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Im Namen Jesus Christus: Aufklärung wegen des Leides
von Roswitha Elke Frojd E-Mail  Di, 22. Nov 2022 um 7:19 MEZ


2217 Notwendigkeit des Leides ....
Das Leid soll euch Menschen zur Einsicht kommen lassen, daß ihr noch falsche Wege wandelt auf Erden, daß ihr in eurem Denken noch nicht geläutert seid oder daß ihr euch noch in weitester Gottferne befindet. Sowie ihr an euch selbst nicht arbeitet, sowie ihr glaubt, keine Erziehung mehr nötig zu haben, bleibt ihr in eurer geistigen Entwicklung stehen, und dann muß Gott euch Leid senden, auf daß ihr euch eurer Mängel bewußt werdet und ihr euch Ihm innig anschließet im Gebet. Dann wird nur ein geringes Maß von Leid nötig sein, daß ihr die Verbundenheit mit Gott suchet, und Er kann es wieder von euch nehmen, sowie euer Denken recht gerichtet ist ....

Zumeist aber steht die Menschheit in weitester Gottferne, und dann findet sie auch durch Leid nicht zu Ihm zurück. Dann bäumen sich die Menschen auf wider die Macht, Der sie doch ohnmächtig gegenüberstehen, und desto größeres Leid müssen sie tragen. Denn nimmt Gott ihnen das Leid, so fallen sie in ihre alten Fehler und ihre Überheblichkeit zurück, sie erkennen weder Gott noch ihre Unvollkommenheit, und also streben sie nicht Gott entgegen, indem sie sich zur Vollkommenheit zu gestalten suchen.

Es sind nur sehr wenige Menschen, denen Leid erspart bleiben kann, weil sie bewußt an sich arbeiten, und es sind nur wenige, denen Sich Gott nahen kann, daß Er ihnen das Leid tragen hilft, so solches um der Menschheit willen auch an ihnen nicht vorübergehen kann.
Und deshalb wird die Erde heimgesucht in einer Weise, daß ein leidvolles Geschehen das andere ablöst, und es wird eine große Bedrängnis kommen über die Menschen, deren Erdenwandel nicht dem göttlichen Willen entspricht. Denn die harte Not wird den Menschen wandeln, so wie sie ihm untragbar erscheint, und das ist der Zweck des Leides.

Gott ist mit Seiner Hilfe immer bereit, so die Menschen Ihn anrufen, und sie können sich selbst das größte Leid in Kürze unwirksam machen durch inniges Gebet. Doch wie selten finden die Menschen den Weg zu Ihm, wie selten steigt ein tiefes, kindliches Gebet zum Vater im Himmel empor, daß Er Sich dem Bittsteller zuneigen und ihm seine Bitte erfüllen kann. Hart und verschlossen werden die Menschen, wo sie doch zutraulich bittend alles erreichen könnten .... Und darum vermehren sie das Maß ihrer Leiden, sie treiben sich gewissermaßen immer tiefer in Leid und Not, und sie erkennen darin nicht die Liebe Gottes, die ihnen helfen möchte .... Amen


1556 Lieben und Leiden für die Mitmenschen ....

Lieben und leiden soll der Mensch, auf daß er frei werde jeglicher Fessel. Denn die Liebe erlöst ihn, und im Leid findet der Mensch zu Gott. Er befreit sich also von der finsteren Macht und verbindet sich bewußt mit Gott, so er alles Leid trägt für den Herrn.
Jesus Christus nahm alles Leid und alle Sündenschuld auf Seine Schultern und gab dadurch der Menschheit die Freiheit des Geistes wieder. So nun der Mensch das gleiche tut, so er auch in Liebe das Leid des Mitmenschen auf sich nimmt oder ihm tragen hilft, wird der Leidenszustand aufgehoben und also der Mensch in eine gewisse Freiheit versetzt, denn er wird nun schalten und walten können nach Belieben.

Es ist jeglicher Zwangszustand verbunden mit Hemmungen, die jede Tätigkeit beeinträchtigen .... der freie Zustand dagegen beglückend, da dem Tätigkeitsdrang nun keine Schranken gesetzt sind. Und daher soll angestrebt werden, daß der Mensch sich in diesen freien Zustand versetze, daß er sich durch die Liebe erlöse, indem er dem Leid der Mitmenschen steuert und es mit tragen hilft.
Liebe und Leid verkörpert uns das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz. Nur Seine übergroße Liebe brachte es fertig, mit vollem Bewußtsein die Sündenschuld auf Sich zu nehmen, nur die Liebe nahm willig das Leid der Menschen auf Sich. Denn die Liebe des Heilands war übergroß .... es dauerte die Menschheit den göttlichen Erlöser, darum nahm Er Fleisch und Blut an, um anerkannt unter den Seinen zu wirken.

Er wußte um den gebannten Zustand der Menschen und suchte ihnen zu helfen, indem Er für sie litt und sie in Seiner unendlichen Liebe zu Sich zu lenken versuchte. Er brachte ihnen durch Seinen Tod am Kreuze die geistige Freiheit, und also erlöste Er sie aus dem gebannten Zustand, der zuvor das Los derer war, die sich wohl eines gesitteten Lebenswandels befleißigten, jedoch zu schwach waren, um sich der Macht des Widersachers entwinden zu können. Und diese bedachte der Herr in Seiner Liebe und starb für sie den bittersten Tod am Kreuze, um ihnen die Freiheit wiederzugeben, indem Er litt für die Menschheit.

Und so wird sich gleichfalls am Erlösungswerk beteiligen, wer in Liebe des Leides der Mitmenschen gedenkt und dieses Leid willig und ergeben auf sich nimmt, um das zu entlasten, was bestimmt ist, großes Leid zu tragen. Immer in Liebe des Nächsten achten und dessen Leid zu mildern versuchen wird größten Lohn nach sich ziehen, es wird gleichsam das göttliche Erlösungswerk fortgesetzt, denn es ist die Stunde noch nicht gekommen, die dem Menschen eine Grenze setzt .... noch kann er wirken ohne jegliche Unfreiheit, noch ist ihm sowohl die Liebe als auch die Gnade von Gott ins Herz gelegt oder ihm zugänglich gemacht worden, auf daß er sich also liebend betätigen kann und ihn die göttliche Gnade auch das Leid kennenlernen läßt, das seinen Willen anspornt, hilfreich tätig zu sein .... Amen