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Grosses Evangelium Johannes I, Kapitel 84
von Frieda E-Mail Beitrag bearbeiten  Fr, 25. Mär 2011 um 8:21 MEZ
(Zuletzt bearbeitet am Freitag, 25. März 2011 um 9:09 MEZ)
Der Allmachtsbeweis JESU löst bei Matthäus so sehr Angst aus, dass er zu beben anfängt. Ich frage mich: Hätte ich auch Angst oder würde ich mich darüber freuen, dass ich nun endlich meinem Schöpfer und Gott gegenüberstehe?

Auch fällt mir auf, dass JESUS vor 2000 Jahren die Menschen noch so vieles in naturmässiger Hinsicht lehren musste. Solches Wissen ist unter den Christen heutzutage selbstverständlich. JESUS sagte damals zu Matthäus: "Wenn Ich von irdischen Dingen mit euch rede, so verstehet ihr sie nicht; wie möglich möchtet ihr Mich verstehen, so Ich mit euch rede von himmlischen Dingen?!" Das lässt in mir die Hoffnung aufkommen, dass heute (zumindest diesbezüglich) eine bessere Voraussetzung gegeben ist unter den Menschen, dass JESUS käme und uns von den himmlischen Dingen belehrte, uns dabei vielleicht gar die weiterführende Bestimmung unseres Menschseins auf Erden aus himmlischer Sicht darlegte, und dass wir IHN eher verständen, denn die Menschen damals.

Auch lässt mich die Antwort JESU aufhorchen, wenn Matthäus Einwände vorbringt, warum ER besser nicht einen Allmachtsbeweis von Sich geben solle. JESUS sagt darauf zweimal: "Sorge dich um was anderes!" Ich habe stark den Eindruck, dass diese Episode zwischen dem Schreiber Matthäus und JESUS auf die heutige Zeit gemünzt ist, denn eine Sonnenfinsternis in der damaligen Zeit wurde von den allermeisten Menschen nicht als etwas harmloses gedeutet, "das sich auf eine ganz natürliche Weise öfter ereignet." (Vers 14) Bedeutet dies nun, dass es von der Seite JESU kein Hindernis wäre, den Menschen einen Allmachtsbeweis zu geben, auf dass sie in IHM Gott, Den Schöpfer, erkennen müssten? Matthäus wünschte diesen Beweis nicht einmal, und JESUS beharrte sogar darauf, diesen Beweis zu erbringen. Und das Auffälligste an der Geschichte: JESU Jünger, die bereits Gläubigen, verschliefen dies alles!!! Manchmal steigt in mir der Gedanke auf, ob wir heutigen Gläubigen und (vermeintlichen) Nachfolger JESU Christi nicht ebenso verschlafen sind und gar nicht merken, was JESUS alles gerne tun möchte und tun würde, wenn ER Sich in unserer Mitte aufhalten dürfte. Wir warten aber ja doch zuerst das Gericht ab, das uns reinigen soll. Schliesslich hat ER es uns ja verheissen, oder was?

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Ich freue mich auf jeden Fall, dass heute wieder ein herrlicher Frühlingstag angebrochen ist, der Gewissheit gibt, dass die Erde aus der Liebekraft ihres Schöpfers uns weiterhin mit Nahrung und der Fülle des Lebens auch in leiblicher Hinsicht beschenkt. Die Erde ist gesegnet von JESUS; wir dürfen uns freuen daran.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen hoffnungsträchtigen und erbaulichen Tag.

Herzlichst
Frieda