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Wer ist Gott?
von roswitha frojd   Fri, 21 Dec 18 um 3:48 CET

Wer ist Gott?

Jesus ist unser schaubarer gott geworden.

BD 5952 "Keiner kommt zum Vater denn durch Mich .

Keiner kommt zum Vater denn durch Mich .... Diese Worte allein schon sollten die Menschen die Bedeutsamkeit des Anerkennens Jesu als Gottes Sohn und Erlöser der Welt erkennen lassen, und doch haben sie völlig an Eindruck verloren, denn die Menschheit achtet ihrer nicht, ansonsten sie nicht so gedankenlos Ihn ablehnen würde, Der Sich Selbst als Brücke zum Vater bezeichnet ....

Die Worte der Schrift sind für die meisten Menschen nur noch Buchstaben ohne Geist und Leben .... Sie sprechen sie dahin, ohne sich ihrer Bedeutung bewußt zu sein, sie lassen die Worte des Herrn gänzlich unbeachtet und finden daher auch nicht zum Vater, weil sie auch nicht an Ihn mit der Überzeugung glauben, die ein Beachten des göttlichen Wortes zur Folge hätte.
Keiner kommt zum Vater denn durch Mich ....
Doch den Menschen fehlt der Wille, zum Vater zu gelangen, weshalb sie auch den «Weg» zu Ihm nicht suchen .... weshalb ihnen auch der göttliche Erlöser Jesus Christus ohne jegliche Bedeutung ist. Diese Einstellung führt zum Untergang, zum geistigen Tode ....
Da sie nicht zum Vater gelangen, bleiben sie in der Gewalt dessen, der Gottes Gegner ist, sie bleiben in der Tiefe, weil sie nicht zur Höhe verlangen. Es ist ein überaus bedauerlicher Zustand, daß die Menschen keinerlei Streben nach oben erkennen lassen, daß sie nicht nachdenken über ihre Erdenaufgabe und daß ihnen auch die Lehre Christi, das Evangelium, gleichgültig ist, daß sie keines Seiner Worte als wichtig annehmen und darüber nachdenken .... daß sie nicht zur Erkenntnis gelangen «können», weil sie keine Aufklärung «suchen», weil es ihnen völlig gleichgültig ist, was Gott ihnen durch die Schrift vermitteln möchte und was der Mensch Jesus als Sprecher Gottes den Menschen gepredigt hat ....

Und keiner denkt daran, daß er nur deshalb auf Erden weilt, um die Rückkehr zum Vater zu bewerkstelligen, und daß ihm dazu ständig Gelegenheit geboten wird, die er in seinem starren Sinn zurück weiset, weil er nicht glaubt.
Der Abstand von dem Menschen zum Vater ist groß, jedoch «Einer» erbietet Sich zur Führung, zur Vermittlung .... Einer hat die Brücke hergestellt, die den Weg zum Vater gangbar macht, und dieser «Eine» bietet allen Menschen Seine Hilfe an ....

Doch Er wird nicht angehört, Er wird nicht beachtet, so Er Sich den Menschen in Erinnerung bringen will .... Blind und taub gehen sie an Ihm vorüber, wenngleich Er ihnen zuruft:
"Keiner kommt zum Vater denn durch Mich ...
Er Selbst sagt von Sich:
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ....
Wer also die Wahrheit und das Leben suchet, der muß den Weg nehmen über Jesus Christus, er muß sich Seiner Vermittlung bedienen, er muß sich von Ihm Kraft erbitten, den Erdenweg zurücklegen zu können mit dem Erfolg, der Zweck des Lebens ist: die Vereinigung mit dem Vater zu finden, die erst ein Leben in Seligkeit sichert, ein Leben, das ewig währet.
Die Menschen wissen nicht, welchem Los sie entgegen gehen durch ihre Gleichgültigkeit und ihren Unglauben, sie wissen nicht, was sie sich verscherzen dadurch, daß sie das göttliche Wort nicht achten, daß sie nicht zu Dem ihre Zuflucht nehmen, Der allein sie retten kann vor dem Untergang .... sie wissen es nicht und glauben nicht den Worten derer, die darum wissen und ihnen helfen möchten.

Und ob auch von oben das Wort ertönet, sie nehmen es nicht an, denn sie hören auf eine andere Stimme, auf die Stimme der Welt, mit der Gottes Gegner sie anspricht und der sie willig ihre Ohren öffnen .... Sie suchen nicht das «Leben», sondern den «Tod» .... sie lehnen Den ab, Der ihnen das Leben verheißet, und sie werden darum verharren in Sünde und Tod, weil es ohne Jesus Christus keine Erlösung gibt und keine Heimkehr ins Vaterhaus __Amen

BD 3465 "Mein Vater und Ich sind eins

Mein Vater und Ich sind eins ....
Diese Worte mußte Ich zu den Menschen sprechen, die nicht begreifen konnten, daß die Liebe, die ewige Schöpferkraft, aus der alles hervor gegangen ist, in Mir war und Mich also befähigte, das gleiche zu tun, was der Vater, der Erzeuger alles dessen, was ist, vollbringen konnte ....
Ich wollte den Menschen die Kraft der Liebe beweisen, die in Mir tätig war, und Ich wollte es ihnen verständlich machen, daß diese Kraft die Urkraft ist, die alles erstehen ließ .... und daß diese Kraft in einem Menschen wirkt, der in sich die Liebe ist.

Denn der Vater als die ewige Liebe vermählet Sich mit allem, was zur Liebe sich gestaltet hat und ist also eins mit ihm.
Es schließt Sich die Urkraft wieder mit dem zusammen, was als Kraftstrom von Ihr seinen Ausgang nahm, und somit ist der zur Liebe gewordene Mensch nicht mehr getrennt von Ihr ....
Und also wird auch die Kraft in ihrer ganzen Wirksamkeit zum Ausdruck kommen, wo die Vereinigung mit dem Vater stattgefunden hat, und es wird mächtig sein der von der ewigen Liebe erfüllte Mensch, er wird seine Macht und Kraft gebrauchen können und Dinge vollbringen, die außerhalb menschlichen Könnens liegen .... er wird Wunder zu wirken fähig sein, wie auch Ich über jene Kraft verfügte und sie zur Anwendung brachte, um den Menschen die Kraft der Liebe zu beweisen.

Ich wollte den Menschen die Macht der Liebe veranschaulichen, um sie zum Liebewirken anzuregen, um sie zu bewegen, Mir nachzufolgen und die Vereinigung mit dem Vater gleichfalls anzustreben ....

Doch die Menschheit begriff es nicht, denn ihr Geist war verfinstert durch die Lieblosigkeit, und die Finsternis des Geistes konnte nicht anders behoben werden als durch Liebeswirken, weil geistige Helligkeit die Durchstrahlung der Liebekraft Gottes zur Voraussetzung hat, diese aber nur dort sich äußern kann, wo Liebe geübt und empfunden wird ....

Geistige Helligkeit aber ist Licht, geistige Helligkeit ist Weisheit, die aus der Liebe geboren ist .... Und somit ist Licht und Kraft eins .... Weisheit und Liebe ist ohne einander nicht zu denken, wie also der Vater ohne den Sohn nicht zu denken ist .... die Liebe als Erzeugerkraft und die Weisheit als Ausstrahlung derer, als Licht, das keine Dunkelheit mehr aufkommen läßt.

Und es mußte göttliche Weisheit Mein Wesen erfüllen, als Ich als Mensch auf Erden wandelte, weil die Liebekraft in ganzer Fülle in Meine körperliche Hülle einströmte und sie fähig machte, Wunder zu wirken.

Doch die Menschen fassen es nicht, bevor sie nicht selbst zur Liebe geworden sind und die Kraft der Liebe an sich verspüren können. Die innigste Verbindung können sie eingehen mit Gott, ihrem Vater von Ewigkeit, sie können eins sein mit ihrem himmlischen Vater, der ewigen Liebe, gleichwie Ich eins war mit Ihm .... so sie nur in der Liebe leben und sich dadurch angleichen an die ewige Liebe, die Urkraft, von Der sie einst ihren Ausgang nahmen.

Von der ewigen Liebe durchstrahlt zu sein ist unvergleichliche Seligkeit .... wissend und mächtig zu sein und dieses Wissen und die Macht unmittelbar von Gott zu empfangen .... keine Trennung zu empfinden vom Vater, Dessen Liebe alles in Sein Bereich zieht, was sich Ihm nicht wider setzet ....Diese Seligkeit ist so überwältigend, daß sie der sterbliche Mensch nicht zu ertragen vermag. Dennoch kann er sie anstreben mit dem Bewußtsein, daß der Vater ihn zu Sich holt in das geistige Reich, so er die Vereinigung mit Ihm eingegangen ist auf Erden ....

Mein Lebenswandel auf Erden aber sollte den Menschen die Kraft der Liebe anschaulich machen, sie sollten die Bedeutung dieser erfassen lernen, um sich Meinen Lebenswandel als Vorbild zu nehmen und gleich Mir, den Vater, die ewige Liebe, zum Ziel ihres Erdenlebens zu wählen ....
Die Vereinigung mit Gott fand schon auf Erden statt, sichtbar in ihrer Auswirkung für die Menschen, die bar waren jeder Liebe und darum lichtlos, d.h. unwissend. Ihnen wollte Ich zu Hilfe kommen und ihnen den Weg weisen, aus dem Dunkel der Nacht in das helle Licht des Tages zu treten .... Ich lehrte sie und gab ihnen das Gebot der Liebe ....

Denn Gott war in Mir und also auch Seine Weisheit .... Ich war eins mit Meinem Vater.... für die Menschheit unverständlich .... Ich war verschmolzen mit Ihm auf ewig, denn zur ewigen Liebe kehrt alles zurück, was zur Liebe sich gewandelt hat .... __Amen

BD 5925 «In Meinem Namen» sollet ihr den Vater bitten

In Meinem Namen sollet ihr den Vater bitten, auf daß ihr Erhörung eurer Bitten findet .... Dies waren Meine Worte, die Ich zu den Menschen sprach, als Ich noch auf Erden wandelte ....
Wie sind diese Worte nun zu verstehen, um von euch beherzigt werden zu können? ....
Ich habe auf Erden gelehrt und gelebt als Mensch Jesus, Der mit dem Vater in so inniger Verbindung stand, daß Er in Dessen Willen ganz und gar eingegangen war, daß also der Vater Selbst aus Ihm sprach, daß Er Sein Denken und Handeln leitete, daß Er nur ausführte, was des Vaters heiligster Wille war ....

Also konnte Er auch die Worte aussprechen:
Worum ihr den Vater in Meinem Namen bitten werdet, das wird Er euch geben ....

Denn nicht der Mensch Jesus sprach, sondern der Vater, Der in Ihm war ....

Mich Selbst konnte kein Wesen schauen, denn Ich bin ein Geist, Der unbegreiflich ist für alles Wesenhafte, das aus Mir, dem Vatergeist, hervorging.

Denn wer Mich schauen will, der müßte das ganze Universum, die geistige und die materielle Welt, in sich aufnehmen .... er müßte also größer sein als Ich, um Mich fassen zu können in Meiner Unendlichkeit, in Meiner unübertrefflichen Licht- und Kraftfülle.

Keinem von Mir erschaffenen Wesen ist das möglich, da es eine Ausstrahlung Meiner Selbst, ein Licht«funke», ist, der niemals fähig wäre, das ewige Licht, den Urquell aller Kraft sich vorzustellen als etwas Begrenztes, für ihn Schaubares ....

Doch es konnte Sich das Ewige Licht und der Urquell aller Kraft eine Form dienstbar machen und in dieser Form Sich manifestieren, um nun schaubar zu sein dem Wesenhaften, das Ihn zu schauen begehrte ....Und diese Manifestation fand statt in dem Menschen Jesus, Der die dazu nötigen Bedingungen erfüllte ....Es verkörperte Sich also Mein ewig unergründlicher Geist in Ihm, und so wurde Ich Mensch .... Jesus wurde Gott ....

Denn nur die Außenform war Mensch, das diese Form Erfüllende aber war Gott ....
Ihr rufet also nun Gott an, wenn ihr Jesus Christus rufet ....

Verstehet recht, so ihr den Vater in Meinem Namen um etwas bittet .... so ihr «Gott» in Jesus Christus anrufet .... Dann erkennet ihr Mich Selbst an oder auch .... ihr erkennet Jesus Christus an, ihr glaubet an Meine Menschwerdung in Ihm, ihr bekennet euch zu Mir, weil ihr euch zu Jesus Christus bekennet ....

Mein Name ist für euch der Name eures Gottes geworden, und ihr könnet nun auch in vollstem Glauben auf die Erhörung eures Gebetes hoffen, denn Ich habe euch Selbst die Zusicherung gegeben, daß ihr nicht vergeblich bittet, so ihr den Vater «in Mir» anrufet, in «Jesus Christus» ....

Ich wußte als Mensch Jesus um das Erreichen Meines Zieles, Ich wußte um Meine Mission, deren Krönung die völlige Vergöttlichung war, so daß die ewige Liebe Selbst in Mir Aufenthalt nehmen konnte ....
Ich wußte um die völlige Verschmelzung Meines Körpers und Meiner Seele mit dem Liebegeist von Ewigkeit ....
Darum konnte Ich euch auch auf Erden schon diese Zusicherung geben, daß ihr Erhörung findet, so eure Gebete in Meinem Namen gerichtet sind zur ewigen Liebe, denn damit bekundet ihr, daß ihr an Mich glaubet, daß Ich Selbst euch als Jesus Christus erlöset habe vom ewigen Tode .... und euren Glauben lasse Ich wahrlich nicht zuschanden werden .... __Amen

BD 7117 Problem der Dreieinigkeit .

Die göttliche Dreieinigkeit ist eines der vielen Probleme, die zu schwer lösbar gemacht wurden durch eine völlig irrige Darstellung.
Die einfache, allen Menschen verständliche Erklärung wird darum nicht angenommen, weil das Denken der Menschen verwirrt worden ist durch Begriffe, die für menschlichen Verstand unfaßbar sind, aber gerade deshalb als unantastbar beibehalten werden und sogar das Nachdenken darüber den Menschen untersagt wird.

Leicht verständlich und erklärbar wird dieses Problem aber jedem Menschen werden,
der die "Menschwerdung Gottes" in Jesus begreift, der die Wesenheit Gottes nicht zu personifizieren sucht .... der den «alles erfüllenden Geist» als "Gott" erkennt und dem es verständlich ist, daß Sich die «nicht»-«vorstellbare» Gottheit manifestierte in Jesus, um den von Ihr erschaffenen Wesen ein "schaubarer" Gott sein zu können ....

Diese also werden auch die Begriffe: Vater.... Sohn .... und Geist nun nicht mehr falsch denken lassen, denn für diese gibt es nur «ein» Wesen, Das in Sich «Liebe, Weisheit» und «Kraft» vereint ....

Die Liebe ließ alles erstehen und ist sonach der Erzeuger, der " Vater" ....
Und aus Ihm ging auch der "Sohn" hervor, in Dem Sich der Vater manifestierte.

Aber es ist der Sohn auch die "Weisheit", denn nur die «Liebe» ist das Feuer, aus dem das "Licht" erstrahlt .... Liebe und Weisheit sind sonach nicht voneinander zu trennen, wie Vater und Sohn «eins» sind.

Und wiederum ist die Liebe auch «Kraft», die sich jedoch immer nur in höchster Weisheit äußert.
Es ist der "Geist" aus Gott Seine ständige Liebeausstrahlung, die allem noch Unvollendeten zur letzten Vollendung verhilft ....

Es kann also immer nur «ein» Wesen als Gott Vater, Sohn und Geist verstanden werden, ein Wesen, Dessen Inbegriff Liebe, Weisheit und Kraft ist ....

Daß dieses Wesen Sich in dem Menschen Jesus manifestierte, berechtigt nicht dazu, nun aus der Gottheit ein zweifaches Wesen zu machen, Das getrennt angerufen werden kann .... und diesem zweifachen Wesen dann noch eines als "Geist" hinzuzugesellen, Das wiederum angerufen wird von denen, die sich nicht selbst durch dieses Problem hindurch arbeiten, sondern einfach annehmen, was unerleuchtete Denker predigen.

Und daß dies der Fall ist, das beweiset, daß es für viele Menschen nicht möglich ist, in «Jesus Christus» den « Vater» anzurufen, daß sie zumeist nicht begreifen können, daß Gott Selbst ihnen «nur» in Jesus Christus erreichbar ist, daß der dreifache, verschiedene Anruf immer nur an «ein» Ohr dringt, daß die Ewige Gottheit nicht gespalten werden kann, daß Sie Selbst Sich in Jesus Christus den Menschen nahebrachte, die den ewigen, alles-umfassenden und erfüllenden Geist nicht zu fassen vermochten ....
Die Begriffe:
Vater, Sohn und Geist veranlassen euch Menschen, die ihr noch unerweckten Geistes seid, euren Gedanken und Gebeten immer noch verschiedene Zielrichtungen zu geben ....

Ihr rufet Gott Vater an, ihr rufet zu Jesus, und ihr rufet auch den Geist an, daß er zu euch kommen möge ....
Aber ihr werdet erst dann recht beten, wenn für euch diese Drei «ein» Begriff geworden sind, wenn ihr nur «ein» Wesen anrufet, Das in Sich die Liebe .... den Vater, die Weisheit .... den Sohn, und die Kraft .... den Geist, vereinet, und ihr dann auch erst das Problem der Dreifaltigkeit Gottes recht gelöst habt.

Denn wenngleich die Lehre über die "dreipersönliche Gottheit" mit dem Zusatz erweitert ist: «Diese Drei» sind eins .... so ist doch diese Lehre eine große Irreführung der Menschen, die sich in weiteren irrigen Ansichten auswirkt ....
Denn gerade in dem «Anruf Gottes in Jesus» liegt eine übergroße Kraft, derer ihr aber verlustig geht, die ihr noch unter falschen Vorstellungen lebt und euch nicht davon zu lösen vermögt.
Ein ernsthaftes Nachdenken darüber würde euch und eurer Erkenntnis wohl viel nützen, aber dieses unterlasset ihr, weil ihr Sklaven geworden seid, wo euch aber von Gott volle Freiheit geschenkt wurde ....
Ihr aber solltet diese eure geistige Freiheit nützen, und Gott Selbst wird euch wahrlich auch verhelfen, daß euer Denken sich kläre, denn Er ist Selbst das Licht, und Er will auch mit Licht alle versehen, die nach Licht verlangen .... __Amen

BD 5348 Christusproblem .... Schaubarer Gott

Ihr bekennet euch zu Mir, und also bekenne Ich euch auch vor Meinem Vater....
Was das heißen soll, werdet ihr dereinst erfahren an euch selbst, wenn ihr eingehet in das Reich des Friedens, wo euch Liebe entgegen strahlt, die von Mir ausgeht, wo der Vater euch mit Seiner Liebe umfängt, weil ihr durch Jesus Christus zu Ihm gefunden habt .... weil ihr die Kraft bezoget aus dem am Kreuz erworbenen Gnadenschatz und mit dieser Kraft eure Wesenswandlung vollzogen habt und also zur Liebe geworden seid.

Ohne Anerkennen Meines Erlösungswerkes würdet ihr aber niemals den Weg finden zur ewigen Liebe, denn ihr selbst seid aus eigener Kraft zu schwach und brauchet unwiderruflich Meine Hilfe, Meine Gnade und Meine Kraft, die Ich euch aber nur zuwenden kann, wenn ihr Mich anerkennet als Erlöser der Welt .... als Gottes Sohn, Den die ewige Liebe zu euch Menschen sandte, um euch zu retten ....

__Es ist ein Wesen, Das aus Mir hervor gegangen ist, zur Erde gestiegen und nahm Mich, den Vater, in aller Fülle in Sich auf. Es ließ sich gänzlich durchstrahlen von Meiner Liebekraft und konnte nun auch den Erdenkindern den Weg weisen zu Mir, der aber nur über dieses Wesen, über Jesus Christus führt.
Ihr könnet nicht Jesus Christus ausschalten, Ihn umgehen und glauben, auf einem anderen Wege auch zu Mir zu gelangen. Ihr müsset euch Ihm anschließen, ihr müsset Ihm nachfolgen, ihr müsset Ihn bekennen vor der Welt ....
Dann erreichet ihr auch sicher euer Ziel ....
Jesus Christus führt euch zu Mir hin, zum Vater bringet Er euch, Der Gestalt angenommen hat durch Ihn, Der nun Sich euch schaubar vorstellt in Jesus Christus, dem Erlöser der Welt .... Ihr werdet das schwer verstehen, doch nur so lange, wie ihr noch nicht wisset, daß Mein Urwesen Liebe ist, daß Ich ein Geist bin, Der die ganze Unendlichkeit erfüllt und Der Sich also manifestierte in Jesus Christus, um euch Menschen ein schaubarer Gott zu sein, Dem ihr euch wie Kinder anvertrauen könnet, Der euer Vater ist von Ewigkeit und auch als Vater von euch geliebt werden will ....
Ich und Er ist eins, denn es war Meine unendliche Liebe, die Mich zu Meinen Erdenkindern zog, die sie errettete aus tiefster Nacht, aus den Banden des Satans durch den Tod am Kreuze.

Daß Ich Mich einer menschlichen Form bediente, war notwendig, weil Ich als Geist weder leiden konnte noch euch ein sichtliches Werk der Erlösung am Kreuz hätte bieten können, solange ihr selbst nicht geistig schauen konntet und nur das für euch von Eindruck war, was menschlicher weise vollbracht wurde.
Doch auch diese menschliche Form war Mein Werk, die darin Sich bergende Seele war Mein Werk, nur war Sie als selbständig hinausgestellt, um Sich Selbst zur höchstmöglichen Vollendung zu bringen, die der Mensch Jesus auch auf Erden erreicht hat durch Seine Liebe zu den Mitmenschen und Seinen Tod am Kreuze.
Die «Liebe» aber war Ich Selbst .... Der Sich nun also in ihm barg als ewige Gottheit, bis Jesus verklärt aufstieg zum Himmel ....
__Ihr Menschen könnet Jesus Christus nicht von Mir trennen, denn Ich war in Ihm und also Er in Mir ....
Jesus Christus war die Liebe Selbst, also war Er auch Gott, Der in Sich die Liebe ist .... Und alle Wesen, die sich zur Liebe gestalten, sind gleichfalls verschmolzen mit Mir und werden Mich schauen dürfen in Jesus Christus, Der Mich auf Erden in aller Fülle aufgenommen hat, Der die Verschmelzung mit Mir schon auf Erden vollzog und ewig nicht mehr außer Mir sein kann .... __Amen