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Die Sorge um die Reinerhaltung einer Lehre ist läppisch!
von Frieda Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 7:06 MESZ
JESUS spricht: ..."Wie läppisch erscheint eure Sorge um die Reinerhaltung eines an euch ergangenen Wortes! Nur sehr weniges davon bedarf der Mensch: ein kleinstes Senfkörnlein nur; wenn er es ins Lebenserdreich seines Herzens legt und es dann emsig und tätig pflegt, so wird daraus ein Baum erwachsen, unter dessen Ästen auch die Vögel der Himmel ihre Wohnung nehmen werden.
Haben die Pharisäer etwa nicht die Bücher Mosis und die Propheten noch ganz rein, daran kein Häkchen mangelt?! Was nützt ihnen aber das? Sie sind dennoch reissende Wölfe, die in Schafspelzen einhergehen, um desto mehr Verheerung auf den friedsamen Lämmerweiden anzurichten! Ich sage es euch: Alles Äussere, wenn an und für sich noch so rein, tötet! Nur der Geist hat das Leben und belebt alles, was Er durchdringt. Ihr werdet Meine Lehre darum auch ganz kurz und leicht zusammenfassen, insoweit sie den Menschen im allgemeinen nötig ist. Wer danach tätig sein wird, der wird auch nach dem Masse seiner Tätigkeit den Geist aus Gott in sich erwecken, und dieser wird dann erst beleben im Lichte und Feuer aller Wahrheit die Seele, und die Seele wird geleitet werden in alle Wahrheit und Weisheit aus Gott und wird das und noch unaussprechbar mehreres* was Ich euch nun gezeigt habe, in und aus sich allerklarst erfahren. ...Merket ihr nun, was Ich euch mit dieser Meiner Lehre für einen ganz anderen Weg zeigen will, auf dem man in kürzester Zeit, so man es nur recht will, sich in alle Weisheit der Himmel versetzen kann?! Dieser Weg bin ICH, und die Wahrheit und das Leben. Wer Mich wahrhaft liebend in seine Seele aufgenommen hat, aber nicht nur gläubig bloss dem vernommenen Worte nach, sondern vollkommen der Tat nach, zu dem werde Ich allzeit im Geiste kommen und werde Mich ihm offenbaren, und Ich werde ihn erleuchten, wie eine hell aufgehende Sonne die zuvor finsteren Gefilde der Erde erleuchtet.
...Darin besteht die neue Schule des wahren Lebens und die allein wahren Erkenntnisse Gottes und Seiner Selbst, und darum heisst Meine Lehre ein wahres Evangelium (Frohe Botschaft), weil sie die Menschen lehrt gehen auf dem allein rechten und wahren Wege zur Erreichung des wahren, ewigen Lebens und zur Erreichung der einzigen wahren Liebe und Weisheit aus Gott. Klein zwar ist die Lehre, und so sie in ein Buch geschrieben wird, so kann sie von jedermann, der des Lesens kundig ist, in sehr wenigen Stunden durchgelesen werden. Das noch so eifrige Durchlesen alleine aber wird auch niemand irgend zu mehr nützen, als dass er sich bloss mit Meiner Lehre dem Aussen nach bekannt gemacht hat, - was wohl vor allem zu geschehen hat.
Denn es ist dieser Akt gleich einem notwendigen ersten Schritt bei einer Reise; ... Aber mache Ich auch den ersten Schritt noch so kernfest und etwa darauf auch den zweiten, dritten und vierten, so nützt Mir das doch nichts, so Ich darauf stehenbleibe und es für zu mühevoll finde, die Schritte so lange fortzusetzen, bis Ich Damaskus (das Reiseziel) erreicht habe.
...Ich habe euch gezeigt und geoffenbart viele Wunder Meiner Schöpfungen, und ihr habt von Mir sonach überaus viel gelernt; aber ihr wisset nun nur das, was ihr gehört und was ihr gesehen habt. Weiter hinaus wisset ihr aber dennoch nichts. Aber mit dieser Offenbarung habe Ich euch haarklein und handgreiflich klar gezeigt, was ihr und ein jeder zu habt, um zur unbegrenzten Selbstanschauung aller der Wunder der endlos grossen Schöpfung Gottes zu gelangen, die dann nicht mehr vergehen, sondern ewig bestehen wird.
So tut denn nun emsigst danach: nehmt euch alle Mühe und prüfet euch, ob ihr nichts unterlasset... Prüfet euch sorgfältig, ob nicht noch irgend starke weltliche Vorteilsgedanken euer Herz beschleichen, ob nicht zeitweiliger Hochmut, eine gewisse, zu überspannte Sparsamkeit - eine jüngste Schwester des Geizes -, die Ehrsucht, richterlicher Sinn, Rechthaberlust, fleischlicher Wollustsinn und dergleichen mehreres euer Herz und somit auch eure Seele gefangenhalten! Solange das bei dem einen oder dem anderen der Fall ist, wird er zu der Verheissung, das heisst zu ihrer vollen Erfüllung an ihm, nicht gelangen. ...Es wird oft so manchem gar nicht vieles fehlen von der vollen Besitznahme des Gottesreiches in seiner Seele, und dennoch wird er es nicht einnehmen, weil er sich zu wenig prüft und nicht acht darauf hat, was etwa noch Irdisches an seiner Seele klebt. Wird er sich aber sorgfältiger pürfen, so wird er bald finden, dass er entweder noch sehr empfindlich ist und ihn gar bald eine Kleinigkeit beleidigt.
...Darum sage Ich zu euch, dass ihr euch stets in allem genau erforschen und euch auf den Lebensstandpunkt erheben sollet, auf welchem ihr es in euch hell und lebendig wahrnehmet, dass ihr von allen irdischen Schlacken frei seid." (Ausschnitte aus Das Grosse Evangelium Johannes 5, Kap. 124 + 125)
*z.B. der Heilsplan Gottes


Selbstprüfung ist oft nur an einem Gegenüber möglich!
von Frieda Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 7:29 MESZ
Selbst die liebliche Jarah, die reinste und weiseste unter den Seelen der Freunde JESU, brauchte hin und wieder etwas "Unterstützung" von Aussen bei ihrer Selbstbeschauung.
Ein Lichtblaues Naturgeist-Männchen spricht zu ihr: "...Bilde dir nur gar nichts ein, denn alles, was dein ist, ist schlecht, - das Gute gehört wem andern!"
Jarah frägt: "Du liebes Männchen, woher weisst du das...?"
Lacht's Männchen und sagt: "Was man sieht, das braucht man nicht zu wissen! ...Ich sehe mehr als du, weil ich kein stinkendes Fleisch um mich gehängt habe. Und so sehe ich genau, wie du und ein jeder andere aus euch beschaffen ist. Ich sage dir's: Bilde du dir auf alle deine Vorzüge nichts ein, denn die sind bei dir noch langehin ein fremdes Gut!"
Jarah: "Wieso denn? Erkläre mir das näher!"
Das Männchen: "Wenn dir einer, der viele Reisen gemacht hat und sich dadurch mit viel Mühe und Beschwerden allerlei Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt hat, das mitteilt, was er gesehen und erfahren hat, so wirst du dann auch das wissen, was er selbst weiss und kennt. Kannst du dir darauf etwas einbilden? - Das, was du nun mehr weisst denn früher, ist ja nur ein doppeltes Verdienst dessen, der sich erstens mit viel Mühe und mit vielen Opfern solche Kenntnisse und Erfahrungen mühsam gesammelt hat, und der zweitens noch so gut war, dir das alles getreust mitzuteilen. Sage mir, ob du dir die Erwerbung solcher Erfahrungen und Kenntnisse zu einem Verdienste anrechnen kannst? Siehe, da stehst du nur als ein mit viel nützlichen und guten Wisschenschaften und Erfahrungen beschriebenes Buch und noch lange nicht als ein weiser Schreiber des Buches da! Wem gehört denn da das Verdienst des Guten, was im Buche geschrieben steht? - Dem Buche oder dem, der das alles in dasselbe geschrieben hat? Siehe, du bist ein recht beschriebenes Buch, aber ein Schreiber noch lange nicht! Darum bilde du dir nur nichts ein." (GEJ 4, Kap. 115; Jarah und die Naturgeister)
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Kritische Selbstbeschauung bzw. -prüfung in der freien Natur, insbesondere in den Wäldern oder entlang von Gewässern, bringt den Menschen rascher zu tiefgehenden Einsichten über sich selbst. Die Naturgeister machen sich bemerkbar und sagen einem "die Wahrheit ins Gesicht". -


Re: Die Sorge um die Reinerhaltung einer Lehre ist läppisch!
von Weinbergsarbeiter Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 16:45 MESZ
BD 6011

Abwehrwille .... Reinerhaltung von Gottes Wort ...

Kehret eure Augen Mir zu, und Mein Licht wird euch treffen, und ihr werdet sehen, was euch ohne Mich dunkel bleibt. Lasset euch von Mir belehren, wenn ihr Aufklärung wünschet, unterbreitet Mir alle eure Zweifel und Fragen, und ihr gehet nicht mehr unwissend durch das Erdenleben, denn Ich lasse die Sonne des Geistes scheinen in zuvor dunkles Gebiet, die Liebe zu Mir garantiert euch auch Meine Liebe, und so Ich euch nun etwas gebe, beweiset dies auch Meine Liebe .... Also muß Meine Gabe auch wertvoll sein.
«Liebe» also veranlaßt Mich zum Austeilen wertvoller Gaben .... Könnet «ihr» aber den Wert einer Gabe beurteilen, oder könnet ihr den Liebegrad eines Menschen beurteilen?

Letzteres ist allein Mir möglich, Der Ich in das Herz des Menschen zu schauen vermag .... Den Wert einer Gnadengabe aber könnet ihr selbst schätzen, wenn ihr den Maßstab anlegt daran, welche «Auswirkung» eine Gnadengabe hat auf die Seele der Menschen .... denn was Ich in Liebe darbiete, muß und wird Liebe entzünden, wenn es willig entgegengenommen wird.
Also muß auch der ernste Wille vorhanden sein, etwas zu «empfangen», weil jeglicher Abwehrwille auch die Wirkung des Gebotenen aufhebt.

Wer aber empfangen «will» und keine innere Befriedigung findet in einer ihm dargebotenen Geistesgabe, der darf auch unbedenklich diese Gabe ablehnen als nicht von Mir stammend.

Und er wird kein Fehlurteil sprechen. Wer «empfangen will», der komme selbst zu Mir, und er kann gewiß sein, daß Ich ihn nicht mit leeren Händen entlasse, daß Ich Selbst sie fülle mit Gnadengaben, mit geistigen Schätzen, er kann gewiß sein, daß er nicht zu darben braucht, daß seine Seele vollauf gesättigt wird ....

Doch Ich brauche auf Erden Ausbreiter Meiner Lehre, Menschen, die in Meinem Auftrag, an Meiner Statt, zu den Mitmenschen reden ....

Ich brauche Lehrer, die denen geben, die nicht selbst zu Mir kommen .... Und diese versorge Ich ungewöhnlich mit dem Geistesgut, das sie austeilen sollen, und da sie sprechen an Meiner Statt, empfangen sie auch die Ausbildung, die sie zu einem solchen Lehramt befähigt .... sie nehmen das Geistesgut von Mir Selbst in Empfang, sie können also nichts anderes als «göttliche» Gaben austeilen, die auch stets als göttliche Lehren erkannt werden können von denen, die guten Willens sind.

Und diese Lehrer werden stets rein zu erhalten suchen das Wort, das von oben ihnen zugeht ....

Sie werden sich wehren, dieses Mein Wort zu vermengen mit anderem Geistesgut, sie werden sich streng an dieses Wort halten und keine Kompromisse machen wollen, weil sie sich der Verantwortung ihres Amtes bewußt sind.

Solches aber ist nötig zur Reinerhaltung Meiner Lehre, die allzuleicht eine Veränderung erfahren kann, wenn nicht willensstarke Vertreter sie davor schützen. Niemals wäre es möglich, den Menschen Mein reines Wort zuzuleiten, wenn sich dafür nicht taugliche Menschen fänden, deren Wille und Wahrheitsverlangen Garantie dafür ist, daß sie das ihnen vermittelte Geistesgut nun auch vertreten als alleinige Wahrheit und es jeder anderen Darbietung voransetzen .... Ihren Eifer und Willen, Mir zu dienen, werde Ich segnen und auch Selbst Mein Wort schützen, auf daß es den Menschen so rein und unverfälscht dargeboten wird, wie es von Mir Selbst seinen Ausgang nahm .... __Amen


Re: Die Sorge um die Reinerhaltung einer Lehre ist läppisch!
von Frieda Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 17:44 MESZ
Zitat:
"Also muß auch der ernste Wille vorhanden sein, etwas zu «empfangen», weil jeglicher Abwehrwille auch die Wirkung des Gebotenen aufhebt."
Das finde ich eine überaus wichtige Feststellung! Alle, die fleissig austeilen, sind in Gefahr, nicht anzunehmen. Dabei liegt doch in allem, was uns begegnet, ein Geschenk Gottes für uns bereit. - Sind die Weinbergsarbeiter aber zu sehr auf's Austeilen (von Bestehendem) bedacht, dann kann ihnen JESUS wenig oder nichts geben, weil sie nicht offen sind für den (göttlichen) Menschen im Gegenüber.

Um Empfangen zu können, braucht es Demut. Demut ist das Wissen um die eigene Armut und Bedürftigkeit. Wer schon satt ist und sich reich und wissend fühlt, der lernt schwerlich oder nichts dazu. - Darum bleibe ich lieber ewig Lernende, als in irgend ein Lehramt zu treten. Immer wieder überrascht mich, was sich zeigt, wenn ich mir meine geistige Armut JESUS Christus gegenüber bewusst mache und wirklich versuche, die Gabe und den Ausdruck meines Nächsten zu verstehen und darin die Botschaft JESU zu empfangen.
Lieber Weinbergsarbeiter, um hier aber aufrichtig zu meiner Begrenztheit zu stehen: Ich habe nicht die Hälfte aller deiner Dudde-Zitate gelesen, denn dazu habe ich schlicht zu wenig Zeit. Ich geniesse lieber wenig, aber befasse mich dafür eingehend damit. Auch lasse ich mich von meinem Gefühle leiten, was ich mir zu Herzen nehme. Arbeitend oder schreibend ordne ich, was ich zuvor aufgenommen habe, und schreibend werden mir oft erst viele Dinge bewusst, die vorher nur vage greifbar waren. - So ist mein Weg als Lernende... - Andere gehen andere Wege. Auch das ist richtig.




Zeit für Gottes Wort
von Weinbergsarbeiter Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 18:12 MESZ

BD 4829
Aufopfern der Zeit für Gott und geistige Arbeit

Bringet Mir eure Zeit zum Opfer, denket daran, daß Ich es bin, Der sie euch gibt und Der von euch fordert, daß ihr nicht nur der Welt, sondern auch Seiner gedenket.

Wer Mir dienen will, der muß bereit sein, für Mich alles hinzugeben, und so muß er auch stets für Mich bereit sein, d.h. jederzeit als Mein Knecht für Mich tätig sein wollen, so Ich seine Dienste benötige.

Also muß er alles andere zurückstellen, wenn es gilt, für Mich zu arbeiten, wenn er es fühlt, daß Ich zu ihm reden will oder ihm Menschen in den Weg sende, denen Ich Mich kundgeben möchte.

Vor jeder Arbeit für die Welt, vor jeder irdischen Tätigkeit soll er seine Gedanken zu Mir hinlenken, und ist sein Streben zu Mir ernst, dann fühlt er in sich den inneren Drang für eine Arbeit, die zu leisten Mein Wille ist.
Doch er muß Meine Anweisungen hören «wollen», er muß vor jeder irdischen Tätigkeit zu Mir kommen, auf daß Ich sie ihm segne. Benötige Ich ihn nun zu einer Arbeit für Mich und Mein Reich, dann weise Ich sie ihm an, und er kommet dieser Anweisung willig nach, d.h., er tut, wozu er sich innerlich gedrängt fühlt.

So ist erste Bedingung, daß ein Mensch Mir dienen «will».
Wer Zeitmangel vorschützt, der hat keinen ernsten Willen zum Wirken für Mich, denn was ihn beglückt, dafür wird er auch immer Zeit finden, so er es ernstlich will.

Wer Mich zu hören begehrt, dem darf nichts über dieses Gnadengeschenk gehen, und sowie Ich sein Verlangen nach Meinem Wort erkenne, finde Ich auch stets Mittel und Wege, ihm gegenüber Mich zu äußern ....

Die Zeit gebe Ich ihm, sowie Ich sein ernstes Verlangen nach der Zwiesprache mit Mir erkenne. Die Menschen der Welt können und wollen es nicht verstehen, daß Ich der Herr bin über die Zeit und daß Ich diese austeile, wie Ich es will .... daß Ich die Zeit verkürzen oder verlängern kann, daß Ich den Menschen leistungsfähig machen kann, wie Ich aber auch durch Hindernisse oder Mißlingen jeglicher Arbeit die Zeit nutzlos vergehen lasse, wenn es Mein Wille ist.

Wie könnet ihr Menschen dann über Zeitmangel klagen, so ihr selbst sie euch verkürzet, weil ihr nicht Meinen Segen erflehet?

Was ihr Mir opfert, gebe Ich euch hundertfach zurück, und immer wieder sage Ich es euch, daß Ich geistig und irdisch jedes Opfer segne, das Mir gebracht wird, indem Ich dessen Arbeit segne und er wahrlich mehr leisten wird und sich auch geistige Schätze sammelt, die dem nur irdisch Schaffenden unerreichbar sind.

Wer aber nur die Welt sieht, wer jegliche Kraft und Zeit nur ihr widmet, der wird am Ende nur wenig geschafft haben, denn er verliert, was er besitzet auf Erden, und nichts kann ihm die verlorene Zeit ersetzen, die er wohl ausgenutzt zu haben glaubt, weshalb er sie Mir vorenthielt und nichts erwarb für die Ewigkeit .... __Amen


Re: Die Sorge um die Reinerhaltung einer Lehre ist läppisch!
von Frieda Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 19:15 MESZ
Wie schenken wir JESUS Zeit?

Wenn ich einem Menschen begegne, dann begegne ich zugleich JESUS Christus, dem Lebendigen. Da wo ich hingestellt bin, da zeigen sich auch meine Aufgaben, und an diesem Orte habe ich die Gelegenheit, Gott Zeit zu schenken und mich in Geduld, Sanftmut und Demut zu üben, nämlich indem ich meinen Nächsten Liebe erweise. - Was immer ich an Zeit aufgewendet habe für eine Schrift, ist im Grunde Eigenliebe, und diese Zeit ersetzt niemals die Freuden, Lehren und Dienste, die JESUS mir lebendig durch meine Nächsten zumisst. Durch das einführende Lorberzitat (siehe oben) sehe ich mich bestätigt, dass - für mich persönlich - das Lesen (und Schreiben) nicht das reale Leben ersetzt / ersetzen darf.

Schriften und Bücher über Liebe sind tot und werden irgendwann den Weg der Materie gehen. Buchstaben ersetzen nicht die lebendige Begegnung von Angesicht zu Angesicht. Der Inhalt - oder Geist - selbst jener der Bibel, wird erst lebendig, wenn das Wesen und Wissen von Mensch zu Mensch ausgeübt und angewendet wird. Eine Schrift oder ein Buch ersetzt daher niemals einen Menschen und rechtfertigt auch niemals Versäumnisse an unseren Nächsten, denn wenn wir unseren Mitmenschen nicht Liebe erweisen, die wir doch sehen, wie könnten wir da JESUS / Gott Liebe erweisen, Den wir (noch) nicht sehen. "Amen, Ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch Mir nicht getan." mahnt JESUS. (Matth. 25,45)
Darum lasse ich gelegentlich sogar Lorber und Bibel einfach Schriften sein, und tue, was zu tun mir mein Herz und die Umstände des Lebens gebieten.


Re: Die Sorge um die Reinerhaltung einer Lehre ist läppisch!
von Weinbergsarbeiter Beitrag bearbeiten  Do, 10. Mai 2012 um 11:09 MESZ
BD 7411
Barmherzige Nächstenliebe

In barmherziger Liebe erglühen sollet ihr der Not des Mitmenschen gegenüber, wenn ihr um Hilfe angegangen werdet und ihr ihnen diese Hilfe leisten könnet.
Ihr sollet ihre Not empfinden gleich eurer eigenen, um nun zu helfen nach Kräften, und ihr werdet Gegenliebe im Nächsten erwecken, und es wird die Flamme der Liebe sich ausbreiten und immer weitere Kreise ziehen, es wird der liebende Mensch auch seine Hilfswilligkeit verstärken, und die Gegenliebe im Mitmenschen wird ebenfalls stets neue Nahrung finden .... Die Flamme der Liebe wird sich vergrößern und Mir zudrängen, Der Ich die Ewige Liebe Selbst bin ....

Die Liebe zu Mir kann nur durch uneigennützige Nächstenliebe unter Beweis gestellt werden, denn Mich zu lieben als das vollkommenste Wesen in der Unendlichkeit ist nicht schwer .... aber den Mitmenschen zu lieben mit allen seinen Schwächen und Mängeln ist erst ein Beweis dafür, daß der Mensch ein mitfühlendes, liebewilliges Herz hat und daß er die in ihm schlummernde Liebe gern zum Ausdruck bringen möchte diesem schwachen, hilflosen Nächsten gegenüber, der in seiner Not zu ihm kommt. Diese Liebe also ist Erbarmung und wahrhaft im Herzen des Menschen geboren .... und sie beweiset die Liebe zu Mir, denn ein mangelhaftes Wesen zu lieben bestätigt erst die Liebe zu dem vollkommenen Wesen, Das Schöpfer ist alles dessen, was den Menschen umgibt, also auch des Nächsten, der darum wahre Bruderliebe zu beanspruchen hat nach dem Willen Gottes ....
Die Nächstenliebe wird auch niemals vorgetäuscht werden können, denn dem Nächsten erweiset der Mensch entweder Liebe, oder er lässet ihn in seiner Not.
Aber er wird niemals dessen Not lindern, wenn er nicht dazu gezwungen ist durch andere materielle Vorteile, die dann aber nicht mehr in das Gebiet der Nächstenliebe fallen, wie sie von Mir von euch Menschen gefordert wird ....

Um irdischen Vorteils willen Hilfe zu leisten ist in Meinen Augen gleich einer Unterlassung, denn nur die Uneigennützigkeit ist echte Nächstenliebe, wie Ich sie durch Mein Gebot fordere. Was aus Berechnung getan wird, das fällt nicht unter die Erfüllung dieses Gebotes, sondern ist ein totes Werk, das nicht Meine Beachtung findet. Mich aber könnet ihr Menschen nicht täuschen, denn Ich sehe in eure Herzen ....
Und darum fordere Ich barmherzige Liebeglut .... ein Gefühl barmherziger Liebe, die eurem in Not befindlichen Nächsten gilt .... Diese allein werde Ich ansehen und werten als einen Beweis eurer Liebe zu Mir, eurem Gott und Vater, Der euch mit Seiner nie-aufhörenden Liebe verfolgt und euch zu Sich ziehen will in erbarmender Liebe ....

Und es ist euch ein Maß angegeben worden, welche Liebe ihr dem Nächsten schenken sollet .... Ihr sollt ihn lieben wie euch selbst ....

Das gleiche, das ihr beanspruchet für euch, sollet ihr auch ihm zukommen lassen, d.h., ihr sollt ihm nach Kräften helfen und immer daran denken, daß es auch euch wohltun würde, wenn ihr von eurem Mitmenschen die gleiche Hilfe erfahret ....

Ihr sollet niemals denken, keine Verpflichtung eurem Nächsten gegenüber zu haben, denn diese Verpflichtung habe Ich euch auferlegt durch Mein Gebot, durch den Zusatz "wie euch selbst ....

Ich billige euch Menschen ein Maß von Eigenliebe, zu und entsprechend sollt ihr den Nächsten lieben "wie euch selbst ....
Und dieser Beisatz verpflichtet euch, immer des Nächsten zu gedenken, wie ihr ja auch eurer selbst vorwiegend gedenket und euch dies auch nicht verwehrt ist. Aber sowie ihr euch auch des Nächsten annehmet, ist auch eure Eigenliebe berechtigt, und sie wird auch bald nicht mehr das rechte Maß überschreiten ....
Denn ihr werdet zunehmen an barmherziger Nächstenliebe und so auch immer tiefere Liebe zu Mir beweisen .... ihr werdet Meine Gebote erfüllen und wahrlich dadurch selig werden .... __Amen