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Im Namen Jesus Christus: was unter Hölle wirklich zu verstehen ist
von Roswitha Elke Frojd E-Mail  Sa, 26. Nov 2022 um 8:48 MEZ

5991 Begriff der Hölle und ihrer Qualen ....

Ein verklärter Leib und eine verklärte Seele sind aufgefahren zum Himmel, als Ich Mein Erlösungswerk vollbracht hatte .... Nur was sich restlos vergeistigt hat, das kann in lichtvolle Höhen eingehen .... also eingehen in das Himmelreich .... Wenn euch Menschen dies verständlich ist, so wird auch euch das zu verstehen möglich sein, daß alles unreif von der Erde Abscheidende auch in der Tiefe bleibt .... daß es noch so viel Belastendes tragen muß, das den Flug zur Höhe hindert, daß es im Irdischen festgehalten bleibt und also auch in irdischer Umgebung weilt, wenngleich der Tod seinen Aufenthalt auf der Erde beendet hat ....

Ihr werdet es verstehen, daß die Seele .... das Geistige .... die also eingehüllt ist von unreinen Substanzen, von irdischem Verlangen und die noch ganz im materiellen Denken steckt, völlig lichtundurchlässig ist und ihr verfinsterter Zustand kein Zustand der Seligkeit sein kann .... Ihr werdet es verstehen, daß das Reich, darin sie weilt, endlos weit entfernt ist von dem Reich, in das Ich einging im verklärten Leib .... Und ihr werdet es verstehen, daß jenes Reich die Hölle genannt wird im Gegensatz zum Reiche des Lichtes, das nur höchst selige Wesen birgt.

Eine unreife Seele nimmt alle ihre schlechten Eigenschaften und Leidenschaften hinüber in das Totenreich, und sie wird sich ihrem Wesen entsprechend dort austoben wollen .... Sie wird die gleichen Leidenschaften entfesseln bei den Seelen, in deren Umgebung sie ist, und es wird daher keine Ruhe und Frieden sein, sondern stets werden Kämpfe entbrennen um die Oberherrschaft, weil diese Wesen immer nur irdische Ziele verfolgen, die auf Erden ihren Lebensinhalt ausmachten.

Solche Kämpfe und Streitigkeiten tragen nicht zu ihrer Befreiung bei, sie verschlimmern sich selbst ihr Los, sie wüten gegen sich selbst und geraten immer tiefer in Abhängigkeit von dem, in dessen Reich sie weilen. Ihr Innerstes wird zerwühlt von Haß und Neid, sie entbrennen in Rachsucht, und wie ein Feuer lodert in ihnen der Haß auf, der alles vernichten möchte .... Und was sie auch tun in ihrer Wut .... es befriedigt sie nicht und befreit sie nicht von ihrem Haßzustand ....
Es ist eine ständige Glut des Hasses in ihnen, ein Feuer der schlechtesten Leidenschaften, ein Brand ohne Ende .... es sei denn, sie nehmen den Rat an von den Wesen, die ihnen zur Hilfeleistung sich nahen, um sie herauszuführen aus der Hölle ihrer eigenen Leidenschaften ....

Verstehet ihr nun, was die Hölle eigentlich ist?

Daß darunter ein Zustand zu verstehen ist, der schlimmer ist wie ein Feuer, weil er nur die zerstörenden Eigenschaften dessen hat, nicht aber nur Läuterungseigenschaften .... und daß ein solcher Zustand Ewigkeiten währen kann, weil auch die Bemühungen der hilfswilligen Wesen ohne Erfolg bleiben können bei den Seelen, deren Hüllen noch undurchdringlich sind, und auch die Liebe der helfenden Wesen nicht die Hüllen zu durchdringen vermag.

Unzählige Möglichkeiten sind von Meiner Liebe den Seelen erschlossen, die von der Erde abscheiden als wenig oder gar nicht ausgereift .... Und darum sind auch die Sphären so unterschiedlich, in denen diese Seelen weilen, von der tiefsten Tiefe bis hinauf zur Höhe sind unzählige Zwischenstufen, je nach der Umhüllung der Seele, wieweit diese undurchlässig ist oder schon schwache Lichtstrahlen auffangen kann.

Und doch ist die Hölle .... das Reich der dämonischen, haßverzerrten und mißgestalteten Seelen .... am dichtesten bevölkert, weil diese Seelen noch völlig materiell gesinnt sind und all ihre Liebe nur dem Reich gilt, das Meinem Gegner angehört. Und dieser versteht es wahrlich, die Gier zu entfachen und alle schlechten Triebe und Eigenschaften zu entfalten. Er schürt den Brand an zu höchster Glut, der auch nimmermehr erlöschen wird in seinem Reich .... dem zu entfliehen es aber doch möglich ist mit Hilfe Dessen, Der stärker ist als er .... mit Hilfe Jesu Christi, des göttlichen Erlösers ....

Ich fuhr zwar hinauf in den Himmel .... aber als Erlöser der Menschen aus Sünde und Tod steige Ich auch hinab zur Hölle und bringe Rettung denen, die sich erretten lassen wollen .... Denn es gibt auch aus der Hölle einen Weg, der herausführt .... es leuchtet auch in der Hölle das Kreuz Christi auf und kann die Seelen sänftigen .... Es kann das Licht des Kreuzes eine Seele so berühren, daß sie des ewigen Kampfes müde sich klammert an den Rettungsbalken des Kreuzes und ihre tiefe Schuld gestrichen wird um der erbarmenden Liebe Jesu willen ....
Es gibt auch aus der Hölle eine Erlösung, denn Meine Liebe ist größer als alle Schuld .... Amen


Jakob Lorber - Hölle und Himmel - Der Prophet Jakob Lorber (jakob-lorber.info)
Sind Hölle und Himmel Orte oder innerlich empfundene Zustände?
Seit dem letzten Konzil ist nun in katholischen theologischen Lexiken und in Zeitschriften zu lesen, daß die Hölle kein Ort, sondern ein Zustand ist, genau so, wie es die Neuoffenbarung bereits vor mehr als hundert Jahren erläutert hat!
"Es gibt nirgends einen Ort, der Himmel oder Hölle heißt, sondern alles das ist ein jeder Mensch selbst, und niemand wird je in einen anderen Himmel oder in eine andere Hölle gelangen, als die er in sich trägt." (jl.gso2.118,12)
"Es gibt nirgends einen eigens geschaffenen Himmel, noch irgend eine eigens geschaffene Hölle, sondern alles das kommt aus dem Herzen des Menschen, und so bereitet sich ein jeder Mensch im Herzen,je nachdem er Gutes tut oder Böses, entweder den Himmel oder die Hölle..." (jl.ev02.008,07)


Was ist mit 'Feuer in der Hölle' wirklich gemeint?
Es gibt in der Hölle auch kein materielles Feuer. Das 'unauslöschliche Feuer' gibt sich, wie die Neuoffenbarung lehrt, nur in der Erscheinlichkeit kund. Im einzelnen wird das wie folgt erläutert:
"Das ist der Unterschied zwischen der Seligkeit und der Verdammnis: In der Seligkeit geht die Seele ganz in den Geist über, und der Geist ist dann das eigentliche Wesen. In der Verdammnis aber will die Seele den Geist ausstoßen und einen anderen, nämlich den des Satans annehmen."
Hierbei entsteht eine Reaktion, und "diese ist für die Seele die allerschmerzlichste Empfindung, und daher datiert auch das Leiden und die Pein der Hölle, wie sich auch eben diese Reaktion als das unerlöschliche Feuer in der Erscheinlichkeit kundgibt. Und das ist eben der 'Wurm in der Seele, der nicht stirbt und dessen Feuer nicht erlischt.'" (jl.erde.058,12)


0634 Jüngster Tag .... Los der Guten und Bösen im Jenseits ....

An der Pforte des Paradieses werdet ihr stehen am jüngsten Tage und Einlaß begehren, und es werden gerichtet werden die Lebendigen und die Toten. Wer voll des Lebens und Glaubens war, der wird eingelassen werden in das Reich der ewigen Herrlichkeit, doch wehe denen, die tot sind .... denen der Glaube fehlt und die somit in Verworfenheit sich unwürdig gemacht haben des himmlischen Paradieses.

Diese werden keine Aufnahme finden, sondern in tiefste Finsternis hinabgestoßen werden. Ihnen hat der Herr auf Erden Hinweise übergenug gegeben, auf daß sie zurückfinden sollten zu Ihm, doch Seine Worte verhallten ungehört, und zu ihrem eigenen Unglauben fügten sie noch die Schuld am Unglauben anderer hinzu, indem sie ihnen allen Glauben zu zerstören suchten und sich ob ihres erreichten Zieles freuten. O wehe denen ....

Die eigene Seele in den Abgrund zu stoßen ist unsagbar traurig und verwerflich, doch mitschuldig zu sein an der Verdammnis der Mitmenschen resp. ihrer Seelen ist unverantwortlich und wird vom göttlichen Rächer mit Seinem Zorn belegt werden schon hier auf Erden und im Jenseits.

Es werden sich der Herrlichkeit erfreuen, die zu Gott gefunden haben .... die Ihm treu gedient und sich vereinigt haben mit dem göttlichen Vatergeist. Ihnen wird helles Licht strahlen im Jenseits, und unvergängliche Freuden werden ihrer harren, denn die Liebe des Vaters ist unermeßlich und bereitet ihnen alle Wonnen des Himmels.
Und so wird allen der gerechte Lohn zuteil werden in der Ewigkeit, die Gerechten werden leben im Herrn, und aus der Nähe des Herrn werden verstoßen alle, die Seinen Geboten zuwiderhandeln und Ihn nicht als ihren Schöpfer und Vater anerkennen wollten.

Und diese Entfernung vom Vater wird ihnen größte Qual sein; denn alles Licht wird ihnen genommen, und tiefste Finsternis ist ihr Anteil. Das Maß ihrer Unzulänglichkeit wird sie bedrücken und einen schmerzvollen Reuezustand schaffen, und sie werden sich auflehnen gegen die unerbittliche Macht, die sie in Banden hält. Jenen guten Geistern aus Gott aber ist nun die Aufgabe, ihr Erlösungswerk an ihnen zu beginnen und durch ihre nimmermüde Liebe auch diese Seelen emporzuholen zum Licht.

Unsagbar langwierig ist solches Beginnen, und Widerstände aller Art setzen sich den liebenden Geistwesen entgegen. Wer erkennt und bereut, ist nicht unrettbar verloren und kommt, wenn auch unter qualvollen Leiden, doch langsam zur Höhe.
Doch der Haß und das Laster verrammt sich oft mit vollem Willen den Weg, der aus der ewigen Finsternis zum Licht führen könnte. Dort ist dann der Zustand gleichfort größtes Elend. In unbeschreiblich langer Zeit müssen solche Seelen durch das Feuer ihrer Leidenschaften gehen, bis die ihnen immer wieder zugewendete Barmherzigkeit angenommen wird .... Doch Ewigkeiten können darüber hingehen .... Und in gleichen Ewigkeiten erstrahlt den Kindern Gottes das Feuer göttlicher Liebe .... sie sind vereint mit der ewigen Gottheit, dem Uranfang alles Seins .... Amen


4379 Abendmahl .... Geistiger Sinn .... Fleisch - Blut ....

Das immerwährende Verlangen nach der Speisung am Tisch des Herrn sichert euch Seine Liebe .... Und so lade Ich euch immer wieder ein, das Abendmahl mit Mir zu nehmen, sooft es euch gelüstet danach. Mein Tisch ist stets gedeckt für alle, die hungern und dursten und gelabt werden wollen, und sie werden sich sättigen können mit dem Brot des Lebens, mit dem Manna, das vom Himmel kommt.
Und jede Speisung an Meinem Tisch ist Kommunion, es ist die Vereinigung mit Mir, ohne die die Darbietung Meines Fleisches und Meines Blutes .... Meines Wortes mit seiner Kraft .... nicht stattfinden kann.

Ihr also, die ihr Mein Wort empfanget, direkt oder durch Meine Boten euch zugeführt, ihr kommunizieret, so ihr dieses Mein Wort im Verlangen danach aufnehmet in euer Herz. Dann verbindet sich Mein Geist mit dem Geistesfunken in euch, dann findet die Vermählung statt, der Zusammenschluß, die geistige Kommunion.

Dann teile Ich Selbst das Brot des Himmels aus, Ich gebe euch Speise und Trank, Ich halte mit euch das Abendmahl .... ihr erlebt den gleichen Vorgang wie Meine Jünger, denen Ich das Brot brach und den Wein reichte mit den Worten: Nehmet hin und esset, das ist Mein Fleisch, nehmet hin und trinket, das ist Mein Blut ....
Verstehet ihr nun, welchen Sinn Ich in diese Worte hineingelegt habe?
Wie unsagbar wichtig ist es, daß ihr das Abendmahl an Meinem Tisch entgegennehmet, denn Mein Fleisch und Mein Blut gibt euch die Kraft, das ewige Leben zu erlangen. Ihr müsset gespeist werden mit einer Seelennahrung, auf daß eure Seele reifet, auf daß sie sich das ewige Leben sichert .... sie muß ständig Kraft empfangen, die sie nur von Mir direkt beziehen kann und die Ich ihr jederzeit vermittle, so sie sich mit Mir verbindet.

Dann breche Ich das Brot und reiche es ihr dar, und so sie also Mein Fleisch .... Mein Wort .... isset, durchströmet sie auch die Kraft .... das Blut .... mit der Ich Mein Wort gesegnet habe.
Niemals wird zu hungern und zu darben brauchen ein Mensch, der nach Seelennahrung Verlangen trägt, der Mein Gast sein will .... Ich komme Selbst zu ihm und lade ihn ein, Ich stehe vor der Tür und klopfe an, und so er Mir auftut, gehe Ich ein zu ihm und halte mit ihm das Abendmahl .... Ich speise ihn an Meinem Tisch, und er wird wahrlich gesättigt werden und niemals Mangel zu leiden brauchen .... Und so ist alles geistig zu verstehen, was Ich geredet habe auf Erden. Ich lehrte Meine Jünger, und sie verstanden Mich und trugen Mein Wort weiter in die Welt. Und da die Menschen recht belehrt wurden, begriffen sie und lebten nach Meinem Willen, nach Meinem Wort in vollster Erkenntnis dessen.

Und also war anfangs Meine Kirche, die Gemeinde der Gläubigen, ganz nach Meinem Sinn aufgebaut. Doch dieses genügte den übereifrigen Vertretern Meines Wortes dann nicht mehr, sie wollten der Welt gegenüber hervortreten. Und so wurden Vorgänge, die nur die Seele betreffen sollten, den Mitmenschen schaubar hingestellt, es wurden äußere Handlungen damit verknüpft, die wohl anfangs nicht zu verurteilen waren, weil sie vom Geist getragen waren, weil es den Menschen ernst war um Meinen Willen und seine Erfüllung. Doch die Menschen wandelten sich und mit ihnen auch das Wesen Meiner Kirche ....

Es wurde zur Äußerlichkeit, was tiefstes inneres Erleben sein sollte, es wurden die äußeren Handlungen in den Vordergrund gestellt, und der tiefe geistige Sinn ging verloren .... bis der einfache Vorgang der geistigen Kommunion, der Zusammenschluß mit Mir und der direkte Empfang Meines Wortes nicht mehr von den Menschen begriffen wurde, so daß sie nun eine direkte Übertragung Meines Wortes nicht mehr für möglich halten, obgleich Ich Selbst ihnen klar und verständlich Mein direktes Wirken durch den Geist verheißen habe, obwohl Ich Selbst .... das Fleisch-gewordene Wort .... hingewiesen habe auf die Speisung mit dem Brot des Lebens, mit dem Manna, das vom Himmel kommt ....

Die Menschen verstehen nicht mehr den einfachen Sinn Meines Wortes und wollen auch in ihrer Verblendung die einfache Erklärung nicht annehmen. Wer aber hören und verstehen will, der wird erkennen, und die Wahrheit wird ihm einleuchtend sein, er wird danach trachten, die Verbindung mit Mir selbst herzustellen, er wird Mein Gast sein, und Ich werde das Abendmahl mit ihm halten und er mit Mir .... Amen