VON DER HÖLLE BIS ZUM HIMMEL
DIE JENSEITIGE FÜHRUNG DES ROBERT BLUM
BAND 1

- Kapitel 20 -


   
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Warum sind wohl auf der Erde die Berge da? Hier meine Ich ganz besonders die erste Art. Siehe, ihre Zwecke sind verschieden: Fürs erste sind sie die Regler der elektromagnetischen Strömungen, damit diese über den ganzen Erdboden gehörig verteilt werden. Fürs zweite verhindern sie, daß die Luft um die Erde bei der schnellen Drehung um ihre Achse stehenbleibt, während die Oberfläche der Erde sich fortbewegt. Dies brächte eine über alle Orkane heftigste Gegenströmung hervor, durch die wohl kein Wesen auf der Erde bestehen könnte. - Fürs dritte ziehen sie die zu mächtigen, durch Sauerstoff und Wasserstoff gebildeten Feuchtteilchen aus der Luft an sich, weshalb ihre höchsten Spitzen auch meist umdünstet und somit selten klar sichtbar erscheinen. Hier vereinen sie sich durch die stets mächtig vorhandene Elektrizität und fallen dann zumeist als Schnee und Eis auf die steilen Abhänge der Berge nieder. Von da stürzen sie nach größeren Anhäufungen als Lawinen in die Schluchten und Hochgebirgstäler und bilden dort durch starke Anhäufung die Gletscher. Diese haben wieder die besondere Eigenschaft, die Kälteteilchen aus der gesamten Luft anzuziehen und dadurch die niedriger gelegenen Fruchtgegenden vor den alles erstarrenden Frösten zu bewahren. Zugleich aber schwächen die Gletscher auch sehr die manchmal zu stark angesammelte Luftelektrizität und ordnen den Kreislauf des Wassers durch die Atmosphäre. Ohne diese Tätigkeit hätten die Ebenen der Erde nahezu unausgesetzt allerheftigste Wolkenbrüche auszustehen.
 
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