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Psalmen+Gedichte
Geliebte Geschwister !
Bin von eurem Einsatz für unseren ABBA begeistert.
Vielleicht könnten wir auch den Band "Psalmen und Gedichte" incl. Inhaltsverzeichnis ins ePub-Format konvertieren.
Würde dabei auch gerne mithelfen, falls erforderlich.
Habe das Gesamtwerk incl. Inhaltsverzeichnis auf Anfrage im rtf, pdf und nfo - Format verfügbar, weiß aber nicht, wie man ein Verzeichnis für das epub- und mobi-Format erstellt.
Alles Gute + Wahre !
Burschi
Re: Psalmen+Gedichte
Hallo Burschi,
Grüßgott und danke für Deine Freude an ABBA.
Die Frage:
"Habe das Gesamtwerk incl. Inhaltsverzeichnis auf Anfrage im rtf, pdf und nfo - Format verfügbar, weiß aber nicht, wie man ein Verzeichnis für das epub- und mobi-Format erstellt."
Vielleicht hilft Dir die Information aus dem Internet weiter:
Wie kann ich ein E-Book-Format umwandeln?
Es gibt zahlreiche Formate für E-Books, die leider nicht alle kompatibel sind, dass heißt, nicht jedes Reader-Programm kann jedes E-Book-Format lesen und darstellen. Jedoch lassen sich einige Formate mit Konvertierungsprogrammen ineinander umwandeln. Dieser Artikel beschreibt, wie man schnell und ohne Vorkenntnisse ein E-Book von einem Format in ein anderes Format umwandeln kann. Als Beispiel wird dabei die Umwandlung vom Epub-Format in das Mobi-Format beschrieben. Für die Umwandlung wird im Beispiel das kostenlose Ebook-Programm Calibre verwendet, das etliche Ebook-Formate ineinander umwandeln kann. Das Erstellen eines komplett neuen E-Books ist im Artikel E-Book selbst erstellen beschrieben. Dort kann man lesen, wie man ein Ebook erstellt. Dieser Artikel beschriebt jedoch, wie man ein vorhandenes Ebook im Format umwandelt.
Weiter in:
web-fortbildung.de/wiki/index.php/E pub_in_Mobi_umwandeln
Ohne Garantie.....
Liebe Grüße
Josef
Re: Psalmen+Gedichte
Das Vater unser in der aramäischen Muttersprache von Jesus:
Abba, deine Gegenwart werde geheiligt,
dein Königtum breite sich aus,
dein Wille geschehe,
laß geben uns unser Brot,
und laß vergeben uns unsere Sünden,
und laß retten uns aus unserer Versuchung.
Abba, deine Gegenwart werde geheiligt,
dein Königtum breite sich aus,
dein Wille geschehe,
laß geben uns unser Brot,
und laß vergeben uns unsere Sünden,
und laß retten uns aus unserer Versuchung.
Re: Psalmen+Gedichte
Das Veränderte Vaterunser:
Zitat
Mt. 5,39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. (Joh 18,22; Röm 12,19; 1Petr 2,20)
Zitat Ende
In der Einheitsübersetzung heißt der Vers und der ist liturgisch maßgebend: „Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn einer dich auf dir rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andre hin“
Vor allem geht es bei diesem Vers der Anathemen zur Bergpredigt vor allem um die Vergeltung, so lautet übrigens auch die Abschnittsüberschrift. Auch Joh 18,22; Röm 12,19; 1Petr 2,20 sind im Sinne der Vergeltung im Kontext zu betrachten.
Zum Thema gefunden in Wikipedia:
Das Übel
Das Übel ist in der Philosophie ein Begriff, der alles bezeichnet, was dem Guten entgegengesetzt ist. Es ist vom Bösen zu unterscheiden, mit dem es häufig verwechselt wird. Übel ist der allgemeinere Begriff, der das Böse umfasst. Alles Böse gehört zum Übel, aber nicht jedes Übel gehört zum Bösen.
Das Böse
(ahd. bôsi, von vordeutsch *bausja- „gering, schlecht“, genaue Etymologie unklar) ist der Gegenbegriff zum Guten und ein zentrales Konzept der Philosophie- und Religionsgeschichte.
Augustinus zufolge kommt das Böse aus dem freien Willen des Menschen in die Welt. Durch die Erbsünde trägt er die Schuld für sein Leiden.
Nietzsche erklärt das Böse zu einem Konstrukt christlicher Sklavenmoral, das die ursprüngliche Unterscheidung von gut und schlecht in gut und böse umgekehrt habe.
Es hat sich herausgestellt dass die Worte Übel und Bösen in dem Vaterunser Text wie ihn Jesus lehrte und in der Bibel geschrieben steht,
gar nicht vorkommt.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
2 Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
3 Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
4 Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.
??? Führt uns unser Vater in Versuchung ???
???---- Eine Verwechslung ---???
Luther 1984
Das Vaterunser
1 Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
3 Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag
4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden. Und führe uns nicht in Versuchung.1
Rev. Elberfelder
Vom Gebet
1 Und es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhörte, einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte! (Mt 6,9; Mt 7,7; Lk 5,16)
2 Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich1 komme; (Jes 52,7; Hes 36,23; Lk 17,20)
3 unser nötiges Brot gib uns täglich; (Spr 30,8)
4 und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung. (Mk 11,25; Joh 17,15)
Offenbarung 22,18-19
18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Einheitsübersetzung
Zitat
Mt. 5,39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. (Joh 18,22; Röm 12,19; 1Petr 2,20)
Zitat Ende
In der Einheitsübersetzung heißt der Vers und der ist liturgisch maßgebend: „Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn einer dich auf dir rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andre hin“
Vor allem geht es bei diesem Vers der Anathemen zur Bergpredigt vor allem um die Vergeltung, so lautet übrigens auch die Abschnittsüberschrift. Auch Joh 18,22; Röm 12,19; 1Petr 2,20 sind im Sinne der Vergeltung im Kontext zu betrachten.
Zum Thema gefunden in Wikipedia:
Das Übel
Das Übel ist in der Philosophie ein Begriff, der alles bezeichnet, was dem Guten entgegengesetzt ist. Es ist vom Bösen zu unterscheiden, mit dem es häufig verwechselt wird. Übel ist der allgemeinere Begriff, der das Böse umfasst. Alles Böse gehört zum Übel, aber nicht jedes Übel gehört zum Bösen.
Das Böse
(ahd. bôsi, von vordeutsch *bausja- „gering, schlecht“, genaue Etymologie unklar) ist der Gegenbegriff zum Guten und ein zentrales Konzept der Philosophie- und Religionsgeschichte.
Augustinus zufolge kommt das Böse aus dem freien Willen des Menschen in die Welt. Durch die Erbsünde trägt er die Schuld für sein Leiden.
Nietzsche erklärt das Böse zu einem Konstrukt christlicher Sklavenmoral, das die ursprüngliche Unterscheidung von gut und schlecht in gut und böse umgekehrt habe.
Es hat sich herausgestellt dass die Worte Übel und Bösen in dem Vaterunser Text wie ihn Jesus lehrte und in der Bibel geschrieben steht,
gar nicht vorkommt.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift
2 Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
3 Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
4 Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.
??? Führt uns unser Vater in Versuchung ???
???---- Eine Verwechslung ---???
Luther 1984
Das Vaterunser
1 Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
3 Unser tägliches Brot gib uns Tag für Tag
4 und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig werden. Und führe uns nicht in Versuchung.1
Rev. Elberfelder
Vom Gebet
1 Und es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhörte, einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte! (Mt 6,9; Mt 7,7; Lk 5,16)
2 Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich1 komme; (Jes 52,7; Hes 36,23; Lk 17,20)
3 unser nötiges Brot gib uns täglich; (Spr 30,8)
4 und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung. (Mk 11,25; Joh 17,15)
Offenbarung 22,18-19
18 Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
19 Und wer etwas wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.
Einheitsübersetzung
Günstige Kopiermaschine sein oder demütig werden?
Hör mal Schriftgelehrter,
mit so einem oberflächlichem Buchstabensinngequatsche willst du demütig werden?
Befolge einmal, was du verstehst, und der Rest wird dir gegeben.
Und das ist ja ohnehin noch nicht viel, also mach mal, statt andere totzuquatschen!! ;-)
Und noch was reinkopieren und noch was reinkopieren und nochwas reinkopieren, und das oft auch noch von unsauberen Quellen. Und weiterkopieren, und wenn er nicht gestorben ist, kopiert er heute noch!
Jetzt ist von den Jahreszeiten entsprechend wie am Tag die Zeit vor dem Sonnenaufgang die Zeit der Demut! Nutze sie! Ist dir noch unklar, wie du demütig werden kannst? Es ist ein wichtiges schwieriges Jahr, vergeude nicht deine Zeit, sondern pack es an, überprüfe dich, inwiefern du nicht demütig bist und bereue und tue Buße, und du wirst von deinem Kopierwahn befreit!!
mit so einem oberflächlichem Buchstabensinngequatsche willst du demütig werden?
Befolge einmal, was du verstehst, und der Rest wird dir gegeben.
Und das ist ja ohnehin noch nicht viel, also mach mal, statt andere totzuquatschen!! ;-)
Und noch was reinkopieren und noch was reinkopieren und nochwas reinkopieren, und das oft auch noch von unsauberen Quellen. Und weiterkopieren, und wenn er nicht gestorben ist, kopiert er heute noch!
Jetzt ist von den Jahreszeiten entsprechend wie am Tag die Zeit vor dem Sonnenaufgang die Zeit der Demut! Nutze sie! Ist dir noch unklar, wie du demütig werden kannst? Es ist ein wichtiges schwieriges Jahr, vergeude nicht deine Zeit, sondern pack es an, überprüfe dich, inwiefern du nicht demütig bist und bereue und tue Buße, und du wirst von deinem Kopierwahn befreit!!
Re: Psalmen+Gedichte
Lieber Bruder, oder Schwester,
entschuldige wenn ich wieder mal Dein Verhalten gespiegelt habe.
Wer hat das geschrieben und wo ist es zu lesen?
Zitat:
von therapeutisches Rendevous Do, 16 Feb 12 um 0:40 CET
(Zuletzt bearbeitet am Donnerstag, 16. Februar 2012 um 0:43 CET)
Selbstbeschau, Reue, Buße als innere Reinigung und demütige Vorbereitung für das Licht Jesus Christus
GEJ 4
48. Kapitel
01] Ich winke nun dem Zinka, und er tritt sogleich zum Zorel hin und sagt: Bruder, also will es der Herr, der allmächtig und voll Erbarmung, Güte und Liebe und Weisheit ist, daß ich dich allein durch die Auflegung meiner lebenskräftigen Hände heilen soll. Fürchte nichts, sondern vertraue und werde dann ein anderer Mensch, und es soll dir darauf nichts vorenthalten werden, was dir nur irgend leiblich und geistig zum wahren Heile gereichen kann! Willst du, und vertraust du mir, deinem wahren Freunde und Bruder, so lasse es mir, daß ich dir meine Hände auflege!
02] Sagt Zorel: Freund, mit der treuen Sprache kannst du mich in den Tartarus schicken, und ich werde gehen! Daher lege du immerhin deine wahren Bruderhände auf mich, wo und wie du sie legen willst, und ich werde mich dir nicht widrig entgegenstellen!
03] Sagt Zinka: Nun wohl denn, so setze dich denn auf diese Bank, und ich will dich von der Kraft Gottes durchströmen lassen!
04] Sagt Zorel: Welches Gottes denn? Etwa gar des Zeus, Apollo, Mars, Merkur oder des Vulkan, Pluto oder Neptun? Ich bitte dich, laß mir nur den Pluto aus dem Spiele; denn von dessen orkanischer Kraft möchte ich wahrlich nicht durchdrungen sein!
05] Sagt Zinka: Laß die Götter, die da nirgends als nur in der Phantasie der lange Zeiten blinden Menschen existieren! Es gibt nur einen wahren Gott, und das ist der euch unbekannte große Gott, dem ihr Heiden zwar auch allenthalben einen Tempel erbauet, Ihn aber bisher noch nie erkannt habt. Nun aber ist die Zeit herangekommen, daß ihr auch diesen allein wahren Gott werdet kennen lernen! Und siehe, von dieses Gottes Gnade und Kraft sollst du nun zu deinem Heile durchströmt werden, so ich dir meine Hände auflegen werde!
06] Sagt Zorel: Ah, wenn also, dann lege mir deine Hände nur sogleich auf nach der Weise, die dir bestens bekannt sein wird!
07] Hier legt Zinka dem Zorel in der vorbeschriebenen Weise die Hände auf, und sogleich verfällt Zorel in den Verzückungsschlaf.
08] Nach einer Zeit von einer starken Viertelstunde fängt Zorel, sonst fest schlafend mit stark zugeschlossenen Augen also zu reden an: O Gott, o Gott, was bin ich doch für ein gar elender und schlechter Mensch, und was für ein ehrlicher und biederer Mensch könnte ich sein, wenn ich's nur sein wollte; aber darin liegt eben der Fluch der Sünde und der Lüge und des Hochmuts, welche beiden die eigentliche Grundsünde sind, daß sie sich selbst stets wieder von neuem zeuget und vermehret wie das Gras auf der Erde und der Sand im Meere!
09] O Gott! Ich habe so viele Sünden und Makel an meiner Seele, daß ich vor lauter Sünden meine Haut nicht sehe; ja, wie in einem dicksten Rauche und Nebel stecke ich nun in meiner zahllosen Sünden Wucht!
10] O Gott, o Gott, wer wird mich je von meinen Sünden frei zu machen imstande sein?! Ich bin ein Hauptdieb, ich bin ein Lügner, und so ich lüge, da lüge ich noch immer neu hinzu, um durch eine neue Lüge die alte zu bekräftigen und sie als irgendeine Wahrheit geltend zu machen. O ich abscheulicher Lügenhund ich! Alles, was ich habe, habe ich nur durch Lüge und Betrug und durch geheimen und offenen Diebstahl an mich gebracht!
11] Freilich wohl hielt ich das alles in meiner großen Blindheit für keine Sünde, aber ich hatte auch oft die Gelegenheit, mich von der Wahrheit überzeugen zu lassen. Aber ich wollte mich nicht überzeugen lassen! Ich schob immer Sparta und Lykurg vor und verachtete stets Roms weise Gerechtigkeitsgesetze! Oh, ich gar zu gemein schlechter Lump ich!
12] Na, das einzige nur tröstet mich, daß ich noch niemanden ermordet habe; aber es hätte nicht viel gefehlt! Wäre meine Magd nicht vorher durchgegangen, als ich nach Hause kam, so wäre sie ein trauriges Opfer meiner teufelsargen Wut geworden!
13] Oh, ich bin ein gar scheußliches Ungeheuer! Ich bin ärger denn ein Bär, ärger denn ein Löwe, ärger denn ein Tiger, ärger denn eine Hyäne, viel ärger denn ein Wolf, und um vieles ärger denn eine wilde Sau! Denn ich bin auch schlau wie ein Fuchs, und das stempelt mich zu einem wahren vermummten Teufel!
14] Oh, ich bin sehr krank an meiner Seele, und du, Bruder Zinka, wirst mich schwer oder gar nicht heilen!
15] Es wird nun wohl etwas heller in mir, und der gar dicke Rauch und die gar dichten Nebel um mich schwinden! Sieh, sie werden dünner, und es kommt mir vor, daß ich leichter atme; aber in dieser größern Helle sehe ich erst so recht meine wahre Ungestalt, voll von allerlei Aussatz, voll von Beulen und eklichen Geschwülsten! Ach, ach, meine Gestalt ist ein wahres Scheusal! Wo ist der Arzt, der mich heilete?! Mein schlechter Leib ist wohl gesund; aber es läge nichts an dem schlechten Leibe, wenn nur ich, Seele, gesund wäre!
16] O Gott, könnte jemand meine Seele schauen, er würde sich entsetzen vor ihrer zu großen Häßlichkeit! Je heller es um mich wird, desto scheußlicher nimmt sich meine Seele aus! Bruder Zinka, gibt es denn kein Mittel, durch das meine Seele ein nur etwas besseres Aussehen bekommen könnte?!
49. Kapitel
01] Hier fängt Zorel an zu seufzen in seinem Schlafe, und einige meinen, daß er nun erwachen werde.
02] Ich aber sage zu ihnen allen: O mitnichten! Das war nun nur das erste Stadium seines Schlafes; er wird noch über eine Stunde lang schlafen und bald wieder, in einem andern und höheren Stadium seines Seelenlebens zu reden anfangen. Dieses Stadium bestand in dem Sichloswinden der Seele von ihren fleischlichen und weltsinnlichen Leidenschaften, die er als lauter Krankheiten am Formleibe seiner Seele sehen und gegen die er von tiefstem Abscheu ergriffen werden mußte. Für solche Seelenübel aber gibt es keine andere Arznei, als zuerst die Erkenntnis derselben, dann ihre tiefste Verabscheuung und endlich den festen Willen, ihrer ehestmöglich vollends los zu werden. Ist der Wille einmal da, so geht es dann leicht mit der Heilung vorwärts.
03] Gebet nun nur acht, er wird gleich wieder zu reden beginnen! So er dich, Freund Zinka, wieder um etwas fragt, so antworte du ihm nun bloß nur mit den Gedanken, und er wird dich hören und ganz wohl verstehen!
04] Als Ich dem Zinka solch eine Weisung noch kaum gegeben hatte, begann Zorel schon also zu reden und sagte: Siehe, ich weinte über mein großes Elend! Aus den Tränen entstand ein Teich wie Siloah in Jerusalem; und ich bade mich nun in diesem Teiche, und siehe, dieses Teiches Wasser heilt die vielen Wunden, Geschwüre und Beulen am Leibe meiner Seele! Ah, ah, das ist ein wahres Heilbad! Die Masen (Narben) sehe ich nun wohl noch, aber die Wunden, Beulen und Geschwüre sind verschwunden vom Leibe meiner gar so armen Seele. Aber wie war das möglich, daß sich sichtlich aus meinen Tränen ein ganzer Teich gebildet hat?
05] Den Teich umgibt eine recht herrliche Gegend; es ist das die Gegend des Trostes und einer lieblichen Hoffnung. Es kommt mir auch in meinem Gefühle so vor, als dürfte ich auf eine volle Genesung hoffen. Ah, gar so lieblich ist diese Gegend; da möchte ich immer bleiben! Das Wasser in meinem Teiche ist sehr klar nun, aber früher war es trübe; und je klarer es wird, desto heilsamer wirkt es auf mich ein!
06] Ah, jetzt merke ich aber auch, daß sich in mir etwas zu regen anfängt wie ein starker Wille, und hinter dem starken Willen merke ich etwas wie einen Worttrieb, und der redet laut: Ich will, ich muß, ich muß, weil ich will! Wer kann in mir hemmen das, was ich will? Ich bin frei in meinem Willen; ich darf gar nicht wollen, was ich soll, sondern ich will, was ich selbst will! Was wahr und gut ist, das will ich, weil ich es selbst wollen will, und niemand kann mich dazu zwingen!
07] Ich erkenne nun die Wahrheit; sie ist ein göttliches Licht aus den Himmeln! Unsere Götter alle sind Schemen; nichts, gar nicht sind sie. Wer an sie glaubt, ist ärger denn ein wirklicher Narr; denn ein wirklicher Narr glaubt niemals an solch nichtigste Götter. Ich sehe die Götter nirgends, aber das göttliche Licht sehe und das göttliche Wort vernehme ich. Aber Gott Selbst kann ich nicht sehen; denn Er ist zu heilig für mich.
08] Aber nun ist mein Teichwasser schon zu einem See um mich herum geworden! Der See ist nicht tief; mir steht das Wasser nur bis an die Lenden. Und klar ist es, ganz ungeheuer klar; aber es gibt noch kein Fischlein darin! Ja, da werden aber auch nie Fischlein hineinkommen; denn die Fischlein rühren vom Gotteshauche her, und das ist gar ein allmächtiger Hauch! Ich bin nur eine sehr schwache Menschenseele, aus deren Hauche keine Fischlein Gottes werden.
09] Oh, da gehört viel dazu, da muß man sehr allmächtig sein, so man mit seinem Hauche Fischlein zeihen will! Oh, das kann ein Mensch nimmer; denn ein Mensch ist da viel zu schwach dazu! Ganz unmöglich wäre es wohl gerade nicht für den Menschen, aber da müßte er voll des göttlichen Willens und des göttlichen Geistes sein! Das ist für einen rechten Menschen zwar nichts Unmögliches; aber ich bin kein rechter Mensch, und darum ist das für mich dennoch rein unmöglich!
10] Aber rein ist das Wasser, und der Boden ist auch rein, lauter schönes Gras; 's ist wohl recht wunderbar: unterm Wasser ein so schönes, üppiges Gras! Und sieh, das Gras wächst zusehends und fängt an, das schöne Wasser zu verdrängen! Ja ja, die Hoffnung wird mächtiger als die Erkenntnisse und die sie begleitende Furcht!
11] Ah, ah, nun sehe ich einen Menschen am ziemlich fernen Ufer; der winkt mir! Ja, ich möchte wohl hin zu ihm, weiß aber nicht, wie tief allenthalben der See ist! Wenn dazwischen etwa sehr tiefe Stellen sich vorfänden, da könnte ich ja untergehen und wäre verloren!
12] Aber eine Stimme aus dem Wasser tönt: ,Ich bin durchweg gleich tief! Du kannst ohne Furcht und Scheu durch mich ziehen; gehe hin zu dem, der dich ruft, der dich führen und richten wird! Das ist doch sonderbar; hier redet sogar das Wasser und das Gras! Nein, das ist noch nicht dagewesen!
13] Ich gehe nun zum Freunde am Ufer. Ein Freund muß er ja doch sein, sonst hätte er mir nicht gewinkt! Zinka, du bist es nicht, das ist ein anderer! Dich sehe ich nun auch hinter ihm; aber du bist lange nicht so freundlich wie er! Wer er etwa doch sein mag? Aber ich schäme mich vor ihm sehr, weil ich ganz nackt bin. Mein Leib sieht nun zwar schon ganz gut aus; ich entdecke nun nahe keine Krankheitsspuren mehr an ihm. Oh, wenn ich doch nur ein Hemd hätte! Aber so bin ich ganz nackt wie ein Badender. Aber ich muß doch hin; sein Winken zieht mich gewaltig! Ich gehe nun, und sieh, es geht sich recht gut!
Re: Psalmen+Gedichte
Ach du armer Dummkopf, nur weil du aus deinem Stolz äußerlich etwas ähnlich machst, hat es doch überhaupt keinen Gehalt, wenn du dein vergiftestes Brunnenwasser anbietest.
Was ich weitergegeben habe, ist genau passend. Wer demütig sein will, also sich für Jesus vorbereiten möchte, weil er ansonsten nicht zu ihm/ihr kommen wird, wird gar großes Glück haben.
Dummschwätzer wie du, die sich gleichermaßen mit heiligen Worten wie mit Giftwasser umgarnen, aber nichts tun, damit die Sonne in ihnen aufgehen kann, was werden diese finsteren Gesellen wohl für ein Los haben, wenn sie nicht abrücken wollen von ihrer Verstocktheit?
Weizen und Spreu wird getrennt. Du tust alles, damit du nicht Jesus folgen brauchst, du entscheidest dich andauernd Spreu zu sein.
Nun mache weiter so, wenn du das unbedingt willst, doch ich bin für jene ein Segen, die Weizen sein wollen, auch wenn die anderen die Chance bekommen. Doch was nutzen dir deine nichtgenutzten Chancen??
So, nun plappere wieder, so du unbedingt dein Nichtjesusfolgen verbreiten willst
Was ich weitergegeben habe, ist genau passend. Wer demütig sein will, also sich für Jesus vorbereiten möchte, weil er ansonsten nicht zu ihm/ihr kommen wird, wird gar großes Glück haben.
Dummschwätzer wie du, die sich gleichermaßen mit heiligen Worten wie mit Giftwasser umgarnen, aber nichts tun, damit die Sonne in ihnen aufgehen kann, was werden diese finsteren Gesellen wohl für ein Los haben, wenn sie nicht abrücken wollen von ihrer Verstocktheit?
Weizen und Spreu wird getrennt. Du tust alles, damit du nicht Jesus folgen brauchst, du entscheidest dich andauernd Spreu zu sein.
Nun mache weiter so, wenn du das unbedingt willst, doch ich bin für jene ein Segen, die Weizen sein wollen, auch wenn die anderen die Chance bekommen. Doch was nutzen dir deine nichtgenutzten Chancen??
So, nun plappere wieder, so du unbedingt dein Nichtjesusfolgen verbreiten willst
Re: Psalmen+Gedichte
Epheser 5,18-20
Das Leben im Licht
1 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder
2 und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.
3 Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört.
4 Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung.
5 Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - das sind Götzendiener - ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes.
6 Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams.
7 Darum seid nicht ihre Mitgenossen.
8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts;
9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
10 Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist,
11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.
12 Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich.
13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht aufgedeckt wird;
14 denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.
15 So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise,
16 und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.
17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.
18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.
19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen
20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Übersetzung Martin Luther
Re: Psalmen+Gedichte
Na, hast du wieder was kopiert?
Du verstehst ohnehin kein Wort!
Du verstehst ohnehin kein Wort!
Von der menschlichen Rangsucht aus Erde und Mond, Kap. 63
(Zuletzt bearbeitet am Friday, 17. February 2012 um 11:45 CET)
Guten Tag Josef
Dein Beitrag über das veränderte Vaterunser finde ich anregend.
Zu deinem Bibelzitat:
"Mt. 5,39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar."
...fällt mir auf, dass dies mit dem "noch schwachen Bruder vom therapeutischen Rendevous" hier im Forum bestens geübt werden kann. Der Vollständigkeit halber zitiere ich hier rund um Johannes 18,22 für all diejenigen, die nicht gerne selber Bibelverse nachschlagen. JESUS antwortet einem, der IHN voreingenommen des Bösen verdächtigt und beschuldigt: "Ich habe offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe immer ...gelehrt, wo alle ...zusammenkommen (meine Anmerkung: auch dieses Forum ist übrigens ein Ort, wo alle zusammenkommen (können). Nichts habe Ich im geheimen gesprochen. Warum fragst du Mich (nach dem Bösen)? Frage doch die, die Mich gehört haben, was Ich zu ihnen gesagt habe; sie wissen, was Ich geredet habe."
- Nun, im Forum werden auch immer wieder Menschen verdächtigt und beschuldigt von einem Ankläger, der stets derselbe ist: mein noch schwacher Bruder, der sich versteckt hinter dem therapeutischen Rendevous! Lieber Josef, ich sage nun von mir aus, was ich von deiner Seite her gehört und wahrgenommen habe: Du hast Bibelzitate und andere Zitate in - für mich - wertvoller Weise vorgetragen und hast deine eigenen Überlegungen angefügt, wohl erkenntlich, was dein Eigenes ist, und was aus den Schriften zitiert ist. Ich hatte niemals den Eindruck, dass du etwas im Hinterhalte hast, also ein Irrlehrer wärest, weil ich und jeder andere frei ist, das zu entnehmen, was einleuchtet und weiterbringt, oder einfach stehen zu lassen, was einem nicht zusagt. Ja, ich empfinde deine Zitate und auch deine eigenen Gedanken als aufbauend und befruchtend, weil deine Beiträge einhergehen mit Toleranz und Achtung vor dem Nächsten, was JESUS uns ja als erstes empfiehlt. Ich schätze neben dir aber auch den noch schwachen Bruder, weil er gerade mit seinem Verurteilen bewusst macht, wie widerlich Rechthaberei und Rangeifer (besonders unter Gläubigen) ist, insbesondere wenn diese Züge mit Selbstverherrlichung einhergehen. Es springt einem geradezu ins Auge, dass Rechthaberei und Rangeifer keinem gesunden Geist entspringen. Im Kap. 63 von Erde und Mond steht geschrieben, dass es den Dämon der menschlichen Rangsucht gibt. "Wenn ein jeder der Vorzüglichere sein will, gehen schon Ranglust und Zornmütigkeit miteinander einher. Ihre Diener sind Hinterlist und Verstellung. Dieser Rangsucht-Teufel im menschlichen Fleisch ist die Quelle alles Übels unter dem Menschengeschlecht und vollkommen gleichartig mit der untersten und tiefsten Hölle, denn in ihm sind alle Übel vereinigt. Würde es wohl je einen Krieg gegeben haben, wenn dieser Dämon die Menschen nicht so verdorben hätte? Sie haben Gott abgesetzt und heute wie früher ihren eigenen Hochmutsdämon auf den Thron gehoben. Darum geschieht es der Menschheit recht, dass sie oben wie unten tyrannisiert wird, denn sie selbst hat die grösste Freude daran, Tyrannen aus ihren eigenen Kindern heranzubilden. Darum erzieht eure Kinder zur Bescheidenheit und wollet selbst lieber die Letzten als die Ersten sein! Dann werden die Tyrannen (Dämonen) bald ohne Helfer ohnmächtig aufgeben müssen. ...Seht, das ist der Weg zur Glückseligkeit hier und jenseits: Von unten muss angefangen werden, so jemand ein Haus bauen will! Wer die Menschen bessern will, der bessere zuerst sich selber und lebe gerecht, so werden die anderen ihm nachfolgen. Solange Meine Lehre nicht vollkommen in allem beachtet wird, wird es weder hier noch jenseits besser werden im einzelnen wie im allgemeinen...." (Ende Zitat) --- Tja, was unter den Gläubigen krank ist, das wiederspiegelt sich in der ganzen Gesellschaft. Auch ich spüre diese kranke Neigung in mir, bloss vermag ich den Rangteufel und den Rechtler (inzwischen) besser zu beherrschen (oder zu verstecken?) als mein noch schwacher Bruder. JESUS Christus, hilf uns Menschen, diese Art zu erlösen; dies ist unser, also der Menschheit, Anteil. Solange wir Menschen diesem Übel verfallen sind, wirst du keine Möglichkeit haben, uns Deine Herrlichkeit zu offenbaren; wir würden Dir Deine Herrlichkeit und Heiligkeit streitig machen. Ja, hilf uns, dass wir als Deine wahren Freunde und Nachfolger aus dem tiefsten Herzensgrunde heraus Dir erlauben, dass Du alle, die unbedingt die Ersten sein wollen, auch zuerst an Dich ziehen und sie auszeichnen darfst mit dem Rang der Ersten, damit auf diese Weise der Anteil der Rechthaberei und Ranglust unter der Menschheit zum Schweigen gebracht wird. Alle Rangsucht und Rechthaberei unter den Menschen ist der Menschheit Anteil (und nicht eines Fremden). Wir bedürfen der Hilfe vom wahren und einzigen Seelenarzte, JESUS Christus, für diesen unseren schwerkranken Anteil. Ordne und richte (gibt Richtung) Du in uns diese entarteten Kräfte zu unserem künftigen Heil und Wohle, ehe Du Dich dem Rest unseres Menschseins zuwendest. JESUS Christus, hilf uns, dieses schlimme Übel der Rangsucht und Rechthaberei für alle Zeiten zu erlösen; dies Übel, das uns bei Deiner Menschwerdung dazu verleitete, Dir Deine übergrosse Liebe und Herablassung mit Schmähung und Tod zu vergelten. Vergib uns unsere grosse Schuld, denn wir wussten wohl damals nicht, was wir taten. Versiegle die Quelle dieses Übels in uns für alle Zeiten, damit wir inskünftig gemeinsam zu Dir aufschauen, und nicht auf unsere Geschwister herabsehen.
Lieber Josef, ich gehe davon aus, dass wir tatsächlich wegen unserer uralten Verfehlung(en) jetzt Schläge erdulden. Dies ist nichts Besonderes. Wenn wir aber stets recht gehandelt hätten und trotzdem Leiden erdulden, dann wollen wir das als eine Gnade Gottes annehmen. Ja, dazu sind wir berufen worden, denn auch Christus hat für uns gelitten und uns ein Beispiel gegeben, damit wir Seinen Spuren folgen. Er hat keine Sünde begangen, und in Seinem Mund war kein trügerisches Wort. Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; Er litt, drohte aber nicht, sondern überliess Seine Sache dem gerechten Richter: Gott von Ewigkeit!
JESUS Christus helfe uns, unseren Ankläger und Schmäher zu ertragen, so wie ER uns ertragen hat. Im Gegensatz zu Dir haben wir dies nicht anders verdient! JESUS Christus führe uns dahin, da der Ankläger und Schmäher in der Menschheit sich für alle Zeiten ausgeklagt und ausgeschmäht hat. Dies wünsche ich mir von ganzem Herzen, weil nämlich nicht vor allem wir Verklagten und Geschmähten getroffen werden, sondern JESUS Christus in uns von den Schmähungen und Anklagen getroffen wird. "In der Schrift heisst es: Die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben Mich getroffen. (Römer 15,3) Darum soll jeder von uns Rücksicht auf den Nächsten nehmen, um Gutes zu tun und aufzubauen. (Römer 15,2) Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht stärkt, und dem, der es hört, Nutzen bringt. ...Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat." (Epheser 4,29 + 31)
Josef, du schreibst ferner:
"Das Übel ist in der Philosophie ein Begriff, der alles bezeichnet, was dem Guten entgegengesetzt ist. Es ist vom Bösen zu unterscheiden, mit dem es häufig verwechselt wird. Übel ist der allgemeinere Begriff, der das Böse umfasst. Alles Böse gehört zum Übel, aber nicht jedes Übel gehört zum Bösen."
"Das Übel ist in der Philosophie ein Begriff, der alles bezeichnet, was dem Guten entgegengesetzt ist. Es ist vom Bösen zu unterscheiden, mit dem es häufig verwechselt wird. Übel ist der allgemeinere Begriff, der das Böse umfasst. Alles Böse gehört zum Übel, aber nicht jedes Übel gehört zum Bösen."
Diese Beschreibung des Übels erachte ich als sehr bemerkenswert. Wir sollten wohl stets im Auge behalten, dass wir uns möglicherweise an einem Übel stossen, und sollten uns wohl hüten, Grundböses hinter dem Verhalten unserer Mitmenschen sehen zu wollen, denn ich glaube, dass kaum ein Mensch ganz bewusst und mit Absicht Böses tut. In den meisten Fällen liegt dem bösen Tun ein Irrtum zugrunde. Auch vom noch schwachen Bruder geht Übel aus, aber gewiss nicht aus Bösem, sondern wohl eher, weil er - wie ich schon früher sagte und wie er selber von sich erzählt hat - sich aus den Fängen der Hölle herausgearbeitet hat. Dass da aber noch immer etliche Dämonen ihren Einfluss auf ihn haben, das ist erkennbar an seinem Verhalten, das die Lehre JESU mit den Füssen tritt. Wir wollen unseren Bruder darum mit der Gnade und Hilfe JESU annehmen und mitgehen lassen in seiner Eigenart. Einen Blinden kann man nicht verantwortlich machen für sein Nichterkennen, und einem Tauben kann man nicht zum Vorwurf machen, dass er nicht hört. Lassen wir ihn also sich stossen an uns. Seine Stösschen sind für uns ja verschmerzbar, umso mehr, wenn wir uns inskünftig wieder ganz auf JESUS Christus ausrichten und in Seinem Worte (und nicht im Worte unseres Anklägers) unsere Passion und Freude suchen.
Josef, du schreibst:
Josef, du schreibst:
"Es hat sich herausgestellt dass die Worte Übel und Bösen in dem Vaterunser Text wie ihn Jesus lehrte und in der Bibel geschrieben steht,
gar nicht vorkommt."
Dazu möchte ich meinem Empfinden gemäss gestehen, dass ich überaus froh bin, dass der Satz Erlöse uns von all unserem Übel oder Bösen zum Vaterunser-Text dazugehört, und dass ich ihn dankbaren Herzens mitbete. Ich finde, heute - zur Zeit der Offenbarung (= Apokalypse) werden die Übel der Menschheit erst richtig sichtbar und bewusst. Umso stimmiger ist diese "Erweiterung" des ursprünglichen Gebetes an Unseren Vater.
gar nicht vorkommt."
Dazu möchte ich meinem Empfinden gemäss gestehen, dass ich überaus froh bin, dass der Satz Erlöse uns von all unserem Übel oder Bösen zum Vaterunser-Text dazugehört, und dass ich ihn dankbaren Herzens mitbete. Ich finde, heute - zur Zeit der Offenbarung (= Apokalypse) werden die Übel der Menschheit erst richtig sichtbar und bewusst. Umso stimmiger ist diese "Erweiterung" des ursprünglichen Gebetes an Unseren Vater.
Hingegen habe ich tatsächlich Mühe mit der Formulierung rund um die Versuchung(en). Darum bete ich denn auch: Vater, führe uns in der Versuchung und bewahre uns inskünftig vor Versuchung! Erlöse uns vielmehr von all unseren Übeln und versiegle in uns den Ursprung des Bösen!
Was den Offenbarungstext anbelangt, da bin ich nicht gar so ängstlich. JESUS ist doch gewiss nicht dagegen, dass wir Menschen uns über SEIN Wort austauschen. Wer einfach SEINEM Worte auf den Grund gehen möchte, also keinen Anspruch und Zweck mit dem Gebrauch der Offenbarung! verbindet als den, der Erkenntnis, der braucht sich gewiss nicht zu fürchten, auch nur einen Ausschnitt von Schriftworten zu verwenden (also etwas wegzulassen). Ich betone, dass - aus meiner Sicht - Johannes vom Buch der Offenbarung sprach, als er Strafe androhte. Johannes könnte wohl auch zur Zeit der Niederschrift gewusst haben, dass einst eine Bibel in der heutigen Fassung mit vier Evangelien vorliegen würde. Aber dass er darum jede gutwillige Weglassung oder Erläuterung unterbinden wollte, das scheint mir seltsam. Es würde ja streng genommen bedeuten, dass ein Austausch über das Schriftenverständnis gar nicht stattfinden dürfte. Und das hat Johannes gewiss nicht beabsichtigt. Dass er aber einer verstandesmässigen Anpassung in "modernere" Übersetzung oder eigenmächtige Auslegung und Verwässerung seines Originals den Riegel schieben wollte, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wenn aber im Hintergrunde stets der volle Text in der üblichen Übersetzung vorliegt, dann darf der Gläubige gewiss doch auch Ausschnitte herausnehmen und sie erläutern. Jeder Zuhörer oder Leser ist ja frei, was er aus den Erläuterungen machen will; ob er sie ignorieren oder ob er sie einbeziehen kann und will in das Verständnis, das ihm schon zuteil geworden ist. JESUS Christus kümmert Sich ja höchstSelbst um ein jedes williges Menschenherz und lässt keinen irregehen, der IHN zum Begleiter wählt.
Lieber Josef, ich hoffe, dass wir im Vertrauen auf JESUS Christus also nun ganz unbelastet unseren Austausch pflegen können, ganz wie uns ums Herz ist. Und echt, ich freue mich, dass ein - für meine Begriffe - Gesunder in den Kreis der Aktiven getreten ist.
Herzliche Grüsse
Frieda
Re: Psalmen+Gedichte
Na, da finden sich ja die Teufel untereinander, ihr seid euch wirklich sehr ähnlich in eurem Scheinhimmel. Pech nur, dass der nicht für die Ewigkeit gedacht ist, sondern in Wahrheit nur aus SCHEISSE besteht. Ja, ihr seid im Pfuhl und merkt es nichtmal, wie ihr stinkt!
Das ist keine Anklage, allergrößtest Dummerchen, sondern eine Beschreibung von euch, wie ihr wirklich seid!
Von mir aus könnt ihr euch in eurem Pfuhl wühlen, wie ihr wollt. Die Anleitung zur Demut ist ja nur für jene, die sich wirklich auf Jesus Christus vorbereiten wollen, nicht für jene, die im Gericht sein wollen wie ihr.
Du Bestie klagst MICH an, das ist die Wahrheit, ich klage euch nicht an! Ich rufe zur BUßE auf, aber was sagt euch das Weltidioten? NICHTS
Das ist keine Anklage, allergrößtest Dummerchen, sondern eine Beschreibung von euch, wie ihr wirklich seid!
Von mir aus könnt ihr euch in eurem Pfuhl wühlen, wie ihr wollt. Die Anleitung zur Demut ist ja nur für jene, die sich wirklich auf Jesus Christus vorbereiten wollen, nicht für jene, die im Gericht sein wollen wie ihr.
Du Bestie klagst MICH an, das ist die Wahrheit, ich klage euch nicht an! Ich rufe zur BUßE auf, aber was sagt euch das Weltidioten? NICHTS
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