411. Die ganze Menschheit wird einen freien Willen haben, bis sich ihr Wille mit dem Göttlichen Willen des Vaters vereinigt. - Das Buch der Wahrheit

DAS BUCH DER WAHRHEIT

 
411. Die ganze Menschheit wird einen freien Willen haben, bis sich ihr Wille mit dem Göttlichen Willen des Vaters vereinigt.
Mittwoch, 25. April 2012, 15:50 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, viele Seelen erkennen Mich nicht an, einfach, weil sie es nicht wollen. Sie wissen aber, wer Ich bin.

Sie wissen, dass sie von Gott dem Vater aus dem Nichts erschaffen wurden, und doch ziehen sie es vor, Gott zu ignorieren.

Sie gebrauchen Meinen Namen viele, viele Male auf eine sehr beiläufige Art und Weise, und Mein Name wird von denjenigen, die von Dämonen besessen sind, in den Flüchen gebraucht, die sie ausspeien.

Nur wenn die Menschen von einer Tragödie getroffen werden, halten sie ein und denken an den Tod und an irgendein zukünftiges Leben, von dem sie glauben, dass es vielleicht bevorsteht.

Das ist der Grund, warum Ich jene Seelen manchmal — aus Meiner Barmherzigkeit heraus — strafe, nämlich um sie zur Besinnung zu bringen, damit Ich sie retten kann.

Durch das Leiden werden all jene materiellen Reize, die von den Sinnen begehrt werden, bedeutungslos und sie werden als das erfahren, was sie sind: vergängliche neue Reize, die in kurzer Zeit wieder verschwinden werden.

Viele Seelen, geboren in diese Welt, sind vom Himmel gesendet. Sie wählen das Leiden — einschließlich jener abgetriebenen Kinder — als ein Mittel, um Rettung für die Sünder zu erstreben.

Es ist für den menschlichen Verstand schwer, das Göttliche Königreich zu begreifen; denn kein einziger Mensch ist mit dieser Gabe gesegnet.

Als die gefallenen Engel sich gegen Meinen Vater erhoben, hat Er — Mein Vater — niemals das Recht Seiner Kinder auf ihren freien Willen verfallen lassen; denn Er wird niemals das Geschenk wegnehmen, das Er der Menschheit schenkte.

Die ganze Menschheit wird ihren freien Willen behalten, bis sich ihr Wille mit dem Göttlichen Willen des Vaters vereinigt.

Satan zieht seinen Vorteil aus dem freien Willen. Wogegen er aber nicht kämpfen kann, ist, wenn jene erwählten Seelen ihren eigenen freien Willen aufgeben und ihn Gott aufopfern.

Indem sie dieses Opfer bringen, d. h. durch die Annahme des Leidens, wird Satans Einfluss geschwächt.

Dann können Sünder gerettet werden, auch wenn sie keine Buße getan haben. Das ist das Wunder des Leidens.

Euer geliebter Jesus