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Re: Erweckungen
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sat, 10 May 14 um 20:29 CEST
(Zuletzt bearbeitet am Saturday, 10. May 2014 um 20:36 CEST)
 
Mein lieber Bruder
Ich habe mich nirgendwo gegen das Überwinden ausgesprochen. Ich habe bloss festgestellt, dass Sterbliche nicht nachhaltig überwinden könn(t)en, sondern dass nur JESUS Selbst in uns Menschen erfolgreich überwindet, sofern es etwas zu überwinden gibt. Wenn du anderer Ansicht bist, so bekümmert mich das nicht, denn JESUS ist ja als VATER für alle anderen genauso da wie für mich. Er weiss am besten, was für den einzelnen Menschen gut ist, und das ist eben individuell.

JESUS gebe dir Richtung und führe dich nach Seinem Willen wie es gut und segensreich für dich ist.

Grüsse von
Frieda






Re: Erweckungen
von Shivinz Beitrag bearbeiten   Sat, 10 May 14 um 20:46 CEST
 
Du hast dich sehr wohl gegen das Überwinden und für übermäßige Selbstliebe ausgesprochen.
Es braucht auch nicht der eine Mensch für seine geistige Wiedergeburt Gutes und der andere Schlechtes, sondern alle brauchen dasselbe, nur je nach Seelen/Geisteszustand das davon gerade passende GUTE.

Nie sagt Jesus dass du keine gerechte Gottesfurcht haben sollst, sondern das ewige Gesetzt beinhaltet sehr wohl beides: Liebe die Liebe und Fürchte die Gottheit, denn sie kann töten.

Denn wer absichtlich das Schlechte machen will, dem wird es nicht gut ergehen, und das ist keine Drohung, sondern das ist der absichtliche bösartige Widerstand gegen den Geist Gottes, wodurch die Zorneswellen entgegenkommen anstatt dass mit der Kraft Gottes durch Einfließen des eigenen Willens in den Gotteswillen mitgewirkt werden könnte (als Geschenk).

Warum versuchst du also alles zu verdrehen und misszudeuten? Welche Absicht hast du damit?



Re: Erweckungen
von Shivinz Beitrag bearbeiten   Sun, 11 May 14 um 8:26 CEST
 
Hinzuzufügen ist noch das Berufen auf das Herz, doch auch dies ist insofern eine Irreführung, weil es ja darauf ankommt, was darin vorherrscht.

"Wie groß ist der Unterschied zwischen der armen dürftigen Menschheit und den reichen Prassern, Wucherern, - und dann auch jenen wohl und reich Bemittelten, welche doch noch wenigstens den hundertsten oder manchmal sogar den fünfzigsten Teil ihres Herzens mit der Nächstenliebe ausgefüllt haben?"

Weiters zeigt auch der Hinweis auf die schlechte Einheitsübersetzung auf, wessen geistiges Kind zu sein möchtest.

Stellt sich die Frage, ob du absichtlich in die Irre führst, also ein Troll bist, oder ob du dich einfach nur selbst belügen willst und dein satanischer Teil deshalb alles ins Falsche verdreht.

Der Name Frieda deutet auf ersteres hin, denn der Scheinfriede mit einem Gott, der so "tolerant" sei, dass man alles tun könne und sich nicht vor der Gottheit fürchten brauche, mache man auch was man wolle, wird hier propagiert. Das Zerstörerische wird danach als Gleichgut dargestellt.






Re: Erweckungen
von Frieda Beitrag bearbeiten   Sun, 11 May 14 um 8:58 CEST
 

"Warum versuchst du also alles zu verdrehen und misszudeuten? Welche Absicht hast du damit?"

Hä? Ich versteh nur Bahnhof. Wer verdreht? Wer missdeutet?

Mein altbekannter Bruder
Wenn auf deinem Weg aufgrund der von dir zitierten Bibelverse Überwindung, Busse und Reue gefordert ist, und du das als richtig erachtest, dann ist das doch ganz o.k., und mich störts keineswegs, wenn du dich im Überwinden üben willst. Ich sag bloss, dass ich darin nie erfolgreich war.
Ich spreche doch bloss von meinen persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen. Die Richtung, die ich nehme, wird nicht von der Furcht vor Strafe oder irgendwelchen Drohungen bestimmt, sondern von der Freude und Lust meines Herzens. Was kümmert's dich, was ich tu!?


JESUS Christus segne dich, ob du dich im Überwinden übst oder nicht, Er segne dich, ob du meiner Meinung bist oder nicht, Er segne dich, ob du mich verstehest oder nicht, Er segne dich, ob du an mir Antichristliches siehst oder gar Böswilligkeit, oder obgleich du an mir vielleicht doch auch irgend etwas Gutes zu erkennen vermöchtest; das alles ist mir ganz einerlei. JESUS ist ja da und leitet alles und sorgt für jeden, wie es recht ist.

Ich verspüre im Herzen nun aber weiter gar keine Lust und Freude mehr, mich weiter mit dir auszutauschen. Meine Selbstliebe ist hoffentlich kräftig genug dazu, mein Wesen von deinem Verurteilen und Anklagen abzuwenden.

Besinnlichen Sonntag und Gottes reichen Segen
wünscht Frieda



Re: Erweckungen
von Shivinz Beitrag bearbeiten   Sun, 11 May 14 um 20:27 CEST
 
Was schleuderst du mit Segen herum und willst gleichzeitig egoistisch bestimmen? Du redest A und machst B. Was redest du von bekanntem Bruder, wo du doch nichts erkennst? Was redest du von hoffentlich großer Selbstliebe wo doch Jesus das ideale Maß auf 6 setzt? Was geht es mich an, was du tust? Hier ist ein christliches Forum für verschiedene Leute und du schreibst antichristlich. Das kannst du ja machen, was stört es dich aber, wenn jemand das aufzeigt?

Gut, dass dir die "Lust" vergangen ist, denn wer braucht schon antichristliche Wortverdreher, die andere in den Abgrund führen wollen?



Re: Erweckungen
von Epidophekles Homepage   Sun, 11 May 14 um 21:56 CEST
 
Endlich!
Ich kenn' Dich nicht, aber was soll's.
Im Geiste fühl ich mich Dir nah.
Obwohl ich unsicher bin, weil ich oft gar streng
und hart.

Wenn Du Dich Jesus Christus und meiner Arbeit nahe fühlst,
könntest Du doch bei uns mithelfen?
In der Tätigkeit üben wir uns, lernen wir uns kennen, wachsen wir, sofern wir uns nicht nur an uns selbst ergötzen, wie Frieda es meines Erachtens seit langer Zeit tut. Verzeih' wenn ich mich da irre, ich bin auch nur ein Mensch und liebe sehr Jesus Christus, unsern Gott und Heiland, Bruder und Erlöser, Freund und Bräutigam. Was mich angeht, so freue ich mich, wenn ich mithelfen darf, doch mich selbst lieben? Ja, ich tue es sicher, aber ich möchte das nicht, denn die Liebe zu Gott und den Nächsten wäre mir das Liebste, und etwas davon darf ich manchmal beglückend fühlen.

Ich suche nach Worten. Ich kenne mein Inneres nicht. Doch Zeichen der Hilfe sind manchmal da.

Wenn ich soviel "Ich" schreibe, so sind wir trotz allem Individuen und dürfen und sollen es in freier und göttlicher Wahl sein. Ich schreibe aus meinem Standpunkt, aus meinem Erkennen, meinem Empfinden. Und ich möchte doch nur allein die Liebe des Vaters leben und andere damit beglücken, die von Ihm kommt, nicht von mir; ich möchte aber gerne davon erzählen und mich mit andern daran freuen.

Mir gefällt auch Annette von Droste-Hülshoff:
http://innodoj.ch/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=139527462 1/27#27
Sie war stark, sie war tief - und doch demütig und ein Vorbild im Geist, der so versteckt wirken und sich nur wenigen offenbaren kann. Vielleicht schreibe ich im Forum noch etwas dazu, um das bewusst zu machen, um mein Staunen zu zeigen, die Freude, die Dankbarkeit, die Kraft im Herrn!

Liebe und herzliche Grüsse!
Der Herr wird es zu lenken wissen, was hilfreich und segensreich ist.
Ich kann alles hingeben, doch die Hoffnung und den Glauben nicht.
Dann werde ich ewig dankbar sein und lieben, lieben, lieben.

Epi



Re: Erweckungen
von Epidophekles Homepage   Sun, 11 May 14 um 22:21 CEST
 
Im Link muss auch der Leerschlag zwischen 2 und 1 weg, dann kommt man zum "Gedicht", das so beginnt:

( Annette von Droste Hülshoff )

Ich seh' dich nicht!
Wo bist du denn, o Hort, o Lebenshauch?
Kannst du nicht wehen, daß mein Ohr es hört?
Was nebelst, was verflatterst du wie Rauch,
Wenn sich das Aug' nach deinen Zeichen kehrt?
Mein Wüstenlicht,
Mein Aronsstab, der lieblich könnte grünen,
Du tust es nicht;
So muß ich eigne Schuld und Torheit sühnen.

Heiß ist der Tag;
Die Sonne prallt von meiner Zelle Wand.
Ein traulich Vöglein flattert ein und aus,
Sein glänzend Auge fragt mich unverwandt:
Schaut nicht der Herr zu diesen Fenstern aus?
Was fragst du nach?
Die Stirne muß ich senken und erröten.
O bittre Schmach!
Mein Wissen mußte meinen Glauben töten.


Der erste Abschnitt zeugt von grosser Demut, von Suchen und Tasten und Schmerz, entgegen den Zusagen Jesu. Wir fühlen uns weit davon entfernt und weinen vielleicht, zumindest in der Seele. Das will Jesus, diese Sehnsucht, diese Liebe zu Ihm. - Dabei gehn plötzlich die Augen auf, die Augen der Demut und der Liebe. Doch das kann nur der nachempfinden, der solches schon erlebt hat.

Frieda schreibt viel, will glänzen mit Wissen und weiss oder zitiert auch viel. Es tut mir leid, dass ich Frieda berichtigen muss, ihr Schmerzen bereiten muss. Doch Liebe und Demut sehen anders aus, und beides ist höchstes Prinzip in der Gemeinschaft des Herrn. Dann dient einer dem andern, vergisst sich selbst und geht auf in der Liebe des Herrn, die Er uns schenkt, die wir angenommen haben und weiter verschenken. Dabei geht es nicht um uns, sondern allein um das Glück der Liebe des Schenkens und des Teilens dessen, was uns zufliesst.

Doch es geht nicht nur allein um dieses Glück des Wohlbehagens in der Liebe, die Liebe sieht auch die Gefahren und die Lüge. Liebe allein macht blind, also muss noch etwas dazu kommen, das uns und Gott gestreng erscheinen lässt: Die Weisheit.

In der Welt der Unvollkommenheit und der Lüge (was Frieda dauernd verdrängt und schönredet!) müssen wir kämpfen! Mit Liebe und mit Weisheit - alles in Demut und im Vertrauen auf Gottes, des Herrn, Geist. Und es wird Sein Geist sein, wenn wir recht lieben und recht wollen.




Kirschenblüte und Eigenliebe
von Epidophekles Homepage   Sun, 11 May 14 um 23:23 CEST
 
Heute verschonte ich eine Zeitung vor dem Einfeuern, weil ich noch einen mich interessierenden Artikel über Kirschen lesen wollte, den ich entdeckte. Dort las ich soeben das Folgende:

"Die Kirsche ist ein Schmuckstück. Und eine genauso mytische wie lebensfrohe Frucht. Mit den Legenden über die Kirsche könnte man Bücher füllen. Hier ist ein erstes Kapitel:

"Welch ein Glücksgefühl, wenn die Kirschbäume plötzlich mit weissen Blüten übergossen die Landschaft romantisch verzaubern! Es gibt kein schöneres Symbol, vom dunklen, kalten Winter befreit zu sein. Der Moment ist kurz. Die Blüte der Kirschbäume dauert nur wenige Tage. Japanische Maler werden der Versuche nie müde, jedes Jahr diesen Moment der Kirschblüte noch schöner und noch faszinierender darzustellen. Kirschblüten gelten in der Malerei als Sympol der Liebe und ihre Vergänglichkeit.

"In der griechischen Mythologie ist die Sicht auf die Kirschen allerdings ambivalenter. Vielleicht wegen seiner silbrigen Rinde galt der Kirschbaum hier als 'Mondbaum'. Wie der Mond symbolisiert er die Fruchtbarkeit der Erde, das Werden und Vergehen, den Rhythmus des Todes und der Wiedergeburt. Der Kirschbaum ist Artemis, der Göttin der Jagd und des Todes, geweiht.

Die pralle Fülle der Kirschen ist auch Abbild der Sünde: Wenn eine junge Frau einen Kirschzweig vor ihrer Haustür fand, hatte sie 'vor der Zeit Kirschen gerochen', das bedeutete, sie war vor der Ehe schwanger geworden, sie wurde verachtet. ...."

An dieser Stelle meinte ich zu erkennen, dass wir hier gleich wieder mit der Eigenliebe konfrontiert werden. Welch ein 'Zufall'!

Die Eigenliebe war der Anlass zum Sündenfall. Zurück auf dem Wege der materiellen Schöpfung ins menschliche Dasein, sollen wir die letzten Reste der Eigenliebe ablegen und in dienende Gottes- und Nächstenliebe umwandeln. Vorerst leben wir jedoch zumeist auch als Mensch noch in der Eigenliebe, was ich nun mit der Kirschen-Blüte im Kindesstadium als Mensch vergleichen möchte. Die Frucht entsteht dann nur durch die Umwandlung der Eigenliebe in die göttliche Frucht der Gottes- und Nächstenliebe, die man als Nahrung für das Fleisch der Seele verwenden kann, und nicht nur als Augenschmaus für die Eigenliebe und Wollust. Wir sollen nicht in der Blüte, d.h. bei der Wollust der Eigenliebe verharren wollen. Das würde uns dick und träge machen, wir würden uns darin sonnen und aufblähen - und dann zugrunde gehen.

Mehr Gedanken dazu kann sich jeder selbst machen. Wer das kann, beweist Leben, vor allem dann, wenn er staunt, wie Vieles sich parallel abspielt, wie die Natur und Geschichten und Zufälle ins Leben mit hineinspielen und uns Antwort geben oder Ermahnung und Warnung sind. Der- oder diejenige darf sich freuen, wenn sie nicht mehr Warnungen sondern bestätigende und stärkende Erkenntnis sind! So ganz im Kleinen schon ....



Die Selbstliebe wandeln
von Epidophekles Homepage   Tue, 20 May 14 um 2:51 CEST
 
==> Von der Eigenliebe zur Gottes- und Nächstenliebe

"Daß auch das von Mir geschaffene Wesen fallen konnte, obwohl es mit reichster Erkenntniskraft ausgestattet war, ist damit zu erklären, daß die Liebe zu Mir und die Selbstliebe zu gleichen Teilen dem Wesen innewohnte, weil der freie Entscheid nötig war, denn das Wesen war vollkommen erschaffen und mußte sich erst durch eine Probe bewähren, indem es die Vollkommenheit selbst anstrebte. Also mußte es fallen können in die Tiefe, wie es aber auch in der Höhe sich behaupten konnte durch falsche oder rechte Anwendung seines Willens und seiner Kraft ....

Das Wesenhafte, das als Mensch oder in den Schöpfungen der Erde verkörpert ist, hat versagt .... und seine Liebe wurde eine verkehrte Liebe .... die Eigenliebe überwog, und das Wesen fiel."



Re: Erweckungen
von Frieda Beitrag bearbeiten   Tue, 20 May 14 um 7:43 CEST
 
Guten Morgen Alois

Dein letztes Zitat passt wunderbar in die Reihe meiner persönlichen Erkenntnisse über die Selbstliebe.

Über das Mass der Selbstliebe schrieb ich weiter vorne:
von --> Frieda Wed, 7 May 14 um 16:42 CEST

"Die Mitte - auch in der Selbstliebe wie in allem - gilt es zu finden und zu leben."

Diese, meine persönliche Erkenntnis, wird gestützt von sehr vielen Texten in der Bibel und der NO, so viele, dass ich sie unmöglich alle auflisten könnte.

Zur Präzisierung und als gesunden Massstab zitiere ich nochmal, was JESUS Selbst über die Selbstliebe sagte:

"Siehe, im Tun eines rechtschaffenen Dienstboten liegt das ganze Verhältnis jedes wahren Menschen zu sich, zum Nächsten und zu Gott. Der wahre Dienstbote sorgt für sich 6fach, für seine Dienstgefährten - damit sie ihm wohlwollen - 60fach und für seinen Dienstherrn 600fach (denn die Dienstleute wissen es, dass sie nicht Not zu leiden brauchen, wenn der Herr alle Vorratskammern voll hat) und sorgt dadurch, ohne es zu wollen, dennoch 666fach für sich. Und (GEJ 2.77,5)

Meine Schlussfolgerung daraus, erarbeitet durch Selbstbeobachtung und Realitätserfahrung gebe ich hier ebenfalls wieder, wie ich sie weiter vorne bereits darlegte:

von --> Frieda Wed, 7 May 14 um 16:42 CEST

"Nach meinem Verständnis bemessen sich die 6 Anteile Selbstliebe nicht an der Zahl 600, sondern an einem Ganzen - also an der Zahl - 1 -, welche in 10 Anteilen bemessen wird: Davon dürfen bis zu 6 Anteile Selbstliebe sein. Weniger denn fünf grenzt an Geiz und ist keine gute Lebensgrundlage, mehr denn 6 artet in Rücksichtslosigkeit aus."

Mit anderen Worten: 5 oder auch 6 Zehntel Selbstliebe ist in etwa die gesunde Mitte.

Weder ein Zuviel noch ein Zuwenig an Selbstliebe ist eine gute Voraussetzung dafür, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen. Das Zuviel wird stets angeprangert. Diesbezüglich ist sich wohl jeder gläubige Mensch der Gefahr bewusst. Das Zuwenig ist aber genauso schädlich und verführt Menschen dazu, unehrlich zu sich und zu seinen Mitmenschen zu sein, dabei in eine falsche Opferhaltung zu verfallen und letztlich auf ungesunde Weise zu kompensieren, was man sich selber durch Unterdrückung abgenötigt hat. Genau dies spricht Jesus Sirach an, wenn er über den Menschen schreibt, der sich selber nichts gönnt: "Tut (d)er etwas Gutes, dann tut er es aus Versehen, und am Ende zeigt er seine Schlechtigkeit." (Kap. 14,7)

Auch die 38. Predigt des Herrn, Vers 24 stützt meine persönliche Erkenntnis über die Selbstliebe:

"Sowohl im materiellen wie im geistigen Wesen des Menschen kann ein Mangel oder ein Überfluss an Selbstliebe vorhanden sein."


Selbstliebe ist auch, wenn man seine persönlichen Bedürfnisse stillt. Ein solches Bedürfnis kann sein, sich mit anderen Menschen auszutauschen. Im Austauschen bieten sich immer auch Möglichkeiten zur Nächstenliebe an. Dies ist ein Merkmal gesunder, ausgewogener Selbstliebe; sie ist sozusagen die Voraussetzung dafür, dass wir Menschen überhaupt Nächstenliebe üben können, (sofern und soweit wir willens und bereit sind dazu).

So, und nun hoffe ich, dass sich mein Bedürfnis, mich dir gegenüber nochmals zu präzisieren, mit deinem Bedürfnis nach Kontakt deckt, obwohl du dich - wie du selbst schreibst - nicht zu mir hingezogen fühlst. Das ist ja auch gar nicht nötig; aus meiner Sicht reicht es, wenn du dich zu JESUS Christus hingezogen fühlst, und mir anständig begegnest.

"Sei nicht parteiisch, dir selbst zum Schaden, strauchle nicht, dir selbst zum Fall. Halte zur rechten Zeit dein Wort nicht zurück, verbirg deine Weisheit nicht! Denn die Weisheit zeigt sich in der Rede und die Einsicht in der Antwort der Zunge. Widerstreite der Wahrheit nicht; nur deiner Torheit sollst du dich schämen."

Auf diesen Abschnitt aus dem Buch Jesus Sirach bin ich heute beim Morgenbrot gestossen. Er steht unter dem Titel Die Gottesfurcht im Leben der Gemeinschaft, und hat mich animiert, auf dich zuzugehen.

Einen schönen, segensreichen Tag wünsche ich dir.
Frieda




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