DIE ERDE

Die geistige Erde

- Kapitel 55 -


 

26. März 1847

 
   
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Der Sitz dieses bösen Geistes ist der eigentliche festeste Mittelpunkt, auf den alles eindrückt, auf daß er sich nicht allzu gewaltig bewege und zerstöre all das Wesen der Erde; denn man dürfte ihm nur ein wenig Luft lassen, so wäre er in einem Augenblicke nicht nur mit dieser Erde, sondern mit der ganzen sichtbaren Schöpfung fertig. Es liegt nämlich in ihm eine ungeheure Kraft, welche nur durch die allerschwersten Bande, die allein Ich als der Herr schmieden kann, niedergehalten werden kann. Wenn er aber auch schon noch so sehr gebunden ist, so verabsäumt er aber dennoch nie, sein Erzböses in die aufsteigenden Spezifika zu hauchen, welcher Willenshauch noch mächtig genug ist, den Tod in alle Seelenspezifika einzupflanzen, welcher Tod sich an allen Kreaturen der Erde noch gar getreulich beurkundet; denn alles Organische ist zerstörbar, und alle Materie ist fähig, den Tod zu geben und die Zerstörung zu bewirken. Das alles rührt her von dem Willenshauche des Allerbösesten, dessen Bosheit oder Böses in sich so unbeschreiblich schrecklich ist, daß ihr euch davon nimmer einen nur geringsten Begriff zu machen imstande wäret; denn der kleinste Begriff von dem eigentlichen Bösen dieses Geistes wäre selbst schon dergestalt tödlich, daß ihn kein Mensch denken und leben könnte. Und würde Ich euch nur eine höchst kleine Beschreibung von dem eigentlichen Bösen dieses Geistes machen, so würde sie euch im ersten Augenblicke töten; denn alles, was ihr über diesen Geist schon gehört habt, sind nur allerleisteste und allerentfernteste Schattenbilder und sind von Meiner schützenden Gnade nach allen Seiten umhüllt und reichen hin, um dieses Wesen für euer Bedürfnis zu ahnen.
 
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