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Lau und kalt
von Weinbergsarbeiter Beitrag bearbeiten  Di, 8. Mai 2012 um 18:39 MESZ

BD 1397

Innige Vaterliebe .... Sorge um die Lauen .... Mittel ....

Worte vermögen es nicht auszudrücken, mit welcher Liebe der Vater im Himmel Seine Kinder betreut.
Er ist stets und ständig besorgt um Seine Geschöpfe und will nur immer die Liebe dieser sich erringen, auf daß sie zu Ihm kommen und bei Ihm verbleiben bis in alle Ewigkeit.

Und Seine Sorge gilt besonders jenen, die sich unbedenklich treiben lassen vom Strom der Zeit, die ungeachtet der großen Gefahr sich diesen Strömungen anschließen und den festen Boden unter ihren Füßen verlieren .... den Glauben an Gott, der ihm Halt und Stütze ist im Erdenleben.
Ihr Wille ist weder dem Guten noch dem Bösen zugewandt, sie suchen nicht das Böse, sie leisten aber auch keinen Widerstand, so es an sie herantritt ....
Sie sind dem Guten auch nicht offensichtlich abgewandt, betätigen sich aber auch nicht selbst in Werken der Liebe;
sie sind weder heiß noch kalt, sondern ohne jeglichen eigenen Tätigkeitsdrang. Und also haben sie kein Ziel vor Augen, und ihr Leben ist leer und wäre nutzlos gelebt, so der Vater im Himmel sie nicht aus ihrer trägen Ruhe aufstören möchte ....

Es müssen diese Menschen oft sehr hart betroffen werden, ehe sie ihren Gleichmut verlieren und sich eines anderen Denkens befleißigen. Nur tiefste Einsamkeit und schmerzlichstes Leid vermögen einen Eindruck auf diese Seelen zu hinterlassen, und oft nur ist der Erfolg davon auch nur Empörung oder Verbitterung.

Denn sie verschließen Aug' und Ohr dem Leid der Mitmenschen, und nichts erregt ihr Mitgefühl, was diese betrifft .... Also muß Gott Sich in einer Weise bemerkbar machen, die Not und Kummer für den Menschen bedeuten.
Denn Seine innigste Liebe wird nicht erkannt, und es findet der Mensch in Sorglosigkeit nicht mehr den Weg zu Ihm. Und der Weg, den er wandelt, führt in die Irre.

Namenloses Elend wird daher die Menschen treffen, die in der Not der Zeit noch nicht die Hand Gottes erkennen .... namenloses Leid, das sie an sich selbst verspüren. Und der Herr wird warten, bis der Ruf aus dem Herzen des Menschen zu Ihm dringt, und es wird jene Stunde gesegnet sein und geistiges Erwachen die Folge solchen Leides, in dem der Mensch den Weg zu Gott fand. Denn nun erst beginnt er, zu streben und seiner Seele zu gedenken. Er treibt nicht mehr willenlos im Strudel des Lebens, sondern er hat festen Boden unter den Füßen .... er ist gläubig geworden und suchet Gott nun immer und überall .... __Amen

BD 6429
Ablehnen des Gotteswortes .... Reue .

Schwer wird es euch dereinst belasten, die ungewöhnliche Gnadengabe nicht angenommen zu haben, die euch dargeboten wurde von Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit ....

An viele Menschen bin Ich herangetreten, und Ich reichte ihnen eine Gabe dar, die sie wohl hätten erkennen können als etwas Ungewöhnliches, ihnen zum Vorteil Dienendes, wenn ein Verantwortungsbewußtsein sie zum Prüfen veranlaßt hätte.

Doch dieses Verantwortungsbewußtsein mangelte ihnen ....
Einmal aber werden sie es bitter bereuen, wenn sie erfahren, «was» ihnen geboten wurde ....

Ich Selbst habe sie angesprochen und konnte es nicht deutlicher tun ihrer Willensfreiheit wegen, aber sie konnten Meine Stimme erkennen bei gutem Willen .... wenn sie nur einen Gedanken emporgesandt hätten zu dem "Gott", Den sie als Verstandesmenschen nicht leugnen konnten ....
Und dieser Gott hätte ihnen wahrlich das Gefühl verschärft für Sein eigenes Wort ....
Doch die Menschen haben keine Verbindung mehr mit Mir, die sie bewegen könnte, bei Mir sich Rat zu holen in jeder sie beunruhigenden Frage ....
Sie hören, lächeln und wenden sich ab ....

Und dies wird sich bitter rächen, denn zu dem Mangel an Erkenntnis kommt nun das Bewußtsein eigener Schuld, die Reue über ungenützte Möglichkeiten zum Ausreifen der Seelen ....

Es kann endlose Zeiten dauern, ehe sie im jenseitigen Reich zu dieser Erkenntnis gelangen, daß ihnen einmal Licht in Fülle angeboten wurde, das sie verschmähten. Es können aber auch die Seelen von der Erde-Abgeschiedener durch liebende Gedanken der Menschen in das Lichtbereich derer gelockt werden, die auf Erden ihnen schon Mein Liebelicht schenken wollten ....
Und dann kann die Reue über ihr Verhalten bewirken, daß das Licht sie wieder anstrahlt und sie bewahrt vor dem Absinken zur Tiefe .... Und dennoch erkennen sie, daß sie etwas versäumt haben, was nicht mehr wieder nachgeholt werden kann ....

Denn wenngleich sich ihr Dunkelheitszustand langsam wandelt und sie immer helleres Licht erstrahlen sehen, werden sie niemals den Lichtgrad erreichen können, den sie sich auf Erden erwerben konnten unter der Einwirkung Meines Wortes, das Ich Selbst ihnen zuleiten wollte und dem sie im freien Willen gewehrt haben.

Es sind überaus viele Menschen, die Meine Gnadengabe in Empfang nehmen konnten und sie völlig unbeachtet ließen, es sind auch viele Menschen, die sich davon berühren ließen und seine Wohltat empfanden und doch nicht ernstlich sich beeinflussen ließen, weil sie die volle Wirkung nicht spürten der Welt wegen, die stärkere Wirkung verzeichnen konnte ....

Und es sind viele Menschen, die sich vorübergehend sonnten in Meinem Liebestrahl, deren Herzen aber nicht Feuer fingen, die zuwenig Liebe übten und darum kalt blieben trotz Meiner Anstrahlung .... die also Mein Wort sich anhörten, ohne, danach tätig zu werden, und deshalb die Wirkung Meines Wortes auf ihre Seelen unterblieb.
Sie alle hätten einen reichen Schatz heben können, ihnen allen stand ein Reichtum zur Verfügung, mit dem sie arbeiten konnten für ihr Seelenheil .... Sie achteten seiner nicht und werden es doch einmal wissen, was sie sich entgehen ließen.
Ein unsagbares Glück bedeutet es für die Seelen im Jenseits, wenn sie Meine Ansprache vernehmen .... Im Lichtzustand macht es ihre Seligkeit aus, wenn sie Licht und Kraft direkt von Mir empfangen können ....
Doch einer Seele niedrigen Reifegrades kann Mein Wort nicht unmittelbar ertönen .... und selig ist sie darum, wenn es ihr vermittelt wird .... wenn ihr das vermittelt wird, was ihr überreich angeboten wurde im Erdenleben ....
Dazu gehört aber schon eine besondere Gnade Meinerseits, daß Ich sehr viele Menschen vorzeitig abrufe, die auf Erden Meiner Gnadengabe keine Beachtung schenkten. Denn Ich nütze wahrlich jede Möglichkeit, um Meinen Geschöpfen Licht zuzuführen, die noch in tiefster Dunkelheit stehen, und so Mir dies auf Erden nicht gelingt, so trägt die Lichtlosigkeit im Jenseits viel dazu bei, in ihnen das Verlangen nach Licht erstehen zu lassen, und dann nehmen sie dankbarer an, was sie auf Erden überreichlich hätten empfangen können ....
Doch gesegnet, die sich im Jenseits ihrer Abwehr erinnern und es bereuen .... Dann werde Ich sie versorgen nach ihrem Begehren, und ein winziger Lichtstrahl schon wird genügen, sie ihr Vergehen erkennen zu lassen, und sie werden bitten und empfangen und nun der Finsternis entfliehen können .... Denn Meine Liebe will retten, nicht aber ewig verdammen .... __Amen


Re: Lau und kalt
von Weinbergsarbeiter Beitrag bearbeiten  Mi, 9. Mai 2012 um 8:56 MESZ

BD 4767
Liebeswerben Gottes um das Ihm abtrünnig Gewordene.

Ihr Menschen seid Kinder Meiner Liebe, und diese Liebe bestimmte Mich, euch, die ihr euch freiwillig von Mir entfernt habt, immer wieder nahezutreten und um eure Liebe zu werben.

Doch ihr seid ohne Gegenliebe, eure Herzen sind kalt, und Mein Werben ist vergeblich;
Ich gewinne nur sehr wenige Herzen, die Mir ihre Liebe schenken und sich nach Meiner Vaterliebe sehnen und zu Mir zurückkehren, um sich ewig nicht mehr von Mir zu trennen. Doch Meine Liebe höret nimmer auf .... und Ich werde niemals nachlassen, um das zu werben, was Mir abtrünnig wurde, weil es ohne Meine Liebe bestehen zu können glaubte.
Denn es ist Mein Anteil, es ist Kraft von Meiner Kraft, die Ich nimmermehr entbehren will, weil sie Ausstrahlung Meiner Liebe, also Meiner Selbst ist.
Was von Mir ausgegangen ist, muß unweigerlich wieder zu Mir zurückkehren, weil es zu Mir gehört. Und darum könnet ihr euch wohl willensmäßig von Mir entfernt halten, auch ewige Zeiten hindurch, ihr werdet es doch nicht verhindern können, daß Ich immer wieder Meine Hände nach euch ausstrecke, um euch zurückzuholen in das Reich der Liebe, ihr werdet einstens doch Mein werden und bleiben bis in alle Ewigkeit. Ich liebe euch, Ich verlange nach euch, aber Ich zwinge euch nicht, zu Mir zurückzukehren und Mich wieder zu lieben.
Meine Liebe aber bedeutet höchste Seligkeit für euch, die ihr aber erst empfinden werdet, so ihr Mir eure Liebe schenket, so ihr euch Mir hingebt, so ihr euren Willen gänzlich dem Meinen unterstellt, nicht aus Furcht, sondern aus Liebe ....

Ich will keine Geschöpfe, die sich Mir beugen müssen, weil Ich mächtig bin, und darum steht es ihnen frei, an Mich zu glauben oder nicht, sie sollen nicht durch den Beweis Meiner Existenz gezwungen werden, sich Mir zu ergeben, sondern nur die Liebe im Herzen wird ihnen diesen Beweis geben, dann aber habe Ich sie schon gewonnen, dann sind sie freiwillig Mein geworden ....

Wen Ich aber gewonnen habe, wessen Liebe Mir gehört, den ziehe Ich an Mein Herz und lasse ihn ewiglich nimmer, und er wird Meine Liebe fühlen, wo er geht und steht. In seinem Herzen will Ich Wohnung nehmen und ständig bei ihm bleiben, ihm werde Ich den Beweis Meiner Liebe geben .... er wird Meine Stimme vernehmen im Herzen, es wird der Vater mit Seinem Kind Worte der Liebe reden, und unablässig werde Ich es belehren der vollsten Wahrheit gemäß .... __Amen