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Herzensgebete werden erhöhrt Lippengebete nicht
von roswitha frojd   Thu, 13 Feb 20 um 13:19 CET

Im Namen Jesus Christus

Lippengebete

BD 8466 Was ist ein Gebet im Geist und in der Wahrheit?

Das ist eure eigentliche Aufgabe, daß ihr aufkläret die Irrenden, daß ihr den Fragenden wahrheitsgemäß Antwort gebet und daß ihr somit Licht bringet in die Finsternis .... Denn die Menschheit geht in Dunkelheit dahin, das Denken ist irregeleitet, und sie erkennen daher nicht den rechten Weg, der zu Mir führt .... zur letzten Vollendung.

Wahrheit allein kann diese Vollendung bewirken, niemals aber der Irrtum oder die Lüge .... Und wenn ihr nun, die ihr Mir dienen wollet, Aufklärung geben wollet, müsset ihr selbst sie zuvor von Mir in Empfang nehmen, weil nur Ich euch ein wahrheitsgemäßes Wissen übermitteln kann .... Und darum sollet ihr mit allen Fragen, die euch bewegen, zu Mir kommen, auf daß Ich euch antworte und euch also ausbilde zu Lehrkräften, die nun segensreich unter ihren Mitmenschen wirken .... Wenn ihr zu Mir betet, so ist es allein wichtig, daß ihr euch innig Mir verbindet, daß ihr nicht einen fernen Gott anrufet wie ein Wesen, Das euch unerreichbar ist, Das wohl eine große Macht hat und ihr darum von Ihm Hilfe erhoffet .... von Dem ihr euch jedoch weit entfernt wähnet, Seine Macht aber in Anspruch nehmen möchtet, weil ihr in Not seid .... Ein solcher Ruf macht Mir keine Freude ....

Wenn ihr aber in Mir euren Vater sehet, Der voller Liebe alle Seine Kinder betreut .... wenn ihr nun in aller Demut mit eurem Vater Zwiesprache haltet, wenn ihr Mir eure Not vertrauensvoll vortraget und also eine innige Bindung mit Mir durch euer Zutrauen eingegangen seid, dann ist dies ein Gebet, das Ich erhöre, weil es ein lebendiger Ruf ist vom Kind zum Vater .... Ein solches Gebet hat nichts Verhülltes, nichts Heimliches, es ist auch nichts Formelles, sondern etwas tief im Herzen Empfundenes .... Es ist also ein wahres Gebet, wo das Herz des Kindes vor dem Vater alles aufdeckt, wo es sich selbst vor Ihm ausbreitet und seine Schwäche und Hilflosigkeit bekennt und darum von Mir auch so gewertet wird, denn es beweiset Mir tiefe Demut und Liebe zu Mir, und Ich kann nun das Füllhorn Meiner Gnade ausschütten im Übermaß.

Dann betet ihr im Geist und in der Wahrheit, und ihr könnet dann auch sicher auf Erfüllung hoffen, denn sowie ihr Mir in Liebe innig ergeben seid, werdet ihr auch nur solche Bitten an Mich richten, deren Erfüllung eurer Seele keinen Schaden bringt, weil die Liebe zu Mir euren Geist erhellet und eure Gedanken schon weit mehr dem geistigen Reich zugewandt sind als der Welt und ihren Scheingütern ....

Bedenket nun aber, welcher Art die Gebete sind, die zumeist von den Menschen ausgesprochen werden. Bedenket, daß ein rechtes Gebet im Geist und in der Wahrheit das "Zurückziehen in das stille Kämmerlein" erfordert, worunter Ich nur verstanden haben will, daß im Moment des Gebetes der Mensch sich gedanklich zurückziehen muß in sein Herzenskämmerlein. Und wenn das Gebet auch noch so kurz ist, wenn es nur ein Ruf ist zu Mir in der Not .... Aber es muß dieser Ruf aus dem Herzen kommen, und dann bedarf ein Gebet wahrlich keiner angelernten Worte oder einer bestimmten Form .... denn Ich verstehe das Lallen eines Kindes und will keine hochtönenden Worte hören, die schon wieder der Verstand geboren hat oder die von anderen Menschen übernommen werden ....

Darum kann ein Massengebet auch erst dann von einer segensreichen Wirkung sein, wenn ein jeder still in seinem Herzen bittet, auch wenn alle das gleiche Anliegen haben, denn sowie Massen das gleiche Gebet laut aussprechen, müssen sie sich einer bestimmten Form bedienen, und es wird dann keine vertrauliche Zwiesprache mit Mir sein können, die allein eine Erfüllung der Bitte gewährleistet. Ihr Menschen könnet viel erreichen durch rechtes Gebet, aber ihr betet zumeist nicht recht ....

Sowie ihr an einen Gott glaubet, soll euer Herz euch antreiben, mit diesem Gott sich zu verbinden in Gedanken, und dann werdet ihr reden mit Ihm, wie ein Kind mit seinem Vater spricht, und dann betet ihr recht, ihr betet im Geist und in der Wahrheit, wohingegen förmliche und allgemeine Gebete zumeist die innige, vertrauliche Bindung mit Mir vermissen lassen, was jedoch ganz menschlich ist, weil immer Außeneindrücke einwirken und darum also das Zurückziehen in die Stille gefordert wird.

Ihr könnet aber von laut gesprochenen Formgebeten, bei allgemeinen Gebetsaktionen, keinen sonderlichen Segen für die Seelen erwarten, bis auf jene Menschen, die fähig sind, sich völlig innerlich abzuschließen, und im Herzen beten .... die nicht auf das hören, was die Mitmenschen laut aussprechen .... Ich will euch dies alles nur erklären, auf daß ihr versteht, warum so viele Gebete unerhört bleiben und warum Ich von euch ein Gebet im Geist und "in der Wahrheit" verlange .... Vor Mir gilt immer nur der Kern, nicht die äußere Schale, und Ich sehe in das Herz eines Menschen und lasse Mich nicht täuschen durch Lippengebete oder tägliche Angewohnheiten, die seelenlos ausgeführt werden. Ruft jedoch ein Mensch in seiner Herzensnot laut zu Mir, dann ist auch ein solcher Ruf der Beweis, daß er nicht nur Form, sondern tief innerlich empfunden ist, und so wird er auch gewertet von Mir, Der Ich immer bemüht bin zu helfen, um Meinen Kindern die Liebe des Vaters zu beweisen .... weil Ich auch «eure» Liebe gewinnen will.

Und darum sollet ihr selbst euch immer Rechenschaft geben, wenn ihr betet, ob ihr zuvor das innige Verhältnis eines Kindes zum Vater herstellt oder euch an einer Angewohnheit, an einer Form genügen lässet, an Gebeten, die Mein Ohr nicht erreichen können. Denn auch das Gebet zu Mir ist ein übergroßes Gnadengeschenk, weil ihr jederzeit also die Bindung herstellen könnet mit Mir und ihr dadurch auch den Beweis der bestandenen Willensprobe liefert, die Zweck und Ziel eures Erdenlebens ist .... __Amen


BD 5674 Gebet im Geist und in der Wahrheit

Eure Gebete sollen keine Lippengebete sein, denn diese dringen nicht an das Ohr des himmlischen Vaters, Der im Geist und in der Wahrheit angerufen werden will. Ihr sollet reden mit Ihm, wie ein Kind mit seinem Vater redet, ihr sollet vollvertrauend und demütig zu Ihm kommen und Ihm eure Anliegen vortragen, ihr sollet Zwiesprache halten in einfältigster Weise, denn Er höret nur, was euer Herz zu Ihm spricht .... Darum kann es niemals in Seinem Willen sein, daß ihr euch angelernter Formgebete bedienet, die nur euer Mund daherredet, die keinen tiefen Sinn und daher auch keinen Wert haben, die eure Zeit in Anspruch nehmen, die ihr weit besser nützen könnet und sollet. Das Gebet, das im Geist und in der Wahrheit zum himmlischen Vater empor gesandt wird, kann nur in einem kurzen Ruf, in einem innigen Gedanken bestehen, bei dem die Verbindung des Kindes mit dem Vater hergestellt ist, denn Dieser weiß wahrlich um alle Nöte, und Er will nur, daß sich das Kind Ihm zuwendet, um ihm Hilfe zu gewähren, um sein stilles, inniges Gebet erfüllen zu können ....

Es wird ein großer Mißbrauch getrieben mit dem Gebet, und darum bleibt dieses so oft wirkungslos.
Zu Gott beten zu dürfen ist eine Gnade, die nicht hoch genug bewertet werden kann .... daß Gott dem Menschen die Möglichkeit gibt, mit Ihm in Verbindung zu treten, daß Er gnädig Sein Ohr neigt zu Seinen Geschöpfen, die noch in weitem Abstand von Ihm stehen .... Es ist eine Gnade, daß die Menschen durch das Gebet schon die Entfernung von sich zu Gott verringern können, weil sie durch das Gebet den Willen bekunden, in Verbindung zu treten mit Ihm .... Doch es ist nur zu verständlich, daß nur ein Gebet im Geist und in der Wahrheit diese Verbindung herstellt, daß Lippengebete keine Kraft haben, selbst wenn auch der Verstand dabei tätig ist und also der Inhalt des Gebetes gedanklich verfolgt wird .... was aber nur zu oft unmöglich ist bei Formgebeten besonderer Art .... Doch das Herz bleibt unbeteiligt, weil das Herz sich wehren würde in der Erkenntnis der Inhaltslosigkeit solcher Gebete.

Das Herz formt andere Worte, es spricht natürlich und ungeziert mit Gott, Den es als liebevollen Vater erkennt und Den es darum bittet um Hilfe, so es Hilfe bedarf. Auch Lob- und Preisgebete bestehen nur aus innigem und jauchzendem Dankgefühl, das sich zum himmlischen Vater erhebt .... Ihr Menschen bedenket, daß Gott ein Geist ist von höchster Vollkommenheit, daß Er nur im Geist angebetet werden kann und daß vor Ihm keine Täuschung, kein Schein bestehen kann, daß es also völlig nutzlos wäre, andere Worte zu formen im Gebet, als das Herz sie empfindet. Wohl sollet ihr ohne Unterlaß beten .... doch nur so sind diese Worte zu verstehen, daß der Mensch ständig die Verbindung mit Gott aufrechterhalten soll, daß er seine ganze Gedankenwelt in das geistige Reich verlegen soll, daß ihm die geistige Umgestaltung als erstes am Herzen liegen soll .... daß er nicht nur in Fällen der Not sich zu Gott um Hilfe wendet, sondern sich Ihm gänzlich hingeben und Seiner Gnade empfehlen soll .... Denn nur durch ständige Verbindung mit Gott kann der Mensch ausreifen und endlich zu dem Ziel einer Vereinigung mit Ihm gelangen und selig werden .... __Amen


BD 4746 Gebet im Geist und in der Wahrheit .

Ein inniger Gedanke an Mich, ein kurzes Gebet zu Mir , das im Geist und in der Wahrheit zu Mir empor gesandt wird, ist Mir wohlgefällig und findet Erhörung, wie Ich auch stets Mich denen zuneige, die gedanklich Zwiesprache halten mit Mir, denn mit ihnen fühle Ich Mich verbunden, weil sie Mich in vollster Wahrheit suchen und Ich Mich daher auch von ihnen finden lassen kann. Ich habe aber kein Wohlgefallen an Formgebeten, weil diese den Geist töten, weil sie zu monotonen Gesprächen werden, denen Ich nimmermehr Gehör schenken kann, denn nicht das Herz spricht zu Mir, sondern nur die Lippen, also dringen diese Worte nicht zu Mir, weil sie nicht dem Herzen entspringen, sondern nur der Verstand sie ausspricht.

Wer von Mir gehört werden will, der braucht keine Worte auszusprechen, sondern was er im Herzen empfindet, was er denkt und fühlt, das ist Mir bekannt, doch erst das bewußte Zuwenden seiner Gedanken zu Mir veranlaßt Mich, dem Menschen Mich zuzuneigen, der also in Mir seinen Vater erkennt und bei Mir Hilfe zu finden glaubt. Ihm wird geholfen werden .... wohingegen ein Gebet endlos lang sein kann, ohne Erfolg zu haben. Denn dann ist es ein Lippengebet, das Ich verurteile, weil es niemals innig sein kann, weil es kein Gebet im Geist und in der Wahrheit ist, sondern nur eine Form, die jegliche Innerlichkeit vermissen läßt.
Gemeinsame Lippengebete sind Mir ein Greuel, wird doch durch solche die innige Verbindung mit Mir zur Unmöglichkeit, und es wird verständlicherweise jeder einzelne andere Gedanken haben, wie auch ein jeder ein anderes Anliegen hat, das aber gedanklich nicht berührt wird, also das Gebet alles andere eher ist als eine vertraute Zwiesprache mit Mir, die Ich aber fordere, um die Bitten erfüllen zu können. Denn erst in einer vertrauten Zwiesprache äußert sich der Glaube des Menschen, die Zuversicht auf eine sichere Hilfe, die Voraussetzung ist, um dem Menschen die Hilfe angedeihen lassen zu können. Und darum sollet ihr euch zurückziehen in euer Kämmerlein, so ihr beten wollet, ihr sollt in euch gehen und Meine Gegenwart zulassen durch innige Gedanken an Mich, in denen die Liebe zu Mir ersichtlich ist .... Dann werdet ihr beten, wie es Mir wohlgefällig ist, und dann werdet ihr sichere Erhörung finden .... __Amen


BD 7071 Das Gebet eines Kindes zum Vater .

In aller Einfalt traget Mir nur eure Anliegen vor, und ihr werdet Gehör bei Mir finden. Die Demut des Herzens wird euch stets die rechten Gedanken, die rechten Worte finden lassen, und also wird euer Gebet dann das eines Kindes zum Vater sein, das auch sicher zu Seinen Ohren dringt. Und Ich werde euch wahrlich helfen .... doch in welcher Weise Ich es tue, das müsset ihr Mir überlassen, denn Meine Liebe zu euch ist so groß, daß Ich immer nur das Beste vorhabe, daß Ich euch als Meinen Kindern stets «mehr» geben will, als ihr erbittet.

Und da Ich in Meiner Weisheit erkenne, wie Ich euch am besten beglücken kann, handle Ich auch dieser Meiner Weisheit gemäß. Darum sollet ihr wohl beten zu Mir, weil Ich dann erst an euch wirken kann, wenn ihr selbst euch Mir verbunden habt .... Aber ihr sollt nach einem solchen innigen Gebet im Geist und in der Wahrheit Mir alles Weitere überlassen, und es wird alles so kommen, wie es gut ist für euch. Es ist kein Gebet vergeblich zu Mir gerichtet, selbst wenn euch nicht umgehend Erfüllung wird.

Und immer wieder sollet ihr im Gebet die Bindung mit Mir suchen .... Und wahrlich, es wird ein großer Segen euch daraus erwachsen, denn jede Bindung sichert euch das Zufließen Meines Kraftstromes, den eure Seele wohltätig empfinden wird, wenngleich euer Körper nichts davon spürt. Aber letzterer wird auch davon berührt, und dessen geistige Substanzen werden gekräftigt sein zum Widerstand .... ihr werdet gleichsam auch körperlich zu Überwindern werden, ihr werdet gefeit sein gegen Eingriffe Meines Gegners, was nur euer Gebet zu Mir erreicht hat. Glaubet nicht, daß Ich Mein Ohr verschlossen halte, wenn nicht umgehend ein Gebet erhört wird ....

Ich vernehme den Ruf Meines Kindes und bin immer bereit, ihm zu helfen .... doch Ich weiß es auch, welche Hilfe am wirksamsten ist, und diese gewähre Ich ihm. Denn Ich erkenne jederzeit seinen Reifezustand, Ich weiß, was ihm noch fehlt zu seiner Vollendung, und Ich werde immer nur das tun, was Mir mit Sicherheit dieses Kind immer näherbringt. Und sowie es durch ein Liebeleben gleichfalls in seiner Erkenntnis reifet, wird es auch selbst wissen, was ihm dienlich ist, und darum Mir allein alles überlassen, es wird Mich wohl bitten, aber nun auch geduldig harren, bis Ich es erhöre.

Doch ihr sollet auch nicht aufhören zu beten .... denn im Gebet kommet ihr Mir so nahe, daß das geistige Band wieder geknüpft ist, wie einst .... Und gerade durch diese Bindung beweiset ihr eure Willenswandlung, und es ist eigentlich die Rückkehr zu Mir schon vollzogen, nur müsset ihr euch von Meiner Kraft immer wieder speisen lassen, damit euer Wesen sich nun auch wandeln kann, damit es wieder wird, wie es war im Anbeginn.

Liebewirken und inniges Gebet bringen diese Rückwandlung zuwege, und dazu könnet ihr nicht genug aufgefordert werden .... Und ihr werdet nun auch verstehen, daß ihr immer wieder in Nöte geraten müsset, sei es leiblich oder auch seelisch, um nicht nachzulassen im Gebet .... um immer wieder die Bindung mit Mir zu suchen, die euch Kraft einträgt zu jener Wandlung. Und wenn Ich von euch forderte, "zu beten ohne Unterlaß ...., so war damit gewiß nicht gemeint, daß ihr stundenlange Lippengebete verrichten solltet .... sondern immer sollet ihr gedanklich mit Mir verbunden sein, ihr sollet euch in allen Angelegenheiten eures täglichen Lebens an Mich wenden, wozu schon ein inniger Gedanke genügt .... und ihr sollt unablässig wirken in Liebe ....

So verstehe Ich ein rechtes Beten, wodurch ihr Mir euren Willen beweiset und wodurch ihr auch den Zusammenschluß mit Mir herstellet, der Zweck und Ziel eures Erdenlebens ist. Und ihr könnt wahrlich auch mit dem kleinsten Anliegen zu Mir kommen, denn je vertraulicher ihr mit Mir umgeht, desto mehr kann Ich euer Vertrauen entlohnen .... nur sollt ihr immer Mir Selbst es überlassen, in welcher Weise Ich euer Gebet erfülle; aber daß ihr Erfüllung findet, dessen könnet ihr gewiß sein ....

Kein Gebet verhallt ungehört an Meinen Ohren, das im Geist und in der Wahrheit zu Mir empor gesandt wird. Und sowie das Gebet eine geistige Bitte ist, könnt ihr in aller Gewißheit auch die Erfüllung erwarten, denn so ihr betet um Reife eurer Seele, um Hilfe in geistiger Not, ist eure Bindung mit Mir auch wieder hergestellt, und Mein Liebestrahl kann euch treffen, was immer auch die Erhörung eurer Bitten bedeutet. Kein Mensch wird kraftlos bleiben, dem sein Seelenheil so wichtig ist, daß er es erreichen möchte .... und da Ich Selbst Mich sehne nach Meinem Kind, werde Ich ihm auch immer in seinem Aufstieg zu Mir behilflich sein .... Ich werde alles tun, was ihm und seiner Seele zum Besten dienet .... __Amen




Re: Herzensgebete werden erhöhrt Lippengebete nicht
von roswitha frojd   Fri, 14 Feb 20 um 8:04 CET
 
Rosenkranz – Gebetsschnüre oder Ketten
Ursprung dieser Rituale


Gebetsketten sind Ketten, die von Mitgliedern verschiedener Religionen verwendet werden, um die Wiederholungen von gleichen oder gleichartigen Gebeten, Gesängen oder Andachten zu zählen. Sie können auch zur Meditation oder zur Entspannung verwendet werden. An einer Schnur aufgereihte Perlen oder Knoten sind ein altes und in vielen Kulturen weit verbreitetes mnemotechnisches Hilfsmittel. Knotenschnüre wie das besonders ausgereifte, altperuanische Quipu gab es auch in Polynesien und China. …



Ein Rosenkranz (früher regional auch Paternosterschnur) ist eine Zähl- oder Gebetskette, die für das Rosenkranzgebet verwendet wird. Er kann aber auch die Bezeichnung für das Rosenkranzgebet selbst sein. In seiner häufigsten Form wird eine regelmäßige Abfolge aus einem Vaterunser und zehn Ave Maria sogenannte Gesätze, mit der Betrachtung des Lebens, Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi verbunden. Jedes Rosenkranzgesätz schließt mit der Doxologie Ehre sei dem Vater ab. Der Rosenkranz kann heute als die am weitesten verbreitete katholische Andachtsform angesehen werden.

Das Wort Rosenkranz stammt vom lateinischen Wort Rosarium, das mit ‚Rosengarten‘ übersetzt wird. Rosengewächse symbolisieren in der christlichen Ikonographie vor allem Maria, die Mutter Jesu. Das Motiv der Madonna im Rosenhag als Beispiel für einen Hortus conclusus steht für die Jungfräulichkeit Mariens. Auch ein Kranz aus Rosen auf dem Kopf ist ein Symbol der Jungfräulichkeit. In der Lauretanischen Litanei wird Maria als Rosa mystica („geheimnisvolle Rose“) angerufen.
Der kirchenlateinische Begriff Rosarium wurde später auf die Gebetskette übertragen und erscheint unter seiner deutschen Bezeichnung Rosenkranz erstmals im 15. Jahrhundert, wobei der genaue Zusammenhang bis heute nicht eindeutig geklärt werden konnte. Es wird angenommen, dass die Kette ursprünglich aus Rosenblüten bestand, die auf einer Schnur aneinandergereiht waren. Der Rosenkranz als Devotionalie geht auf Gebetsketten aus dem Orient zurück. Da die Verehrung Mariens in den byzantinischen Ostkirchen bereits in der Frühzeit der Kirche begann, hat der Rosenkranz seinen Ursprung im orthodoxen Christentum.

Als Gebetsschnur (griechisch κομβοσχοίνι, komboskini bzw. russisch чётки, tschotki) bezeichnet man eine Schnur aus Stoff mit meist 50 oder 100 Knoten, die man dazu benutzt, um das Jesusgebet zu beten. Die Anzahl der Knoten kann unterschiedlich sein. Es gibt Gebetsschnüre mit 25, 30, 33 oder 500 Knoten. Im deutschen Sprachraum wird diese Gebetsschnur auch als "orthodoxer Rosenkranz" bezeichnet.
Orthodoxes Glaubensbuch - Die Gebetsschnur
Die Gebetsschnur (četki, “Zählschnur”) besteht aus “Körnern”, die auf einer Schnur aufgenäht sind. Oft sind sie aus einer Schnur oder aus Fäden geflochten. Die Gebetsschnur dient zum Zählen der Gebete (daher der Name ”Zählschnur”). Sie wird von allen Mönchen getragen, weil die Aufgabe der Mönche vorwiegend darin besteht, unablässig zu beten. Um das Zählen zu erleichtern, sind jeweils zehn “Körner” durch etwas grössere getrennt. Die Gebetsschnur im alten Russland hatte die Form einer geschlossenen Leiter, mit hölzernen Sprossen, die mit Leder umnäht waren. Eine solche Gebetsschnur wurde auch Leiter (lestvica oder lestovka) genannt.
Die Gebetsschnur versinnbildlicht die Leiter der Errettung oder das geistige Schwert. Die in sich geschlossene Schnur bedeutet die Ewigkeit und das nie endende monastische Gebet in dieser Welt
Mala (Gebetskette) – Wikipedia
Weiter zu Bedeutung im Buddhismus - Im Buddhismus verkörpern die 108 Perlen die 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas. Seine Verehrung
Die buddhistische und hinduistische Gebetskette heißt Mala (Sanskrit माला, mālā)
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Gebetskette im Islam - heißt Tasbih oder Misbaha
Viele Muslime benutzen für ihre freien Gebete eine Gebetskette. Sie heißt Tasbih oder Misbaha und enthält meist 33 Perlen. An ihnen tasten sich die Betenden vorwärts.
Manchen Muslimen hilft die Kette, alle 99 Namen von Allah auswendig aufzuzählen. Jede Perle steht dann für einen Namen. Nach drei Runden ist jeder Name einmal genannt - wenn keiner vergessen wurde.
Andere Muslime sprechen mit Hilfe der Kette Lobpreisungen oder Bittgebete für Allah, die Dhikr. Manche Gebete werden 33mal wiederholt. Auch dabei rutschen die Betenden einfach mit den Fingern an den Perlen entlang. So müssen sie nicht zählen, während sie an Gott denken.
Einige Muslime haben ihre Gebetskette ständig bei sich und benutzen sie zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Tefillin (hebräisch תפילין təfillin, deutsch‚Gebet‘ (Singular), təfilla (Plural)), deutsch Gebetsriemen, manchmal auch Phylakterien genannt, sind ein Paar schwarze mit Lederriemen versehene kleine lederne Gebetskapseln, die auf Pergament handgeschriebene Schriftrollen mit Texten aus der Tora, den fünf Büchern Moses, enthalten. Tefillin werden von religiösen jüdischen Männern – im Reformjudentum teilweise auch von Frauen – an Werktagen beim Morgengebet (hebr. Schacharit), getragen. Der Arm-Teil liegt am Oberarm und die Riemen werden um den Arm, die Hand und Finger gewickelt, der Kopf-Teil wird über der Stirn getragen. Das Anlegen von Tefillin dient als Mahnung, JHWHs Gebote zu beachten. Ihre Form, die Art sie zu tragen und der Inhalt der Gebetskapseln ist im Talmud festgelegt.