er sucht ja die Wahrheit und ist also schon sehr in die Nähe des rechten Weges geraten. So er dann nur der Regung seines Herzens achtet, wird er bald in die rechte Erkenntnis kommen, und dies wird seiner Seele zum Nutzen gereichen.

Noch ist eine kurze Gnadenfrist gewährt den Menschen, und doch wird der Tag sehr bald anbrechen, da der Tod eine große Ernte halten wird, und selig, wer aller Anzeichen achtet und nicht träge wird, an seiner Seele zu arbeiten. Denn Gott suchet einen jeden auf, und auch das große kommende Ereignis ist wieder nur ein Beweis der unendlichen göttlichen Liebe, die allen Geschöpfen auf Erden gilt und darum nichts unversucht läßt, diese Geschöpfe zu erretten aus arger Not der Seele .... Amen


8247 Wenige Menschen wissen um den Heilsplan ....

Es ist nur ein kleiner Teil der Menschheit, dem Ich das Wissen um Meinen Heilsplan von Ewigkeit vermitteln kann, denn die Mehrzahl hat keine Bindung mit Mir, weil ihr die Liebe und der Glaube fehlt. Von Meinem Heilsplan, der die Rückführung des von Mir einst abgefallenen Geistigen umfaßt, werden immer nur die Menschen Kenntnis haben, die im ernsten Willen, die Wahrheit zu erfahren, Fragen stellen um Sinn und Zweck ihres Erdenlebens .... Diese werden auch eine wahrheitsgemäße Antwort erhalten, und also werden ihnen auch alle geistigen Zusammenhänge und das Verhältnis der Menschen zu ihrem Gott und Schöpfer erklärt werden, wozu dann auch Mein Heilsplan von Ewigkeit gehört.

Wie wenige aber befassen sich ernstlich mit solchen fragenden Gedanken, und also ist es nur eine kleine Schar, denen Ich Mich Selbst direkt oder durch Boten mitteilen kann, und sie werden von ihren Mitmenschen zumeist als Sonderlinge angesehen und verlacht werden .... Aber letztere gehen nicht blinden Geistes mehr durch das Erdenleben, sondern sie führen es bewußt, sie achten auf sich selbst und ihre Umgebung, sie achten auch der Weltgeschehen, und sie erkennen, in welcher Zeit sie leben, und wissen, daß der Heilsplan durchgeführt wird von Mir so, wie er in Meiner Weisheit und Liebe aufgestellt wurde.

Denn Ich erkannte von Ewigkeit den Zeitpunkt, da der Tiefstand der Menschen nicht mehr übertroffen werden kann, Ich wußte seit Ewigkeit um den Willen der Menschen und wann also der Tag ist, der dem entgeisteten Treiben der Menschen sowie dem Wirken Meines Gegners ein Ende setzt .... Und wie es beschlossen ist, so wird es auch durchgeführt werden, und darum können Meine Voraussagen ganz sicher erwartet werden, nur werdet ihr Menschen es nicht wissen, wann dieser Tag ist, und auch die wenigen, die Kenntnis haben von Meinem Heilsplan, werden bis zuletzt im ungewissen bleiben, aber doch an den Zeichen der Zeit erkennen, was die Weltenuhr geschlagen hat.

Doch sie werden auf keinen Glauben und kein Verständnis dessen rechnen können, daß die Menschen in der letzten Zeit leben und vor einer letzten Entscheidung stehen .... Denn wer keine Kenntnis hat von dem geistigen Reich, wer nur in der irdischen Welt des Lebens letztes Ziel sieht, der hat taube Ohren und blinde Augen, und in keiner Weise wird er sich bemühen, verantwortungsvoll zu leben, eben weil er nicht glaubt und weil auch die Liebe erkaltet ist unter den Menschen, die ein Licht in ihnen entzünden könnte.

Und so ist auf der Erde nur ein Hasten und Streben nach irdischem Gewinn zu erkennen, es wird der Körper bedacht, und jeglicher Gedanke gilt nur seinem Wohlbehagen und der Erfüllung irdischer Wünsche. Für geistige Gedanken haben die Menschen keinen Raum in ihren Herzen, und sie sind innerlich leer, und die Seelen befinden sich in großer Not. Es kann aber von Meiner Seite aus nichts anderes geschehen, als immer wieder diese Weltmenschen hinzuweisen auf das Leben, das nachher kommt, wenn sie ihren Erdenleib verlassen müssen ....

Doch ob ihnen täglich auch das plötzliche Abscheiden von Mitmenschen vorgestellt wird, ob sie hören von Katastrophen oder Unglücksfällen, die viele Menschen plötzlich dahinraffen .... sie nehmen es nur gleichgültig zur Kenntnis und glauben viel eher, daß sie mit dem Tode ihres Leibes in ein Nichts versinken .... Und es können ihnen auch keine Beweise gegeben werden davon, daß ihr Denken irrig ist .... Bei ernstem Willen aber könnten sie zum Glauben an ein Fortleben gelangen, dieser aber mangelt ihnen.

Mein Heilsplan aber wird durchgeführt, und immer wieder leite Ich den Menschen dieses Wissen zu, so daß sie selbst Stellung nehmen können, wenn sie nicht Meine Boten unwillig zurückweisen, sondern nachdenken über das, was ihnen verkündet wird durch jene. Immer wieder versuche Ich, schwache oder unwissende Menschen aufzurütteln aus der Lethargie ihres Geistes, und jede Menschenseele verfolge Ich mit Meiner Liebe und will ihr helfen zu einem Schimmer der Erkenntnis, auf daß sie in Stunden höchster Not zu Mir ihre Zuflucht nehmen möge .... Und ihr wird Hilfe werden noch in letzter Stunde, doch sie muß selbst den Weg nehmen zu Mir, sie muß Mich bitten um Hilfe und Erbarmen in ihrer Schwäche .... sie muß wollen, daß sie Rettung finde, ehe es zu spät ist .... Denn es ist der Tag festgesetzt, und er wird eingehalten, und es wird kommen, wie es verkündet ist durch Wort und Schrift .... Amen



Re: Beachtet das Weltgeschehen
von roswitha frojd   Sun, 25 Apr 21 um 8:04 CEST
 
7055 Verbreitung des Evangeliums in der ganzen Welt ....

Wenn eure Blicke immer wieder hingelenkt werden auf das Weltgeschehen, so sollet ihr auch darin den Ablauf dessen erkennen, was euch schon lange vorher gesagt wurde, ihr sollet die Zeichen des nahen Endes darin sehen .... Und so ihr erweckten Geistes seid, werdet ihr auch wissen, in welcher Zeit ihr lebet. Und es wird alles so kommen, wie Ich es euch künden ließ durch Seher und Propheten.

Es wird viel Trübsal sein unter den Menschen, die Liebe wird erkalten, es wird sein wie vor der Sündflut: erhöhter Lebensgenuß, Sündhaftigkeit und Glaubenslosigkeit .... alles vollzieht sich so, daß die Menschen es als selbstverständlich ansehen und sie nichts Ungewöhnliches darin sehen, weil ihr Sinnen und Trachten nur weltlich gerichtet ist.
Aber Ich habe es euch gesagt, daß ihr an den Zeichen es erkennen werdet, wenn das Ende nahe ist .... Und darum sollet ihr auch der Zeichen achten. Wohl werdet ihr Menschen den Einwand erheben, daß die Erde schon viele solche Zeiten erlebt hat, daß zu jeder Zeit die erwähnten Ankündigungen erwartet werden konnten als zeitbedingt .... Ihr werdet auch hinweisen auf Zeiten größter Glaubenslosigkeit und fluchwürdigen Handelns der Menschen ....

Doch ihr vergesset eines, daß Ich Hinweise gab, daß Mein Evangelium in der ganzen Welt verbreitet werden müsse, bevor die letzte Sichtung auf dieser Erde vor sich gehen kann .... und ihr wisset nicht, was unter der „Verkündigung des Evangeliums“ eigentlich zu verstehen ist .... Ihr glaubet, daß diese nur durch Menschen geschehen kann in der Form, daß sie das Wissen um das Erlösungswerk und um die göttliche Liebelehre überall dorthin tragen, wohin es noch nicht gedrungen ist ....

Wohl gehört auch diese Verbreitung Meines Evangeliums dazu, doch auch Ich Selbst sorge dafür, daß jenes Wissen dorthin gelangt, wo den Menschen noch keine Kunde zugegangen ist über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk. Aber Ich vermittle ihnen dieses Wissen direkt. Ich wirke durch Meinen Geist, wo nur Menschen sich eines Liebelebens befleißigen aus innerem Antrieb .... Und dieses „direkte Wirkenfindet in gewaltigem Umfang statt, und es führt oft zu größeren Erfolgen als bei den Menschen, die schon lange Kenntnis gewonnen haben von Jesus Christus und doch keine „Christen“ genannt werden können.

Das Evangelium muß zuvor verbreitet werden .... und es wird auch verbreitet, es wird überall hingetragen durch Meine Lichtboten, die gerade in der letzten Zeit überaus eifrig tätig sind und die auch zu diesem Zweck sich überall auf der Erde verkörpert haben, um Mir nun taugliche Gefäße sein zu dürfen, in die Ich Meinen Geist ergießen kann, die also die Verbindung herstellen zwischen Mir und jenen, denen das Evangelium verkündet werden soll.
Es wäre wahrlich schlecht um die Menschen bestellt, wäre es nur von Menschen allein abhängig, ob, wann und wie die Verkündigung Meines Evangeliums stattfindet .... Und es wären auch deren Bemühungen fruchtlos, würde nicht auch dort Mein Geist wirksam, so daß zuvor geistige Erweckungen stattfinden, die dann auch das direkte Wirken Meinerseits zulassen ....

Aber Ich gedenke auch derer, die nicht erfaßt werden von „Verkündern des Evangeliums“ .... Und Ich steige überall im Wort Selbst zur Erde, um Meinen Geschöpfen zu helfen .... Doch dieses direkte Einwirken hat noch zu keiner Zeit in diesem Ausmaß stattgefunden. Und es ist auch noch niemals anerkannt worden, wenn Ich Selbst ein Mir taugliches Gefäß erfüllte mit Meinem Geist .... Denn Mein Gegner suchte stets das Licht zu verlöschen, und er fand bei den Menschen auch Gehör.
Aber es war auch noch nicht die Zeit des Endes, wo er ungewöhnlich wütet und daher auch Ich ungewöhnlich wirke, um die Menschen zu retten. Und so wird überall die Liebe gepredigt werden, es werden unter allen Völkern geistige Erweckungen stattfinden, jedoch nicht allein durch „Verkünder“, sondern durch Meine Liebe- und Lichtboten, die sich derer ganz besonders annehmen, denen noch jegliche Kenntnis fehlt von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk.

Und es werden solche Menschen auch stets einen Lehrer unter sich haben, der .... von Meinem Geist erfüllt .... reden wird und ihnen Kunde gibt davon, was sie zu ihrem Seelenheil wissen müssen .... Und ihnen wird der Geist Christi, Der nun Selbst zu ihnen sprechen kann durch jenen, alles offenbaren und sie zu einem Leben in Liebe ermahnen .... Und dann wird es auch in ihnen selbst hell werden .... Aber auch dazu mußte erst die Zeit gekommen sein, weshalb auch die Stunde des Endes nicht eher zu erwarten war trotz geistiger Not und Finsternis.

Aber ihr Menschen sollet alles dessen achten, was sich auf Erden abspielt, und ihr werdet dann leicht erkennen, in welcher Zeit ihr lebt. Denn einmal wird auch die Zukunft zur Gegenwart, einmal erfüllt sich, was Ich künden ließ lange Zeit zuvor, einmal wird die Ernte reifen, und sie muß eingebracht werden in die Scheuern .... Und einmal also muß auch die Reinigung stattfinden, es muß die alte Ordnung wiederhergestellt werden, es muß die Erde wieder tauglich gemacht werden für ihren eigentlichen Zweck: die Seelen der Menschen zum Reifen zu bringen …. Amen


6783 Falscher Übereifer ....

Das Feld, das ihr bebauen sollet, wird immer in seinem Umfang eurem Tätigkeitswillen und eurer Tauglichkeit entsprechen .... Es kann sehr groß sein, wenn ihr euch voll und ganz dafür einsetzet, und es kann nur ein geringes Ausmaß haben, je nach eurem Willen und eurem Diensteifer, denn Ich übe keinen Druck oder Zwang aus, Ich gebe, wie ihr verlangt ....

Oft aber muten sich auch Meine Weinbergsarbeiter zuviel zu insofern, als daß sie über ihre Fähigkeit hinaus sich selbst Aufgaben stellen, für die Ich sie nicht berufen habe .... daß sie eigenmächtig Gebiete bearbeiten wollen in einem gewissen Ehrgeiz, in der Absicht, sich hervortun zu wollen. Und dann werden sie mehr Schaden anrichten als Segen, denn sie begeben sich durch ihren Ehrgeiz aus Meinem Bereich hinaus, und für Meinen Gegner bedeutet dies eine willkommene Gelegenheit, um seine Anweisungen zu geben, denen dann oft auch Gehör geschenkt wird.

Und das ist die Gefahr, die jedem Weinbergsarbeiter droht, der sich nicht streng an Meine Anweisungen hält, den der Übereifer antreibt, weil ihn die innere Demut verlassen hat .... weil er viel erreichen will, nicht aber vielen helfen möchte. Es ist nur ein feiner Unterschied, aber es sollten sich alle Meine Weinbergsarbeiter ernstlich prüfen, welches Motiv sie zur Weinbergsarbeit antreibt. Sie sollen nicht versäumen, Mich in stillem Gebet anzugehen um Meine Anweisungen, und dann immer das tun, wozu sie sich innerlich gedrängt fühlen .... Aber sie sollen nicht sich Arbeiten vornehmen, die nicht Ich ihnen zugewiesen habe und die darum mehr als weltliche Arbeit bezeichnet werden müssen, wenngleich sie scheinbar geistige Ziele verfolgen ....

Ihr Menschen wisset es nicht, mit welchen Mitteln Mein Gegner arbeitet und wie leicht er euch in seine Fangnetze ziehen kann; aber ihr brauchet nicht ihm zum Opfer fallen, solange ihr euch in tiefster Demut Mir unterstellt und immer nur von Mir gelenkt zu werden begehrt. Ich aber werde euch nicht ein Gebiet zur Bearbeitung übertragen, solange ihr dieses Gebiet nicht beherrscht. Betretet ihr es aber ohne Meinen Auftrag, dann werdet ihr von der Gegenseite beeinflußt, weil dieser eure Schwächen kennt, hervortreten zu wollen. Und er bedienet euch nun auch, wie ihr es wünschet ....

Oft schon sind die Menschen diesen Weg gegangen, die bereit waren, Mir zu dienen, die aber nicht in kleinem Kreise wirken wollten, sondern sich selbst ein Wirkungsfeld suchten, wo sie mehr an die Öffentlichkeit treten konnten, ohne von Mir den Auftrag erhalten zu haben .... Und oft schon führten sie nun Arbeiten aus, ohne es zu merken, wer sie dazu veranlaßt .... Und so auch war es möglich, daß anfänglich gute Knechte untauglich wurden für die Arbeit in Meinem Weinberg, weil noch zuviel weltliche Triebe in ihnen schlummerten, die hervortraten und ihren falschen Übereifer begründeten ....

Doch wiederum braucht diese Gefahr nicht von allen gefürchtet zu werden, die Mir dienen wollen, wenn Ich Selbst ihnen höher stehe, wenn sie Mir auch ihre Schwächen und Mängel anvertrauen und Mich bitten um Schutz vor eigenem Versagen und wenn sie immer nur Meiner Anweisungen harren, bevor sie eine Arbeit in Angriff nehmen. Wohl treten an alle Meine Diener auch die Versuchungen heran, weil ein jeder noch Schwächen und Mängel aufzuweisen hat, die er weiß und auszunützen sucht. Aber die enge Bindung des Menschen mit Mir schützt ihn davor, ihm zum Opfer zu fallen .... während die Bindung mit der Welt auch den Widerstand eines Menschen schwächt und dann auch die Gefahr ist, ihm zu erliegen.

Darum haltet eure Blicke immer nach innen gerichtet, verfolget nicht so sehr die Weltgeschehen, sondern mehr die geistige Entwicklung in der Welt, in eurer Umgebung und bei euch selbst .... Dann auch werdet ihr eifrig Kleinarbeit leisten, ihr werdet selbst an euch arbeiten, ihr werdet euren Mitmenschen stets hilfreich zur Seite stehen, und ihr werdet sie mit geistiger Kost versorgen, die ihnen mangelt .... Und dieses Wirkungsfeld wird so groß sein, wie ihr fähig seid, es zu bearbeiten. Doch weiter hinaus sollet ihr euch nicht wagen, wollet ihr nicht für den arbeiten, der Mein und euer Gegner ist .... Amen


7987 Gottes ewige unendliche Liebe ....

Nun so höret, daß Ich euch liebe von Anbeginn, mit einer Liebe, deren Stärke ihr nicht zu ermessen vermögt und die darum auch nicht von euch lassen kann, die ihr einstens aus dieser Meiner Liebe hervorgegangen seid .... Immer wird Meine Liebe euch begleiten, nur oft nicht für euch spürbar, solange ihr Mir noch innerlichen Widerstand entgegensetzet. Doch dies kann Mich nicht bewegen, Meine Liebe zu euch zu verringern, denn da Mein Urwesen Liebe ist, wird sie auch ewiglich unverändert sein, wie Mein Wesen sich niemals verändern kann; .... denn es ist höchst vollkommen ....

Also hüllet euch Meine Liebe ein und lässet ewiglich nicht mehr von euch. Und das bedeutet, daß sie euch auch nicht ewig in der Ferne lässet, in die ihr selbst euch begeben habt, sondern stets und ständig euch verfolget und euch anzustrahlen suchet, bis ihr freiwillig euch dieser Liebeanstrahlung öffnet und freiwillig nun den Weg nehmet zu Mir, weil Liebe zu Liebe dränget. Liebe ist Kraft, die aber nicht wirket, wenn sie auf Widerstand stößt. Ich Selbst verringere Meine Liebeanstrahlung nie, doch ihr könnet sie kraft eures freien Willens unwirksam machen, und das bedeutet dann Licht- und Kraftlosigkeit .... einen unseligen Zustand, in dem ihr Menschen auf Erden euch befindet, solange ihr noch in Abwehrstellung zu Mir verharret.

Und in Abwehrstellung befindet ihr euch, wenn ihr selbst euch abkehret von Mir, von eurem Gott und Vater von Ewigkeit, wenn ihr nicht an Mich glaubet und daher keinerlei Bindung mit Mir herstellet, sowohl Gebets-mäßig als auch durch einen Lebenswandel in Liebe .... wenn ihr auf Erden dahinlebet ohne einen geistigen Gedanken .... wenn ihr nichts glaubet .... Dann ist die Entfernung von Mir übergroß, und dennoch verringert sich nicht Meine Liebe zu euch. Denn die Ewige Liebe kann nicht hassen, Sie kann auch nicht gleichgültig sein dem Zustand Ihrer Geschöpfe gegenüber .... sondern „Liebe“ wird immer versuchen, Gegenliebe zu finden, und um diese werben ohne Unterlaß.

Und es erstand die gesamte Schöpfung nur zu dem Zweck, Mich Selbst in Meinem Wesen, das Liebe ist, zu offenbaren .... Denn der Mensch ist schon so weit herangereift, daß er diese Schöpfung als eine Offenbarung Meinerseits erkennen kann, wenn er nur will. Ich gebe Mich ihm zu erkennen als eine Macht, Die überaus weise und liebevoll ist, denn Meine Weisheit und Meine Liebe äußert sich in jeglichem Schöpfungswerk .... Und Ich will dadurch auch eure Liebe gewinnen, Ich will, daß ihr als Mensch Mich und Mein Wesen erkennet in allem, was euch umgibt, und Ich will, daß ihr auch euch selbst als Produkt jener Schöpfermacht und Meines Liebewillens erkennet und nun in Verbindung tretet mit Ihr, Die ihr bei ernstem Nachdenken nicht mehr zu leugnen vermöget, wenn ihr ehrlich seid und wenn euer Wille nicht grundsätzlich satanisch ausgerichtet ist ....

Dann aber ist euer Widerstand gegen Mich noch zu groß, als daß ihr Meine Liebewirkung zulasset, und dann wird es noch ewige Zeiten dauern, bis ihr einmal die Bindung mit Mir im freien Willen eingehen werdet .... Aber Meine Liebe lässet ewig nicht von euch .... Je eher ihr sie aber empfindet, desto näher seid ihr Mir und desto näher auch der Seligkeit, dem Zustand des Vollkommenen, denn Meine Liebeanstrahlung, die keinen Widerstand mehr findet, hat unwiderruflich eure Vollendung zur Folge, weil auch ihr wieder euer göttliches Urwesen annehmet, wenn ihr euch zur Liebe wandelt, und weil Meine Liebeanstrahlung sicher eure Wesenswandlung bewirkt.

Und es hat Meine Liebe den Sieg davongetragen, den Mein Gegner ihr streitig machen wollte, was aber niemals gelingen wird, doch auch er wird einstmals Meine Liebe begehren und empfangen dürfen, auch er wird zurückkehren in sein Vaterhaus, und Ich werde ihn annehmen und ihm Seligkeiten bereiten, die niemals mehr ein Ende finden werden .... Amen