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Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Fri, 17 Feb 12 um 13:52 CET
(Zuletzt bearbeitet am Friday, 17. February 2012 um 16:32 CET)

Ich möchte gerne einmal die Schriftstellen zum Thema Erste und Letzte (auch im Zusammenhang mit Rangeifer und Rangsucht) etwas zusammentragen und genauer betrachten. Ich lade herzlich ein, andere Schriftzitate und eigene Gedanken dazu einzubringen.

In Haushaltung Gottes, Band 1, Kap. 15,15 ff spricht Cahin in der Not zum Geist des ermordeten Bruder Ahbels: "Mich hungert stark nach einer Speise des Lebens, die Leben in sich hat und nicht den Tod, so wie das Fleisch der Schlange und ihr kaltes Blut. Denn siehe, Bruder, da mir nun die Erkenntnis kam vom Grunde meines Seins, wie ich war ehedem, und wie ich jetzt bin, so empfinde ich starke Reue und einen grossen Hunger und einen brennenden Durst nach der göttlichen Liebe und nach ihrer grossen Barmherzigkeit! Denn siehe, ich weine ohne Stimme, und die Reue ist ohne Tränen bei mir; daher sättige mich mit der Stimme der Liebe und lösche meinen grossen Durst mit den Tränen der Reue! Denn höre und vernimm: Ich, der Grösste, wurde kleiner denn der Staub; ich, der Stärkste, bin geworden schwächer denn eine Mücke; und ich der Leuchtendste, wurde schwärzer denn der Mittelpunkt der Erde! Und so bin ich jetzt vor dir, der aus mir ward ein kleiner Geist und jetzt schon grösser ist in allem, wie ich es war damals, als noch nicht war die Welt, da ich mich habe selbst gefangen in meiner allzugrossen Stärke und wurde daher der Schwächste unter allen; denn da verloren, die viel hatten, vieles, die wenig hatten, weniges, und ich, der alles hatte, verlor auch alles, und alles durch meine Schuld, und die anderen ihr vieles und weniges auch nur durch meine brennende Schuld. O Bruder Ahbel, zaudre deshalb nicht, und reiche mir ein Gericht von einer Lebensspeise zur Erlangung der Stimme zum Weinen, und reiche mir Segenlosem einen Trank, damit ich nicht verschmachte in der Reue ohne Tränen!"
Da betrat Ahbel wieder die Feste der Erde und ging vollends hin zum Cahin körperlich und sprach zu ihm: "Cahin, du schwacher Bruder meines Leibes und Sohn Adams und Evas, stehe auf und folge mir! Ich will dich wieder zurückführen zu den Eltern und all den Geschwistern; da wirst du finden in der Fülle, woran dir so sehr gebricht, und sollst gesättigt werden und stillen allen deinen Durst.
Aber so du satt wirst geworden sein und gelöscht wird sein dein brennender Durst, dann gedenke des Herrn in Seiner Liebe und Seiner erbarmenden Gnade, und bedenke, dass das Erste das Letzte und das Letzte das Erste ist! Und nun folge mir in aller Geduld und Sanftmut - und alle deine Stärke sei künftighin Geduld, und alle deine Kraft sei künftighin die Sanftmut -; und so wirst auch du noch Gnade finden vor Dem, dessen Liebe unendlich ist und keine Grenzen hat in alle Ewigkeiten der Ewigkeiten."

---
Was legt Ahbel da konkret seinem Bruder nahe, wenn er sagt: "...bedenke, dass das Erste das Letzte und das Letzte das Erste ist!" ?
Was bewegt andere beim Lesen dieses Ausschnittes aus dem 15. Kapitel?



Re: Erstes und Letztes
von therapeutisches Rendevous Beitrag bearbeiten   Fri, 17 Feb 12 um 21:14 CET
 
Das weißt du alles nicht? Du hast kein Licht in dir!

Hast du kein Licht in dir, so hast du dich nicht demütig und liebtätig für das Licht Jesu Christi bereitet!!

Wer das Licht nicht aufnimmt, ist noch sehr böse!
Wer das Licht aufgenommen hat, versteht die Schrift Gottes!
Ich verstehe sie und ich gebe euch weiter, was ihr Bösewichte tun könnt, wie es der Vater will, wie auch nachzulesen ist.

Was redest du dann als Weltidiot über mich? DU hast ruhig zu sein laut dem Vater im Himmel!! Ich habe dir zu erklären, du kannst Fragen stellen. SO ist die gerechte Ordnung zwischen einem Blinden und einem Sehenden!

Woher willst du ohne Licht wissen, was ich zu tun habe?

Aus deiner Finsternis?

Sieh an, wie du bösartig richtest!

Und SO wirst DU gerichtet!

Mach nur weiter, so du das unbedingt willst! Aber gibt dann ja nicht anderen die Schuld für die Folgen deiner BOSHEIT!



Re: Erstes und Letztes
von therapeutisches Rendevous Beitrag bearbeiten   Fri, 17 Feb 12 um 23:21 CET
 
Und hättest du bereut wie Cahin, würdest du verstehen, was er redet.

Du bist noch unendlich ärger als Cahin, der aus seinem Fehler gelernt hat, du mordest weiter und weiter und weiter und willst dennoch Erlösung.

Nichts da, das geht nicht.

Auch mich willst du richten, weil ich das aufzeige. Du wirst immer ärger, willst nur ERLÖSUNG HABEN statt wirklich aus ganzem Herzen zu bereuen. Das kennst du überhaupt nicht.

Du glaubst nicht an Jesus Christus, sondern ausschließlich an deinen Wahn, in dem du nicht so bist, wie du wirklich bist, und bist deswegen auch sehr gefährlich.

Der Beweis liegt auf der Hand: Du verstehst nichtmal, was Cahin sagt, nachdem er bereute. Du bist noch lange nicht soweit in deinen Gefühlen, sondern VIEL VIEL VIEL ÄRGER!



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sat, 18 Feb 12 um 8:55 CET
 
Mein Bruder vom therapeutischen Rendevous
"Wenn es nicht recht war, was Ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du Mich?" (JESUS Christus entgegnet dies seinem Verkläger in Johannes 18,23)

Wo hätte ich dir denn je etwas geboten, das du zu tun habest? - JESUS Christus hat uns alle zur Freiheit berufen! - Und so bist du willkommen, dich einzubringen, wie du es vermagst. Willst du unser Verkläger bleiben, so steht dir solches frei, aber wundere dich nicht, wenn du auf wenig Liebe stösst. Für mich persönlich hat sich folgendes Wort JESU bewährt und als glaubwürdig erwiesen: "Wer die Menschen bessern will, der bessere zuerst sich selber und lebe gerecht, so werden die anderen ihm nachfolgen." Und: "Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!" (JESUS in Matthäus 7,12 unter dem Titel Die Goldene Regel). - Wenn du also fortwährend den Stab über uns Sünder brichst, so werden wir mehr und mehr abgestumpft und lassen dich irgendwann unbeachtet stehen. - Können wir mehr tun, als uns unserer Schwäche eingedenk bleiben und uns unserem Nächsten gegenüber in der Nächstenliebe üben, indem wir nachsichtig und im Geiste der Vergebung und Versöhnung miteinander Umgang pflegen? - Dürfen wir als Sünder nicht mit dem Wort JESU umgehen? - Wenn so, wer unter den Sterblichen dürfte sich da noch mit dem Wort Gottes befassen und sich JESUS zuwenden?

Weisst du, was mit einem Kinde geschieht, wenn es stets zu hören bekommt, dass es alles falsch macht und sich keine Mühe gebe? - Es verkümmert und seine Lebensfreude zerbricht daran; schliesslich vermag es tatsächlich nichts Rechtes mehr zuwege zu bringen. Weisst du, was mit einer Pflanze geschieht, wenn sie vom Gärtner mit Schmutz beworfen und mit Kübeln eiskaltem Wasser "reingewaschen" wird? - Sie geht ein - sie stirbt! Weisst du, was mit einem Hund geschieht, der vom Halter täglich geschlagen und misshandelt wird? - Der Hund wird aggressiv und gefährlich.

Mein Bruder vom therapeutischen Rendevous, können wir mehr tun, als dich als Mensch unter Menschen willkommen zu heissen? - Im nächsten Beitrag etwas zum würdigen Rangverhalten des Joseph, von dem geschrieben steht, dass er der gerechteste Mensch der Erde war:



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sat, 18 Feb 12 um 9:09 CET
 
Als Joseph sein Dankgebet beendet hatte, da erst nahm er ganz untenan mit den Seinen Platz am königlich bestellten Tische des Cyrenius. Cyrenius aber eilte sogleich hin zum Joseph und sprach zu ihm: "Nein, nein, mein erhabenster Freund und Bruder! Das geht nicht an; denn dieses Fest geht dich an und nicht mich! Daher ist dort zuoberst des Tisches dein Platz, und nicht hier zuunterst! Erhebe dich demnach, und lasse dich von mir selbst dort zuoberst am Tische, da er mit Gold gedeckt ist, hinsetzen, und das mit allen dir Angehörigen! Hier aber werden meine Leute sitzen und liegen; denn so habe ich selbst es angeordnet!"
Joseph aber sprach: "Cyrenius! Siehe, eben darum, da ich dein aufrichtigster Freund und Bruder bin, bleibe ich mit den Meinen hier auf diesem Platze sitzen! Denn bei mir verlierst du nichts, wenn ich auch hier auf dem untersten Platze sitze; aber bei deinen grossen Staatsamtsgefährten verlierst du viel, so du sie nicht obenan setzest! Daher lasse die Sache also gut sein! Auf der Welt solle die Welt ihren Vorzug haben; im Reiche Gottes aber wird erst der ganz umgekehrte Fall sein, - denn dort werden die Letzten die Ersten sein beim Tische Abrahams, Isaaks und Jakobs!"
Der Cyrenius aber sprach: "O Bruder! Ich habe mich gefreut auf diesen Tag, dass ich dir, einem Königssohne, auch eine königliche Ehre antäte! Nun aber ist die Hälfte meiner Freude dahin, indem ich gerade dich, dem alles das gilt, ganz untenan sehen muss! Bruder! Gehe und setze dich doch wenigstens auf den Mittelplatz, auf dass ich dir beim Tische doch näher bin!" Und der Joseph sprach: "Aber mein geliebtester Bruder, du wirst doch nicht kindisch sein!? Du weisst ja, dass ich allzeit und überall in der Ordnung bleiben muss, die mir Gott der Herr vorschreibt in meinem Herzen! Wie willst du mich denn über diese Ordnung hinaus versuchen wollen?! Setze du obenan deine Grossen und Glänzenden; und du als Herr kannst dich hinsetzen, wohin du willst, indem dir jeder Platz am Tische gebührt! Und somit ist diese Sache abgetan; am goldenen Gedecke werden deine Grossen schon den ersten Platz erkennen und werden sich höchst geehrt fühlen, so du ihnen solche Ehrenplätze ganz einräumst und selbst einen niedereren für dich erwählest!"
Der Cyrenius verstand die Worte Josephs, wies darauf seinen Grossen die ersten Plätze an, er selbst aber setze sich mit der Tullia an der Mitte des Tisches. Und so war alles wohl geordnet: die Grossen waren voll Freude, dass sie obenan sassen, Cyrenius war vergnügt in der Mitte, und Joseph mit den Seinen war überheiter, dass er auch bei diesem grossen Glanzfeste in der Ordnung Gottes verbleiben konnte.
(aus Die Jugend JESU, Kapitel 142,2 ff)



Re: Erstes und Letztes
von therapeutisches Rendevous Beitrag bearbeiten   Sat, 18 Feb 12 um 18:20 CET
 
GEJ 1, 71. Kapitel

01] Nach diesem Bescheide frage Ich den Obersten, ob in diesem Orte es keine Kranken gäbe. Und der Oberste spricht: "Freund, so du dich auch etwa auf die Heilkunde verstehst, so heile mein Weib! Denn sie leidet bereits ein volles Jahr an einem geheimen Leiden, das kein Arzt erkennt. Vielleicht wäre es der Tiefe deiner Weisheit möglich, das Übel zu erkennen und dem Weibe davon zu helfen!?"

02] Sage Ich: "Ich sage es dir: Dein Weib ist gesund! Sende nach ihr!"

03] Der Oberste sendet sogleich einen Diener dahin, und diesem kommt des Obersten Weib schon an der Schwelle ganz heiter und gesund entgegen und begibt sich mit ihm sogleich zum Obersten hin. Dieser aber erstaunt sich darob über alle Maßen und sagt zu Mir: "Freund! Du bist ein Gott!"

04] Sage Ich: "So seid denn ihr Menschen doch alle gleich! Wenn ihr nicht Zeichen seht, da glaubt ihr nicht. Aber ihr seid nun dennoch selig, so ihr doch noch glaubt der Zeichen wegen; so aber jemand auch der Zeichen wegen, die Ich verrichte, nicht glauben sollte, der ist dem Tode verfallen.

05] Aber in der Folge werden nur jene Menschen selig werden, die ohne Zeichen bloß der Wahrheit Meines Wortes glauben werden und werden leben danach! Diese werden dann in sich erst das wahre lebendige Zeichen finden, welches da heißt das ewige Leben, und das wird ihnen dann niemand mehr nehmen können.

06] Du hast nun eine Freude, daß Ich dein Weib gesund gemacht habe bloß durch den Willen Meines Herzens, und fragst dich in einem fort: ,Wie ist das möglich?´ Ich aber sage dir: So ein Mensch lebte nach der inneren reinen Wahrheit und käme dann selbst in solche Wahrheit und hätte keinen Zweifel mehr in seiner Wahrheit, so könnte er zu einem dieser die Gegend umlagernden Berge sagen: ,Hebe dich und falle ins Meer!´ - und der Berg würde sich heben und fallen ins Meer!

07] Aber da in dir wie in gar vielen solche Wahrheit nicht wohnt, so könnt ihr nicht nur keine solchen Taten verrichten, sondern ihr müßt euch obendrauf noch über Hals und Kopf verwundern, so Ich, Der Ich solche Wahrheit in aller Fülle in Mir habe, vor euren Augen Taten verrichte, die allein durch die Macht der innersten lebendigen Wahrheit verrichtet werden können!

08] In solcher Wahrheit wird erst der Glaube, welcher da ist im Menschen des Geistes rechte Hand, lebendig und tatkräftig; und des Geistes Arm reicht weit und verrichtet große Dinge!

09] Werdet ihr durch solche Wahrheit in euch eures Geistes Arme hinreichend gestärkt haben, so werdet ihr das tun, was Ich nun vor euch getan habe, und werdet nebst dem ganz klar einsehen, wie solches noch um vieles leichter möglich ist, als mit den Leibeshänden vom Boden heben einen Stein und ihn schleudern mehrere Schritte vor sich hin!

10] Lebet daher nach solcher Meiner Lehre! Seid Täter und nicht bloß eitle Hörer und Bewunderer Meiner Worte, Lehren und Taten, so werdet auch ihr das in euch selbst überkommen, was ihr nun an Mir so hoch bewundert!

11] Ich aber zeige euch das nicht von Mir Selbst, sondern aus Dem, Der solches Mich gelehrt hat vor der Welt. Und Dieser ist es, von Dem ihr saget, daß Er euer Vater sei, – ihr Ihn aber nicht kennet und noch nie erkannt habt! Der aber, von Dem ihr saget, daß Er euer Vater sei, ist es, von Dem alle Dinge sind, als: Engel, Sonne, Mond und Sterne und diese Erde mit allem, was in ihr und was auf ihr ist!

12] Wie dieser Vater aber Mich gelehrt hat vor aller Welt, so lehre nun auch Ich euch, auf daß der Vater, Der nun in Mir lebet, auch in euch Wohnung nehmen und in euch, so wie in Mir, zeugen möchte die urewige reine Wahrheit aus dem ewigen Urfundamente, das da heißt und ist die Liebe in Gott, die aber da wieder ist das eigentliche Wesen Gottes Selbst!

13] Lasset euch sonach nicht so sehr hinreißen von den Zeichen, die Ich vor euren Augen verrichte, auf daß ihr nicht in einen toten, gerichteten Glauben kommt, der nichts nütze ist, sondern lebet und handelt nach dem, was Ich euch lehre, so werdet ihr es in euch selbst überkommen, darob ihr euch nun über die Maßen verwundert über Mich; denn ihr seid alle berufen, ebenso vollkommen zu sein, wie der Vater im Himmel Selbst vollkommen ist! Nun wisset ihr alles; tut danach, und ihr werdet es in euch gewahr werden, ob Ich euch die Wahrheit gesagt habe oder nicht! Prüfet sonach durch die Tat Meine Lehre, aber mit allem Eifer, weit entfernt von jeglicher Lauheit, und ihr werdet erst dadurch erfahren, ob diese Lehre von einem Menschen oder ob sie von Gott ist!"

14] Nach dieser wichtigen Belehrung sagt der Oberste: "Nun fängt es an zu dämmern in mir! Es liegt zwar in allem dem eine unberechenbar tiefe Weisheit, die für uns ganz gewöhnliche Menschen im ersten Moment schwer zu fassen ist; aber es liegt daran eben nicht gar viel. Denn so man erst durchs Handeln darnach zur rechten Einsicht gelangen kann, so lasse ich nun alles weitere Grübeln und werde, nachdem ich durch Jonael in die ganze Lehre werde eingeweiht sein, mich sogleich aufs volle, ganz ernste Tun verlegen. Und bei diesem Vorsatze verbleibe es!"

15] Sage Ich: "Gut so, Mein Freund; so du aber auf diese Weise zum Lichte gelangen wirst, da laß dies dein Licht auch deinen Brüdern leuchten, so wirst du dir damit einen Lohn im Himmel bereiten!" Nun aber begeben wir uns nach Sichar; denn Ich habe dort auch noch einiges zu verrichten. Und so gehen wir weiter!"

Hier steht recht deutlich, dass das, was ich tue, gottgewollt ist und was du fühlst, denkst und tust Gott ein Greuel ist. Tu BUßE, wenn du weißt, was das heißt.



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sun, 19 Feb 12 um 8:59 CET
 
Mein Bruder
Ich habe zwar in deinem Beitrag nichts gefunden, das direkt Bezug hätte auf Erstes und Letztes. Aber es kann ja sein, dass du sehr wohl etwas siehst, das ich nicht erkenne. Danke für dein Zitat, und schönen Sonntag wünscht
Frieda



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sun, 19 Feb 12 um 9:26 CET
(Zuletzt bearbeitet am Sunday, 19. February 2012 um 10:40 CET)
 
JESUS spricht: "Ei, ei, seid ihr Kinder des Donners oder Kinder Gottes? Der Blitz zerstört und vernichtet, dahin er schlägt; aber die Kinder Gottes haben eine andere Waffe und die heisst: Geduld, Sanftmut und Liebe.
Diese Menschen (falsche Propheten) sind ...der Meinung, dass sie Gott einen guten und Ihm wohlgefälligen Dienst erweisen. Ihr werdet mit derlei Menschen noch gar oft zusammenkommen, und es werden sich viele von ihnen bekehren. So wir sie aber gleich mit Blitzen aus den Wolken vertilgen würden, vermöchtet ihr sie dann auch noch zu bekehren? Darum nur nicht gleich zu den Blitzen die Zuflucht nehmen! Die Wahrheit ist der beste Blitz gegen falsche Lehrer und Propheten! Ihr möget eher alle Meere der Erde austrocknen, als dem Strome der Wahrheit je einen Damm setzen. Mit Mir werdet ihr alles vermögen, ohne Mich aber vermag niemand irgend etwas; denn Ich bin die Wahrheit, das Licht und das Leben! - Verstehet ihr das wohl?"
Sagt Philippus: "Ja, Herr, so Du immer so, wie jetzt, bei uns bliebest, dann ginge es freilich wohl; aber Du wirst nach Deiner oftmaligen Ankündigung also nur noch eine kurze Zeit unter uns verbleiben, und dann wird es nicht so wirksam gehen wie jetzt, wo Du sichtbar unter uns wirkst!"
Sagt JESUS: "Ich werde euch wohl wesentlich verlassen, das heisst mit dem Wesen dieser Meiner Persönlichkeit, da solches geschehen muss, damit Ich für euch wie für alle, die durch euch an Mich glauben werden, eine ewige, allerseligste Wohnstätte bereite; aber mit Meinem Geiste, der die Unendlichkeit erfüllt, bleibe Ich bei euch bis ans Ende der Welt, und das wirksamer denn jetzt, und ihr werdet dann noch Grösseres wirken denn Ich Selbst nun.
In wem Meine Lehre - also Mein Licht und somit die ewige Wahrheit - verbleibt, in dem verbleibt auch Meine Kraft und Meine Macht. Was wollt ihr dann noch mehr?"
Sagt Philippus: "Herr, Dich Selbst, da wir Dich über alles lieben!" Sagt JESUS: "Auch das soll euch völlig gewährt sein; denn wahrlich sage Ich euch: Wo je nur zwei oder drei ernstlich in Meinem Namen versammelt sein werden, da werde auch Ich mitten unter ihnen sein, und das entweder sichtbar oder wahrnehmbar wirkend im Geiste, und das wird etwa doch auch Meine Wesenheit sein?! Seht, in den späteren Zeiten, wenn die Menschen mehr und mehr in allerlei Wissenschaften und Künsten bewanderter sein werden, als sie jetzt sind, da werde Ich sichtbar wohl nur höchst selten unter ihnen erscheinen, aber desto bündiger wirken durch Meinen Geist. Und Ich sage es euch: Diese Menschen werden um so seliger werden, weil sie das, was ihr nun sehet, nicht sehen, aber dennoch ungezweifelt glauben und danach leben werden! Ihr liebt Mich, weil ihr Mich sehet; die in den künftigen Zeiten aber werden Mich lieben, ohne Mich je gesehen zu haben. Wie erst werden sie Mich dann lieben, so sie Mich sehen werden in Meinem Reiche! Darum habe Ich euch schon einmal ein Bild gezeigt, wo es geheisset hat: Und so werden leicht die Ersten die Letzten und die Letzten die Ersten werden! Denn wahrlich, es gehört mehr dazu, nichts zu sehen und doch zu glauben und zu leben nach dem Glauben, als alles zu sehen und dann erst zu glauben und danach zu leben! - Seid ihr alle nicht auch dieser Meinung?"
Sagt Lazarus: "Das ist ganz sicher; denn nichts zu sehen und dennoch überfest zu glauben, ist offenbar von grösserem Verdienste, als alle die vielen Zeichen zu sehen und die vielen Reden und Lehren, die einen mit unwiderstehlicher Gewalt zum Glauben zwingen, aus dem rein-göttlichen Munde zu hören, und darauf erst zu glauben. Und so wird der Schwächste im Glauben an Dich, o Herr, und doch mit dem gewissenhaften Handeln danach offenbar eher den höchsten Himmel verdienen als unsereiner, der den stärksten Glauben hat, den untersten. Oh, das ist mir wenigstens ganz einleuchtend!"
Sagt hier der Jünger Andreas: "Mir noch nicht! Können wir denn dafür, dass wir gerade jetzt auf der Welt sind? Wir werden doch in dieser ersten sehr kritischen Zeit Last und Hitze zu tragen haben, und dafür sollen wir dann ohne unser Verschulden die Letzten sein? Das klingt wahrlich etwas sonderbar!"
Sagt JESUS: "Das klingt nur dem sonderbar, der Meine Worte noch immer nicht versteht! Ist denn das etwas, wenn jene Menschen so angesehen werden wie ihr Ersten und ihr Ersten nicht für mehr denn sie als die Letzten?! Oder wenn du einmal selig in Meinen Himmeln sein wirst, wirst du darum dann etwa weniger selig sein, wenn der Letzte auch so selig sein wird wie du? Siehe, wie sehr blind du noch bist! Ich sage euch: Die Eifersucht findet leider auf der Erde statt, - aber im Himmel wird davon ewig nichts mehr zum Vorscheine kommen; denn ein Eifersüchtiger wird da nicht hineinkommen.
Im Himmel wird nur der der Erste und Grösste sein, der sich der Geringste und Kleinste dünken wird; denn das werde euer Ruhm, dass ihr alle den Kindlein gleich werdet in eurem Gemüte! Wer in seinem Gemüte nicht wird wie die Kinder, der wird ins Reich Gottes nicht eingehen können; denn der Weg zum Himmel ist ein gar enger und ist belegt mit allerlei Dronen. Das grösste Dornenhindernis aber ist und bleibt der Hochmut und die ganze Legion seiner Abarten.
Darum hüte sich ein jeder vor dem Ehrgeiz, weil er der Vater des Neides, der Selbstsucht und am Ende, wenn er seine Nahrung findet, des dicksten Hochmuts ist, der in der Hölle seine Urheimat hat! - Hast du, Mein Jünger, das verstanden?"
(aus Das Grosse Evangelium Johannes, Band 6, Kap. 235,11 - 236,12)



Re: Erstes und Letztes
von therapeutisches Rendevous Beitrag bearbeiten   Sun, 19 Feb 12 um 12:10 CET
 
15] Sage Ich: "Gut so, Mein Freund; so du aber auf diese Weise zum Lichte gelangen wirst, da laß dies dein Licht auch deinen Brüdern leuchten, so wirst du dir damit einen Lohn im Himmel bereiten!" Nun aber begeben wir uns nach Sichar; denn Ich habe dort auch noch einiges zu verrichten. Und so gehen wir weiter!"

Mein Bruder
Ich habe zwar in deinem Beitrag nichts gefunden, das direkt Bezug hätte auf Erstes und Letztes. Aber es kann ja sein, dass du sehr wohl etwas siehst, das ich nicht erkenne. Danke für dein Zitat, und schönen Sonntag wünscht
Frieda

Sieh her:

Wer demütig ist, ist der Letzte im Hochmut der Welt, und kommt als Erster zum Licht Jesu Christi. (Gottesliebe)

Das ist das, gegen was du dich wehrst.

Wer das Licht Jesu Christi bereits aufnehmen kann und demütig und liebtätig auch über den anderen leuchten lässt, der ist der Größte im Himmelsreich (Nächstenliebe, im OBIGEN WORT ERSICHTLICH)

Das ist, wofür du mich schelltst. Aber ich bin wahrlich noch nicht perfekt.

Und dennoch: Kommt der verlorene Sohn erst viel später zurück als die schon länger guten Kinder, so gibt es ein ganz besonders Fest.



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Mon, 20 Feb 12 um 9:56 CET
 
Mein Bruder
Danke für deine Erläuterung. - Aber was du damit meinst, dass ich dich schelte, das verstehe ich nicht. Für mein Empfinden schiltst du mich doch ständig, oder?

Einen schönen Tag wünscht
Frieda



Re: Erstes und Letztes
von Frieda Beitrag bearbeiten   Mon, 20 Feb 12 um 10:10 CET
 
"Wer Unrecht tut, tue weiter Unrecht, der Unreine bleibe unrein, der Gerechte handle weiter gerecht, und der Heilige strebe weiter nach Heiligkeit. Siehe, Ich komme bald, und mit Mir bringe Ich den Lohn, und Ich werde jedem geben, was seinem Werk entspricht.
Ich bin das Alpha und das Omega, Der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." (Offenbarung 22,11 - 13)

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Dass es nicht gut ist, sich bei den Ersten zu fühlen, also sich besser und erhabener zu fühlen denn andere, das ist mir schon länger klar. Beim Lesen dieses Textes aber ist mir erstmals bewusst geworden, dass es für den Menschen auch nicht gut sei, der Letzte sein zu wollen. Der Erste in allem ist Gott, aber ebenso beansprucht Gott für sich auch, Der Letzte in allem zu sein! - Eine Ordnung, die (m)einen menschlichen Verstand durchaus an Grenzen bringt, weitaus mehr, denn die Ordnung, dass Gott der Erste sei.

Ich ziehe für mich den Schluss: Dem Menschen gebührt der Platz in der Mitte. In vielerlei Hinsicht ist es also gut, den Weg der goldenen Mitte zu gehen. - Ist es möglich: kann Demut auch ein Übel sein?



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