DIE NATÜRLICHE SONNE

Mitteilungen über unsere Sonne und ihre natürlichen Verhältnisse

- Kapitel 52 -


   
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Gott ist ein alleiniges Wesen und hat kein Wesen mehr außer Sich, das da wäre wie Er. - Er ist daher allein über alles mächtig, über alles erhaben, über alles heilig und voll der allerhöchsten Ehre. Sein Geschäft ist die Freiheit Seines Willens. Und Seine Weisheit ist die Beachtung Seiner eigenen, ewigen Ordnung. Er ist der Schöpfer aller Dinge. Alles, was Er macht, macht Er aus Seinem Willen; die Elemente sind Seine Gedanken, und Sein Wille formt sie zu Wesen. Er bedarf keiner Materie, wenn Er eine Welt baut, sondern die Materie sind Seine Gedanken, und Sein Wille ist der Baumeister nach der ewigen Ordnung in Ihm. Wir können Gott vorerst nicht anders erkennen als aus Seinen Werken, welche uns Seine große Macht und Seine große Ehre verkündigen. Darum können wir Gott auch nicht anders ehren, als so wir Seine Natur nachahmen und aus der von Ihm gegebenen Materie Werke nach der Freiheit unserer Erkenntnis zu Seiner Ehre errichten. Gott bedarf zwar unserer Werke nicht; denn Größeres erschafft Er in einem Augenblick, als wir mit all unserer Kraft in vielen Jahrtausenden. Dennoch aber bauen wir Werke, so groß und erhaben wir sie nur können, um dadurch Ihm werktätig darzutun, daß wir von Seiner ewig unendlichen Ehre unserem ganzen Wesen nach durchdrungen sind. Wenn wir auch noch so Großes errichtet haben, und haben darob von Gott kein Lob empfangen, so soll uns aber das dennoch nicht abhalten, noch immer Größeres zu tun. Denn wie sollten auch all unsere noch so großen Werke eines göttlichen Lobes sich erfreuen können, da sie alle zusammengenommen nichts vor Seinen Augen sind!? - Wenn aber Gott auch schon nicht auf unsere Werke sieht, so sieht Er aber doch auf unsern Willen und auf unsere Ausharrung zu Seiner Ehre. Und so werden wir von Ihm nicht zufolge unserer Werke, sondern nur zufolge der Beharrlichkeit unseres Willens gesegnet.
 
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