JENSEITS DER SCHWELLE
STERBESZENEN


 

18. Februar 1861

 
   
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25. Februar 1861

 
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4. März 1861

 
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Ich weiß das von mir selbst, wie auch ich mich am Anfang meines Hierseins wieder hinein, d.h. in das Welthandeln zu drängen begann. Nur guten und hier schon wohlerfahrenen Freunden habe ich es zu danken, daß ich davon abkam und den eigentlichen und wahren Zweck meines Hierseins noch früh genug erkannte und mich nun auf einer höheren Stufe des reineren Erkennens und Schauens befinde. - Oh, es ist hier noch schwerer, sich von der falschen Materie loszuwinden, als auf der wirklichen materiellen Welt, und das Atheistentum ist hier noch ums Tausendfache mehr vertreten als auf der materiellen Welt, - und wer einmal darin steckt, der ist nach meiner bisherigen Erfahrung schwer oder, nach meinem Dafürhalten, schon gar nicht herauszubringen. - Ich habe mit derlei Geistern über, wie man sagt, transzendentale Dinge bei Gelegenheit zu reden angefangen, bekam aber gleich zur Antwort: ,Sollen wir etwa auch hier noch den Pfaffen und Herrschern Narren abgeben? Seien wir froh, daß wir uns endlich einmal in einer solchen Welt befinden, in der ein jeder ein völlig freier Herr seines Platzes ist!` - Einen davon habe ich erst jüngst gefragt, ob er nicht dann und wann denke, daß der große Lehrer aus Nazareth etwa doch der Herr und Schöpfer aller Geister- und Sinnenwelt sein könnte. Nun, da habe ich bald einpacken können, er machte Miene, roh und grob zu werden, und machte derartige Äußerungen über den Herrn, die ich hier nicht wiederholen möchte. Es ist mit solchen Geistern nichts zu machen, das Beste ist, ihnen nach Möglichkeit auszuweichen.
 
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