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Grosses Evangelium Johannes Band I, Kap. 177
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  So, 10. Apr 2011 um 14:21 MESZ
(Zuletzt bearbeitet am Sonntag, 10. April 2011 um 14:30 MESZ)
Danke Petra, dass du mir immer mal wieder zwischendurch per PN mitteilst, wo du beim Lesen des GEJ stehst. Das hat mich angespornt, dranzubleiben. Gestern abend liess mich nun dieses Kapitel sehr nachdenklich zurück.

JESUS sagt in Vers 3: "Gericht bedeutet soviel als Wahrheit, Licht und Leben, denn die Wahrheit ist es auch, die ein rechtes und gerechtes Gericht schafft."
Mir war bis dato nicht so bewusst, dass die Wahrheit ein eigentliches Gericht ist. Ich stellte bisher nur fest, dass die Wahrheit in den letzten Jahren überall und allerorten stark aufzuleuchten anfängt und sogestalt die Hässlichkeiten der Menschen, die bis dato im Finstern grassierten, offen zutage gefördert werden. Dies erfüllte mich einerseits mit Freude, weil ich ein Liebhaber der Wahrheit bin und darum bei allen Ehrlichen und Biederen einen Auf- oder Rückenwind spüre, der ihre gerechten und billigen/genügsamen Bemühungen stärkt und fruchtbar werden lässt. Andererseits empfinde ich aber auch Empörung über die Unverfrorenheiten und Schamlosigkeiten, die an den Tag treten, von denen man allerdings vernimmt, dass sie schon lange Zeiten Gang und Gäbe waren in den verborgenen und unzugänglichen Winkeln der Oberen und Grossen. Und: Ist nicht in uns Kleinen genauso der böse Same aller Art als Neigung schon längstens ausgestreut und konnte nur darum nicht aufgehen, weil die Gnade JESU Christi uns "klein" hielt und uns das Feld vorenthielt, auf dem dieser böse Same hätte wuchern können?

Wenn wir also die Wahrheit als rechtes und gerechtes Gericht annehmen, in uns gehen und uns kehren nach dem, was recht ist vor JESUS, unserem Herrn und Vater, dann "wird ER das geknickte Rohr nicht brechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen," was soviel besagen will als: Das Gericht verläuft dann glimpflich, weil wir die Wahrheit annehmen und uns freiwillig nach der Wahrheit (oder dem Lichte und dem Leben) richten.

JESUS sagt in obigem Kapitel später zu Seinen streitenden Jüngern Judas, Thomas und Petrus: "Also soll es sein unter euch und am Ende unter allen Menschen: Wer da hat eine Wunde und legt etwas Scharfes darauf, der wird die Wunde nicht zum Heilen bringen, sondern sie nur vergrössern und ärger machen. Wer aber die Wunde bestreicht mit Balsam und reinem Öl, der wird sie auch bald heilen und wird also den Schaden im Fleische gutmachen." (Vers 15)

Zuwenig "Balsam und Öl" war da wohl noch in meinem Vorrate, dass ich nicht den Boden schaffen konnte, dass Bruder Alois in Erkenntnis, Versöhnung und im Frieden mit mir/uns verblieben ist. Etwas traurig darüber habe ich nachgedacht, warum nicht ein jeder von uns als Gewinner aus dieser Begegnung hervorgehen konnte, so wie es JESUS Christus für alle Menschen doch möchte. Immer wieder spürte ich hinein, in das Vergangene und Geschehene.
Plötzlich wurden mir einige Zaungäste im Hintergrund bewusst, von denen vordergründig nichts oder kaum je etwas wahrzunehmen ist. Solange diese "Zaungäste" sich erlustigen und ergötzen an den Dummheiten und Fehlern der Vordergründigen, solange müssen sich die Statisten (auf der Weltbühne) auch dumm und fehlerhaft in Szene setzen. Denn was der Mensch / die Menschheit will, dass bekommt er/sie auch. Die Wahrheit will gespiegelt und erkannt sein.

Darum bitte ich Dich, JESUS Christus, Der Du das geknickte Rohr nicht brichst und den glimmenden Docht nicht auslöschest: Vertilge aus meinem und der ganzen Menschheit Herzen jegliche abartige Freude an der Dummheit und Verstocktheit unserer Brüder und Schwestern. Lasse unsere Freude rein sein. Wir wollen uns freuen an dem, was Deine Freude ist. Wandle die unheilvolle Lust, anderen voraus sein zu wollen, damit ich (oder man) sie belehre. Lasse uns stattdessen in geschwisterlicher Liebe zusammenfinden und einen Kreis schaffen, wo Du inmitten Deiner Kinder als Vater, Lehrer und Meister willkommen bist. Denn Dein ist das Reich, die Kraft und das Leben.


Re: Grosses Evangelium Johannes Band I, Kap. 177
von ein noch Schwacher  So, 10. Apr 2011 um 17:16 MESZ
Liebe Frieda,

die Wahrheit mit Maß weitergeben ist bei Gruppen immer schwierig, die einen sollen vor zuviel Falschem bewahrt bleiben, für die anderen, die dieses Falsche schon zu sehr lieben, ist es ein gewisses Gericht.
So ist es hier, so ist es bei der Bergpredigt, wo die Trennung der Jünger war, so ist es durch die Neuoffenbarung. Immer wenn mehr Wahrheit öffentlich verbreitet wird, so wird in der Menschheit mehr Druck erzeugt, wie ich schon schrieb. Und mach dir keine Sorgen wegenen jener, die sie vorerst noch nicht annehmen wollen. Auch nach der Bergpredigt gab es die Trennung der Jünger, trotzdem war sie notwendig! Denn siehe, wenn jene, welche wirklich zu Jesus wollen, durch das Falsche blockiert bleiben, setzen sie sich, wie Dudde indirekt sagt, irgendwohin, schauen auf die Wolken und warten auf das Brausen statt an sich zu arbeiten und die Liebe zum wahren Jesus zu stärken. Das möchte Jesus nicht.

Nun ist es aber noch wichtiger, der Wahrheit über sich selbst ins Auge zu schauen. Denn davon will uns alles Böse und Falsche abhalten. Wollen wir das selbst, und sind wir uns der Hilfe Jesu bewusst, wenn wir dann die Monster in uns besiegen wollen, die wir besiegen sollen, dann ist das allemal leichter als wenn wir erst beim Ableben die Wahrheit erfahren, wie ich ja schon dieses "Gericht" beschrieben habe.

JETZT haben wir die Chance, noch sehr viel in kurzer Zeit zu schaffen, deshalb sollen wir auch weniger lesen, wie uns Jesus sagte, sondern immer gleich umsetzen.

Und ich sage euch, dass es eine ganz anderes Leseempfinden ist, wenn einmal vieles in sich selbst umgesetzt ist, weil dann aus demselben Text viel mehr inneres ersichtlich wird, um das es eigentlich geht. Das geht erst, wenn man die Gefühlszusammenhänge versteht.

Kümmert euch nicht, wie ihr andere belehren sollt, sondern wie ihr euren Monstern entgegentretet, die ihr noch sehr ungenügend kennt und die euch noch sehr kontrollieren. Sehr lange gilt, dass man nicht den Splitter aus den Augen des anderen ziehen soll, bevor man den eigenen Balken entfernt hat. Die Monster in euch sind der Balken. Findet sie! Wenn ihr schon lesen wollt, dann bitte gezielt nach diesen Gefühls-Zusammenhängen suchen. Etwa wie das mit der Herrschsucht ist, was da alles dazugehört. Dass man sich dieses Monster besser vorstellen kann, damit man auch bemerkt, wann es sich auswirkt.

Und sobald man sich dieser Monster, die jeder in sich hat und die ärger sind als man lange glaubt, dann ständig Selbstbeschau, ständig Gefühlskontrolle, Gedankenkontrolle.

Es gibt auch das Monster, dass du neugierig weiterliest, statt nach deinen Monstern zu suchen und erst, wenn du tief fällst, bereit bist, zu fragen, was da los war.

Aber das ist nur ein Ratschlag, aus Liebe, es ist keine Kritik (!), denn ich kenne die Macht der Monster und ich weiß sehr gut, warum Jesus die Selbstbeschau so wichtig hält, entscheide bitte selbst in welche Richtung du willst.

Ich sage dazu, dass ich mich auch wie du zu früh ins Belehren anderer gestürzt habe und es hat mir viel Zeit gekostet, das wieder gutzumachen. Zuerst die inneren Feinde kennenlernen, denn sie sind gewieft und gaukeln einem vieles vor.


Re: Grosses Evangelium Johannes Band I, Kap. 177
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  So, 10. Apr 2011 um 18:02 MESZ
Frage zu diesem Zitat vom "schwachen Bruder":
"Und ich sage euch, dass es eine ganz anderes Leseempfinden ist, wenn einmal vieles in sich selbst umgesetzt ist, weil dann aus demselben Text viel mehr inneres ersichtlich wird, um das es eigentlich geht. Das geht erst, wenn man die Gefühlszusammenhänge versteht.

Kümmert euch nicht, wie ihr andere belehren sollt, sondern wie ihr euren Monstern entgegentretet, die ihr noch sehr ungenügend kennt und die euch noch sehr kontrollieren. Sehr lange gilt, dass man nicht den Splitter aus den Augen des anderen ziehen soll, bevor man den eigenen Balken entfernt hat. Die Monster in euch sind der Balken. Findet sie! Wenn ihr schon lesen wollt, dann bitte gezielt nach diesen Gefühls-Zusammenhängen suchen. Etwa wie das mit der Herrschsucht ist, was da alles dazugehört. Dass man sich dieses Monster besser vorstellen kann, damit man auch bemerkt, wann es sich auswirkt.

Und sobald man sich dieser Monster, die jeder in sich hat und die ärger sind als man lange glaubt, dann ständig Selbstbeschau, ständig Gefühlskontrolle, Gedankenkontrolle.

Es gibt auch das Monster, dass du neugierig weiterliest, statt nach deinen Monstern zu suchen und erst, wenn du tief fällst, bereit bist, zu fragen, was da los war.

Aber das ist nur ein Ratschlag, aus Liebe, es ist keine Kritik (!), denn ich kenne die Macht der Monster und ich weiß sehr gut, warum Jesus die Selbstbeschau so wichtig hält, entscheide bitte selbst in welche Richtung du willst.

Ich sage dazu, dass ich mich auch wie du zu früh ins Belehren anderer gestürzt habe und es hat mir viel Zeit gekostet, das wieder gutzumachen. Zuerst die inneren Feinde kennenlernen, denn sie sind gewieft und gaukeln einem vieles vor." (Ende Zitat)
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Lieber Bruder, nimm es mir nicht übel, wenn ich hier wahrheitsgemäss frage, was sich mir unwillkürlich aufdrängt: Ist dieses Zitat deine Selbstbeschauung?
Ich für meinen Teil bin nicht für Kontrolle, sondern für tiefste Wahrheit und Authenzität vor Gott und den Menschen, dann braucht es keine Kontrolle, aber allenfalls ein Sträusschen (De-)Mut, um zu seiner persönlichen Wahrheit und zu allen seinen Schwächen und verkappten Stärken zu stehen. Kontrolle ist doch nur wieder eine verstandesmässige Zurechtbiegung von ungeliebten Wahrheiten. Das ist eine Lüge, strengt an und macht unfrei. JESU Absicht mit uns als Seinen Kindern ist aber die höchste Freiheit, und Er sagt: "Ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben", und: "Liebe will ich, nicht Opfer!"

Lieber Bruder, du lässt mich noch nachdenklicher zurück, als ich es vorher schon war.

Einen guten Ausklang dieses sonnigen Frühlingstages wünscht
Frieda


Selbstbeschau
von ein noch Schwacher  So, 10. Apr 2011 um 18:47 MESZ
>Er sagt: "Ich bin die Wahrheit, der Weg und das Leben", und: "Liebe will ich, nicht Opfer!"

Liebe Frieda, du kannst keine Wahrheit leben, solange du dich nicht genügend kennst. Sieh dir den inneren Sinn der Gebote an unter GS2 Kapitel 74, damit du einen Einblick bekommst, wieviel an sich zu arbeiten ist, suche bei Lorber nach "Selbstbeschau", damit du weißt, wie wichtig es ist, sich immer wieder mal größer zu prüfen, und bei Mayerhofer in den Lebensgeheimnissen Kap.15 nach "die Gedankenwelt" (wenn ich mich recht erinnere) bezüglich der Wichtigkeit der Gedankenkontrolle, dass du bei JEDEM Gedanken aufpassen sollst. Dann wirst du vielleicht besser verstehen, was ich meine.

Siehe, nicht nur der Sohn von Petra ist süchtig, sondern wir sind es alle in gewisser hinsicht, nur wird das nicht öffentlich so bezeichnet. Wir sind der Sünde Knecht! Und nur, wenn du die Zusammenhänge über die Gefühle weißt, und diese dann selbst beherrscht, dann erkennst du die Wahrheit. Nicht durch lesen der Wahrheit, sondern erst durch das Befolgen, und oben sind die Dinge, die es zu befolgen gibt, um dem zu folgen, der aus der Knechtschaft führt.

Machst du das nicht und liest nur eitel weiter, damit du dies oder jenes äußerlich erfährst, aber dich selbst nicht kennenlernst, so wirst du die Wahrheit über dich schmerzlich präsentiert bekommen, wie du es ja eben nicht willst. Du betest, dass du die Wahrheit annehmen willst, aber du willst die Wahrheit über dein Übel in dir nicht herausfinden? Jesus vertrauen heisst nicht, sich nicht nach seiner Anweisung zu richten.

Es gibt auch nicht deine persönliche Wahrheit, sondern ich kenne die Zusammenhänge in dir genausogut wie jene in mir, weil sie sie universal sind und da ich meinen Feinden ins Auge geblickt habe, kenne ich sie und es sind dieselben wie in jedem von uns und sie sind gleich zu besiegen.

Wenn du sie kennengelernt hast, und merkst, wie sehr sie dich kontrollieren, wirst du völlig gegenteilig denken, nämlich vorerst einmal schockiert sein, wie schwer es fällt, sie loszuwerden. Und das wird dich demütiger machen. Dann wirst du merken, was es heißt, einen Gott zu haben, der einem aus der Knechtschaft führt. Und erst dann wirst du Jesus so richtig lieben beginnen und immer besser erkennen und noch mehr lieben.

Natürlich ist das eben kein Zurechtbiegen, sondern die Wahrheit in dir erkennen heißt, dass du jene Monster in dir kennenlernst, welche die Freiheit verhindern! Du kannst Jesus erst lieben, wenn du den Gegenteil zwischen deinen Monstern und ihn erkennst! Denn auch die Monster erzeugen kurzfristig schöne Gefühle. Wie beim Süchtigen die Spritze.


Re: Grosses Evangelium Johannes Band I, Kap. 177
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  Mo, 11. Apr 2011 um 4:34 MESZ
(Zuletzt bearbeitet am Montag, 11. April 2011 um 4:59 MESZ)
Bruder in JESUS Christus

Du schreibst:
"Du betest, dass du die Wahrheit annehmen willst, aber du willst die Wahrheit über dein Übel in dir nicht herausfinden?"

Woran erkennst du an mir, dass ich die Wahrheit über meine Übel nicht herausfinden will?

Zitat von dir: "Es gibt auch nicht deine persönliche Wahrheit, sondern ich kenne die Zusammenhänge in dir genausogut wie jene in mir, weil sie sie universal sind und da ich meinen Feinden ins Auge geblickt habe, kenne ich sie und es sind dieselben wie in jedem von uns und sie sind gleich zu besiegen." (Ende Zitat)
Sage mir doch, da du ein "Universalwissen" (oder Allwissenheit?)hast, was dann die Dämonen in dir und in deinem Umfeld noch zu suchen haben, da doch das Wissen ein Licht (der Weisheit und der wahren Liebe) ist? Von den Dämonen und Monstern wissen wir, dass sie das Licht scheuen und darum vor JESUS stets weichen mussten. Was also haben dann die Dämonen und Monster noch mit dir zu schaffen?

Du bemängelst mein Lesen und sprichst davon, dass Neugierde "ungesund" sei. Ob du dich da wohl nicht selber (auch) bei der Nase nehmen solltest?

Ich habe den Eindruck, dass du sehr überzeugt bist von dir! Aber warum rühmest du dich dann immer wieder selber?

Lieber Bruder in JESUS Christus, warum kannst du es nicht einfach stehen lassen, wenn ich ein Gefühl (das der nachdenklichen Traurigkeit) äussere? Wozu deine Belehrungen, die dieses gewiss gesunde Gefühl doch nur zerreden?
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Einen heilsamen und gesegneten Tag
wünscht
Frieda