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Paracelsus: Über meine Mission - als Arzt- und Hildegard von Bingen über die Gesundheit des Leibes
von Gast   Mon, 5 Apr 21 um 15:12 CEST

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Paracelsus: Über meine Mission

Nun schreibe, liebes Kind. Halte die Hand ganz leicht – ich will dich führen.

Ich bin Paracelsus, diesen Namen habe ich auch in den geistigen Bereichen beibehalten. Er hat fortdauernde Bedeutung.

Zu jener Zeit, als ich als Arzt auf Erden wirken und heilen durfte, waren die Krankheitsdichte und die Anzahl der Verkrüppelten und Schwerstbehinderten in der Bevölkerung erschreckend groß. Viele Säuglinge kamen blind zur Welt und, da die Säuglingssterblichkeit überaus hoch war aufgrund der damals noch fehlenden Kenntnisse der Hygiene, aber auch der Mangelernährung der Mütter, erreichte nur ein Bruchteil der Wiederinkarnierten, besonders in der armen Bevölkerungsschicht, das Erwachsenenalter.

Ich selbst entstammte einem wohlhabenden Elternhause, wo es mir ermöglicht wurde, Theologie und Medizin zu studieren – eine damals durchaus übliche Kombination. Schon von Kind an hielt ich mich, einem inneren Drange folgend und von Mitgefühl bewegt, unter den sogenannten Armen, dem Pöbel – so wurden diese Unglücklichen damals bezeichnet – auf, und schon damals hatte ich eine gewisse Hellsicht.

Ich konnte die Leiden als anhaftende Wesenheiten, saugende Dämonen, erkennen.
Ich erkannte zunehmend, dass Vieles, was ich um und in der Umgebung des Menschen an astralen Wesenheiten wahrnehmen konnte, meine Eltern, Freunde, ja auch Theologen, nicht zu erkennen vermochten und verheimlichte diese meine innere Begabung immer mehr, sprach nicht mehr darüber.

Wie in einer inneren Schau kam Schicksalsbild um Schicksalsbild in mein immer mehr zum geistigen Sehen und Verstehen erwachendes Bewusstsein. Schon recht früh begriff ich, dass ich durch diese Wahrnehmungen und auch dadurch, dass ich mit den geistigen Wesen sprechen konnte, auch den Schlüssel, die Möglichkeit zur segensreichen Tätigkeit als Arzt – sowohl des physischen Leibes, als auch der belasteten Seele – in Händen hielt, was mich mit großer, tiefer innerer Freude und Dankbarkeit erfüllte.

Unter Anleitung geistiger Lehrer entwickelte ich auch Fähigkeiten der "Geistigen Heilung" und konnte meine Studien in kurzer Zeit abschließen, die ich – so muss ich es gestehen – nur deswegen absolvierte, um eine irdische Berechtigung und Anerkennung zur Ausübung meiner Tätigkeit als Seelsorger und Arzt zu erlangen.

Was dazumal an Irrtümern sowohl in der Theologie als auch in der sogenannten "Heilkunde" von hochgelehrten Professoren, Theologen und Doktoren weitergegeben wurde und von Vielen kritiklos angenommen wurde, ist wirklich beklagenswert. Wenn auch die gelehrten "Doctores theologici" die verheerenden Folgen ihrer mit Fanatismus und Frömmelei vertretenen Irrlehren in den Seelen der Menschen nicht augenscheinlich feststellen konnten, so hätten die "Doctores medici" – hinblickend auf die Leichenberge, die aufgrund der damals herrschenden radikalen "Heilmethoden" mit Skalpell und Aderlässen entstanden, aufmerksam werden müssen auf den Misserfolg ihrer Heilmaßnahmen und zumindest nach Alternativen forschen müssen. Schweres Seelenleid verursachte all dieses Beobachten der Vorkommnisse in meinem Herzen, und ich überlegte oftmals, ob ich als Aufklärer wirken solle – was mir jedoch am Beginn meiner Tätigkeit als Arzt und Seelsorger von meinem Geistführer ausgeredet wurde. Und so wirkte ich also "blutenden Herzens" anfangs im Verborgenen.

Jedoch – finanziell durch ein Erbe abgesichert – war es mir möglich, mich der vielen armen Kranken, die sich ärztliche Hilfe gar nicht leisten konnten, anzunehmen. Und da erlebte ich das Glück und das Leid jedes heilungswilligen Arztes: Manchmal ist Heilung, manchmal jedoch auch keine möglich.

Gerade meine Mission als Arzt, der nach geistigen Gesetzen und geistgemäßen Heilmitteln versuchte, das Leid, die Krankheit, zu besiegen, lehrte mich das innige, vertrauensvolle Beten, das bewusste Kommunizieren mit GOTT.

Und je tiefer ich in intimere Geheimnisse der Schöpfung, der Menschheitsentwicklung, der wahren geistigen Zusammenhänge, hineinwuchs, und je inniger und tiefer meine Liebe und mein Dienen wollen wurde, umso mehr vermochte ich es, naturgemäße Heilmethoden und wirksame Arzneien zu entwickeln.

Von den Naturgeistern, die mit den Pflanzen und Heilkräutern leben, wurde mir Vieles zur Stärkung und Immunisierung des ätherischen Leibes, der ja der Sitz der Erkrankung ist – sozusagen der dem physischen Leibe zunächst gelegene geistige Bereich – vor allem in der Nacht, zugeraunt! Manchmal erwachte ich aus dem Schlafe und auf dem Papier vor mir war - von meiner Hand in Trance aufgeschrieben eine neue heilbringende Rezeptur.

Großes Leid bereiteten mir auch all jene wohlhabenden Patienten, die - durch so manchen geldgierigen "Kollegen" fast zugrunde gerichtet – in ihrer Verzweiflung und Not zu mir kamen. Manchmal war es zu spät und ich konnte sie nur noch durch liebevollen Zuspruch und Seelsorge auf ihr Ableben vorbereiten.

Jedoch gelang es – auch bei schweren inneren Erkrankungen, wie Leber- aber auch Lungenerkrankungen, auch bei Syphilis im Anfangsstadium, durch Ernährungsumstellungen, aber auch durch Anwendung von Heilmagnetismus und immer auch durch die Hinführung des Kranken zum Gebet, zur Verbindung mit dem Göttlichen, in der Öffentlichkeit als Sensationen bekundete Heilungen, zu erzielen.
Durch die vielen, als wundersam bezeichneten Heilungen, bei so mancher als tödlich oder unheilbar eingestuften Krankheit, wuchs mein Bekanntheitsgrad über meinen Wirkungsbereich, die Stadt Salzburg, Paris - Lodron war damals Erzbischof - hinaus und ich wurde in vornehme Häuser eingeladen.

Meine Heilmixturen und Kräutermischungen fanden guten Absatz. Eine Gruppe heimischer Kräutersammler versorgte mich – bei gerechter Entlohnung – mit den notwendigen Substanzen. Auch konnte ich es mir leisten, einige kinderreiche Witwen durch einen Broterwerb in meiner Arzneiproduktion, in einem alten Gewächshause in der Innenstadt, zu versorgen.

Der Neid meiner theologischen und medizinischen Kollegen wuchs allmählich ins Unangemessene. Vielfach versuchten sie, meine nachweislichen Heilerfolge als Betrug und Scharlatanerie hinzustellen.

Vor allem meine zum Wohle der Bevölkerung zu Papier gebrachte Lehre einer Körper- und Seelenhygiene und mein Rat für eine gesunde, natürliche Lebensweise, wurde mit Häme beurteilt und fand weder Aufnahme in den Unterrichtsplan in den Schulen, noch in Krankenhäusern.

Jedoch im Nachbarsland Bayern war man meinen Heilmethoden und den Verbesserungsvorschlägen für Medizin und Hygiene weitaus aufgeschlossener. Und Einiges fand auch – bei offenen Geistern – Zugang in die medizinische Praxis. Und natürlich blieb der Heilerfolg nicht aus!

Jedoch war es immer mein Hauptbemühen, die Lehre des Einklangs, der Harmonie zwischen Geist, Seele und Leib zu vermitteln. Und dass zuerst der kranke Geist, die Schuld der Seele behoben, geheilt werden müsse, damit eine dauerhafte Gesundung erfolgen kann.

Du wunderst dich, warum ich gerade dieses zu Papier bringe – gibt es doch über mich viele gute Bücher. Auch als "Denkmal" stehe ich vielerorts herum!

Was ich dir – auch deinem Partner – mitgeben will ist, dass sich alles, was sozusagen "neu" ist auf Erden, in vielfältiger Weise einleben muss! Meistens ist dieses "Neue" das Gegenteil dessen, was oft recht lange in der Menschheit Gültigkeit hatte. Das muss so sein: Pendelschlag hin und zurück! Auch das in späterer Zeit als verrückt Bezeichnete hatte, zur rechten Zeit – dem Denken der Menschheit entsprechend – eine gewisse Funktion. Es gerät später in Dekadenz.

Und dann kommt dieses völlig neue! Einige nehmen es begeistert auf. Vorsicht! Alles Nachfolgende nehmen sie oftmals genauso ungeprüft auf! Dann jene Vielen, die das Gewohnte als "ewig gültig" betrachten, kämpfen mit allen Mitteln um den Bestand ihrer Macht. Dann erfolgt der Prozess des "Für wahr Erkennens" von immer mehr Menschen durch die eigene Erfahrung.
Und schon wird eine Strömung geboren, die Entwicklungschancen hat. Oftmals wird der Prophet aus dem eigenen Land verjagt und seine Lehre kehrt später aus dem Ausland – vielleicht ein klein wenig verändert, aber immerhin – zurück an den Ursprungsort und wird wohlgefällig angenommen.

Und so ziehen viele der Menschheit heilbringende, von göttlichen Mächten ausgesandte Strömungen rund um die Erde. Leider auch Vieles, das nicht dem göttlichen Willen entspricht und von den Dämonen ausgeht! Jedoch, da doch immer mehr der Zeitpunkt heranrückt, wo die Wahrheit an den Tag kommen wird und die Wurzel des Bösen an die Oberfläche getrieben wird, auf dass sie verdorre, so wird die Menschheit aus ihren innersten Herzenskräften heraus klar erkennen können, was Illusion und Lüge, was Wahrheit und Segen ist.

Seid niemals bange – oft seufzet ihr – so Viele schlafen noch, so Viele lieben die Annehmlichkeiten des Lebens und das Geld zu sehr und wollen vom Beten nichts wissen! Ihr wisset doch, Alle haben einen Schutzgeist, der hinter ihrem Wachbewusstsein arbeitet, und die großen Menschheitsideale – Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, Geisteswissenschaft, Nächstenliebe – in sie hinein impulsiert.

Woran denkt der Mensch, wenn er krank ist? An Geld, Leidenschaften, Besitz, Wohlleben? Nein, er bittet inständig um Gesundung. Und der unheilbar Kranke, der den Tod vor Augen hat? Was würde er alles anders, besser machen – würde ihm noch Lebenszeit geschenkt? Ja, ihr Lieben, da bricht bereits etwas auf von der verhärteten Kruste. Zumeist ist sie schon sehr dünn. Ein äußerer Anlass, ein Schicksalsschlag, Verlust eines lieben Menschen – und es beginnt etwas "Neues", das erst wachsen und reifen muss. Beim Einen geht es schneller, der Andere braucht länger. Jedoch immer ist Bewegung da: Pendelschlag hin und her!

Christus blickt liebevoll auf all seine Anvertrauten. Er weiß, dass sie Alle erwachen werden. So viel Hilfe durch viele Missionsgeister und Himmelswesen wird derzeit den Erdenwesen gegeben. Es ist absolut unvorstellbar, dass dies nicht den gewünschten Erfolg bringen könnte! I

Ist doch das Licht mächtiger als die Finsternis, erbebt doch vor der Kraft der Liebe jegliche negative Macht.

Habt Vertrauen zu den hohen, göttlichen Kräften. GOTT liebt alle Seine Kinder und hat alle Möglichkeiten, Seinen Heilsplan zu verwirklichen. Die Erde wird sich reinigen – ja, das ist wohl nunmehr im Gange – jedoch dies ist ja kein Ende – dies ist ein Neubeginn! Ein Aufstieg all Jener, die GOTT wählten!

Diese Seite ist nun zu Ende! Ich danke dir.
Es ist gut, mit dir zu schreiben.

GOTT zum Gruß und Christi Heil!

Ich segne euch und stärke eure Immunkräfte gerne aus geistigen Sphären!

In Liebe mit euch verbunden,
Paracelsus



Hildegard von Bingen über die Gesundheit des Leibes
von Gast   Mon, 5 Apr 21 um 15:27 CEST
 
2007-05-03 19:15 Uhr
Hildegard von Bingen: über die Gesundheit des Leibes

Mit "GOTT zum Gruß und Jesu Christi Heil!" möchte auch ich diese Durchgabe beginnen.

Mein Name ist Hildegard von Bingen. Den meisten von euch, liebe Menschen, bin ich als Mystikerin und Heilkundige bekannt.

Ja, und über die Gesundheit des Leibes möchte ich zu euch sprechen!

Viele Menschen der Jetztzeit identifizieren sich stark mit ihrer äußeren, leiblichen Erscheinung.

Sie wissen zwar, dass eine geheimnisvolle Energie, die Lebenskraft, ihren Leib und alle Organe durchströmen. Sie machen sich aber wenig Gedanken darüber, woher diese Energie kommt. Sie vermögen es nicht, ein Geistiges als belebendes Prinzip anzunehmen, weil dieses Geistige mit den physischen Augen nicht wahrzunehmen ist.

Sie sind der irrigen Ansicht, nur das durch die Sinne Schaubare existiert. Was Menschen, die geistige Strahlungen sehen oder empfinden können, behaupten, lehnen diese reinen "Körpermenschen" ab. Sie führen die eigene Existenz auf einen Evolutions- und Vererbungsprozess zurück und sind der Ansicht, dass mit dem Tode alles vorbei sei. Ja, es ist ein betrübliches Phänomen des sogenannten modern-wissenschaftlichen Zeitalters, dass der Geist geleugnet wird und dadurch auch aller Zusammenhang des Menschen und der Naturreiche mit einem Schöpfergott.

Nun ist der Sachverhalt für den Erdenmenschen ja so, dass er – ob er dieses nun anerkennt oder nicht – als geistige Wesenheit den irdischen Leib bewohnt. Dieser irdische Leib ist also für den wahren Menschen, der ein Geistwesen ist, eine vergängliche Hülle. Der geistige Mensch nimmt durch diesen Leib die irdische Umgebung wahr. Durch die Sinne, deren er sich auf geistige Art bedient, erhält er eine ganz individuelle Wahrnehmung und kann durch seine Willenskräfte mittels seiner Hände und Füße auf dem Erdplaneten arbeiten und umher wandeln. Diesen wahren, geistigen Menschen, der also den physischen Leib wie einen Wahrnehmungs- und Bewegungsapparat mit sich führt, ähnlich einem Fahrzeug, möchte ich euch zum besseren Verständnis beschreiben.

Ihr Alle, liebe Menschen, seid Geistwesen, geschaffen von unserem Allvater, GOTT. Ihr habt als höchstes Wesensglied und als eigenen, individuellen Geist, den Gottesfunken, in euch. Dieses, euer eigener, freier Ich-Geist durchstrahlt mit göttlich-geistiger Kraft all eure Leibeshüllen. Denn ihr habt nicht nur den für euch wahrnehmbaren physischen Leib, sondern dieser materielle Leib besitzt noch eine unsichtbare, geistige Formhülle. "Ätherleib" wird diese für gewöhnlich genannt. Dieser Ätherleib ist dem Aussehen nach identisch mit eurer Leibesform. Ihr müsst euch dieses so vorstellen, dass der Ätherleib eigentlich der "Hervorbringer" eures physischen Leibes ist. Denn alles, was in materieller Art und Weise sich offenbart, ist in eine geistige Hülle gekleidet! Die materiellen Teilchen werden sozusagen von der geistigen Form angezogen, verdichten sich und können von materiellen Wesen wahrgenommen werden. Nicht nur euer physischer Leib ist also vom Geistleib umkleidet. Auch eure Organe – alles was euren Leib zusammensetzt, hat eine geistige Form! So ist euer materielles Gehirn, euer Herz, eure Venen, ja alles, was euer Körper enthält, in gleicher Form auch als ätherisch-geistige Organe, Knochen, Blutkreislauf usw. vorhanden.

Wenn ihr z.B. durch einen Unfall einen Arm "verliert" oder euch durch eine Operation ein erkranktes Organ entfernt wird, so verbleibt das "geistige Glied" an und in euch! Mit geistigen Augen betrachtet, besitzt ihr den amputierten Arm, das entnommene Organ noch. Das Geistige kann nämlich nicht zerstört werden auch nicht vergehen nach euren Begriffen.

Warum könnt ihr – so fragt ihr euch häufig – das Geistige nicht sehen? Nun, als Erdenmenschen seid ihr derzeit auf die Wahrnehmung des Sinnlich-Materiellen reduziert. Ihr sollt die Materie studieren und materielle Gesetze verstehen lernen. Da euer Ich, als geistiges Wesen, durch eure materiellen Augen blickt, kann es vorläufig nur auf irdische Art wahrnehmen. Es ist jedoch vorgesehen, dass euer Ich Kräfte eures Ätherleibes ausbildet, um durch geistige Wahrnehmungsorgane Geistiges zu erkennen! Dieser Prozess der Entwicklung spiritueller Fähigkeiten hat erst vor kurzem begonnen und ist abhängig von der Reife des Geistes.

Es gibt noch einen zweiten geistigen Leib, liebe Menschen, den ihr Alle besitzt. Das ist der sogenannte Astralleib. Dieser Astralleib umhüllt euch in Form einer wunderschönen färbig leuchtenden Ellipse. Er ist ein Lichtleib mit individueller Färbung. Ihr nennt diese Lichthülle, die jeden Menschen umgibt, Aura! In dieser menschlichen Aura sind auch eure Gedanken, Gefühle, Willensimpulse erkennbar. Eure Lichtstrahlung verändert sich ständig ganz gemäß eurer Stimmung!

Also, liebe Menschen! Ihr seid in Wahrheit eine viergliedrige Wesenheit. Als handelndes und belebendes höchstes Glied ist euer göttlich-geistiges Ich wirksam, das alle untergeordneten Leibeshüllen, den Astralleib, den Ätherleib und den physischen Leib durchdringt und sich bemüht, sich dieser Hüllen so weisheitsvoll wie möglich zu bedienen.

Von einer Beherrschung eurer Leibeshüllen durch euer Ich, kann auf eurer derzeitigen Entwicklungsstufe noch nicht die Rede sein. Jedoch soll im Verlaufe der Evolution – eurer geistigen Höherentwicklung – immer mehr durch euren eigenen Geist die Harmonie in euren Leibeshüllen entstehen.

Als Erdenmenschen habt ihr vielfach Probleme mit eurem physischen Körper. Von den normalen Abnützungen durch den langjährigen Gebrauch eurer Leibeshülle abgesehen, nisten sich sehr oft Disharmonien, also Krankheiten ein! Mit oftmals geringem Erfolg versucht ihr, die Schäden eures Leibes medikamentös oder durch Kuren zu beheben.

Liebe Menschen! Denkt daran, dieser materielle Leib ist äußeres Erscheinungsbild eures Ätherleibes.

So liegt die Erkrankung niemals im Körperlich-Materiellen, sondern immer im Seelisch-Geistigen. Jede Krankheit ist eine Disharmonie des Geistes. Diese Disharmonie besteht sehr oft bereits lange Zeit, bis sie durch die geistigen Leibeshüllen hindurchwandert und im Physischen zum Ausdruck kommt.

Ich gebe euch ein einfaches Beispiel: In eurem Geiste – also in eurem Ich – entsteht ein Hassgefühl gegenüber einem Mitmenschen. Dieses Hassgefühl – wenn es durch eure Geisteskraft, durch eure Vernunft, nicht bezähmt wird – wogt als Gefühl oder gar als Wille in eurem Astralleib und schwingt dann, zur bösen Tat entschlossen, in den Ätherleib, sodann in eine Realisierung durch eine physische Handlung. Disharmonie in allen Leibern ist entstanden durch ein einziges, nicht beherrschtes Hassgefühl! Wie viele negative Gedanken, Gefühle und Willensregungen durchströmen euch für gewöhnlich? Die Meisten habt ihr ja im Griff.

Glücklicherweise wird nicht alles Negative zur bösen Tat! Vieles wird durch euer Ich – eure Vernunft – eure höhere Weisheit besänftigt und überwunden.

Jedoch genügend Negativkraft ist trotzdem in den Meisten von euch vorhanden. Diese lebensfeindlichen, energieraubenden Kräfte bewirken Krankheiten, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und gewandelt werden.

Es gibt auch Erkrankungen, Krankheitsanlagen, die ihr euch aus früheren Inkarnationen mitbringt. Da handelt es sich um lange ausgelebtes, massives Fehlverhalten: Schuld, die nicht bereut wurde, Seelenverhärtungen durch Egoismus, Gewaltausübung, Lieblosigkeit. Ja, Vieles, was euch an schweren Erkrankungen plagt, hat eine Ursache in euren Vorleben. Das Beste jedoch bei allen Krankheitsprozessen ist es, sich eine gewisse Ergebenheit anzuerziehen. Nämlich aus der Erkenntnis heraus, dass der Verursacher der Krankheitsleiden ihr selbst seid!

Wenn ihr in der Krankheit eine Disharmonie in eurem eigenen Wesen erkennt und euch bemüht, die Ursache – euer Fehlverhalten in euch selbst – zu ergründen, so ist der erste richtige Schritt zu einer Linderung oder gar einem Heilprozess gelungen.

Disharmonie bedeutet ja stets: Uneins sein mit den göttlichen Liebesgeboten. Im Einklang mit GOTT leben wäre ja das Leben in Glück und Harmonie!

Egoistisch, verweltlicht, habgierig, genusssüchtig leben, führt stets in Disharmonie.

Auch, wenn es oft lange dauert, bis sich so viel Negatives aufgestaut hat, dass es zur einer ernsten Erkrankung kommt, so tritt eine Krankheit – eventuell auch in Form eines Unfalles, der zu Leiden führt – mit Sicherheit auf, wenn diese Disharmonien nicht durch einen Gesinnungswandel aufgelöst werden!

Ihr habt von mir neue Rezepte zur Heilung von Leiden erwartet?
Nun, GOTT hat für Seine leidenden Erdenmenschen viele Heilpflanzen zur Linderung geschaffen, weil Er ja Seine oft störrischen und fehlgeleiteten Kinder liebt.

Dennoch: Wäre es nicht besser, erst gar keine Erkrankungen entstehen zu lassen? Wenn euch die Zusammenhänge zwischen eurem negativen Verhalten und euren Erkrankungen klar sind, dann habt ihr ja das beste Rezept in der Hand, nämlich euch bewusst GOTT zuzuwenden, wieder in gesunde Harmonie zu gelangen! Ich sage euch, liebe Menschen, die rechte Einsicht, die aufrichtige Selbsterkenntnis und die klare Entscheidung, ein Leben - der Nächstenliebe gewidmet – zu führen, hat oftmals schon wahre Heilwunder gewirkt!

Wenn aus der Krankheit die rechte Lehre gezogen wird, nämlich, dass in der eigenen Gesinnung – in der Lebensführung – im eigenen Verhalten den Mitmenschen, den Tieren oder Pflanzen gegenüber etwas falsch oder gar schädlich ist, so hat die Erkrankung ihre "Aufgabe" erfüllt.

Zumindest Linderung, oft sogar Heilung ist die Folge des rechten Verständnisses! Es sollten jedoch die "Besserungsschwüre" erfüllt werden, die in der Not, in den Schmerzen, getätigt werden. Ein Gesinnungswandel, der von Dauer ist, bewirkt auch eine anhaltende Gesundheit.

Und so hält jeder Mensch in den eigenen Händen nicht nur die freie Wahl seines Lebensweges, sondern auch sein Glück und Leid! Und das ist gewiss abhängig von seiner Gesundheit.

Gut, liebevoll und hilfsbereit leben – also die göttlichen Gesetze der allumfassenden Nächstenliebe erfüllen – das ist die beste Voraussetzung für ein gesundes, glückliches Leben.

Krankheit ist kein Zufall. Krankheit ist Schicksal. Ihr selbst habt die Möglichkeit, eure Lebensverhältnisse zum Guten zu wandeln. Eine gewisse Beständigkeit sollt ihr jedoch beweisen. Es genügt nicht, wenn euch Schmerzen plagen, halbherzig "Besserung" zu schwören! Wenn ihr jedoch euch ehrlich bemüht, den Willen GOTTES zu erfüllen, dann wird euch GOTTES Gnade und Erbarmen helfen.

Von ganzem Herzen wünsche ich euch Allen geistige, seelische und körperliche Harmonie: also viel Gesundheit!

So grüße ich euch zum Schluss meiner Zeilen in herzlicher Zuneigung.
Eure Schwester Hildegard