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Duddische Belehrungen
von Gotthilf Brausewind  Mo, 3. Okt 2011 um 21:02 MESZ

Leider fallen besonders sich (weise gottnah ) dünkende Zeitgenossen deren Denken noch sehr vom materiellen dominiert wird auf "Propheten, tinnen" zweifelhafter Coleur rein. Die Duddeworte sind beispielhaft dafür. Sie feuern einen schon fanatischen Missionsdrang in den Seelen ihrer Gläubigenschar an, den ungesund zu nennen eine starke Untertreibung wäre.
Gottseidank gibt es auch Leute die vor solchen Verirrungen gefeit sind.

Hier etwas humorvoll aufgelesenes aus einem Forum wo die Geister noch nicht völlig vernebelt sind.
Alois wird selbstverständlich den Teufel eher dort als nahe bei sich vermuten.

Ohne Gott keine Zukunft auf der Erde
Alles kann ich hier nicht zitieren, sondern nur einen Bruchteil der Gottesbotschaften von Bertha Dude. Aber die Highlights sollen doch mal zu Gehör gebracht werden, damit alle wissen, was los ist. Es handelt sich, das vorweg, um gechannelte Gottesbotschaften. Ab 1940 gehts los, die erste Apokalypse deutet sich an:

Zitat:
empfangen 25.7.1940
In kleinen Abständen werden heftige Erdstöße spürbar sein, und es wird sich der Himmel verdunkeln, ein Donnergetöse wird vernehmbar sein, und es ist dies so furchtbar, daß unter Mensch und Tier eine Panik ausbricht, daß diese in der Flucht ihre Rettung suchen. Doch die Dunkelheit hindert sie, und die Not wird immer größer, das Getöse wird immer lauter, die Erderschütterungen immer heftiger, die Erde öffnet sich, und gewaltige Wassermassen brechen sich Bahn aus dem Erdinneren. Und wohin das Auge sieht .... Wasser und Finsternis und ein unbeschreibliches Chaos unter den Menschen, die ihre entsetzliche Lage erkennen und in ärgster Bedrängnis sind.
Also Wasser aus dem Inneren. Ist schon mal nicht schlecht und recht originell, da wir Modernen und Verwöhnten ja immer nur mit Flutwellen von den Meeren her rechnen.

Vier Jahre später gibts dann auch die Erklärung worans liegt:

Zitat:
empfangen 1.u.2.8.1944
Es werden die Ereignisse schnell aufeinanderfolgen, denn der geistige Tiefstand der Menschen beschleunigt sie, und der geistige Tiefstand ist erkennbar an dem lieblosen Handeln der Menschen, an ihrem Denken, das von tiefster Verdorbenheit zeugt und Handlungen vorbereitet, die als satanisch anzusprechen sind.
Zwei Jahre später dann ein etwas dringlicher Appell, denn offenbar steht das Ende kurz bevor. Wir sollen uns schon mal vorbereiten, das ist sehr entgegenkommend, denn viele hassen böse Überraschungen:

Zitat:
empfangen 20.5.1946
Ich vermittle euch eine Kundgabe, die überaus wichtig ist. Ihr müsset euch vorbereiten auf die bevorstehende Wendung, denn Ich trete bald sichtlich in Erscheinung. Die euch gegebene Frist neigt sich dem Ende zu, und Mein Wort geht in Erfüllung, zur Freude weniger und zum Entsetzen vieler Menschen, die Mich erkennen und erkennen sollen, so Ich Mich Selbst äußere und Meinen Willen und Meine Macht beweise.
Zwei Jahre später legt Bertha noch einmal nach, und wer denkt: "Es wird alles heißer gekocht als es gegessen wird", erfährt nun eine gründliche Aufklärung:

Zitat:
empfangen 24.9.1948
In welchem Ausmaß der Zerstörungsakt im Willen Gottes vor sich gehen wird, davon könnet ihr Menschen euch noch keine Vorstellung machen, denn es wird alles übertroffen, was je gewesen ist. Länder und Meere werden sich verändern, Flüsse werden aus den Ufern treten und so Bilder geschaffen werden, daß die Menschen sich in andere Gegenden versetzt glauben und dadurch schon ein unbeschreibliches Chaos entsteht, weil die Menschen einander nicht mehr finden.
Damit sichs einprägt, wiederum zwei Jahre später nochmals die mahnende Erinnerung:

Zitat:
empfangen 21.7.1950
Darum wird sich ein gewaltiger Sturm erheben, der alles entwurzelt und emporjagt; es wird sich die Erde spalten, und von oben und unten werden die Menschen den Elementen ausgeliefert sein, gegen die sie nicht ankämpfen können, weil ihre Kraft nicht ausreicht; es wird eine unerträgliche Hitze die Menschen auch zuvor schon unfähig machen und stumpf, und teilnahmslos verfolgen sie die ersten Erscheinungen in der Natur, bis sie dann ihre schlimme Lage erkennen und nun fast brutal um ihr Leben kämpfen, das sie zu verlieren fürchten.
Endlich, 1953, rückt das Ende in greifbare Nähe, wurde ja auch Zeit:

Zitat:
empfangen 17.u.18.5.1953
Die Zeit ist erfüllet, alles weiset auf das Ende hin .... doch nur die Menschen, die Mir zustreben, sehen die Zeichen, denn ihre Blicke sind himmelwärts gerichtet, und also kommt ihnen auch von oben die Erleuchtung, und sie zweifeln nicht, daß nun in Erfüllung geht, was Seher und Propheten vorausgesagt haben in Meinem Auftrag.(....) Die Menschen können sich keine Vorstellung machen von dem Geschehen, durch das Ich Mich ihnen wieder in Erinnerung bringen will .... Es werden alle Elemente gegeneinander wüten, es wird sein, als sei die Hölle selbst losgelassen gegen die Menschen, und es gibt für diese kein Entfliehen .... bis Ich Selbst den Elementen gebiete und Stunden des Grauens und Schreckens beende.
Ich finde es auch schön, daß Bertha nicht einfach nur sagt: "erfüllt" oder "weist", sondern die Kunstvariante: "erfüllet" und "weiset" wählt. Ja, das kennen wir aus der Bibel, so kann nur ein Gott sprechen. Zudem bringt dann noch ein Satz wie:

Zitat:
Denn es wird sein wie zu Zeiten Noahs
eine vorteilhafte nostalgische Note in die Channelings. Im Oktober des gleichen Jahres klingt Bertha Dudde allerdings ein wenig angesäuert - verständlich, denn trotz drastischer Bilder werden die Botschaften offenbar nicht so vernommen, wie es ihnen eigentlich gebührt:

Zitat:
empfangen 29.10.1953
Ihr Menschen bringet den Hinweisen auf das Ende keinen Glauben entgegen .... ihr lebet in der Welt, ihr wollet nichts gelten lassen, was außerhalb der irdischen Welt sich vorbereitet und mit Sicherheit auch abspielen wird in der von Mir festgesetzten Zeit.(...) Und je näher es dem Ende zugeht, desto bestimmter weisen sie die Hinweise ab, immer unwahrscheinlicher ist es ihnen, daß eine höhere Macht eingreifet .... aber desto reifer sind die Menschen für den Untergang .... Und alles wird kommen, wie Ich es verkündet habe ....
Da haben wir den Salat. Warum glaubt ihr auch keiner...
Aber umso fürchterlicher wird Gott dafür wüten, wo kämen wir denn hin, wenn derartige Ignoranz nicht ungestraft bliebe. Daher schlägt Berha ein Jahr später andere Töne an:

Zitat:
empfangen 17.2.1954
Ihr werdet Meine Stimme vernehmen laut und gewaltig, und alle, die ihr Meinem leisen Ruf nicht Folge leisten wolltet, ihr werdet erschrecken, so sie euch laut ertönet, so ihr durch das Toben der Naturgewalten erinnert werdet an Mich, Dem ihr euch stets widersetzt habt und Den ihr doch anerkennen müsset angesichts der Äußerung der Naturelemente. Ihr wollet zwar keinen Zusammenhang gelten lassen von diesem und eurem Tun und Lassen in der Welt .... Doch nur letzteres veranlaßt Mich dazu, Mich offensichtlich zu äußern, denn euer Tun und Lassen beweiset, daß ihr Mich nicht anerkennet als euren Gott und Schöpfer, vor Dem ihr euch dereinst verantworten müsset. Ihr glaubet nicht daran und lebet darum euer Erdenleben nicht nach Meinem Willen .... Und darum lasse Ich Meine Stimme ertönen, auf daß ihr euch Meiner besinnet und euch wandelt, auf daß ihr Mich erkennet und euch Meinen Willen zum Eigenen werden lasset ....
Tja, wer nicht hören will, muß eben fühlen. Vier Jahre später:

Zitat:
empfangen 22.6.1958

Denn es erfolgen nun in einzelnen Gebieten auf der Erde Detonationen von größtem Ausmaß, die den Menschen jede Denkfähigkeit nehmen, denen sich dann ein Wüten der Naturelemente anschließt, dessen Folgen unvorstellbar sind
Die bislang schlimmste Drohung. Die Denkfähigkeit soll uns genommen werden.

Teufel, auch.

Ein Jahr später haut Bertha Dudde raus, woran man unweigerlich erkennen könne, daß die Katastrophe unmittelbar bevorsteht:

Zitat:
empfangen 5.9.1959

Und so sollet ihr erfahren, daß sich auch im Universum das nahe Ende der Erde schon bemerkbar macht, daß sich kosmische Veränderungen ergeben, weil dies Gottes Wille ist, daß sich bei Beenden einer Erdperiode in jeder Weise Anzeichen bemerkbar machen, die der Mensch sich nicht natürlich erklären könnte, die ihm die Macht eines Schöpfers beweisen sollen und die also auf jenen Schöpfer allerdeutlichst hinweisen. Und diese kosmischen Veränderungen betreffen zumeist Abweichungen vom bisherigen Lauf der Gestirne, die eine andere Bahn einschlagen und solche Vorgänge für die Menschen unerklärlich sind und bleiben und doch nicht geleugnet werden können. Je näher das Ende kommt, desto häufiger werden die Menschen solche Vorgänge feststellen, zuerst wenig erkennbar, jedoch immer deutlicher hervortretend, so daß die Menschen in Wahrheit sagen können: „Die Kräfte des Himmels bewegen sich ....“
Also: wenn z.B. unser Mond plötzlich verrückt spielt oder der Mars eigentümliche Bahnen beschreibt, wissen wir: lang dauerts nicht mehr. Das sind sehr wertvolle und konkrete Hinweise. Im gleichen Jahr rückt Berta auch mit dem wahren Grund der Misere raus, also, das was die Naturkatastrophen eigentlich auslöst:
Zitat:
Wie es zustande kommt, das ist euch schon gesagt worden:
Eigentlich nicht...
Zitat:
daß ein Stern sich aus seiner Bahn löset und mit Riesengeschwindigkeit auf die Erde zustrebt .... Und daß ihr noch nichts davon wisset, liegt an der großen Entfernung, die dieser Stern noch zurückzulegen hat, ehe er in den Sehbereich derer kommt, die ihn wahrnehmen werden.
... aber jetzt wissen wirs. Danke, Bertha.

Im Oktober 1959 kommt dann noch ein unerwarteter Raumfahreraspekt mit rein. Da waren schon die ersten unbemannten Objekte im Orbit, aber offenbar paßte es dem lieben Gott nicht so recht ins Konzept:

Zitat:
empfangen 5.10.1959
Das sei allen denen gesagt, die da glauben, durch eigene Erfindungen eine andere Ordnung im Schöpfungswerk Gottes herstellen zu können .... die da glauben, menschliche Erzeugnisse einfügen zu können in das göttliche Schöpfungswerk, die annehmen, daß solche Versuche ohne ernsthafte schädigende Folgen in das Weltall gesendet werden können .... Über den Kosmos bin immer noch Ich der Herr .... Und Ich werde jedes Eindringen-Wollen in Mein Werk auch entsprechend beantworten. Es wird ein weiterer Versuch gemacht werden, und ihm werden weitere folgen, solange die Menschen nicht gehindert werden .... Und Ich lasse auch solches zu, aber Ich antworte, wenn es an der Zeit ist. Denn es kann nicht mehr viel angerichtet werden durch der Menschen Vorgehen in das All .... weil die Zeit abgelaufen ist, mit der die Menschheit überhaupt noch rechnen darf. Und alle Erfahrungen, die sie noch sammeln wollen, werden ihnen nichts mehr nützen, denn Ich Selbst gebiete Einhalt ...
Scheiß NASA. Aber auch die Russen sind mit schuld mit ihren Sputnicks. Nun ja, bald werden sie ihreQuittung bekommen.

Ein Jahr später muß der Bertha wohl aufgegangen sein, daß es möglicherweise ein ganz klein wenig albern wirken könnte, wenn man pausenlos das Ende ankündigt und nix passiert. Daher eine elegante Einführung zweier Zeitebenen:

Zitat:
empfangen 28.5.1960

Ein ungewöhnlicher Eingriff Gottes wird erfolgen, wenn es an der Zeit ist .... Dies ist euch immer wieder angekündigt worden, doch ihr zweifelt, weil euch die Zeit zu lang erscheint, die Ich euch noch als Frist lasse; aber ihr bedenket nicht, daß vor Mir die Zeit anders gilt, daß also eine kurze Verlängerung der Zeitspanne keine Rolle spielt angesichts der Gewaltigkeit Meines Eingriffs, angesichts des übergroßen Zerstörungswerkes, das sowohl jener Eingriff als auch das nahe Ende für die gesamte Menschheit bedeutet. Ihr vergesset, daß es dennoch nur eine kurze Gnadenzeit ist, die euch zugebilligt wurde, daß aber auch die längste Zeit einmal zu Ende geht und ihr darum jeden Tag damit rechnen könnet, da sich Meine Ankündigungen erfüllen. Und so auch sollet ihr euer Leben betrachten, immer in den Gedanken lebend, daß für euch jeder Tag der letzte sein kann.
Klar, kennen wir, die Sache mit den Millionen Jahren, die für Gott nur eine Sekunde sind.

Dann geht das wirklich noch so ewig weiter, nur kurze Impressionen:

Zitat:
empfangen 8.7.1960
Aber daß das Chaos kommt, das ist gewiß, auch wenn es euch jetzt noch unglaubwürdig scheint, auch wenn ihr es euch nicht in seiner Art und Größe vorstellen könnt. Denn es ist die Zeit des Endes
Zitat:
empfangen 8.10.1961
Ich will euch noch einmal Kenntnis geben durch die Stimme des Geistes, daß ihr einem Ereignis entgegengeht von unvorstellbarer Auswirkung .... daß ihr Menschen etwas erleben werdet, was in seinem Umfang niemals zuvor gewesen ist
Zitat:
empfangen 27.10.1962
Immer näher rückt das Ende dieser Erde, das für alle ihre Bewohner entscheidend ist für ihr ferneres Los .... Immer dringender und mahnender lasse Ich Meine Stimme ertönen,
Schließlich nochmal ein Wutausbruch kurz vor ihrem Tod:

Zitat:
empfangen 29.10.1964
Wie oft schon seid ihr hingewiesen worden auf das nahe Ende, wie oft schon seid ihr ermahnt worden, nicht gleichgültig durch euer Erdenleben zu gehen und eifrige Seelenarbeit zu verrichten, doch nichts tut ihr, um dem schrecklichen Lose einer Neubannung zu entgehen .... Ihr glaubet diesen Hinweisen nicht, bis es dann mit einer Gewalt über euch hereinbrechen wird
Ja und schließlich stirbt die gute Dame. Sonst würden wir ihre Botschaften über das tierische nahe Ende und die Rüge, daß keine Sau es glaubt und daß deshalb die Vernichtung nur um so schlimmer ausfallen werde, noch heute vernehmen dürfen. Also, ich fand die Bertha cool, obwohl sie, zugegebenermaßen in der Endphase etwas nachgelassen und keine neuen Aspekte mehr eingeführt hat.

Soviel zur Info.


Alle Zitate: http://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/index.ht m
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Das Ende ist nahe


Re: Duddische Belehrungen
von Frieda Beitrag bearbeiten  Di, 4. Okt 2011 um 12:49 MESZ
(Zuletzt bearbeitet am Dienstag, 4. Oktober 2011 um 12:54 MESZ)
Diese Auflistung liest sich locker, und zeigt auf eine unbeschwerte Art, dass "Prognosen immer schwierig sind, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen". Grotesk die Angst im Angesichte Gottes, Der doch die Liebe ist (sein soll).

Ich freue mich nun sehr über dieses Zeugnis von einem starken und festen Glauben an den liebevollen VATER, Der zum Leben befreit und nicht die Menschen unter das Joch der Angst zwingt. - Wo Angst ist, kann Liebe nicht gedeihen!

Dennoch ergreife ich hier das Wort zugunsten der sogenannten "falschen Propheten".

"Meinet ihr, dass der Sünder etwas anderes tut als alleinig Meinen Willen?! O Ich sage euch: mitnichten! Nicht ein Haar auf seinem Haupte kann jemand ohne Meinen Willen berühren!" (HG, 179,15)

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Kriegsgenerationen Furchtbares erlebten, und dass auch nach dem 2. Weltkrieg Jahrzehnte lang ein möglicher Atomkrieg als Damokleschwert über dem Nacken der Menschheit hing. Wenn der Holocoust möglich war, konnte da nicht jedwede Grausamkeit ebenso denkbar möglich werden? - Und konnte Gott überhaupt das Vergehen an den Juden "ungesühnt" lassen? War das Wesen der Menschen noch menschenwürdig nach all den Verbrechen? Waren sie noch einer Zukunft würdig?
Bertha Dudde hatte damals gewiss viele Menschen aufgerüttelt und zum Nachdenken gebracht. Ihre Schreckensprophezeiungen haben noch immer einen Platz im Gefüge der Menschheit. Wer von uns Gläubigen könnte von sich sagen, dass er sich ursprünglich pur aus Liebe zu JESUS Christus gewendet hätte, so dass weder Angst noch irgendeine Not ihn erst ernsthaft(er) Ausschau halten liess nach Gott und Seiner hilfreichen Hand? - Wissen wir, was geschehen wäre, wenn keine solchen Prophezeiungen unter den Menschen aufgetaucht wären? - Ein besorgter Vater erhebt zuweilen auch den drohenden Zeigefinger und erlässt ein Wort der Warnung, wenn die übermütigen und leichtfertigen Kindlein sich in Gefahr begeben. - Ein halbes Jahrhundert ist seit dem "Drohfinger" durch Bertha Dudde verflossen, und noch immer fühlt sich eine Anzahl Menschen unter diesen Ankündigungen "besser" aufgehoben, denn im Hause Jakobs bei Brot und Wein am Tisch des Herrn, wo die freie Liebe waltet und das Reich Gottes schon mitten unter uns ist. Und wenn wir genau hinschauen, dann sind auch viele der Lorbertreuen überzeugt davon, dass ein furchtbares Weltgericht vonnöten sei, damit JESUS kommen könne. - Warum ist das so? - Wir sehen nicht in die Herzen; unser Blick bleibt am Äusseren hängen!
Seien wir "Von der Angst befreiten" darum dankbar für die Fügungen Gottes, für Seine grosse Huld, Gnade und Liebe, die Er uns zukommen liess und lässt, so dass wir fest in der Gewissheit stehen, dass das grosse Wehe (beinahe) vorüber ist und die Menschheit im Aufbruch steht in eine neue, gute Zeit mit JESUS in unserer Mitte. Greifen wir darum im Geist der Nächstenliebe den Wankenden unter die Arme und lassen wir sie unseren festen Halt / unsere Verwurzelung in der Liebe und Erbarmung Jesu Christi spüren. Geben wir den Ängstlichen Tröstung, Ermutigung und Stärkung mit auf den Weg, wo unser Herz es uns gebietet. Helfen wir denen auf, die unter der Last der Angst eingebrochen und entmutigt sind und meinen, nicht mehr weiter zu können. Aber lassen wir den Starken und Eigenwilligen auch ihren Willen, denn JESUS weiss diese im Geiste wohl zu leiten und heimzuführen zur rechten Zeit. ER alleine kennt alle Wege längst schon im Voraus. Beten wir für die Grossen und Mächtigen, dass sie im Verbande mit der leitenden Kraft JESU Christi die Völker durch die Veränderungen dieser Umbruchzeit lotsen. Beten wir für die Massen, dass die Menschen eines guten Willens sind, fügsam und beugsam in die Notwendigkeiten ergeben, und dass ihre Herzen mehr und mehr Vergeistigung erfahren aus der Liebe JESUS Christi. Der Geist der Barmherzigkeit sei uns allen gemeinsam. Fangen wir die Gestrauchelten und Gedemütigten liebevoll auf und tragen wir die geistig sehr Kranken und Schwachen in ihren Irrungen und ihrer Not, Ohnmacht und Verzweiflung mit, indem wir innerlich verbunden und versöhnt bleiben auch mit ihnen. Seien wir nachsichtig mit den Flüchtigen. Hüten wir uns vor Verurteilung und Schadenfreude. Sehen und begreifen wir uns viel mehr als grosse Familie, als Geschwister, als eine Menschheit, die zwar geistig zerlumpt, in vielerlei Hinsicht verwahrlost und voll des Unflates ist, aber dennoch von Gott schon immer geliebt und angenommen ist, wenn nur wir selber uns gegenseitig endlich annehmen wollen und uns mit der ganzen Wahrheit und in aller Demut einfinden wollen vor IHM.
"Bahnt eine Strasse, ebnet den Weg, entfernt die Hindernisse auf dem Weg Meines Volkes! Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig Thronende, dessen Name "Der Heilige" ist: "Als Heiliger wohne Ich in der Höhe, aber Ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten, um den Geist der Bedrückten wieder aufleben zu lassen und das Herz der Zerschlagenen neu zu beleben. Denn Ich klage nicht für immer an, noch will Ich für immer zürnen. Sonst müsste des Menschen Geist vor Mir vergehen und ihr Atem, den ich erschuf. Kurze Zeit zürnte Ich wegen der Sünde des Volkes, Ich schlug es und verbarg Meinen Zorn. Treulos ging es seine eigenen Wege. Ich sah, welchen Weg es ging. Aber Ich will es heilen und führen und wiederum trösten, seinen Trauernden schaffe Ich Lob auf den Lippen.
Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der Herr. Ich werde sie heilen!" (Jesaja 57,14 - 19).


Friedasche Belehrungen
von ein noch Schwacher Beitrag bearbeiten  Do, 13. Okt 2011 um 14:00 MESZ
Ein besorgter Vater erhebt zuweilen auch den drohenden Zeigefinger und erlässt ein Wort der Warnung, wenn die übermütigen und leichtfertigen Kindlein sich in Gefahr begeben. - Ein halbes Jahrhundert ist seit dem "Drohfinger" durch Bertha Dudde verflossen, und noch immer fühlt sich eine Anzahl Menschen unter diesen Ankündigungen "besser" aufgehoben, denn im Hause Jakobs bei Brot und Wein am Tisch des Herrn, wo die freie Liebe waltet und das Reich Gottes schon mitten unter uns ist. Und wenn wir genau hinschauen, dann sind auch viele der Lorbertreuen überzeugt davon, dass ein furchtbares Weltgericht vonnöten sei, damit JESUS kommen könne. - Warum ist das so? - Wir sehen nicht in die Herzen; unser Blick bleibt am Äusseren hängen! Seien wir "Von der Angst befreiten" darum dankbar für die Fügungen Gottes, für Seine grosse Huld, Gnade und Liebe, die Er uns zukommen liess und lässt, so dass wir fest in der Gewissheit stehen, dass das grosse Wehe (beinahe) vorüber ist und die Menschheit im Aufbruch steht in eine neue, gute Zeit mit JESUS in unserer Mitte.

Mehrfach schon gibst du deine Irrmeinung kund.

Von Angst befreit sein... ja, aber nicht die Warnungen Jesu ignorieren und als Ausrede sagen: Jesu ist ohnehin die Liebe, ich liebe weiterhin was ich für richtig halte und dann brauch ich keine Angst haben. Die Mensch von Sodom und G. haben ihre Fehleinstellung auch geliebt. Da hat sie die wahre Liebe dann aber nach Warnugen ordentlich eines besseren belehrt...

Nur wer sich eifrig bemüht braucht keine Angst haben. Das fehlt dir und diese Erkenntnis fehlt dir. Dir würde mehr Gottesfurcht, und dich daraus zu ändern, recht gut tun. Für jeden Menschen, den du mit deiner Irrmeinung in Sicherheit wiegst, und der damit verabsäumt seine Fehler zu überwinden, wofür er aber reinkarniert ist, trägst du Mitverantwortung.

Liebe die Liebe. Fürchte die Gottheit, denn sie kann töten.

Du hast zwar wo gelesen, dass Mahnungen wichtig sind um aufzurütteln, unterscheidest aber nicht zwischen richtigen Mahnungen und Lügen wie von Bertha Dudde. Jesus lügt nicht! Nimm das endlich ernst, so du zu ihm willst!! Wahres ist wahr, falsches ist falsch. Jesus ist die Wahrheit. Dass das Falsche auch genutzt werden kann, ist wiederum eine andere Sache. Doch deswegen das Falsche von Dudde gutzuheißen, ist, sich von Jesus abzuwenden, der nie Falsches von sich gibt.

Dudde hat aussedem nicht wachgerüttelt, sondern zu äußerlichem Denken samt Angst verführt, die von ihr verführen kommen schwerlich in den Himmel.



Re: Duddische Belehrungen
von nicht wichtiger als die anderen Beitrag bearbeiten  Fr, 14. Okt 2011 um 19:06 MESZ
(Zuletzt bearbeitet am Freitag, 14. Oktober 2011 um 19:28 MESZ)
Hallo "ein noch Schwacher",

es ist für mich etwas verwirrend, wenn die Namen bei so manchem hier hin- und herwechseln. Ich nehme einmal an, dass du derselbe wie "therapeutisches Rendevous" (Beitrag 5384) bist. Und so bleibe nur, wie und was du bist. Denn das Verwirrende kann ich wohl für mich benennen, aber ich werde auch sehen, wie ich damit klar komme. Und etwas hier zu schreiben, ist und war mir wichtiger, als ein Mangel meinerselbst ...

Wollen wir Gott berichtigen, indem wir ihm sagen, ein Gericht sei bereits schon viele Jahrzehnte, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende vorher angekündigt worden, aber seine Erfüllung steht noch aus? Ist es, so wir es doch tun, nicht in uns die Gefahr, dass wir Spötter geworden sind? Wollen wir nun dazu auch noch aufrufen, den göttlichen Ernst zu begreifen und erfahren ihn am Ende zuallererst an uns selbst? Denn viele sprachen über die Wiederkunft des Herrn ähnlich - und das schon zu Paulus Zeiten. Sie wurden Spötter. Und sie waren nicht auf Christus Seite. In Sodom und Gomorrha war es auch nicht anders - und sie wussten seit langer Zeit um ihr Gericht, konnten es aber nicht erfassen und waren wohl überrascht als es kam. Nun ja, es steht ja in der Bibel eine Zeit beschrieben, die wie zu Zeiten Noahs war, und auch dort war es nicht anders ...

Wenn wir nun sagen, dass diejenigen, die B. Dudde lesen, nur schwer in den Himmel kommen, so ist das vermessen. Denn weißt du es? Sei nur ehrlich zu dir selbst und belüge dich nicht mit solchen hoch gegriffenen Worten, die nur aus dem hochgreifen kommen, aber niemals aus der Höhe. Denn weißt du nicht, dass, wenn du dich belügst, dieses auch zum Nächsten geht? Oh Herr, ...

Ferner wird hier von den Lesern auf das Werk Dudde geschlossen. Würden wir so denken, nun sage mir, was wäre mit den Pharisäern, die gleichsam das Wort des Herrn vor sich hatten? Wollen wir nun das Wort des Herrn verdammen, weil unsere Sicht verblendet ist?

B. Dudde hier als falsches Werk hinzustellen, ist natürlich Sache des freien Willens. Soll ich nun dagegen reden, weil du nicht ein wahres Wort im Werk finden konntest, aber bei J. Lorber die absolute Wahrheit? Es soll mir zum jetzigen Zeitpunkt weitestgehend fern sein. Doch auch J. Lorber hat teilweise größere Passagen "verfasst", die er neu diktiert bekam, die sich in keinstem Grade mit den Original deckten, was zudem freilich nie verschollen war, wohl aber etwas besser in Kirchenkreisen versteckt (da umstritten). Nun, dieses am Rande und ohne dem Werk Lorbers die Findungskraft des Herrn zu rauben, wie du es bei Dudde versucht hast und wohl auch weiter versuchen wirst. Denn wahrlich gibt es Menschen, die den Weg über Dudde und Lorber zur Bibel suchten und den Sinn darinnen auch finden konnten und auch die Bibel als Hauptwerk (ohne eine neue Bibel auszurufen). Aber wohl sollten wir nicht verkennen, dass auch in Dudde so einiges anzweifelbar ist, so es man für sich selber wahrnimmt (wie vereinzelte Korrekturen der Bibel, Vaterunser etc.). Aber ein Gossenwerk, auf dem man rumtrampeln sollte, ist weder das eine noch das andere. Oh Herr, ...

Nun, appropo Sinn, es ist wohl ein großer Beitrag Swedenborgs und auch anderer, einen inneren Sinn zu sehen und auch Interpretationshilfen zu geben. Aber, was nicht gegeben wird, kann auch nicht genommen werden. Die Bibel lehrt hier genügend. Denn der einzige Geber ist der Herr und Vater im Himmel, was auch den Sinn betrifft. Interessant ist - und ich springe mit diesem Absatz zum "therapeutischen Roundevou" - eine Namensgebung, die wahrlich nicht schwach von der Selbsteinschätzung her anmutet - auch die Fülle der Text-/Literaturempfehlungen, welche freilich für ein ordentliches Glaubensleben zu lesen sind, mal davon abgesehen, dass sie etwas interkulturell sind. Wie dem auch sei, es reicht natürlich ein liebeerfülltes Herz aus, was man sich aber nicht selbst eingießen und auch nicht erlesen kann, sondern es ist die Sache eines viel Mächtigeren, als solcher, die sich bereits zu Engeln auferkoren fühlen. Nehmen wir Johannes und Petrus, wo sie etwas "alt" vor den Pharisäern (wohl aber nur nach deren Meinung) aussahen, als sie bekennen mussten, dass sie einfache Fischer und keine Gelehrten sind. Aber sie mussten auch etwas richtig gemacht haben. Denn wohl hat sie Christus selbst zu Jüngern und Aposteln gemacht. War es vielleicht ihre Liebe zu ihm ...

Grüße in diese Runde, von einem, der nicht wichtiger ist als die anderen. Vielleicht bin ich bekannt oder auch nicht - aber, was spielt das für eine Rolle. Lieben wir nur und die Zeichen der Zeit, nun, mögen sie leuchten und uns als Signalgeber dienen, Jesus Christus noch mehr in unsere Herzen zu schließen und zu hoffen und zu beten, dass wir nicht fallen vor der Wiederkunft des Herrn, die ja ausreichend genug in der Heiligen Schrift beschrieben ist nebst Androhung Gericht etc. Aber was sage ich hier nun genug, der ich den Langmut des Herrn und Vaters nicht haben kann und freilich ein gewaltiger Sünder bin.






Re: Duddische Belehrungen
von therapeutisches Rendevous Beitrag bearbeiten  Fr, 14. Okt 2011 um 20:20 MESZ
Hallo,

es ist keinesfalls vermessen, Dudde als falsche Prophetin zu titulieren, weil diese Unterscheidung unsere von Gott vorgeschriebe Aufgabe ist. Und wir sollen uns in Acht nehmen. Also warum kritisierst du mich, wenn ich Jesu Auftrag ernst nehme? Selbstverständlich kann ich das beurteilen, sonst hätte uns ja auch Jesus nicht beauftragt bei falschen Christussen aufzupassen.

Aber es wird wohl wenig Sinn haben, dir immer und immer wieder zu erklären, warum Dudde keine echte Prophetin sein kann und welchen Schaden sie anrichtet. Du willst daran hängen und dein freier Wille ist mir wichtig.


Re: Duddische Belehrungen
von nicht wichtiger als die anderen Beitrag bearbeiten  Fr, 14. Okt 2011 um 22:28 MESZ
(Zuletzt bearbeitet am Freitag, 14. Oktober 2011 um 23:07 MESZ)
Nun, dann ein zweites Hallo.

Es ist nicht meine Sache wider dich zu schreiben, sondern der Grund war ein anderer. So mache nur aus den Propheten, ob falsch, ob wahr, was du willst (wie ich daraus mache, was ich will --> denn jeder soll nur das für sich nehmen, zu was er bereit ist) - denn sie alle oder auch bestimmte zu kennen ist nicht (zwangsweise) notwendig, da es einen Weg gibt, der größer ist. Und was wäre ein freier Wille, so ich nun dagegen ins Feld ziehe. Bitte verfehle aber den größeren Weg nicht!! Denn was vermessen ist (siehe oben), ist verabsolutierende Urteile auszusprechen, eben ohne alle Menschen zu kennen, die Dudde gelesen haben. Selbst Statistiker wissen um eine Stichprobe, die vonnöten ist, um Aussagen zu treffen, die dann immer noch wage sind oder schlichtweg falsch sein können. Aber ein Statistiker bist du ja nicht. Und wir sollen es wahrlich auch nicht werden, aber auch keine Pauschalaburteiler und Rasterfahnder. Denn an dieser Stelle kommt der Nächste ins Spiel ...

Übrigens soviel erklärt, hast du mir natürlich noch nicht, meinst es aber bereits in diesem Punkt zu haben. Nun gut. An was ich hänge - hier ist auch ein Irrtum - zumindest, was den Maßstab anbelangt - warum, denke nur nach, so du es für angebracht hältst. Gibt es etwas größeres als den Vater im Himmel? Nun ja, es gibt wohl Sünden und noch vieles andere, die aber wohl endlich sind in mir, aber vom Grunde nichts sind. Aber es ist die Hoffnung, der Glauben und die Liebe ... und es gibt Einen, der neu gestaltet.

Ich wünsch' Dir eine geruhsame Nacht. Sehe meine Worte nicht zu sehr aus dem Abprallgeist - denn ich bin doch kein Flaschen- oder Steinewerfer. Sondern rate nur, wenn du es willst, ob offen oder für dich allein, warum ich vielleicht geschrieben habe. So, im Grunde bin ich fertig, kann aber auch noch bleiben, da es nicht meine Art ist, vorschnell zu gehen.

Einer im therapeutischen Rendezvous, aber gleichsam unwichtig wie zuvor.


Re: Duddische Belehrungen
von Epidophekles E-Mail Homepage Beitrag bearbeiten  Sa, 15. Okt 2011 um 9:47 MESZ
Guten Tag R's.
Ich will darauf hinweisen, dass ich an anderer Stelle dieses Forums zu Neemann und nebenbei auch zu Bertha Dudde Stellung bezogen habe, und damit den Überblick etwas erleichtern: